Trifluoperazin
Stilizan · ATC-Code N05AB06
Auch bekannt als: Trifluoperazine
- Steckbrief
- Wirkstoff
- Trifluoperazin (INN: trifluoperazine)
- Wirkstoffgruppe
- Neuroleptikum
- ATC-Code
- N05AB06
- Zulassung
- national zugelassen; in der EU keine zentrale Zulassung
- Stand der Information
- 2026-10-29
Das Wichtigste in Kürze
Trifluoperazin ist laut US-Fachinformation ein Phenothiazin-Antipsychotikum zur Behandlung der Schizophrenie und zur Kurzzeitbehandlung nicht-psychotischer Angst.
Anwendung
- Behandlung der Schizophrenie.
- Kurzzeitbehandlung generalisierter nicht-psychotischer Angst (nicht Mittel der ersten Wahl); höchstens 6 mg pro Tag und nicht länger als 12 Wochen.
- Nicht zugelassen bei demenzbedingter Psychose.
Dosierung
- Niedrigste wirksame Dosis verwenden; wegen langer Wirkdauer meist zweimal täglich, teils einmal täglich.
- Nicht-psychotische Angst: 1 oder 2 mg zweimal täglich.
- Psychosen (Erwachsene): Beginn mit 2 mg bis 5 mg zweimal täglich; die meisten Patienten sprechen optimal auf 15 mg oder 20 mg täglich an, einige benötigen 40 mg täglich oder mehr; optimale Dosis innerhalb von zwei oder drei Wochen.
- Kinder von 6 bis 12 Jahren (stationär oder unter enger Aufsicht): Beginn mit 1 mg ein- oder zweimal täglich, langsame Steigerung; meist nicht über 15 mg täglich.
- Ältere und geschwächte Patienten: niedrigere Dosen und langsamere Steigerung.
Gegenanzeigen
- Bekannte Überempfindlichkeit gegen Phenothiazine.
- Koma oder stark gedämpfte Zustände durch ZNS-dämpfende Mittel.
- Bestehende Blutbildstörungen, Knochenmarkdepression und vorbestehende Leberschäden.
Wichtige Warnhinweise
- Boxed Warning: erhöhte Sterblichkeit bei älteren Patienten mit demenzbedingter Psychose (etwa 4,5 % vs. etwa 2,6 % unter Placebo in 10-Wochen-Studien).
- Spätdyskinesien, möglicherweise irreversibel; Risiko steigt mit Dauer und Gesamtdosis.
- Malignes neuroleptisches Syndrom (potenziell tödlich).
- Leukopenie, Neutropenie und Agranulozytose; bei Halsschmerzen oder Infektzeichen ärztlich abklären.
- Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit, besonders in den ersten Tagen; Sturzgefahr durch Schläfrigkeit und orthostatische Hypotonie.
Nebenwirkungen
- Häufigkeiten sind nicht angegeben; berichtet: Schläfrigkeit, Schwindel, Hautreaktionen, Mundtrockenheit, Schlaflosigkeit, Amenorrhö, Müdigkeit, Muskelschwäche, Appetitlosigkeit, Laktation, verschwommenes Sehen.
- Extrapyramidale Reaktionen: motorische Unruhe, Dystonien, Parkinsonismus.
- Agranulozytose und Panzytopenie.
Wechselwirkungen
- Sedativa, Opioide, Anästhetika, Tranquilizer und Alkohol: additive dämpfende Wirkung.
- Lithium: Enzephalopathie-Syndrom berichtet; engmaschig überwachen.
- Propranolol erhöht die Spiegel beider Wirkstoffe; Thiazide verstärken die orthostatische Hypotonie; die Wirkung von Guanethidin und oralen Antikoagulanzien kann abgeschwächt werden.
- Senkt die Krampfschwelle; Antikonvulsiva eventuell anpassen.
Schwangerschaft und Stillzeit
- Nicht empfohlen, außer wenn unbedingt erforderlich; Neugeborene nach Exposition im dritten Trimenon können extrapyramidale und Entzugssymptome zeigen.
- Phenothiazine gehen in die Muttermilch über.
Zusammenfassung der offiziellen Fachinformation, erstellt mit KI am 2026-10-29. Jede Zahl wurde automatisch gegen den Originaltext geprüft. Nicht ärztlich geprüft – maßgeblich ist die vollständige Fachinformation.
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Quelle: TİTCK – Ruhsatlı Beşeri Tıbbi Ürünler Listesi, Stand 2026-10-16
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Quellen
- U.S. Food and Drug Administration. Trifluoperazine Hydrochloride (Sandoz Inc.) – Prescribing Information, 2024-11-30. DailyMed (NLM), 2026-10-29. https://dailymed.nlm.nih.gov/dailymed/lookup.cfm?setid=ae43c10e-cfa9-4298-8af5-7a3e6524bbda
- TİTCK – Ruhsatlı Beşeri Tıbbi Ürünler Listesi, 2026-10-16. https://www.titck.gov.tr/dinamikmodul/85
- Wikidata (CC0): ATC N05AB.
Redaktion: Medelix Redaktion · zuletzt aktualisiert am 2026-10-29 · Wie diese Seiten entstehen · Fehler melden
Quelle: U.S. Food and Drug Administration (FDA), Prescribing Information, über DailyMed (NLM); gemeinfrei. Keine Werbung, keine Therapieempfehlung. Bei Fragen zur eigenen Behandlung: Ärztin, Arzt oder Apotheke.