Erenumab
Aimovig · ATC-Code N02CD01
- Steckbrief
- Wirkstoff
- Erenumab
- ATC-Code
- N02CD01
- Zulassung
- EU-weit zentral zugelassen (EMA)
- Darreichungsformen
- Aimovig 70 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze / Aimovig 140 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze / Aimovig 70 mg Injektionslösung im Fertigpen
- Zulassungsinhaber
- Novartis Europharm Limited
- Stand der Information
- 2026-10-28
Das Wichtigste in Kürze
Erenumab ist ein humaner monoklonaler Antikörper gegen den CGRP-Rezeptor. Er wird zur Migräneprophylaxe bei Erwachsenen mit mindestens 4 Migränetagen pro Monat angewendet.
Anwendung
- Migräneprophylaxe bei Erwachsenen mit mindestens 4 Migränetagen pro Monat (Aimovig).
Dosierung
- Empfohlene Dosis 70 mg alle 4 Wochen subkutan; manche Patienten können von 140 mg alle 4 Wochen profitieren (eine Injektion zu 140 mg oder zwei zu 70 mg).
- Ohne Ansprechen nach 3 Monaten sollte ein Absetzen erwogen werden; danach regelmäßig prüfen, ob die Behandlung weiter nötig ist.
- Keine Dosisanpassung bei leichter bis mäßiger Nieren- oder Leberfunktionsstörung; bei älteren Patienten nicht untersucht, Anpassung aber nicht erforderlich.
- Selbstinjektion nach Schulung in Bauch, Oberschenkel oder (durch eine andere Person) Oberarm; Injektionsstellen wechseln.
Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
Wichtige Warnhinweise
- Patienten mit bestimmten schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen wurden nicht untersucht; keine Sicherheitsdaten.
- Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (Ausschlag, Angioödem, Anaphylaxie), auch erst nach mehr als einer Woche; dann absetzen.
- Verstopfung ist häufig; nach Markteinführung auch mit schweren Komplikationen bis zu Krankenhausaufenthalt und Operation. Risiko höher bei Verstopfung in der Vorgeschichte oder Arzneimitteln, die die Darmmotilität senken.
- Nach Markteinführung wurde Bluthochdruck berichtet. Weitere Hinweise siehe Volltext.
Nebenwirkungen
- Für 70 mg/140 mg: Reaktionen an der Injektionsstelle (5,6 %/4,5 %), Verstopfung (1,3 %/3,2 %), Muskelkrämpfe (0,1 %/2,0 %) und Juckreiz (0,7 %/1,8 %); meist leicht bis mäßig.
- Häufig auch Überempfindlichkeitsreaktionen; Häufigkeit nicht bekannt: Mundgeschwüre, Haarausfall, Ausschlag.
Wechselwirkungen
- Keine Wirkung auf die Exposition anderer Arzneimittel erwartet; keine Wechselwirkung mit oralen Kontrazeptiva oder Sumatriptan beobachtet.
Schwangerschaft und Stillzeit
- Begrenzte Daten; vorsichtshalber Anwendung in der Schwangerschaft vermeiden.
- Stillzeit: in den ersten Tagen nach der Geburt Risiko nicht auszuschließen; danach nur bei klinischem Bedarf.
Zusammenfassung der offiziellen Fachinformation, erstellt mit KI am 2026-10-29. Jede Zahl wurde automatisch gegen den Originaltext geprüft. Nicht ärztlich geprüft – maßgeblich ist die vollständige Fachinformation.
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Zulassung und Handelsnamen nach Land
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EU – zentral zugelassen (alle Mitgliedstaaten)
- AimovigNovartis Europharm Limited · EMEA/H/C/004447
Quelle: Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), Produktinformation
Türkei
- KuzelvaFARMANOVA SAĞLIK HİZMETLERİ LTD. ŞTİ. · 1 Registereintrag
Quelle: TİTCK – Ruhsatlı Beşeri Tıbbi Ürünler Listesi, Stand 2026-10-16
Handelsnamen in 3 weiteren europäischen Ländern
- Island
- Aimovig
- Liechtenstein
- Aimovig
- Norwegen
- Aimovig
EMA – Article 57 product data (EU/EEA), 2026-10-29
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Quellen
- European Medicines Agency. Aimovig – EPAR, Product Information. 2026-10-28. https://www.ema.europa.eu/de/documents/product-information/aimovig-epar-product-information_de.pdf
- TİTCK – Ruhsatlı Beşeri Tıbbi Ürünler Listesi, 2026-10-16. https://www.titck.gov.tr/dinamikmodul/85
Redaktion: Medelix Redaktion · zuletzt aktualisiert am 2026-10-28 · Wie diese Seiten entstehen · Fehler melden
Quelle: Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), Produktinformation. Keine Werbung, keine Therapieempfehlung. Bei Fragen zur eigenen Behandlung: Ärztin, Arzt oder Apotheke.