Sotatercept
Winrevair · ATC-Code C02KX06
Auch bekannt als: Sotatersept
- Steckbrief
- Wirkstoff
- Sotatercept
- ATC-Code
- C02KX06
- Zulassung
- EU-weit zentral zugelassen (EMA)
- Darreichungsformen
- Winrevair 45 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung / Winrevair 60 mg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung · Winrevair 45 mg Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung / Winrevair 60 mg Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung
- Zulassungsinhaber
- Merck Sharp & Dohme B.V.
- Stand der Information
- 2026-10-28
Das Wichtigste in Kürze
Sotatercept (Winrevair) ist ein Aktivin-Signalweg-Hemmer zur subkutanen Injektion. Es wird in Kombination mit anderen Therapien bei pulmonal-arterieller Hypertonie eingesetzt.
Anwendung
- Pulmonal-arterielle Hypertonie (PAH) bei Erwachsenen der WHO-Funktionsklasse II, III und IV, in Kombination mit anderen PAH-Therapien.
Dosierung
- Einmal alle 3 Wochen als subkutane Einzelinjektion nach Körpergewicht.
- Beginn mit einer Einzeldosis von 0,3 mg/kg; Zieldosis und Dosisanpassungen siehe Volltext.
- Vor der ersten Dosis Hämoglobin und Thrombozyten bestimmen; Beginn kontraindiziert bei Thrombozyten dauerhaft < 50 × 10^9/L.
- Hämoglobin und Thrombozyten vor jeder der ersten 5 Dosen, danach alle 3 bis 6 Monate kontrollieren.
Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
- Thrombozytenzahl vor Behandlungsbeginn dauerhaft < 50 × 10^9/L.
Wichtige Warnhinweise
- Erythrozytose (Hämoglobinanstieg) kann das Risiko für Thromboembolien und Hyperviskosität erhöhen.
- Schwere Thrombozytopenie, häufiger bei gleichzeitiger Prostazyklin-Infusion.
- Schwerwiegende Blutungen (u. a. gastrointestinal, intrakraniell) bei 4,3 % bis 7,0 % der Patienten; bei schwerer Blutung nicht anwenden.
- Name und Chargennummer dokumentieren.
Nebenwirkungen
- Sehr häufig: Nasenbluten (45,3 %), Kopfschmerzen (26,7 %), Teleangiektasien (26,3 %), Durchfall (25,6 %), erhöhtes Hämoglobin, Thrombozytopenie, Schwindel, Rückenschmerzen, Ausschlag, gastrointestinale Blutungen, Zahnfleischbluten.
- Häufigste schwerwiegende Nebenwirkungen: Thrombozytopenie, Nasenbluten und Schwindel (jeweils < 1,2 %).
Wechselwirkungen
- Keine Interaktionsstudien durchgeführt.
Schwangerschaft und Stillzeit
- In der Schwangerschaft nicht empfohlen; vor Beginn Schwangerschaftstest.
- Wirksame Verhütung während der Behandlung und mindestens 4 Monate nach der letzten Dosis.
Zusammenfassung der offiziellen Fachinformation, erstellt mit KI am 2026-10-29. Jede Zahl wurde automatisch gegen den Originaltext geprüft. Nicht ärztlich geprüft – maßgeblich ist die vollständige Fachinformation.
Vollständige Fachinformation im Wortlaut →
Häufige Fragen – direkt an Medelix
Für Patientinnen und Patienten
Packungsbeilage (Gebrauchsinformation) im Wortlaut
Für dieses Präparat gibt es keine eigene US-Patienteninformation.
Zulassung und Handelsnamen nach Land
Arzneimittel mit genau dieser Wirkstoffzusammensetzung, wie sie die nationalen Register führen – alphabetisch und ohne Wertung. Ob ein Präparat gerade lieferbar ist, steht hier nicht.
EU – zentral zugelassen (alle Mitgliedstaaten)
- WinrevairMerck Sharp & Dohme B.V. · EMEA/H/C/005647
Quelle: Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), Produktinformation
Handelsnamen in 3 weiteren europäischen Ländern
- Island
- Winrevair
- Liechtenstein
- Winrevair
- Norwegen
- Winrevair
EMA – Article 57 product data (EU/EEA), 2026-10-29
Medelix erhält kein Geld von Arzneimittelherstellern. Handelsnamen sind alphabetisch und ohne Wertung aufgeführt.
Weitere Wirkstoffe derselben Gruppe
Noch eine Frage zu diesem Wirkstoff?
Medelix beantwortet klinische Fragen aus Leitlinien, Studien und Produktinformationen – jede Aussage mit Quelle.
Quellen
- European Medicines Agency. Winrevair – EPAR, Product Information. 2026-10-28. https://www.ema.europa.eu/de/documents/product-information/winrevair-epar-product-information_de.pdf
Redaktion: Medelix Redaktion · zuletzt aktualisiert am 2026-10-28 · Wie diese Seiten entstehen · Fehler melden
Quelle: Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), Produktinformation. Keine Werbung, keine Therapieempfehlung. Bei Fragen zur eigenen Behandlung: Ärztin, Arzt oder Apotheke.