Ivacaftor / Tezacaftor
Symkevi · ATC-Code R07AX31
- Steckbrief
- Wirkstoff
- Ivacaftor / Tezacaftor
- ATC-Code
- R07AX31
- Zulassung
- EU-weit zentral zugelassen (EMA)
- Darreichungsformen
- Symkevi 50 mg/75 mg Filmtabletten / Symkevi 100 mg/150 mg Filmtabletten
- Zulassungsinhaber
- Vertex Pharmaceuticals (Ireland) Limited
- Stand der Information
- 2026-10-27
Das Wichtigste in Kürze
Ivacaftor/Tezacaftor (Symkevi) ist eine Kombination von CFTR-Modulatoren. Sie wird zusammen mit Ivacaftor-Tabletten bei Mukoviszidose (zystischer Fibrose) ab 6 Jahren mit bestimmten CFTR-Mutationen eingesetzt.
Anwendung
- Zystische Fibrose ab 6 Jahren bei Homozygotie für F508del
- Oder bei Heterozygotie für F508del plus einer der in der Fachinformation gelisteten zweiten Mutationen (z. B. P67L, R117C, A455E, 3849+10kbC→T)
- Immer in Kombination mit Ivacaftor-Tabletten
Dosierung
- Ab 12 Jahren sowie 6 bis < 12 Jahre ab 30 kg: morgens Tezacaftor 100 mg/Ivacaftor 150 mg, abends Ivacaftor 150 mg
- 6 bis < 12 Jahre unter 30 kg: morgens Tezacaftor 50 mg/Ivacaftor 75 mg, abends Ivacaftor 75 mg
- Dosen im Abstand von etwa 12 Stunden mit fetthaltiger Nahrung
- Mit mittelstarken oder starken CYP3A-Hemmern reduziertes Schema (z. B. bei starken Hemmern eine Morgentablette zweimal pro Woche, keine Abenddosis)
- Reduzierte Dosis bei mittelschwerer Leberinsuffizienz; bei schwerer Leberinsuffizienz nicht empfohlen; Details in der Fachinformation
Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile
Wichtige Warnhinweise
- Nicht verordnen bei F508del-Heterozygotie mit nicht gelisteter zweiter Mutation
- Erhöhte Transaminasen; Leberversagen mit Transplantation unter anderen CFTR-Modulatoren berichtet; Leberwerte vor Beginn, im ersten Jahr alle drei Monate, danach jährlich
- Linsentrübungen (Katarakt) bei Kindern berichtet; augenärztliche Kontrollen empfohlen
- Grapefruit meiden
Nebenwirkungen
- Am häufigsten (ab 12 Jahren): Kopfschmerzen (14 %) und Nasopharyngitis (12 %)
- Sehr häufig außerdem: Infektionen der oberen Atemwege, Schwindel, Halsschmerzen, Bauchschmerzen, Durchfall, Transaminasenerhöhung
- Häufig: Übelkeit, Ohrenbeschwerden, Tinnitus
Wechselwirkungen
- Starke CYP3A-Induktoren (z. B. Rifampicin, Rifabutin, Phenobarbital, Carbamazepin, Phenytoin, Johanniskraut): nicht empfohlen; Rifampicin senkte die Ivacaftor-Exposition um 89 %
- Mittelstarke und starke CYP3A-Hemmer (z. B. Fluconazol, Erythromycin, Ketoconazol, Clarithromycin): Dosisreduktion erforderlich
Schwangerschaft und Stillzeit
- Schwangerschaft: begrenzte Daten; aus Vorsichtsgründen Anwendung vermeiden
- Stillzeit: Übergang in die Muttermilch; Entscheidung zwischen Abstillen und Therapieverzicht
Zusammenfassung der offiziellen Fachinformation, erstellt mit KI (Claude, Anthropic) am 2026-10-28. Jede Zahl wurde automatisch gegen den Originaltext geprüft. Nicht ärztlich geprüft – maßgeblich ist die vollständige Fachinformation.
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EU – zentral zugelassen (alle Mitgliedstaaten)
- SymkeviVertex Pharmaceuticals (Ireland) Limited · EMEA/H/C/004682
Quelle: Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), Produktinformation
Handelsnamen in 3 weiteren europäischen Ländern
- Island
- Symkevi
- Liechtenstein
- Symkevi
- Norwegen
- Symkevi
EMA – Article 57 product data (EU/EEA), 2026-10-28
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Quellen
- European Medicines Agency. Symkevi – EPAR, Product Information (Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf d). 2026-10-27. https://www.ema.europa.eu/de/documents/product-information/symkevi-epar-product-information_de.pdf
Redaktion: Medelix Redaktion · zuletzt aktualisiert am 2026-10-27 · Wie diese Seiten entstehen · Fehler melden
Quelle: Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), Produktinformation. Keine Werbung, keine Therapieempfehlung. Bei Fragen zur eigenen Behandlung: Ärztin, Arzt oder Apotheke.