Docetaxel: Fachinformation – Dosierung, Gegenanzeigen, Wechselwirkungen, Nebenwirkungen
Für Fachkreise
4.1 Anwendungsgebiete
Gilt für: TAXOTERE 20 mg/0,5 ml Konzentrat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 80 mg/2 ml Konzentrat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 20 mg/1 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 80 mg/4 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 160 mg/8 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Brustkrebs
TAXOTERE ist in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid angezeigt für die adjuvante Therapie von Patientinnen mit:
- operablem, nodal positivem Brustkrebs,
- operablem, nodal negativem Brustkrebs.
Bei Patientinnen mit operablem, nodal negativem Brustkrebs sollte die adjuvante Therapie auf solche Patientinnen beschränkt werden, die für eine Chemotherapie gemäß den international festgelegten Kriterien zur Primärtherapie von Brustkrebs in frühen Stadien infrage kommen (siehe Abschnitt 5.1).
TAXOTERE ist in Kombination mit Doxorubicin zur Behandlung von Patientinnen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs ohne vorausgegangene Chemotherapie angezeigt.
Die TAXOTERE-Monotherapie ist zur Behandlung von Patientinnen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs nach Versagen einer Chemotherapie angezeigt. Die vorausgegangene Chemotherapie sollte ein Anthracyclin oder Alkylanzien enthalten haben.
TAXOTERE ist in Kombination mit Trastuzumab angezeigt zur Behandlung von Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom, deren Tumore HER2 überexprimieren und die vorher noch keine Chemotherapie gegen ihre metastasierte Erkrankung erhalten haben.
TAXOTERE ist in Kombination mit Capecitabin zur Behandlung von Patientinnen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs nach Versagen einer Chemotherapie angezeigt. Die frühere Behandlung sollte ein Anthracyclin enthalten haben.
Nicht kleinzelliges Bronchialkarzinom
TAXOTERE ist zur Behandlung von Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem, nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom nach Versagen einer vorausgegangenen Chemotherapie angezeigt.
TAXOTERE ist in Kombination mit Cisplatin zur Behandlung von Patienten mit nicht resezierbarem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem, nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom ohne vorausgegangene Chemotherapie angezeigt.
Prostatakarzinom
TAXOTERE ist in Kombination mit Prednison oder Prednisolon zur Behandlung von Patienten mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom angezeigt.
TAXOTERE ist in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie, mit oder ohne Prednison oder Prednisolon, zur Behandlung von Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom angezeigt.
Adenokarzinom des Magens
TAXOTERE ist in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil angezeigt zur Behandlung von Patienten mit metastasiertem Adenokarzinom des Magens, einschließlich Adenokarzinom der gastroösophagealen Übergangszone, die keine vorherige Chemotherapie gegen ihre metastasierte Erkrankung erhalten haben.
Kopf-Hals-Karzinome
TAXOTERE ist in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil für die Induktionstherapie von Patienten mit lokal fortgeschrittenem Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich angezeigt.
4.2 Dosierung und Art der Anwendung
Gilt für: TAXOTERE 20 mg/0,5 ml Konzentrat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 20 mg/1 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 160 mg/8 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Die Anwendung von Docetaxel sollte auf Einrichtungen beschränkt bleiben, die auf die Gabe von zytostatischer Chemotherapie spezialisiert sind, und sollte nur unter Aufsicht eines qualifizierten Onkologen erfolgen (siehe Abschnitt 6.6).
Dosierung
Soweit nicht kontraindiziert, kann zur Behandlung von Brustkrebs, nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom, Magenkarzinom und Kopf-Hals-Karzinomen eine Begleitmedikation, bestehend aus einem oralen Kortikosteroid wie z. B. Dexamethason 16 mg pro Tag (z. B. 8 mg zweimal täglich) über 3 Tage, beginnend einen Tag vor der Gabe von Docetaxel, verabreicht werden (siehe Abschnitt 4.4).
Zur Therapie des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms ist bei gleichzeitiger Gabe von Prednison oder Prednisolon das empfohlene Regime für die Prämedikation mit Dexamethason 8 mg oral, jeweils 12 Stunden, 3 Stunden und 1 Stunde vor der Infusion von Docetaxel (siehe Abschnitt 4.4).
Zur Therapie des metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinoms ist unabhängig von der gleichzeitigen Gabe von Prednison oder Prednisolon das empfohlene Regime für die Prämedikation Dexamethason 8 mg oral, jeweils 12 Stunden, 3 Stunden und 1 Stunde vor der Infusion von Docetaxel (siehe Abschnitt 4.4).
G-CSF kann prophylaktisch gegeben werden, um die hämatologische Toxizität herabzusetzen.
Docetaxel wird als einstündige Infusion alle 3 Wochen gegeben.
Brustkrebs
Bei der adjuvanten Therapie von operablem, nodal positivem und nodal negativem Brustkrebs beträgt die empfohlene Dosierung von Docetaxel 75 mg/m2 als 1-stündige Infusion nach der Gabe von Doxorubicin 50 mg/m2 und Cyclophosphamid 500 mg/m2 alle 3 Wochen über 6 Zyklen [TAC- Regime] (siehe hierzu auch „Dosisanpassung unter der Behandlung“).
Zur Behandlung von lokal fortgeschrittenem oder metastasierendem Brustkrebs beträgt die empfohlene Dosis für die Docetaxel-Monotherapie 100 mg/m2. Zur Therapie nicht vorbehandelter Patientinnen werden 75 mg/m2 Docetaxel in Kombination mit Doxorubicin (50 mg/m2) gegeben.
In der Kombination mit Trastuzumab beträgt die empfohlene Dosierung von Docetaxel 100 mg/m2 alle drei Wochen, wobei Trastuzumab wöchentlich gegeben wird. In der Zulassungsstudie wurde mit der Infusion von Docetaxel am Tag nach der ersten Gabe von Trastuzumab begonnen. Die folgenden Gaben von Docetaxel wurden unmittelbar nach Abschluss der Infusion von Trastuzumab gegeben, sofern die vorausgehende Dosis von Trastuzumab gut vertragen wurde. Bezüglich der Dosierung von Trastuzumab siehe die Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels von Trastuzumab.
In der Kombination mit Capecitabin beträgt die empfohlene Dosis für Docetaxel 75 mg/m2 alle drei Wochen, kombiniert mit zweimal täglich 1250 mg/m2 Capecitabin (innerhalb 30 Minuten nach einer Mahlzeit) über 2 Wochen, gefolgt von einer 1-wöchigen Therapiepause. Zur Capecitabin- Dosisberechnung nach Körperoberfläche siehe die Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels von Capecitabin.
Nicht kleinzelliges Bronchialkarzinom
Bei chemotherapeutisch nicht vorbehandelten Patienten mit nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom beträgt die empfohlene Dosierung 75 mg/m2 Docetaxel, gefolgt von 75 mg/m2 Cisplatin über 30– 60 Minuten. Für die Behandlung nach Versagen einer vorausgegangenen, platinhaltigen Chemotherapie wird die Gabe von 75 mg/m2 als Monotherapie empfohlen.
Prostatakarzinom
Metastasiertes kastrationsresistentes Prostatakarzinom
Die empfohlene Dosierung von Docetaxel beträgt 75 mg/m2. Es werden zweimal täglich 5 mg Prednison oder Prednisolon oral kontinuierlich gegeben (siehe Abschnitt 5.1).
Metastasiertes hormonsensitives Prostatakarzinom
Die empfohlene Dosierung von Docetaxel beträgt 75 mg/m2 alle 3 Wochen für 6 Zyklen. Es können zweimal täglich 5 mg Prednison oder Prednisolon oral kontinuierlich gegeben werden.
Adenokarzinom des Magens
Die empfohlene Dosierung von Docetaxel beträgt 75 mg/m2 als 1-stündige Infusion, gefolgt von Cisplatin 75 mg/m2 als 1- bis 3-stündige Infusion (beide nur an Tag 1), gefolgt von 5-Fluorouracil 750 mg/m2 pro Tag als kontinuierliche 24-Stunden-Infusion über 5 Tage, beginnend am Ende der Cisplatin-Infusion. Die Behandlung wird alle 3 Wochen wiederholt. Für die Verabreichung von Cisplatin müssen die Patienten eine Prämedikation mit Antiemetika und eine angemessene Hydratation erhalten. G-CSF sollte prophylaktisch gegeben werden, um das Risiko einer hämatologischen Toxizität herabzusetzen (siehe hierzu auch „Dosisanpassung unter der Behandlung“).
Kopf-Hals-Karzinome
Die Patienten müssen eine Prämedikation mit Antiemetika und eine angemessene Hydratation (vor und nach der Verabreichung von Cisplatin) erhalten. G-CSF kann prophylaktisch gegeben werden, um das Risiko einer hämatologischen Toxizität herabzusetzen. Alle Patienten im Docetaxel-haltigen Arm der Studien TAX 323 und TAX 324 erhielten prophylaktisch Antibiotika.
- Induktionschemotherapie, gefolgt von Strahlentherapie (TAX 323)
Bei der Induktionstherapie eines inoperablen lokal fortgeschrittenen Plattenepithelkarzinoms im Kopf-Hals-Bereich (SCCHN) beträgt die empfohlene Dosierung von Docetaxel 75 mg/m2 als 1-stündige Infusion, gefolgt von Cisplatin 75 mg/m2 über 1 Stunde am Tag 1, gefolgt von
5-Fluorouracil 750 mg/m2 pro Tag als kontinuierliche Infusion über 5 Tage. Dieses Regime wird alle 3 Wochen für 4 Zyklen verabreicht. Im Anschluss an eine Chemotherapie sollten die Patienten eine Strahlentherapie erhalten.
- Induktionschemotherapie, gefolgt von Chemoradiotherapie (TAX 324)
Bei der Induktionstherapie von Patienten mit einem lokal fortgeschrittenen Plattenepithelkarzinom (nicht resezierbar, geringe Wahrscheinlichkeit einer chirurgischen Heilung und angestrebter Organerhalt) im Kopf-Hals-Bereich (SCCHN) beträgt die empfohlene Dosierung von Docetaxel 75 mg/m2 als 1-stündige intravenöse Infusion am Tag 1, gefolgt von 100 mg/m2 Cisplatin, das als 30-minütige bis 3-stündige Infusion verabreicht wird, gefolgt von einer kontinuierlichen Infusion von 1000 mg/m2 5-Fluorouracil pro Tag von Tag 1 bis Tag 4. Dieses Regime wird alle 3 Wochen über 3 Zyklen verabreicht. Im Anschluss an eine Chemotherapie sollten die Patienten eine Chemoradiotherapie erhalten.
Bezüglich der Dosisanpassungen von Cisplatin und 5-Fluorouracil siehe die entsprechenden Zusammenfassungen der Merkmale der Arzneimittel.
Dosisanpassung unter der Behandlung
Allgemeines
Docetaxel sollte erst angewendet werden, wenn die Neutrophilenzahl mindestens ≥ 1500 Zellen/mm3 beträgt.
Bei Patienten, die während einer Docetaxel-Therapie entweder an einer Neutropenie mit Fieber litten, Neutrophilenzahlen von < 500 Zellen/mm3 länger als eine Woche aufwiesen, an schweren oder kumulativen Hautveränderungen oder an einer schweren peripheren Neuropathie litten, sollte die Dosierung von Docetaxel von 100 mg/m2 auf 75 mg/m2 und/oder von 75 auf 60 mg/m2 verringert werden. Zeigt der Patient bei 60 mg/m2 weiterhin die beschriebenen Symptome, muss die Behandlung abgebrochen werden.
Adjuvante Therapie von Brustkrebs
Bei Patientinnen, die Docetaxel, Doxorubicin und Cyclophosphamid (TAC) zur adjuvanten Therapie von Brustkrebs erhalten, sollte eine primäre G-CSF-Prophylaxe in Betracht gezogen werden. Bei Patientinnen, die an febrilen Neutropenien und/oder neutropenischen Infektionen leiden, sollte die Docetaxel-Dosis in allen folgenden Zyklen auf 60 mg/m² reduziert werden (siehe Abschnitte 4.4 und 4.8).
Bei Patientinnen, bei denen eine Stomatitis Grad 3 oder 4 auftritt, sollte die Dosis auf 60 mg/m² reduziert werden.
In Kombination mit Cisplatin
Bei Patienten, die zunächst 75 mg/m2 Docetaxel in Kombination mit Cisplatin erhalten und deren tiefste Thrombozytenzahl im vorherigen Behandlungszyklus bei < 25000 Zellen/mm3 lag, bei Patienten, die an einer febrilen Neutropenie leiden, sowie bei Patienten mit ernsten, nicht hämatologischen Toxizitätserscheinungen sollte die Docetaxel-Dosis in den nachfolgenden Zyklen auf 65 mg/m2 verringert werden. Für die Cisplatin-Dosisanpassung siehe die entsprechende Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels.
In Kombination mit Capecitabin
● Zur Dosisanpassung von Capecitabin siehe die Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels von Capecitabin.
● Bei Patientinnen, bei denen erstmals eine Grad-2-Toxizität auftritt, die zum Zeitpunkt der nächsten Docetaxel/Capecitabin-Behandlung persistiert, wird die Behandlung hinausgezögert, bis eine Rückbildung auf Grad 0–1 erreicht worden ist, und dann mit 100 % der ursprünglichen Dosis fortgesetzt.
● Bei Patientinnen, die zu irgendeinem Zeitpunkt des Behandlungszyklus zum zweiten Mal eine Grad-2-Nebenwirkung oder zum ersten Mal eine Grad-3-Nebenwirkung entwickeln, sollte die Behandlung hinausgezögert werden, bis eine Rückbildung auf Grad 0-1 erreicht worden ist, und dann mit 55 mg/m2 Docetaxel fortgesetzt werden.
● Beim Auftreten irgendwelcher weiterer Nebenwirkungen oder irgendeiner Grad-4-Toxizität setzen Sie die Docetaxel-Behandlung ab.
Bezüglich der Dosisanpassung von Trastuzumab siehe die Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels von Trastuzumab.
In Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil
Treten trotz Gabe von G-CSF Episoden von febriler Neutropenie, verlängerter Neutropenie oder eine neutropenische Infektion auf, sollte die Dosis von Docetaxel von 75 auf 60 mg/m2 reduziert werden.
Treten anschließend Episoden komplizierter Neutropenie auf, sollte die Dosis von Docetaxel von 60 auf 45 mg/m2 reduziert werden. Im Falle einer Grad-4-Thrombozytopenie sollte die Dosis von Docetaxel von 75 auf 60 mg/m2 reduziert werden. Patienten sollten nicht erneut mit weiteren Zyklen von Docetaxel behandelt werden, bis der Wert für die Neutrophilenzahl wieder bei > 1500 Zellen/mm3 liegt und die Blutplättchenzahl bei > 100000 Zellen/mm3. Brechen Sie die Therapie ab, wenn diese Toxizitäten andauern (siehe Abschnitt 4.4).
Empfohlene Dosisanpassungen für Toxizitäten bei Patienten, die mit Docetaxel in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil (5-FU) behandelt werden:
Toxizität
Dosisanpassung
Diarrhö Grad 3
1. Episode: Reduktion der 5-FU-Dosis um 20 %.
2. Episode: Reduktion der Docetaxel-Dosis um 20 %.
Diarrhö Grad 4
1. Episode: Reduktion der Docetaxel- und 5-FU-Dosis um 20 %.
2. Episode: Abbruch der Therapie.
Stomatitis/Mukositis
Grad 3
1. Episode: Reduktion der 5-FU-Dosis um 20 %.
2. Episode: Keine weitere Gabe von 5-FU für alle folgenden Zyklen.
3. Episode: Reduktion der Docetaxel-Dosis um 20 %.
Stomatitis/Mukositis
Grad 4
1. Episode: Keine weitere Gabe von 5-FU für alle folgenden Zyklen.
2. Episode: Reduktion der Docetaxel-Dosis um 20 %.
Bezüglich der Dosisanpassungen von Cisplatin und 5-Fluorouracil siehe die entsprechende Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels.
Patienten, bei denen in den Zulassungsstudien für SCCHN eine komplizierte Neutropenie auftrat (einschließlich verlängerter Neutropenie, febriler Neutropenie oder Infektion), wurde empfohlen, G-CSF (z. B. von Tag 6–15) als Prophylaxe für alle nachfolgenden Zyklen einzusetzen.
Besondere Patientengruppen:
Patienten mit verminderter Leberfunktion
Aufgrund von pharmakokinetischen Daten mit Docetaxel als Monotherapie in einer Dosierung von 100 mg/m2 beträgt die empfohlene Dosis bei Patienten, deren Transaminasen (ALT und/oder AST) auf mehr als das 1,5fache der oberen Normalwerte und alkalische Phosphatase auf mehr als das 2,5fache der oberen Normalwerte erhöht sind, 75 mg/m2 Docetaxel (siehe Abschnitte 4.4 und 5.2). Bei Patienten, deren Serumbilirubin größer als der obere Normalwert ist und/oder deren Transaminasenwerte (ALT und AST) > 3,5fache der oberen Normalwerte und deren alkalische Phosphatase das 6fache der oberen Normalwerte betragen, kann keine Dosisreduktion empfohlen werden; Docetaxel sollte nicht angewandt werden, es sei denn bei strenger Indikationsstellung.
In Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil zur Behandlung von Patienten mit einem Adenokarzinom des Magens schließt die Zulassungsstudie Patienten mit Transaminasenwerten (ALT und/oder AST) > 1,5fache der oberen Normalwerte und mit alkalischer Phosphatase > 2,5fache der oberen Normalwerte und Bilirubinwerten größer als die oberen Normalwerte aus. Bei diesen Patienten kann keine Dosisreduktion empfohlen werden; Docetaxel sollte nicht angewandt werden, außer bei strenger Indikationsstellung.
Für die anderen Indikationen liegen keine Daten über eine Kombinationsbehandlung mit Docetaxel bei Patienten mit verminderter Leberfunktion vor.
Kinder und Jugendliche
Die Sicherheit und Wirksamkeit von TAXOTERE in der Behandlung des Nasopharyngealkarzinoms bei Kindern im Alter von 1 Monat bis 18 Jahre ist bisher noch nicht erwiesen.
Es gibt in den Anwendungsgebieten Brustkrebs, nicht kleinzelliges Bronchialkarzinom, Prostatakarzinom, Magenkarzinom und Kopf-Hals-Karzinom keinen relevanten Nutzen von TAXOTERE bei Kindern und Jugendlichen, mit der Ausnahme Typ II und III von wenig differenzierten Nasopharyngealkarzinomen.
Ältere Patienten
Anhand der in einem großen Kollektiv bestimmten pharmakokinetischen Daten ergeben sich keine speziellen Anweisungen für die Behandlung von älteren Patienten.
In Kombination mit Capecitabin wird für Patienten im Alter von 60 Jahren oder darüber eine Reduzierung der Anfangsdosis von Capecitabin auf 75 % empfohlen (siehe die Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels von Capecitabin).
Art der Anwendung
Hinweise zur Zubereitung und Anwendung des Arzneimittels, siehe Abschnitt 6.6.
Gilt für: TAXOTERE 80 mg/2 ml Konzentrat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung
Die Anwendung von Docetaxel sollte auf Einrichtungen beschränkt bleiben, die auf die Gabe von zytostatischer Chemotherapie spezialisiert sind, und sollte nur unter Aufsicht eines qualifizierten Onkologen erfolgen (siehe Abschnitt 6.6).
Dosierung
Soweit nicht kontraindiziert, kann zur Behandlung von Brustkrebs, nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom, Magenkarzinom und Kopf-Hals-Karzinomen eine Begleitmedikation, bestehend aus einem oralen Kortikosteroid wie z. B. Dexamethason 16 mg pro Tag (z. B. 8 mg zweimal täglich) über 3 Tage, beginnend einen Tag vor der Gabe von Docetaxel, verabreicht werden (siehe Abschnitt 4.4).
Zur Therapie des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms ist bei gleichzeitiger Gabe von Prednison oder Prednisolon das empfohlene Regime für die Prämedikation mit Dexamethason 8 mg oral, jeweils 12 Stunden, 3 Stunden und 1 Stunde vor der Infusion von Docetaxel (siehe Abschnitt 4.4).
Zur Therapie des metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinoms ist unabhängig von der gleichzeitigen Gabe von Prednison oder Prednisolon das empfohlene Regime für die Prämedikation Dexamethason 8 mg oral, jeweils 12 Stunden, 3 Stunden und 1 Stunde vor der Infusion von Docetaxel (siehe Abschnitt 4.4).
G-CSF kann prophylaktisch gegeben werden, um die hämatologische Toxizität herabzusetzen.
Docetaxel wird als einstündige Infusion alle 3 Wochen gegeben.
Brustkrebs
Bei der adjuvanten Therapie von operablem, nodal positivem und nodal negativem Brustkrebs beträgt die empfohlene Dosierung von Docetaxel 75 mg/m2 als 1-stündige Infusion nach der Gabe von Doxorubicin 50 mg/m2 und Cyclophosphamid 500 mg/m2 alle 3 Wochen über 6 Zyklen [TAC- Regime] (siehe hierzu auch „Dosisanpassung unter der Behandlung“).
Zur Behandlung von lokal fortgeschrittenem oder metastasierendem Brustkrebs beträgt die empfohlene Dosis für die Docetaxel-Monotherapie 100 mg/m2. Zur Therapie nicht vorbehandelter Patientinnen werden 75 mg/m2 Docetaxel in Kombination mit Doxorubicin (50 mg/m2) gegeben.
In der Kombination mit Trastuzumab beträgt die empfohlene Dosierung von Docetaxel 100 mg/m2 alle drei Wochen, wobei Trastuzumab wöchentlich gegeben wird. In der Zulassungsstudie wurde mit der Infusion von Docetaxel am Tag nach der ersten Gabe von Trastuzumab begonnen. Die folgenden Gaben von Docetaxel wurden unmittelbar nach Abschluss der Infusion von Trastuzumab gegeben, sofern die vorausgehende Dosis von Trastuzumab gut vertragen wurde.
Bezüglich der Dosierung von Trastuzumab siehe die Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels von Trastuzumab.
In der Kombination mit Capecitabin beträgt die empfohlene Dosis für Docetaxel 75 mg/m2 alle drei Wochen, kombiniert mit zweimal täglich 1250 mg/m2 Capecitabin (innerhalb 30 Minuten nach einer Mahlzeit) über 2 Wochen, gefolgt von einer 1-wöchigen Therapiepause. Zur Capecitabin- Dosisberechnung nach Körperoberfläche siehe die Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels von Capecitabin.
Nicht kleinzelliges Bronchialkarzinom
Bei chemotherapeutisch nicht vorbehandelten Patienten mit nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom beträgt die empfohlene Dosierung 75 mg/m2 Docetaxel, gefolgt von 75 mg/m2 Cisplatin über 30– 60 Minuten. Für die Behandlung nach Versagen einer vorausgegangenen, platinhaltigen Chemotherapie wird die Gabe von 75 mg/m2 als Monotherapie empfohlen.
Prostatakarzinom
Metastasiertes kastrationsresistentes Prostatakarzinom
Die empfohlene Dosierung von Docetaxel beträgt 75 mg/m2. Es werden zweimal täglich 5 mg Prednison oder Prednisolon oral kontinuierlich gegeben (siehe Abschnitt 5.1).
Metastasiertes hormonsensitives Prostatakarzinom
Die empfohlene Dosierung von Docetaxel beträgt 75 mg/m2 alle 3 Wochen für 6 Zyklen. Es können zweimal täglich 5 mg Prednison oder Prednisolon oral kontinuierlich gegeben werden.
Adenokarzinom des Magens
Die empfohlene Dosierung von Docetaxel beträgt 75 mg/m2 als 1-stündige Infusion, gefolgt von Cisplatin 75 mg/m2 als 1- bis 3-stündige Infusion (beide nur an Tag 1), gefolgt von 5-Fluorouracil 750 mg/m2 pro Tag als kontinuierliche 24-Stunden-Infusion über 5 Tage, beginnend am Ende der Cisplatin-Infusion. Die Behandlung wird alle 3 Wochen wiederholt. Für die Verabreichung von Cisplatin müssen die Patienten eine Prämedikation mit Antiemetika und eine angemessene Hydratation erhalten. G-CSF sollte prophylaktisch gegeben werden, um das Risiko einer hämatologischen Toxizität herabzusetzen (siehe hierzu auch „Dosisanpassung unter der Behandlung“).
Kopf-Hals-Karzinome
Die Patienten müssen eine Prämedikation mit Antiemetika und eine angemessene Hydratation (vor und nach der Verabreichung von Cisplatin) erhalten. G-CSF kann prophylaktisch gegeben werden, um das Risiko einer hämatologischen Toxizität herabzusetzen. Alle Patienten im Docetaxel-haltigen Arm der Studien TAX 323 und TAX 324 erhielten prophylaktisch Antibiotika.
- Induktionschemotherapie, gefolgt von Strahlentherapie (TAX 323)
Bei der Induktionstherapie eines inoperablen lokal fortgeschrittenen Plattenepithelkarzinoms im Kopf-Hals-Bereich (SCCHN) beträgt die empfohlene Dosierung von Docetaxel 75 mg/m2 als 1-stündige Infusion, gefolgt von Cisplatin 75 mg/m2 über 1 Stunde am Tag 1, gefolgt von
5-Fluorouracil 750 mg/m2 pro Tag als kontinuierliche Infusion über 5 Tage. Dieses Regime wird alle 3 Wochen für 4 Zyklen verabreicht. Im Anschluss an eine Chemotherapie sollten die Patienten eine Strahlentherapie erhalten.
- Induktionschemotherapie, gefolgt von Chemoradiotherapie (TAX 324)
Bei der Induktionstherapie von Patienten mit einem lokal fortgeschrittenen Plattenepithelkarzinom (nicht resezierbar, geringe Wahrscheinlichkeit einer chirurgischen Heilung und angestrebter Organerhalt) im Kopf-Hals-Bereich (SCCHN) beträgt die empfohlene Dosierung von Docetaxel 75 mg/m2 als 1-stündige intravenöse Infusion am Tag 1, gefolgt von 100 mg/m2 Cisplatin, das als 30-minütige bis 3-stündige Infusion verabreicht wird, gefolgt von einer kontinuierlichen Infusion von 1000 mg/m2 5-Fluorouracil pro Tag von Tag 1 bis Tag 4. Dieses Regime wird alle 3 Wochen über 3 Zyklen verabreicht. Im Anschluss an eine Chemotherapie sollten die Patienten eine Chemoradiotherapie erhalten.
Bezüglich der Dosisanpassungen von Cisplatin und 5-Fluorouracil siehe die entsprechenden Zusammenfassungen der Merkmale der Arzneimittel.
Dosisanpassung unter der Behandlung
Allgemeines
Docetaxel sollte erst angewendet werden, wenn die Neutrophilenzahl mindestens ≥ 1500 Zellen/mm3 beträgt.
Bei Patienten, die während einer Docetaxel-Therapie entweder an einer Neutropenie mit Fieber litten, Neutrophilenzahlen von < 500 Zellen/mm3 länger als eine Woche aufwiesen, an schweren oder kumulativen Hautveränderungen oder an einer schweren peripheren Neuropathie litten, sollte die Dosierung von Docetaxel von 100 mg/m2 auf 75 mg/m2 und/oder von 75 auf 60 mg/m2 verringert werden. Zeigt der Patient bei 60 mg/m2 weiterhin die beschriebenen Symptome, muss die Behandlung abgebrochen werden.
Adjuvante Therapie von Brustkrebs
Bei Patientinnen, die Docetaxel, Doxorubicin und Cyclophosphamid (TAC) zur adjuvanten Therapie von Brustkrebs erhalten, sollte eine primäre G-CSF-Prophylaxe in Betracht gezogen werden. Bei Patientinnen, die an febrilen Neutropenien und/oder neutropenischen Infektionen leiden, sollte die Docetaxel-Dosis in allen folgenden Zyklen auf 60 mg/m² reduziert werden (siehe Abschnitte 4.4 und 4.8).
Bei Patientinnen, bei denen eine Stomatitis Grad 3 oder 4 auftritt, sollte die Dosis auf 60 mg/m² reduziert werden.
In Kombination mit Cisplatin
Bei Patienten, die zunächst 75 mg/m2 Docetaxel in Kombination mit Cisplatin erhalten und deren tiefste Thrombozytenzahl im vorherigen Behandlungszyklus bei < 25000 Zellen/mm3 lag, bei Patienten, die an einer febrilen Neutropenie leiden, sowie bei Patienten mit ernsten, nicht hämatologischen Toxizitätserscheinungen sollte die Docetaxel-Dosis in den nachfolgenden Zyklen auf 65 mg/m2 verringert werden. Für die Cisplatin-Dosisanpassung siehe die entsprechende Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels.
In Kombination mit Capecitabin
- Zur Dosisanpassung von Capecitabin siehe die Zusammenfassung der Merkmale des
Arzneimittels von Capecitabin.
- Bei Patientinnen, bei denen erstmals eine Grad-2-Toxizität auftritt, die zum Zeitpunkt der nächsten Docetaxel/Capecitabin-Behandlung persistiert, wird die Behandlung hinausgezögert, bis eine Rückbildung auf Grad 0–1 erreicht worden ist, und dann mit 100 % der ursprünglichen Dosis fortgesetzt.
- Bei Patientinnen, die zu irgendeinem Zeitpunkt des Behandlungszyklus zum zweiten Mal eine Grad-2-Nebenwirkung oder zum ersten Mal eine Grad-3-Nebenwirkung entwickeln, sollte die Behandlung hinausgezögert werden, bis eine Rückbildung auf Grad 0-1 erreicht worden ist, und dann mit 55 mg/m2 Docetaxel fortgesetzt werden.
- Beim Auftreten irgendwelcher weiterer Nebenwirkungen oder irgendeiner Grad-4-Toxizität setzen Sie die Docetaxel-Behandlung ab.
Bezüglich der Dosisanpassung von Trastuzumab siehe die Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels von Trastuzumab.
In Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil
Treten trotz Gabe von G-CSF Episoden von febriler Neutropenie, verlängerter Neutropenie oder eine neutropenische Infektion auf, sollte die Dosis von Docetaxel von 75 auf 60 mg/m2 reduziert werden.
Treten anschließend Episoden komplizierter Neutropenie auf, sollte die Dosis von Docetaxel von 60 auf 45 mg/m2 reduziert werden. Im Falle einer Grad-4-Thrombozytopenie sollte die Dosis von Docetaxel von 75 auf 60 mg/m2 reduziert werden. Patienten sollten nicht erneut mit weiteren Zyklen von Docetaxel behandelt werden, bis der Wert für die Neutrophilenzahl wieder bei > 1500 Zellen/mm3 liegt und die Blutplättchenzahl bei > 100000 Zellen/mm3. Brechen Sie die Therapie ab, wenn diese Toxizitäten andauern (siehe Abschnitt 4.4).
Empfohlene Dosisanpassungen für Toxizitäten bei Patienten, die mit Docetaxel in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil (5-FU) behandelt werden:
Toxizität
Dosisanpassung
Diarrhö Grad 3
1. Episode: Reduktion der 5-FU-Dosis um 20 %.
2. Episode: Reduktion der Docetaxel-Dosis um 20 %.
Diarrhö Grad 4
1. Episode: Reduktion der Docetaxel- und 5-FU-Dosis um 20 %.
2. Episode: Abbruch der Therapie.
Stomatitis/Mukositis
Grad 3
1. Episode: Reduktion der 5-FU-Dosis um 20 %.
2. Episode: Keine weitere Gabe von 5-FU für alle folgenden Zyklen.
3. Episode: Reduktion der Docetaxel-Dosis um 20 %.
Stomatitis/Mukositis
Grad 4
1. Episode: Keine weitere Gabe von 5-FU für alle folgenden Zyklen.
2. Episode: Reduktion der Docetaxel-Dosis um 20 %.
Bezüglich der Dosisanpassungen von Cisplatin und 5-Fluorouracil siehe die entsprechende Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels.
Patienten, bei denen in den Zulassungsstudien für SCCHN eine komplizierte Neutropenie auftrat (einschließlich verlängerter Neutropenie, febriler Neutropenie oder Infektion), wurde empfohlen, G-CSF (z. B. von Tag 6–15) als Prophylaxe für alle nachfolgenden Zyklen einzusetzen.
Besondere Patientengruppen:
Patienten mit verminderter Leberfunktion
Aufgrund von pharmakokinetischen Daten mit Docetaxel als Monotherapie in einer Dosierung von 100 mg/m2 beträgt die empfohlene Dosis bei Patienten, deren Transaminasen (ALT und/oder AST) auf mehr als das 1,5fache der oberen Normalwerte und alkalische Phosphatase auf mehr als das 2,5fache der oberen Normalwerte erhöht sind, 75 mg/m2 Docetaxel (siehe Abschnitte 4.4 und 5.2). Bei Patienten, deren Serumbilirubin größer als der obere Normalwert ist und/oder deren Transaminasenwerte (ALT und AST) > 3,5fache der oberen Normalwerte und deren alkalische Phosphatase das 6fache der oberen Normalwerte betragen, kann keine Dosisreduktion empfohlen werden; Docetaxel sollte nicht angewandt werden, es sei denn bei strenger Indikationsstellung.
In Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil zur Behandlung von Patienten mit einem Adenokarzinom des Magens schließt die Zulassungsstudie Patienten mit Transaminasenwerten (ALT und/oder AST) > 1,5fache der oberen Normalwerte und mit alkalischer Phosphatase > 2,5fache der oberen Normalwerte und Bilirubinwerten größer als die oberen Normalwerte aus. Bei diesen Patienten kann keine Dosisreduktion empfohlen werden; Docetaxel sollte nicht angewandt werden, außer bei strenger Indikationsstellung.
Für die anderen Indikationen liegen keine Daten über eine Kombinationsbehandlung mit Docetaxel bei Patienten mit verminderter Leberfunktion vor.
Kinder und Jugendliche
Die Sicherheit und Wirksamkeit von TAXOTERE in der Behandlung des Nasopharyngealkarzinoms bei Kindern im Alter von 1 Monat bis 18 Jahre ist bisher noch nicht erwiesen.
Es gibt in den Anwendungsgebieten Brustkrebs, nicht kleinzelliges Bronchialkarzinom, Prostatakarzinom, Magenkarzinom und Kopf-Hals-Karzinom keinen relevanten Nutzen von TAXOTERE bei Kindern und Jugendlichen, mit der Ausnahme Typ II und III von wenig differenzierten Nasopharyngealkarzinomen.
Ältere Patienten
Anhand der in einem großen Kollektiv bestimmten pharmakokinetischen Daten ergeben sich keine speziellen Anweisungen für die Behandlung von älteren Patienten.
In Kombination mit Capecitabin wird für Patienten im Alter von 60 Jahren oder darüber eine Reduzierung der Anfangsdosis von Capecitabin auf 75 % empfohlen (siehe die Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels von Capecitabin).
Art der Anwendung
Hinweise zur Zubereitung und Anwendung des Arzneimittels, siehe Abschnitt 6.6.
Gilt für: TAXOTERE 80 mg/4 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Die Anwendung von Docetaxel sollte auf Einrichtungen beschränkt bleiben, die auf die Gabe von zytostatischer Chemotherapie spezialisiert sind, und sollte nur unter Aufsicht eines qualifizierten Onkologen erfolgen (siehe Abschnitt 6.6).
Dosierung
Soweit nicht kontraindiziert, kann zur Behandlung von Brustkrebs, nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom, Magenkarzinom und Kopf-Hals-Karzinomen eine Begleitmedikation, bestehend aus einem oralen Kortikosteroid wie z. B. Dexamethason 16 mg pro Tag (z. B. 8 mg zweimal täglich) über 3 Tage, beginnend einen Tag vor der Gabe von Docetaxel, verabreicht werden (siehe Abschnitt 4.4).
Zur Therapie des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms ist bei gleichzeitiger Gabe von Prednison oder Prednisolon das empfohlene Regime für die Prämedikation mit Dexamethason 8 mg oral, jeweils 12 Stunden, 3 Stunden und 1 Stunde vor der Infusion von Docetaxel (siehe Abschnitt 4.4).
Zur Therapie des metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinoms ist unabhängig von der gleichzeitigen Gabe von Prednison oder Prednisolon das empfohlene Regime für die Prämedikation Dexamethason 8 mg oral, jeweils 12 Stunden, 3 Stunden und 1 Stunde vor der Infusion von Docetaxel (siehe Abschnitt 4.4).
G-CSF kann prophylaktisch gegeben werden, um die hämatologische Toxizität herabzusetzen.
Docetaxel wird als einstündige Infusion alle 3 Wochen gegeben.
Brustkrebs
Bei der adjuvanten Therapie von operablem, nodal positivem und nodal negativem Brustkrebs beträgt die empfohlene Dosierung von Docetaxel 75 mg/m2 als 1-stündige Infusion nach der Gabe von Doxorubicin 50 mg/m2 und Cyclophosphamid 500 mg/m2 alle 3 Wochen über 6 Zyklen [TAC- Regime] (siehe hierzu auch „Dosisanpassung unter der Behandlung“).
Zur Behandlung von lokal fortgeschrittenem oder metastasierendem Brustkrebs beträgt die empfohlene Dosis für die Docetaxel-Monotherapie 100 mg/m2. Zur Therapie nicht vorbehandelter Patientinnen werden 75 mg/m2 Docetaxel in Kombination mit Doxorubicin (50 mg/m2) gegeben.
In der Kombination mit Trastuzumab beträgt die empfohlene Dosierung von Docetaxel 100 mg/m2 alle drei Wochen, wobei Trastuzumab wöchentlich gegeben wird. In der Zulassungsstudie wurde mit der Infusion von Docetaxel am Tag nach der ersten Gabe von Trastuzumab begonnen. Die folgenden Gaben von Docetaxel wurden unmittelbar nach Abschluss der Infusion von Trastuzumab gegeben, sofern die vorausgehende Dosis von Trastuzumab gut vertragen wurde. Bezüglich der Dosierung von Trastuzumab siehe die Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels von Trastuzumab.
In der Kombination mit Capecitabin beträgt die empfohlene Dosis für Docetaxel 75 mg/m2 alle drei Wochen, kombiniert mit zweimal täglich 1250 mg/m2 Capecitabin (innerhalb 30 Minuten nach einer Mahlzeit) über 2 Wochen, gefolgt von einer 1-wöchigen Therapiepause. Zur Capecitabin- Dosisberechnung nach Körperoberfläche siehe die Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels von Capecitabin.
Nicht kleinzelliges Bronchialkarzinom
Bei chemotherapeutisch nicht vorbehandelten Patienten mit nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom beträgt die empfohlene Dosierung 75 mg/m2 Docetaxel, gefolgt von 75 mg/m2 Cisplatin über 30– 60 Minuten. Für die Behandlung nach Versagen einer vorausgegangenen, platinhaltigen Chemotherapie wird die Gabe von 75 mg/m2 als Monotherapie empfohlen.
Prostatakarzinom
Metastasiertes kastrationsresistentes Prostatakarzinom
Die empfohlene Dosierung von Docetaxel beträgt 75 mg/m2. Es werden zweimal täglich 5 mg Prednison oder Prednisolon oral kontinuierlich gegeben (siehe Abschnitt 5.1).
Metastasiertes hormonsensitives Prostatakarzinom
Die empfohlene Dosierung von Docetaxel beträgt 75 mg/m2 alle 3 Wochen für 6 Zyklen. Es können zweimal täglich 5 mg Prednison oder Prednisolon oral kontinuierlich gegeben werden.
Adenokarzinom des Magens
Die empfohlene Dosierung von Docetaxel beträgt 75 mg/m2 als 1-stündige Infusion, gefolgt von Cisplatin 75 mg/m2 als 1- bis 3-stündige Infusion (beide nur an Tag 1), gefolgt von 5-Fluorouracil 750 mg/m2 pro Tag als kontinuierliche 24-Stunden-Infusion über 5 Tage, beginnend am Ende der Cisplatin-Infusion. Die Behandlung wird alle 3 Wochen wiederholt. Für die Verabreichung von Cisplatin müssen die Patienten eine Prämedikation mit Antiemetika und eine angemessene Hydratation erhalten. G-CSF sollte prophylaktisch gegeben werden, um das Risiko einer hämatologischen Toxizität herabzusetzen (siehe hierzu auch „Dosisanpassung unter der Behandlung“).
Kopf-Hals-Karzinome
Die Patienten müssen eine Prämedikation mit Antiemetika und eine angemessene Hydratation (vor und nach der Verabreichung von Cisplatin) erhalten. G-CSF kann prophylaktisch gegeben werden, um das Risiko einer hämatologischen Toxizität herabzusetzen. Alle Patienten im Docetaxel-haltigen Arm der Studien TAX 323 und TAX 324 erhielten prophylaktisch Antibiotika.
- Induktionschemotherapie, gefolgt von Strahlentherapie (TAX 323)
Bei der Induktionstherapie eines inoperablen lokal fortgeschrittenen Plattenepithelkarzinoms im Kopf-Hals-Bereich (SCCHN) beträgt die empfohlene Dosierung von Docetaxel 75 mg/m2 als 1-stündige Infusion, gefolgt von Cisplatin 75 mg/m2 über 1 Stunde am Tag 1, gefolgt von 5-Fluorouracil 750 mg/m2 pro Tag als kontinuierliche Infusion über 5 Tage. Dieses Regime wird
alle 3 Wochen für 4 Zyklen verabreicht. Im Anschluss an eine Chemotherapie sollten die Patienten eine Strahlentherapie erhalten.
- Induktionschemotherapie, gefolgt von Chemoradiotherapie (TAX 324)
Bei der Induktionstherapie von Patienten mit einem lokal fortgeschrittenen Plattenepithelkarzinom (nicht resezierbar, geringe Wahrscheinlichkeit einer chirurgischen Heilung und angestrebter Organerhalt) im Kopf-Hals-Bereich (SCCHN) beträgt die empfohlene Dosierung von Docetaxel 75 mg/m2 als 1-stündige intravenöse Infusion am Tag 1, gefolgt von 100 mg/m2 Cisplatin, das als 30-minütige bis 3-stündige Infusion verabreicht wird, gefolgt von einer kontinuierlichen Infusion von 1000 mg/m2 5-Fluorouracil pro Tag von Tag 1 bis Tag 4. Dieses Regime wird alle 3 Wochen über 3 Zyklen verabreicht. Im Anschluss an eine Chemotherapie sollten die Patienten eine Chemoradiotherapie erhalten.
Bezüglich der Dosisanpassungen von Cisplatin und 5-Fluorouracil siehe die entsprechenden Zusammenfassungen der Merkmale der Arzneimittel.
Dosisanpassung unter der Behandlung
Allgemeines
Docetaxel sollte erst angewendet werden, wenn die Neutrophilenzahl mindestens ≥ 1500 Zellen/mm3 beträgt.
Bei Patienten, die während einer Docetaxel-Therapie entweder an einer Neutropenie mit Fieber litten, Neutrophilenzahlen von < 500 Zellen/mm3 länger als eine Woche aufwiesen, an schweren oder kumulativen Hautveränderungen oder an einer schweren peripheren Neuropathie litten, sollte die Dosierung von Docetaxel von 100 mg/m2 auf 75 mg/m2 und/oder von 75 auf 60 mg/m2 verringert werden. Zeigt der Patient bei 60 mg/m2 weiterhin die beschriebenen Symptome, muss die Behandlung abgebrochen werden.
Adjuvante Therapie von Brustkrebs
Bei Patientinnen, die Docetaxel, Doxorubicin und Cyclophosphamid (TAC) zur adjuvanten Therapie von Brustkrebs erhalten, sollte eine primäre G-CSF-Prophylaxe in Betracht gezogen werden. Bei Patientinnen, die an febrilen Neutropenien und/oder neutropenischen Infektionen leiden, sollte die Docetaxel-Dosis in allen folgenden Zyklen auf 60 mg/m² reduziert werden (siehe Abschnitte 4.4 und 4.8).
Bei Patientinnen, bei denen eine Stomatitis Grad 3 oder 4 auftritt, sollte die Dosis auf 60 mg/m² reduziert werden.
In Kombination mit Cisplatin
Bei Patienten, die zunächst 75 mg/m2 Docetaxel in Kombination mit Cisplatin erhalten und deren tiefste Thrombozytenzahl im vorherigen Behandlungszyklus bei < 25000 Zellen/mm3 lag, bei Patienten, die an einer febrilen Neutropenie leiden, sowie bei Patienten mit ernsten, nicht hämatologischen Toxizitätserscheinungen sollte die Docetaxel-Dosis in den nachfolgenden Zyklen auf 65 mg/m2 verringert werden. Für die Cisplatin-Dosisanpassung siehe die entsprechende Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels.
In Kombination mit Capecitabin
● Zur Dosisanpassung von Capecitabin siehe die Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels von Capecitabin.
● Bei Patientinnen, bei denen erstmals eine Grad-2-Toxizität auftritt, die zum Zeitpunkt der nächsten Docetaxel/Capecitabin-Behandlung persistiert, wird die Behandlung hinausgezögert, bis eine Rückbildung auf Grad 0-1 erreicht worden ist, und dann mit 100 % der ursprünglichen Dosis fortgesetzt.
● Bei Patientinnen, die zu irgendeinem Zeitpunkt des Behandlungszyklus zum zweiten Mal eine Grad-2-Nebenwirkung oder zum ersten Mal eine Grad-3-Nebenwirkung entwickeln, sollte die Behandlung hinausgezögert werden, bis eine Rückbildung auf Grad 0–1 erreicht worden ist, und dann mit 55 mg/m2 Docetaxel fortgesetzt werden.
● Beim Auftreten irgendwelcher weiterer Nebenwirkungen oder irgendeiner Grad-4-Toxizität setzen Sie die Docetaxel-Behandlung ab.
Bezüglich der Dosisanpassung von Trastuzumab siehe die Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels von Trastuzumab.
In Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil
Treten trotz Gabe von G-CSF Episoden von febriler Neutropenie, verlängerter Neutropenie oder eine neutropenische Infektion auf, sollte die Dosis von Docetaxel von 75 auf 60 mg/m2 reduziert werden.
Treten anschließend Episoden komplizierter Neutropenie auf, sollte die Dosis von Docetaxel von 60 auf 45 mg/m2 reduziert werden. Im Falle einer Grad-4-Thrombozytopenie sollte die Dosis von Docetaxel von 75 auf 60 mg/m2 reduziert werden. Patienten sollten nicht erneut mit weiteren Zyklen von Docetaxel behandelt werden, bis der Wert für die Neutrophilenzahl wieder bei > 1500 Zellen/mm3 liegt und die Blutplättchenzahl bei > 100000 Zellen/mm3. Brechen Sie die Therapie ab, wenn diese Toxizitäten andauern (siehe Abschnitt 4.4).
Empfohlene Dosisanpassungen für Toxizitäten bei Patienten, die mit Docetaxel in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil (5-FU) behandelt werden:
Toxizität
Dosisanpassung
Diarrhö Grad 3
1. Episode: Reduktion der 5-FU-Dosis um 20 %.
2. Episode: Reduktion der Docetaxel-Dosis um 20 %.
Diarrhö Grad 4
1. Episode: Reduktion der Docetaxel- und 5-FU-Dosis um 20 %.
2. Episode: Abbruch der Therapie.
Stomatitis/Mukositis
Grad 3
1. Episode: Reduktion der 5-FU-Dosis um 20 %.
2. Episode: Keine weitere Gabe von 5-FU für alle folgenden Zyklen.
3. Episode: Reduktion der Docetaxel-Dosis um 20 %.
Stomatitis/Mukositis
Grad 4
1. Episode: Keine weitere Gabe von 5-FU für alle folgenden Zyklen.
2. Episode: Reduktion der Docetaxel-Dosis um 20 %.
Bezüglich der Dosisanpassungen von Cisplatin und 5-Fluorouracil siehe die entsprechende Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels.
Patienten, bei denen in den Zulassungsstudien für SCCHN eine komplizierte Neutropenie auftrat (einschließlich verlängerter Neutropenie, febriler Neutropenie oder Infektion), wurde empfohlen, G-CSF (z. B. von Tag 6–15) als Prophylaxe für alle nachfolgenden Zyklen einzusetzen.
Besondere Patientengruppen:
Patienten mit verminderter Leberfunktion
Aufgrund von pharmakokinetischen Daten mit Docetaxel als Monotherapie in einer Dosierung von 100 mg/m2 beträgt die empfohlene Dosis bei Patienten, deren Transaminasen (ALT und/oder AST) auf mehr als das 1,5fache der oberen Normalwerte und alkalische Phosphatase auf mehr als das 2,5fache der oberen Normalwerte erhöht sind, 75 mg/m2 Docetaxel (siehe Abschnitte 4.4 und 5.2). Bei Patienten, deren Serumbilirubin größer als der obere Normalwert ist und/oder deren Transaminasenwerte (ALT und AST) > 3,5fache der oberen Normalwerte und deren alkalische Phosphatase das 6fache der oberen Normalwerte betragen, kann keine Dosisreduktion empfohlen werden; Docetaxel sollte nicht angewandt werden, es sei denn bei strenger Indikationsstellung.
In Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil zur Behandlung von Patienten mit einem Adenokarzinom des Magens schließt die Zulassungsstudie Patienten mit Transaminasenwerten (ALT und/oder AST) > 1,5fache der oberen Normalwerte und mit alkalischer Phosphatase > 2,5fache der oberen Normalwerte und Bilirubinwerten größer als die oberen Normalwerte aus. Bei diesen Patienten kann keine Dosisreduktion empfohlen werden; Docetaxel sollte nicht angewandt werden, außer bei strenger Indikationsstellung.
Für die anderen Indikationen liegen keine Daten über eine Kombinationsbehandlung mit Docetaxel bei Patienten mit verminderter Leberfunktion vor.
Kinder und Jugendliche
Die Sicherheit und Wirksamkeit von TAXOTERE in der Behandlung des Nasopharyngealkarzinoms bei Kindern im Alter von 1 Monat bis 18 Jahre ist bisher noch nicht erwiesen.
Es gibt in den Anwendungsgebieten Brustkrebs, nicht kleinzelliges Bronchialkarzinom, Prostatakarzinom, Magenkarzinom und Kopf-Hals-Karzinom keinen relevanten Nutzen von TAXOTERE bei Kindern und Jugendlichen, mit der Ausnahme Typ II und III von wenig differenzierten Nasopharyngealkarzinomen.
Ältere Patienten
Anhand der in einem großen Kollektiv bestimmten pharmakokinetischen Daten ergeben sich keine speziellen Anweisungen für die Behandlung von älteren Patienten.
In Kombination mit Capecitabin wird für Patienten im Alter von 60 Jahren oder darüber eine Reduzierung der Anfangsdosis von Capecitabin auf 75 % empfohlen (siehe die Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels von Capecitabin).
Art der Anwendung
Hinweise zur Zubereitung und Anwendung des Arzneimittels, siehe Abschnitt 6.6.
4.3 Gegenanzeigen
Gilt für: TAXOTERE 20 mg/0,5 ml Konzentrat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 80 mg/2 ml Konzentrat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.
Docetaxel darf nicht angewandt werden bei Patienten mit einer Neutrophilenzahl < 1500 Zellen/mm3.
Docetaxel darf bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung nicht angewandt werden, da keine entsprechenden Untersuchungsergebnisse vorliegen (siehe Abschnitte 4.2 und 4.4).
Die für andere Arzneimittel geltenden Gegenanzeigen gelten gleichermaßen für die Kombinationen dieser Arzneimittel mit Docetaxel.
Gilt für: TAXOTERE 20 mg/1 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 80 mg/4 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 160 mg/8 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.
Patienten mit einer Neutrophilenzahl < 1500 Zellen/mm3.
Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (siehe Abschnitte 4.2 und 4.4).
Die für andere Arzneimittel geltenden Gegenanzeigen gelten gleichermaßen für die Kombinationen dieser Arzneimittel mit Docetaxel.
4.8 Nebenwirkungen
Gilt für: TAXOTERE 20 mg/0,5 ml Konzentrat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung
Zusammenfassung der Sicherheitsprofile für alle Indikationen
Nebenwirkungen, welche möglicherweise oder wahrscheinlich auf die Gabe von Docetaxel zurückzuführen sind, wurden beobachtet bei:
- 1312 Patienten, die 100 mg/m2 Docetaxel als Monotherapie erhielten, bzw. 121 Patienten, die 75 mg/m2 Docetaxel als Monotherapie erhielten.
- 258 Patientinnen, die Docetaxel in Kombination mit Doxorubicin erhielten.
- 406 Patienten, die Docetaxel in Kombination mit Cisplatin erhielten.
- 92 Patientinnen, die Docetaxel in Kombination mit Trastuzumab erhielten.
- 255 Patientinnen, die Docetaxel in Kombination mit Capecitabin erhielten.
- 332 Patienten (TAX 327), die Docetaxel in Kombination mit Prednison oder Prednisolon erhielten (nur die klinisch relevanten Nebenwirkungen, die mit der Behandlung in Zusammenhang stehen, sind angegeben).
- 1276 Patientinnen (744 und 532 in der TAX 316 und der GEICAM 9805 Studie), die Docetaxel in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid erhielten (klinisch wichtige Nebenwirkungen, die mit der Behandlung in Zusammenhang stehen, werden genannt).
- 300 Patienten mit Adenokarzinom des Magens (221 Patienten in Phase III und 79 Patienten in Phase II), die Docetaxel in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil erhielten (klinisch wichtige Nebenwirkungen, die mit der Behandlung in Zusammenhang stehen, werden genannt).
- 174 und 251 Patienten mit Kopf-Hals-Karzinomen, die Docetaxel in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil erhielten (klinisch wichtige Nebenwirkungen, die mit der Behandlung in Zusammenhang stehen, werden genannt).
- 545 Patienten (STAMPEDE-Studie), die Docetaxel in Kombination mit Prednison oder Prednisolon und einer Androgendeprivationstherapie erhielten.
Zur Beschreibung dieser Nebenwirkungen wurden die NCI-Common-Toxicity-Kriterien
(grade 3 = G3; grade 3–4 = G3/4; grade 4 = G4), die COSTART- und die MedDRA-Terminologie verwendet. Die Häufigkeitsangaben sind folgendermaßen definiert: sehr häufig (≥ 1/10); häufig (≥ 1/100, < 1/10); gelegentlich (≥ 1/1.000, < 1/100); selten (≥ 1/10.000, < 1/1.000); sehr selten (< 1/10.000); nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen nach abfallendem Schweregrad angegeben.
Die häufigsten Nebenwirkungen von Docetaxel allein sind: eine Neutropenie (die reversibel und nicht kumulativ war, wobei die Tiefstwerte der Neutrophilenzahlen im Median an Tag 7 erreicht wurden und die mediane Dauer einer schweren Neutropenie [< 500 Zellen/mm3] 7 Tage beträgt), Anämie, Alopezie, Übelkeit, Erbrechen, Stomatitis, Diarrhö und Asthenie. Der Schweregrad der Nebenwirkungen kann bei Gabe von Docetaxel in Kombination mit anderen Chemotherapeutika erhöht sein.
Für die Kombination mit Trastuzumab werden unerwünschte Ereignisse (alle Schweregrade) dargestellt, die bei ≥ 10 % der Patientinnen berichtet wurden.
Für die Kombination mit Trastuzumab im Vergleich zur Monotherapie mit Docetaxel war ein Anstieg bezüglich des Auftretens von schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen (40 % gegenüber 31 %) und Grad-4-Nebenwirkungen (34 % gegenüber 23 %) zu verzeichnen.
Bei der Kombination mit Capecitabin werden die häufigsten (≥ 5 %) mit der Behandlung im Zusammenhang stehenden Nebenwirkungen, die aus einer Phase-III-Studie bei Brustkrebspatientinnen nach fehlgeschlagener Anthracyclin-Therapie berichtet wurden, angegeben (vergleiche die Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels von Capecitabin).
Für die Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie und mit Prednison oder Prednisolon (STAMPEDE-Studie) werden unerwünschte Ereignisse, die innerhalb der 6 Behandlungszyklen mit Docetaxel aufgetreten sind und die um mindestens 2 % häufiger im Docetaxel-Arm im Vergleich zum Kontrollarm aufgetreten sind, gemäß CTCAE-Einstufung dargestellt.
Die folgenden Nebenwirkungen werden unter Docetaxel häufig beobachtet:
Erkrankungen des Immunsystems
Überempfindlichkeitsreaktionen traten im Allgemeinen wenige Minuten nach Beginn der Docetaxel-Infusion auf und waren gewöhnlich mild bis mäßig stark. Die am häufigsten berichteten Symptome waren Flush, Ausschlag mit oder ohne Juckreiz, Engegefühl in der Brust, Rückenschmerzen, Atemnot und Fieber oder Schüttelfrost. Schwere Reaktionen waren durch
Hypotonie und/oder Bronchospasmen oder generalisierten Hautausschlag/Erythem gekennzeichnet (siehe Abschnitt 4.4).
Erkrankungen des Nervensystems
Die Entstehung schwerer, peripherer neurotoxischer Nebenwirkungen erfordert eine Dosisreduktion (siehe Abschnitte 4.2 und 4.4). Milde bis moderate neurosensorische Anzeichen sind gekennzeichnet durch Parästhesien, Sensibilitätsstörungen oder Schmerzen inklusive brennende Schmerzen.
Neuromotorische Nebenwirkungen äußern sich hauptsächlich als Schwäche.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Reversible Hautreaktionen wurden beobachtet und allgemein als mild bis mäßig betrachtet.
Hautveränderungen manifestierten sich entweder lokalisiert hauptsächlich an Füßen und Händen (zusätzlich schwerwiegendes Hand-Fuß-Syndrom), aber auch an Armen, im Gesicht oder am Brustkorb und waren häufig verbunden mit Juckreiz. Die Reaktionen traten im Allgemeinen innerhalb einer Woche nach Infusion von Docetaxel auf. Weniger häufig traten schwere Symptome wie Hautausschläge, gefolgt von Abschälungen auf, die in sehr wenigen Fällen zur Unterbrechung oder zum Abbruch der Behandlung mit Docetaxel führten (siehe Abschnitte 4.2 und 4.4). Schwere Nagelveränderungen gehen mit Hypo- oder Hyperpigmentierung und manchmal mit Schmerzen und Nagelablösungen einher.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Reaktionen an der Einstichstelle waren in der Regel schwach ausgeprägt und äußerten sich in Hyperpigmentierungen, Entzündungen, Hautrötungen oder Hauttrockenheit, Phlebitis oder Extravasaten und Venenschwellungen.
Es wurde über Flüssigkeitsretention, einschließlich Nebenwirkungen wie periphere Ödeme und weniger häufig Pleuraergüsse, Perikardergüsse, Ascites und Gewichtszunahme, berichtet. Die peripheren Ödeme zeigen sich normalerweise zuerst in den unteren Extremitäten und können sich generalisiert ausbreiten und zu einer Gewichtszunahme von 3 kg oder mehr führen. Die Flüssigkeitsretention ist bezüglich Häufigkeit und Schwere von der kumulativ verabreichten Docetaxel-Dosis abhängig (siehe Abschnitt 4.4).
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 100 mg/m2 Monotherapie
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektionen (G3/4:
5,7 %; einschließlich
Sepsis und Pneumonie, fatal bei 1,7 %)
Infektionen mit G4
Neutropenie (G3/4:
4,6 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Neutropenie (G4:
76,4 %);
Anämie (G3/4: 8,9 %);
Febrile Neutropenie
Thrombozytopenie
(G4: 0,2 %)
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität
(G3/4: 5,3 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie
(G3: 4,1 %);
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4:
4 %);
Dysgeusie (schwer:
0,07 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (G3/4:
0,7 %)
Herzversagen
Gefäßerkrankungen
Hypotonie;
Hypertonie;
Hämorrhagie
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Erkrankungen der
Atemwege, des
Brustraums und
Mediastinums
Dyspnoe (schwer:
2,7 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Stomatitis (G3/4:
5,3 %);
Diarrhö (G3/4: 4 %);
Übelkeit (G3/4: 4 %);
Erbrechen (G3/4: 3 %)
Obstipation (schwer:
0,2 %);
Bauchschmerzen
(schwer: 1 %);
Gastrointestinale
Hämorrhagie (schwer:
0,3 %)
Ösophagitis (schwer:
0,4 %)
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie;
Hautreaktionen (G3/4:
5,9 %);
Nagelveränderungen
(schwer: 2,6 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (schwer:
1,4 %)
Arthralgie
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Flüssigkeitsretention
(schwer: 6,5 %);
Asthenie (schwer:
11,2 %);
Schmerz
Reaktionen an der
Einstichstelle;
nicht kardiale
Brustschmerzen
(schwer: 0,4 %)
Untersuchungen
G3/4 Bilirubin-Anstieg
(< 5 %);
G3/4 Anstieg der alkalischen
Phosphatase (< 4 %);
G3/4 AST-Anstieg
(< 3 %);
G3/4 ALT-Anstieg
(< 2 %)
Beschreibung bestimmter Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 100 mg/m2 Monotherapie
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Selten: Blutungen mit G3/4 Thrombozytopenie.
Erkrankungen des Nervensystems
Daten hinsichtlich der Rückbildung dieser Störungen liegen bei 35,3 % der Patienten vor, die unter der Behandlung mit Docetaxel als Monotherapie in einer Dosierung von 100 mg/m2 eine Neurotoxizität entwickelt hatten. Diese Nebenwirkungen bildeten sich innerhalb von 3 Monaten spontan zurück.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Sehr selten: ein Fall einer nicht reversiblen Alopezie am Ende der Studie.
73 % der Hautreaktionen waren innerhalb von 21 Tagen reversibel.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Bei Patienten, die mit TAXOTERE als Monotherapie in einer Dosierung von 100 mg/m2 behandelt worden waren, betrug die mediane kumulative Dosis, die zum Abbruch der Behandlung führte, mehr als 1000 mg/m2 und die mediane Zeit zur Reversibilität der Flüssigkeitsretention 16,4 Wochen
(Spanne von 0–42 Wochen). Das Einsetzen einer mäßigen und schweren Retention ist bei Patienten mit Prämedikation (kumulative Dosis im Median: 818,9 mg/m2) im Vergleich zu Patienten ohne Prämedikation (kumulative Dosis im Median: 489,7 mg/m2) verzögert. Bei einigen Patienten wurde sie jedoch bereits in den ersten Therapiezyklen beobachtet.
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom für TAXOTERE 75 mg/m2 Monotherapie
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektionen (G3/4: 5 %)
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Neutropenie (G4: 54,2 %);
Anämie (G3/4: 10,8 %);
Thrombozytopenie (G4: 1,7 %)
Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität (keine schwere)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie
(G3/4: 0,8 %)
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4: 2,5 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (keine schwere)
Gefäßerkrankungen
Hypotonie
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4: 3,3 %);
Stomatitis (G3/4: 1,7 %);
Erbrechen (G3/4: 0,8 %);
Diarrhö (G3/4: 1,7 %)
Obstipation
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie;
Hautreaktionen (G3/4: 0,8 %)
Nagelveränderungen (schwer:
0,8 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie (schwer: 12,4 %);
Flüssigkeitsretention (schwer:
0,8 %);
Schmerz
Untersuchungen
G3/4 Bilirubin-Anstieg (< 2 %)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Doxorubicin
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektion (G3/4: 7,8 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Neutropenie (G4:
91,7 %); Anämie
(G3/4: 9,4 %);
Febrile Neutropenie;
Thrombozytopenie
(G4: 0,8 %)
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität
(G3/4: 1,2 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie (G3:
0,4 %)
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4:
0,4 %)
Herzerkrankungen
Herzversagen;
Arrhythmie (keine schwere)
Gefäßerkrankungen
Hypotonie
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4: 5 %);
Stomatitis (G3/4:
7,8 %); Diarrhö (G3/4:
6,2 %); Erbrechen
(G3/4: 5 %);
Obstipation
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie;
Nagelveränderungen
(schwer: 0,4 %);
Hautreaktionen (keine schweren)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie (schwer:
8,1 %);
Flüssigkeitsretention
(schwer: 1,2 %);
Schmerz
Reaktionen an der
Einstichstelle
Untersuchungen
G3/4 Bilirubin-Anstieg
(< 2,5 %);
G3/4 Anstieg der alkalischen
Phosphatase (< 2,5 %)
G3/4 AST-Anstieg
(< 1 %);
G3/4 ALT-Anstieg
(< 1 %)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Cisplatin
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektion (G3/4: 5,7 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Neutropenie (G4:
51,5 %); Anämie
(G3/4: 6,9 %);
Thrombozytopenie
(G4: 0,5 %)
Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität
(G3/4: 2,5 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie (G3:
3,7 %);
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4:
2 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (G3/4:
0,7 %)
Herzversagen
Gefäßerkrankungen
Hypotonie (G3/4:
0,7 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4: 9,6 %);
Erbrechen (G3/4:
7,6 %);
Diarrhö (G3/4: 6,4 %);
Stomatitis (G3/4: 2 %)
Obstipation
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie;
Nagelveränderungen
(schwer: 0,7 %);
Hautreaktionen (G3/4:
0,2 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (schwer:
0,5 %)
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie (schwer:
9,9 %);
Flüssigkeitsretention
(schwer: 0,7 %);
Fieber (G3/4: 1,2 %)
Reaktionen an der
Einstichstelle;
Schmerz
Untersuchungen
G3/4 Bilirubin-Anstieg
(2,1 %);
G3/4 ALT-Anstieg
(1,3 %)
G3/4 AST-Anstieg
(0,5 %);
G3/4 Anstieg der alkalischen
Phosphatase (0,3 %)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 100 mg/m2 in Kombination mit Trastuzumab
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Neutropenie (G3/4: 32 %);
Febrile Neutropenie
(einschließlich Neutropenie mit
Fieber und Antibiotikagabe) oder neutropenische Sepsis
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
Psychiatrische Erkrankungen
Schlaflosigkeit
Erkrankungen des
Nervensystems
Parästhesie; Kopfschmerzen;
Dysgeusie; Hypoästhesie
Augenerkrankungen erhöhte Tränensekretion;
Konjunktivitis
Herzerkrankungen
Herzinsuffizienz bis hin zum
Herzversagen
Gefäßerkrankungen
Lymphödem
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und
Mediastinums
Epistaxis; Pharyngo-Laryngeale
Schmerzen; Nasopharyngitis;
Dyspnoe;
Husten; Rhinorrhö
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit; Diarrhö; Erbrechen;
Obstipation; Stomatitis;
Dyspepsie; Bauchschmerzen
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie; Erythema; Rash;
Nagelveränderungen
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie; Arthralgie; Schmerzen in den Extremitäten;
Knochenschmerzen;
Rückenschmerzen
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie; periphere Ödeme;
Pyrexie; Müdigkeit;
Schleimhautentzündung;
Schmerzen; Influenzaähnliche
Erkrankung; Brustschmerzen;
Schüttelfrost
Lethargie
Untersuchungen
Gewichtszunahme
Beschreibung bestimmter Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 100 mg/m² in
Kombination mit Trastuzumab
Herzerkrankungen
Symptomatische Herzinsuffizienz wurde von 2,2 % der Patientinnen berichtet, die Docetaxel zusammen mit Trastuzumab erhielten, gegenüber 0 % der Patientinnen, die Docetaxel allein erhielten.
In dem Docetaxel-plus-Trastuzumab-Arm hatten 64 % der Patientinnen zuvor ein Anthracyclin als adjuvante Therapie erhalten gegenüber 55 % im Docetaxel-(Mono-)Arm.
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Sehr häufig: Die hämatologische Toxizität war erhöht bei Patientinnen, die Trastuzumab und Docetaxel erhielten, im Vergleich zu Patientinnen, die nur Docetaxel erhielten (32 % Grad-3/4-Neutropenie gegenüber 22 % nach NCI-CTC-Kriterien). Bitte beachten Sie, dass dieser Wert wahrscheinlich zu niedrig geschätzt ist, da Docetaxel allein bei einer Dosis von 100 mg/m2 bei 97 % der Patientinnen zu einer Neutropenie führt, bei 76 % der Patientinnen zu einer Neutropenie Grad 4, basierend auf dem Tiefstwert der Leukozytenzahl. Die Häufigkeit von febriler
Neutropenie/neutropenischer Sepsis war ebenfalls erhöht bei Patientinnen, die mit Trastuzumab plus Docetaxel behandelt wurden (23 % gegenüber 17 % bei Patientinnen, die mit Docetaxel allein behandelt wurden).
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Capecitabin
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Mundcandidiasis (G3/4: < 1 %)
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Neutropenie (G3/4: 63 %);
Anämie (G3/4: 10 %)
Thrombozytopenie (G3/4: 3 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4: 1 %);
Appetitverlust
Dehydrierung (G3/4: 2 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Dysgeusie (G3/4: < 1 %);
Parästhesie (G3/4: < 1 %)
Schwindel;
Kopfschmerzen (G3/4: < 1 %);
Periphere Neuropathie
Augenerkrankungen erhöhte Tränensekretion
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und
Mediastinums
Pharyngo-Laryngeale
Schmerzen (G3/4: 2 %)
Dyspnoe (G3/4: 1 %);
Husten (G3/4: < 1 %);
Epistaxis (G3/4: < 1 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Stomatitis (G3/4: 18 %);
Diarrhö (G3/4: 14 %);
Übelkeit (G3/4: 6 %);
Erbrechen (G3/4: 4 %);
Obstipation (G3/4: 1 %);
Bauchschmerzen (G3/4: 2 %);
Dyspepsie
Oberbauchbeschwerden;
Mundtrockenheit
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Hand-Fuß-Syndrom (G3/4:
24 %);
Alopezie (G3/4: 6 %);
Nagelveränderungen (G3/4:
2 %)
Dermatitis;
erythematöse Rötung (G3/4:
< 1 %);
Nagelverfärbung;
Onycholysis (G3/4: 1 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (G3/4: 2 %);
Arthralgie (G3/4: 1 %)
Schmerzen in den Extremitäten
(G3/4: < 1 %);
Rückenschmerzen (G3/4: 1 %)
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie (G3/4: 3 %);
Pyrexie (G3/4: 1 %);
Abgeschlagenheit/Schwäche
(G3/4: 5 %);
periphere Ödeme (G3/4: 1 %)
Lethargie;
Schmerzen
Untersuchungen
Gewichtsverlust;
G3/4 Bilirubin-Anstieg (9 %)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Prednison oder Prednisolon
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektion (G3/4: 3,3 %)
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Neutropenie (G3/4: 32 %);
Anämie (G3/4: 4,9 %)
Thrombozytopenie (G3/4:
0,6 %); Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität (G3/4: 0,6 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4: 0,6 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie (G3/4: 1,2 %);
Dysgeusie (G3/4: 0 %)
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4: 0 %)
Augenerkrankungen
erhöhte Tränensekretion
(G3/4: 0,6 %)
Herzerkrankungen
Abnahme der linksventrikulären
Funktion (G3/4: 0,3 %)
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und
Mediastinums
Epistaxis (G3/4: 0 %);
Dyspnoe (G3/4: 0,6 %);
Husten (G3/4: 0 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4: 2,4 %);
Diarrhö (G3/4: 1,2 %);
Stomatitis/Pharyngitis (G3/4:
0,9 %);
Erbrechen (G3/4: 1,2 %)
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie;
Nagelveränderungen (keine schweren)
Hautschuppung/Rash (G3/4:
0,3 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Arthralgie (G3/4: 0,3 %);
Myalgie (G3/4: 0,3 %)
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Müdigkeit (G3/4: 3,9 %);
Flüssigkeitsretention (schwer:
0,6 %)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen beim lokal fortgeschrittenen hormonsensitiven Hochrisiko-Prostatakarzinom oder metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Prednison oder Prednisolon und einer Androgendeprivationstherapie (STAMPEDE-Studie)
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Neutropenie (G3-4: 12 %),
Anämie,
Febrile Neutropenie
(G3-4: 15 %)
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität (G3-4: 1 %)
Endokrine Erkrankungen
Diabetes (G3-4: 1 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Psychiatrische Erkrankungen
Schlaflosigkeit (G3: 1 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie (≥ G3: 2 %)a,
Kopfschmerzen
Schwindelgefühl
Augenerkrankungen
Verschwommenes Sehen
Herzerkrankungen
Hypotonie (G3: 0 %)
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und
Mediastinums
Dyspnoe (G3: 1 %),
Husten (G3: 0 %),
Infektion der oberen Atemwege
(G3: 1 %)
Pharyngitis (G3: 0 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Diarrhö (G3: 3 %),
Stomatitis (G3: 0 %),
Obstipation (G3: 0 %),
Übelkeit (G3: 1 %),
Dyspepsie,
Abdominalschmerz (G3: 0 %),
Flatulenz
Erbrechen (G3: 1 %)
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Alopezie (G3: 3 %)a,
Nagelveränderungen (G3: 1 %)
Ausschlag
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am
Verabreichungsort
Lethargie (G3-4: 2 %),
Grippeartige Symptome
(G3: 0 %),
Asthenie (G3: 0 %),
Flüssigkeitsretention
Fieber (G3: 1 %),
Orale Candidose,
Hypokalzämie (G3: 0 %),
Hypophosphatämie (G3-4: 1 %),
Hypokaliämie (G3: 0 %) a Aus der Studie GETUG AFU15
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen für die adjuvante Therapie mit TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid bei Patientinnen mit nodal positivem (TAX 316) und nodal negativem (GEICAM 9805) Brustkrebs – gepoolte Daten
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektion (G3/4:
2,4 %);
neutropenische
Infektion (G3/4: 2,6 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Anämie (G3/4: 3 %);
Neutropenie (G3/4:
59,2 %);
Thrombozytopenie
(G3/4: 1,6 %);
Febrile Neutropenie
(G3/4: NA)
Erkrankungen des
Immunsystems
Überempfindlichkeit
(G3/4: 0,6 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4: 1,5 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Dysgeusie (G3/4:
0,6 %);
Periphere sensorische
Neuropathie (G3/4:
< 0,1 %)
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4:
0 %)
Synkope (G3/4: 0 %);
Neurotoxizität (G3/4:
0 %);
Somnolenz (G3/4: 0 %)
Augenerkrankungen
Konjunktivitis (G3/4:
< 0,1 %) erhöhte
Tränensekretion (G3/4:
< 0,1 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (G3/4:
0,2 %)
Gefäßerkrankungen
Hitzewallung (G3/4:
0,5 %)
Hypotonie (G3/4: 0 %);
Phlebitis (G3/4: 0 %)
Lymphödem (G3/4:
0 %)
Erkrankungen der
Atemwege, des
Brustraums und
Mediastinums
Husten (G3/4: 0 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltrakts
Übelkeit (G3/4: 5,0 %);
Stomatitis (G3/4:
6,0 %);
Erbrechen (G3/4:
4,2 %);
Diarrhö (G3/4: 3,4 %);
Obstipation (G3/4:
0,5 %)
Abdominalschmerzen
(G3/4: 0,4 %)
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie (anhaltend:
< 3 %);
Hautveränderung
(G3/4: 0,6 %);
Nagelveränderungen
(G3/4: 0,4 %)
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (G3/4: 0,7 %);
Arthralgie (G3/4:
0,2 %)
Erkrankungen der
Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
Amenorrhö (G3/4: NA)
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie (G3/4:
10,0 %);
Fieber (G3/4: NA);
periphere Ödeme
(G3/4: 0,2 %)
Untersuchungen
Gewichtszunahme
(G3/4: 0 %);
Gewichtsabnahme
(G3/4: 0,2 %)
Beschreibung bestimmter Nebenwirkungen für die adjuvante Therapie von TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid bei Patientinnen mit nodal positivem (TAX 316) und nodal negativem (GEICAM 9805) Brustkrebs
Erkrankungen des Nervensystems
In der Studie TAX 316 trat bei 84 Patientinnen (11,3 %) im TAC-Arm und bei 15 Patientinnen (2 %) im FAC-Arm eine periphere sensorische Neuropathie während der Behandlungsperiode auf, die in die Nachbeobachtungszeit andauerte. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) wurde eine anhaltende periphere sensorische Neuropathie bei 10 Patientinnen (1,3 %) im TAC-Arm und bei 2 Patientinnen (0,3 %) im FAC-Arm festgestellt.
In der Studie GEICAM 9805 trat bei 10 Patientinnen (1,9 %) im TAC-Arm und bei 4 Patientinnen (0,8 %) im FAC-Arm eine periphere sensorische Neuropathie während der Behandlungsperiode auf, die in die Nachbeobachtungszeit andauerte. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 10 Jahren und 5 Monaten) wurde eine anhaltende periphere sensorische Neuropathie bei 3 Patientinnen (0,6 %) im TAC-Arm und bei 1 Patientin (0,2 %) im FAC-Arm festgestellt.
Herzerkrankungen
In der Studie TAX 316 wurde bei 26 Patientinnen (3,5 %) in der TAC-Gruppe und bei 17 Patientinnen (2,3 %) in der FAC-Gruppe eine stauungsbedingte Herzinsuffizienz festgestellt. Mit Ausnahme einer Patientin wurde bei allen Patientinnen in jeder Gruppe nach mehr als 30 Tagen Behandlungszeit eine stauungsbedingte Herzinsuffizienz (congestive heart failure, CHF) diagnostiziert. 2 Patientinnen im TAC-Behandlungsarm und 4 Patientinnen im FAC-Behandlungsarm starben aufgrund von Herzversagen.
In der Studie GEICAM 9805 entwickelten 3 Patientinnen (0,6 %) im TAC-Arm und 3 Patientinnen (0,6 %) im FAC-Arm eine stauungsbedingte Herzinsuffizienz während der Nachbeobachtungszeit. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (tatsächliche mediane Nachbeobachtungszeit von 10 Jahren und 5 Monaten) hatte keine der Patientinnen im TAC-Arm eine CHF, eine Patientin im TAC-Arm verstarb an einer dilatativen Kardiomyopathie. Im FAC-Arm wurde am Ende der Nachbeobachtungszeit bei 1 Patientin (0,2 %) eine anhaltende CHF festgestellt.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
In der Studie TAX 316 dauerte in der Nachbeobachtungszeit nach dem Ende der Chemotherapie eine Alopezie bei 687 von 744 TAC-Patientinnen (92,3 %) und bei 645 von 736 FAC-Patientinnen (87,6 %) an.
Am Ende der Nachbeobachtungszeit (tatsächliche mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) bestand eine anhaltende Alopezie bei 29 der TAC-Patientinnen (3,9 %) und 16 der FAC-Patientinnen (2,2 %).
In der Studie GEICAM 9805 trat bei 49 Patientinnen (9,2 %) im TAC-Arm und bei 35 Patientinnen (6,7 %) im FAC-Arm eine Alopezie während der Behandlungsperiode auf, die in die Nachbeobachtungszeit andauerte. Eine Alopezie im Zusammenhang mit der Studienmedikation begann oder verschlechterte sich während der Nachbeobachtungszeit bei 42 Patientinnen (7,9 %) im TAC-Arm und bei 30 Patientinnen (5,8 %) im FAC-Arm. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 10 Jahren und 5 Monaten) wurde eine anhaltende Alopezie bei 3 Patientinnen (0,6 %) im TAC-Arm und bei 1 Patientin (0,2 %) im FAC-Arm festgestellt.
Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
In der Studie TAX 316 wurde eine Amenorrhö, die während der Behandlungsperiode auftrat und in die Nachbeobachtungszeit, nach Beendigung der Chemotherapie, andauerte, bei 202 von 744 Patientinnen (27,2 %) im TAC-Arm und bei 125 von 736 Patientinnen (17,0 %) im FAC-Arm berichtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) wurde eine anhaltende Amenorrhö bei 121 von 744 TAC-Patientinnen (16,3 %) und bei 86 von 736 FAC- Patientinnen (11,7 %) festgestellt.
In der Studie GEICAM 9805 wurde eine Amenorrhö, die während der Behandlungsperiode auftrat und in die Nachbeobachtungszeit andauerte, bei 18 Patientinnen (3,4 %) im TAC-Arm und bei 5 Patientinnen (1,0 %) im FAC-Arm beobachtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 10 Jahren und 5 Monaten) wurde eine anhaltende Amenorrhö bei 7 Patientinnen (1,3 %) im TAC-Arm und bei 4 Patientinnen (0,8 %) im FAC-Arm festgestellt.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
In der Studie TAX 316 traten bei 119 von 744 TAC-Patientinnen (16,0 %) und bei 23 von 736 FAC- Patientinnen (3,1 %) periphere Ödeme während der Behandlungsperiode auf, die in die Nachbeobachtungszeit, nach Beendigung der Chemotherapie, andauerten. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (tatsächliche mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) wurden anhaltende periphere Ödeme bei 19 TAC-Patientinnen (2,6 %) und bei 4 FAC-Patientinnen (0,5 %) festgestellt.
In der Studie TAX 316 wurden bei 11 von 744 TAC-Patientinnen (1,5 %) und bei 1 von 736 FAC- Patientinnen (0,1 %) Lymphödeme, die während der Behandlungsperiode auftraten und in die Nachbeobachtungszeit, nach Beendigung der Chemotherapie, andauerten, berichtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (tatsächliche mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) wurden anhaltende Lymphödeme bei 6 TAC-Patientinnen (0,8 %) und bei 1 FAC-Patientin (0,1 %) festgestellt.
In der Studie TAX 316 wurde bei 236 von 744 TAC-Patientinnen (31,7 %) und bei 180 von 736 FAC- Patientinnen (24,5 %) Asthenie, die während der Behandlungsperiode auftrat und in die Nachbeobachtungszeit, nach Beendigung der Chemotherapie, andauerte, berichtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (tatsächliche mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) wurde anhaltende Asthenie bei 29 TAC-Patientinnen (3,9 %) und bei 16 FAC-Patientinnen (2,2 %) festgestellt.
In der Studie GEICAM 9805 traten bei 4 Patientinnen (0,8 %) im TAC-Arm und 2 Patientinnen (0,4 %) im FAC-Arm periphere Ödeme während der Behandlungsperiode auf, die in die Nachbeobachtungszeit andauerten. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 10 Jahren und 5 Monaten) wurden anhaltende periphere Ödeme bei keiner Patientin (0 %) im TAC-Arm und bei 1 Patientin (0,2 %) im FAC-Arm festgestellt. Lymphödeme, die während der Behandlungsperiode auftraten und in die Nachbeobachtungszeit andauerten, wurden bei 5 Patientinnen (0,9 %) im TAC-Arm und bei 2 Patientinnen (0,4 %) im FAC-Arm beobachtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit wurden anhaltende Lymphödeme bei 4 Patientinnen (0,8 %) im TAC- Arm und bei 1 Patientin (0,2 %) im FAC-Arm festgestellt.
Asthenie, die während der Behandlungsperiode auftrat und in die Nachbeobachtungszeit andauerte, wurde bei 12 Patientinnen (2,3 %) im TAC-Arm und bei 4 Patientinnen (0,8 %) im FAC-Arm
beobachtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit wurde anhaltende Asthenie bei 2 Patientinnen (0,4 %) im TAC-Arm und bei 2 Patientinnen (0,4 %) im FAC-Arm festgestellt.
Akute Leukämie/Myelodysplastisches Syndrom
Nach zehnjähriger Nachbeobachtungszeit der Studie TAX 316 wurde über 3 Fälle von akuter Leukämie von den 744 Patientinnen (0,4 %) der TAC-Gruppe und über 1 Fall von den 736 Patientinnen (0,1 %) der FAC-Gruppe berichtet. Eine Patientin (0,1 %) der TAC-Gruppe und 1 Patientin (0,1 %) der FAC-Gruppe verstarben an akuter myeloischer Leukämie (AML) während der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren). Fälle von myelodysplastischem Syndrom wurden bei 2 der 744 Patientinnen (0,3 %) der TAC-Gruppe und bei 1 der 736 Patientinnen (0,1 %) der FAC-Gruppe berichtet.
Nach zehnjähriger Nachbeobachtungszeit der Studie GEICAM 9805 trat eine akute Leukämie bei 1 von 532 Patientinnen (0,2 %) im TAC-Arm auf. Es wurden keine Fälle bei Patientinnen im FAC- Arm berichtet. In beiden Behandlungsgruppen wurde keine Patientin mit myelodysplastischem Syndrom diagnostiziert.
Neutropenische Komplikationen
Die nachfolgende Tabelle zeigt, dass die Inzidenz für das Auftreten von Neutropenien Grad 4, febrilen Neutropenien und neutropenischen Infektionen bei Patientinnen vermindert wurde, die eine primäre G-CSF-Prophylaxe erhielten, nachdem diese im TAC-Behandlungsarm der GEICAM-Studie vorgeschrieben wurde.
Neutropenische Komplikationen bei Patientinnen, die TAC mit oder ohne primäre G-CSF-Prophylaxe erhalten haben (GEICAM 9805)
Ohne primäre G-CSF-
Prophylaxe
(n = 111) n (%)
Mit primärer G-CSF-
Prophylaxe
(n = 421) n (%)
Neutropenie (Grad 4)
104 (93,7)
135 (32,1)
Febrile Neutropenie
28 (25,2)
23 (5,5)
Neutropenische Infektion
14 (12,6)
21 (5,0)
Neutropenische Infektion
(Grad 3–4)
2 (1,8)
5 (1,2)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Adenokarzinomen des Magens für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Neutropenische Infektion;
Infektion (G3/4: 11,7 %)
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Anämie (G3/4: 20,9 %);
Neutropenie (G3/4: 83,2 %);
Thrombozytopenie (G3/4:
8,8 %);
Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität (G3/4: 1,7 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4: 11,7 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie (G3/4: 8,7 %)
Schwindel (G3/4: 2,3 %);
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4: 1,3 %)
Augenerkrankungen
erhöhte Tränensekretion (G3/4:
0 %)
Erkrankungen des Ohrs und des
Labyrinths
verändertes Hörvermögen
(G3/4: 0 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (G3/4: 1,0 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Diarrhö (G3/4: 19,7 %);
Übelkeit (G3/4: 16 %);
Stomatitis (G3/4: 23,7 %);
Erbrechen (G3/4: 14,3 %)
Obstipation (G3/4: 1,0 %);
Gastrointestinalschmerzen
(G3/4: 1,0 %);
Ösophagitis/Dysphagie/
Odynophagie (G3/4: 0,7 %)
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie (G3/4: 4,0 %)
Rash/Juckreiz (G3/4: 0,7 %);
Nagelveränderungen (G3/4:
0,7 %);
Hautschuppung (G3/4: 0 %)
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Lethargie (G3/4: 19,0 %);
Fieber (G3/4: 2,3 %);
Flüssigkeitsretention
(schwer/lebensbedrohlich: 1 %)
Beschreibung bestimmter Nebenwirkungen bei Adenokarzinomen des Magens für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Ungeachtet der Gabe von G-CSF traten febrile Neutropenie und neutropenische Infektion bei 17,2 % bzw. 13,5 % der Patienten auf. Als Sekundärprophylaxe wurde G-CSF bei 19,3 % der Patienten (10,7 % der Zyklen) gegeben. Febrile Neutropenie bzw. neutropenische Infektion traten bei prophylaktischer Gabe von G-CSF bei 12,1 % bzw. 3,4 % der Patienten auf, ohne prophylaktische Gabe von G-CSF bei 15,6 % bzw. 12,9 % der Patienten (siehe Abschnitt 4.2).
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Kopf-Hals-Karzinomen für TAXOTERE 75 mg/m² in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil
• Induktionschemotherapie, gefolgt von Strahlentherapie (TAX 323)
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre Erkrankungen
Infektion (G3/4: 6,3 %);
Neutropenische
Infektion
Gutartige, bösartige und unspezifische
Neubildungen
(einschließlich Zysten und Polypen)
Tumorschmerzen
(G3/4: 0,6 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Neutropenie (G3/4:
76,3 %);
Anämie (G3/4: 9,2 %);
Thrombozytopenie
(G3/4: 5,2 %)
Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität (keine schwere)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4: 0,6 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Dysgeusie/Parosmie;
Periphere sensorische
Neuropathie (G3/4:
0,6 %)
Schwindel
Augenerkrankungen
erhöhte
Tränensekretion;
Konjunktivitis
Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
beeinträchtigtes
Hörvermögen
Herzerkrankungen
Myokardischämie
(G3/4: 1,7 %)
Arrhythmie (G3/4:
0,6 %)
Gefäßerkrankungen
venöse Erkrankung
(G3/4: 0,6 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4: 0,6 %);
Stomatitis (G3/4:
4,0 %);
Diarrhö (G3/4: 2,9 %);
Erbrechen (G3/4:
0,6 %)
Obstipation;
Ösophagitis/Dysphagie/
Odynophagie (G3/4:
0,6 %);
Abdominalschmerzen;
Dyspepsie;
Gastrointestinale
Hämorrhagie (G3/4:
0,6 %)
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie (G3/4:
10,9 %)
Rash/Juckreiz;
trockene Haut;
Hautschuppung (G3/4:
0,6 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (G3/4: 0,6 %)
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Lethargie (G3/4:
3,4 %);
Pyrexie (G3/4: 0,6 %);
Flüssigkeitsretention;
Ödem
Untersuchungen
Gewichtszunahme
• Induktionschemotherapie, gefolgt von Chemoradiotherapie (TAX 324)
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektion (G3/4: 3,6 %) Neutropenische
Infektion
Gutartige, bösartige und unspezifische
Neubildungen
(einschließlich Zysten und Polypen)
Tumorschmerzen
(G3/4: 1,2 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Neutropenie (G3/4:
83,5 %);
Anämie (G3/4:
12,4 %);
Thrombozytopenie
(G3/4: 4,0 %);
Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4:
12,0 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Dysgeusie/Parosmie
(G3/4: 0,4 %);
Periphere sensorische
Neuropathie (G3/4:
1,2 %)
Schwindel (G3/4:
2,0 %);
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4:
0,4 %)
Augenerkrankungen
erhöhte
Tränensekretion
Konjunktivitis
Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
beeinträchtigtes
Hörvermögen (G3/4:
1,2 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (G3/4:
2,0 %)
Myokardischämie
Gefäßerkrankungen
venöse Erkrankung
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4:
13,9 %);
Stomatitis (G3/4:
20,7 %);
Erbrechen (G3/4:
8,4 %);
Diarrhö (G3/4: 6,8 %);
Ösophagitis/Dysphagie/
Odynophagie (G3/4:
12,0 %);
Obstipation (G3/4:
0,4 %)
Dyspepsie (G3/4:
0,8 %);
Gastrointestinal- schmerzen (G3/4:
1,2 %);
Gastrointestinale
Hämorrhagie (G3/4:
0,4 %)
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie (G3/4:
4,0 %);
Rash/Juckreiz trockene Haut;
Hautabschuppung
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (G3/4: 0,4 %)
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Lethargie (G3/4:
4,0 %);
Pyrexie (G3/4: 3,6 %);
Flüssigkeitsretention
(G3/4: 1,2 %);
Ödem (G3/4: 1,2 %)
Untersuchungen
Gewichtsabnahme
Gewichtszunahme
Post-Marketing-Experience
Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschließlich Zysten und Polypen) Sekundäre Primärtumore (Häufigkeit nicht bekannt), einschließlich Non-Hodgkin-Lymphom, wurden in Zusammenhang mit Docetaxel berichtet, wenn Docetaxel in Kombination mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Krebs angewendet wurde, die dafür bekannt sind, mit sekundären Primärtumoren in Zusammenhang zu stehen. Akute myeloische Leukämie und myelodysplastisches Syndrom (Häufigkeit: gelegentlich) wurden in klinischen Studien, die das Behandlungsschema TAC zur Behandlung von Brustkrebs untersuchten, berichtet.
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Knochenmarkdepression und andere hämatologische Nebenwirkungen wurden berichtet.
Disseminierte intravasale Koagulation (DIC), oft in Verbindung mit Sepsis oder multiplem Organversagen, wurde berichtet.
Erkrankungen des Immunsystems
Einige Fälle von anaphylaktischem Schock, manchmal tödlich, wurden berichtet.
Es wurden Überempfindlichkeitsreaktionen (Häufigkeit nicht bekannt) unter Docetaxel berichtet bei Patienten, die unter einer vorangegangenen Therapie mit Paclitaxel Überempfindlichkeitsreaktionen entwickelt hatten.
Erkrankungen des Nervensystems
Unter der Docetaxel-Gabe wurden in seltenen Fällen Krämpfe oder vorübergehende Bewusstlosigkeit beobachtet. Diese Reaktionen treten manchmal während der Infusion des Arzneimittels auf.
Augenerkrankungen
In sehr seltenen Fällen wurde von vorübergehenden Sehstörungen (Lichtblitze, Skotome) berichtet, die typischerweise während der Infusion des Arzneimittels und in Verbindung mit Überempfindlichkeitsreaktionen auftraten. Sie waren nach Abbruch der Infusion reversibel. Selten wurde über Tränenfluss mit oder ohne Konjunktivitis und über Tränenkanalverschluss mit übermäßigem Augentränen berichtet. Fälle von zystoiden Maculaödemen (CMO) sind bei Patienten berichtet worden, die mit Docetaxel behandelt wurden.
Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
Seltene Fälle von Ototoxizität, Hörstörungen und/oder Verlust des Gehörs wurden berichtet.
Herzerkrankungen
In seltenen Fällen wurde über Myokardinfarkte berichtet.
Ventrikuläre Arrhythmie einschließlich ventrikulärer Tachykardie (Häufigkeit nicht bekannt), manchmal tödlich verlaufend, wurde bei Patienten berichtet, die mit Docetaxel in Kombinationstherapie, einschließlich Doxorubicin, 5-Fluorouracil und/oder Cyclophosphamid, behandelt wurden.
Gefäßerkrankungen
Über das Auftreten venöser Thromboembolien wurde selten berichtet.
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
Ein akutes Atemnotsyndrom und Fälle interstitieller Pneumonie/Pneumonitis, interstitieller Lungenerkrankung, Lungenfibrose und respiratorischer Insuffizienz bis hin zum Lungenversagen, manchmal tödlich verlaufend, wurden selten beobachtet.
Seltene Fälle von Strahlenpneumonitis wurden berichtet bei Patienten, die gleichzeitig eine Radiotherapie erhielten.
Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
Seltene Fälle von Enterokolitis, einschließlich Kolitis, ischämischer Kolitis und neutropenieinduzierter Enterokolitis, wurden berichtet, die potenziell tödlich verlaufen können (Häufigkeit nicht bekannt).
In seltenen Fällen wurde über Dehydratation als Folge gastrointestinaler Störungen, einschließlich Enterokolitis und gastrointestinaler Perforation, berichtet.
Selten kam es zu mechanischem und paralytischem Ileus.
Leber- und Gallenerkrankungen
In sehr seltenen Fällen wurde von einer Hepatitis berichtet, manchmal mit tödlichem Ausgang, insbesondere bei Patienten mit vorbestehenden Lebererkrankungen.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Es wurde über Fälle von kutanem Lupus erythematodes, bullösen Hautausschlägen wie Erythema multiforme und schweren Nebenwirkungen der Haut wie Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN) und akutes generalisierendes pustulöses Exanthem (AGEP) unter Docetaxel berichtet. Für Docetaxel wurde von sklerodermieähnlichen Veränderungen bei normalerweise zuvor aufgetretenen peripheren Lymphödemen berichtet. Es wurden Fälle von anhaltender Alopezie (Häufigkeit nicht bekannt) und Fälle von Psoriasis, einschließlich Wiederauftreten oder Verschlechterung einer bereits bestehenden Psoriasis (Häufigkeit nicht bekannt) berichtet.
Nieren- und Harnwegserkrankungen
Es wurden Fälle von Niereninsuffizienz und -versagen berichtet. In ungefähr 20 % dieser Fälle gab es keine Risikofaktoren für ein akutes Nierenversagen, wie z. B. begleitend verabreichte, nierenschädigende Arzneimittel und Magen-Darm-Erkrankungen.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Über strahleninduzierte Reaktionen (sog. Radiation-Recall-Phänomen) wurde selten berichtet.
Recall-Reaktion an der Injektionsstelle (Wiederauftreten von Hautreaktionen an einer früheren Extravasationsstelle nach der Anwendung von Docetaxel an einer anderen Stelle) wurde an der früheren Extravasationsstelle beobachtet (Häufigkeit nicht bekannt).
Die Flüssigkeitsretentionen waren nicht von akuter Oligurie oder niederem Blutdruck begleitet. Von Dehydratation und Lungenödemen wurde nur selten berichtet.
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Es wurden Fälle von Störungen des Elektrolytgleichgewichts berichtet. Fälle von Hyponatriämie sind berichtet worden, meistens verbunden mit Dehydratation, Erbrechen und Pneumonie. Hypokaliämie, Hypomagnesiämie und Hypokalzämie sind üblicherweise in Verbindung mit gastrointestinalen Erkrankungen und insbesondere mit Diarrhö beobachtet worden. Ein Tumorlyse-Syndrom, potenziell tödlich, wurde berichtet (Häufigkeit nicht bekannt).
Skelettmuskulaturerkrankungen
Myositis wurde unter Docetaxel berichtet (Häufigkeit nicht bekannt).
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.
Gilt für: TAXOTERE 80 mg/2 ml Konzentrat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung
Zusammenfassung der Sicherheitsprofile für alle Indikationen
Nebenwirkungen, welche möglicherweise oder wahrscheinlich auf die Gabe von Docetaxel zurückzuführen sind, wurden beobachtet bei:
- 1312 Patienten, die 100 mg/m2 Docetaxel als Monotherapie erhielten, bzw. 121 Patienten, die 75 mg/m2 Docetaxel als Monotherapie erhielten.
- 258 Patientinnen, die Docetaxel in Kombination mit Doxorubicin erhielten.
- 406 Patienten, die Docetaxel in Kombination mit Cisplatin erhielten.
- 92 Patientinnen, die Docetaxel in Kombination mit Trastuzumab erhielten.
- 255 Patientinnen, die Docetaxel in Kombination mit Capecitabin erhielten.
- 332 Patienten (TAX 327), die Docetaxel in Kombination mit Prednison oder Prednisolon erhielten (nur die klinisch relevanten Nebenwirkungen, die mit der Behandlung in Zusammenhang stehen, sind angegeben).
- 1276 Patientinnen (744 und 532 in der TAX 316 und der GEICAM 9805 Studie), die Docetaxel in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid erhielten (klinisch wichtige Nebenwirkungen, die mit der Behandlung in Zusammenhang stehen, werden genannt).
- 300 Patienten mit Adenokarzinom des Magens (221 Patienten in Phase III und 79 Patienten in Phase II), die Docetaxel in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil erhielten (klinisch wichtige Nebenwirkungen, die mit der Behandlung in Zusammenhang stehen, werden genannt).
- 174 und 251 Patienten mit Kopf-Hals-Karzinomen, die Docetaxel in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil erhielten (klinisch wichtige Nebenwirkungen, die mit der Behandlung in Zusammenhang stehen, werden genannt).
- 545 Patienten (STAMPEDE-Studie), die Docetaxel in Kombination mit Prednison oder Prednisolon und einer Androgendeprivationstherapie erhielten.
Zur Beschreibung dieser Nebenwirkungen wurden die NCI-Common-Toxicity-Kriterien
(grade 3 = G3; grade 3–4 = G3/4; grade 4 = G4), die COSTART- und die MedDRA-Terminologie verwendet. Die Häufigkeitsangaben sind folgendermaßen definiert: sehr häufig (≥ 1/10); häufig (≥ 1/100, < 1/10); gelegentlich (≥ 1/1.000, < 1/100); selten (≥ 1/10.000, < 1/1.000); sehr selten (< 1/10.000); nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen nach abfallendem Schweregrad angegeben.
Die häufigsten Nebenwirkungen von Docetaxel allein sind: eine Neutropenie (die reversibel und nicht kumulativ war, wobei die Tiefstwerte der Neutrophilenzahlen im Median an Tag 7 erreicht wurden und die mediane Dauer einer schweren Neutropenie [< 500 Zellen/mm3] 7 Tage beträgt), Anämie, Alopezie, Übelkeit, Erbrechen, Stomatitis, Diarrhö und Asthenie. Der Schweregrad der Nebenwirkungen kann bei Gabe von Docetaxel in Kombination mit anderen Chemotherapeutika erhöht sein.
Für die Kombination mit Trastuzumab werden unerwünschte Ereignisse (alle Schweregrade) dargestellt, die bei ≥ 10 % der Patientinnen berichtet wurden.
Für die Kombination mit Trastuzumab im Vergleich zur Monotherapie mit Docetaxel war ein Anstieg bezüglich des Auftretens von schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen (40 % gegenüber 31 %) und Grad-4-Nebenwirkungen (34 % gegenüber 23 %) zu verzeichnen.
Bei der Kombination mit Capecitabin werden die häufigsten (≥ 5 %) mit der Behandlung im Zusammenhang stehenden Nebenwirkungen, die aus einer Phase-III-Studie bei Brustkrebspatientinnen nach fehlgeschlagener Anthracyclin-Therapie berichtet wurden, angegeben (vergleiche die Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels von Capecitabin).
Für die Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie und mit Prednison oder Prednisolon (STAMPEDE-Studie) werden unerwünschte Ereignisse, die innerhalb der 6 Behandlungszyklen mit Docetaxel aufgetreten sind und die um mindestens 2 % häufiger im Docetaxel-Arm im Vergleich zum Kontrollarm aufgetreten sind, gemäß CTCAE-Einstufung dargestellt.
Die folgenden Nebenwirkungen werden unter Docetaxel häufig beobachtet:
Erkrankungen des Immunsystems
Überempfindlichkeitsreaktionen traten im Allgemeinen wenige Minuten nach Beginn der Docetaxel-Infusion auf und waren gewöhnlich mild bis mäßig stark. Die am häufigsten berichteten Symptome waren Flush, Ausschlag mit oder ohne Juckreiz, Engegefühl in der Brust,
Rückenschmerzen, Atemnot und Fieber oder Schüttelfrost. Schwere Reaktionen waren durch Hypotonie und/oder Bronchospasmen oder generalisierten Hautausschlag/Erythem gekennzeichnet (siehe Abschnitt 4.4).
Erkrankungen des Nervensystems
Die Entstehung schwerer, peripherer neurotoxischer Nebenwirkungen erfordert eine Dosisreduktion (siehe Abschnitte 4.2 und 4.4). Milde bis moderate neurosensorische Anzeichen sind gekennzeichnet durch Parästhesien, Sensibilitätsstörungen oder Schmerzen inklusive brennende Schmerzen.
Neuromotorische Nebenwirkungen äußern sich hauptsächlich als Schwäche.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Reversible Hautreaktionen wurden beobachtet und allgemein als mild bis mäßig betrachtet.
Hautveränderungen manifestierten sich entweder lokalisiert hauptsächlich an Füßen und Händen (zusätzlich schwerwiegendes Hand-Fuß-Syndrom), aber auch an Armen, im Gesicht oder am Brustkorb und waren häufig verbunden mit Juckreiz. Die Reaktionen traten im Allgemeinen innerhalb einer Woche nach Infusion von Docetaxel auf. Weniger häufig traten schwere Symptome wie Hautausschläge, gefolgt von Abschälungen auf, die in sehr wenigen Fällen zur Unterbrechung oder zum Abbruch der Behandlung mit Docetaxel führten (siehe Abschnitte 4.2 und 4.4). Schwere Nagelveränderungen gehen mit Hypo- oder Hyperpigmentierung und manchmal mit Schmerzen und Nagelablösungen einher.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Reaktionen an der Einstichstelle waren in der Regel schwach ausgeprägt und äußerten sich in Hyperpigmentierungen, Entzündungen, Hautrötungen oder Hauttrockenheit, Phlebitis oder Extravasaten und Venenschwellungen.
Es wurde über Flüssigkeitsretention, einschließlich Nebenwirkungen wie periphere Ödeme und weniger häufig Pleuraergüsse, Perikardergüsse, Ascites und Gewichtszunahme, berichtet. Die peripheren Ödeme zeigen sich normalerweise zuerst in den unteren Extremitäten und können sich generalisiert ausbreiten und zu einer Gewichtszunahme von 3 kg oder mehr führen. Die Flüssigkeitsretention ist bezüglich Häufigkeit und Schwere von der kumulativ verabreichten Docetaxel-Dosis abhängig (siehe Abschnitt 4.4).
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 100 mg/m2 Monotherapie
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektionen (G3/4:
5,7 %; einschließlich
Sepsis und Pneumonie, fatal bei 1,7 %)
Infektionen mit G4
Neutropenie (G3/4:
4,6 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Neutropenie (G4:
76,4 %);
Anämie (G3/4: 8,9 %);
Febrile Neutropenie
Thrombozytopenie
(G4: 0,2 %)
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität
(G3/4: 5,3 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie
(G3: 4,1 %);
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4:
4 %);
Dysgeusie (schwer:
0,07 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (G3/4:
0,7 %)
Herzversagen
Gefäßerkrankungen
Hypotonie;
Hypertonie;
Hämorrhagie
Erkrankungen der
Atemwege, des
Brustraums und
Mediastinums
Dyspnoe (schwer:
2,7 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Stomatitis (G3/4:
5,3 %);
Diarrhö (G3/4: 4 %);
Übelkeit (G3/4: 4 %);
Erbrechen (G3/4: 3 %)
Obstipation (schwer:
0,2 %);
Bauchschmerzen
(schwer: 1 %);
Gastrointestinale
Hämorrhagie (schwer:
0,3 %)
Ösophagitis (schwer:
0,4 %)
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie;
Hautreaktionen (G3/4:
5,9 %);
Nagelveränderungen
(schwer: 2,6 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (schwer:
1,4 %)
Arthralgie
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Flüssigkeitsretention
(schwer: 6,5 %);
Asthenie (schwer:
11,2 %);
Schmerz
Reaktionen an der
Einstichstelle;
nicht kardiale
Brustschmerzen
(schwer: 0,4 %)
Untersuchungen
G3/4 Bilirubin-Anstieg
(< 5 %);
G3/4 Anstieg der alkalischen
Phosphatase (< 4 %);
G3/4 AST-Anstieg
(< 3 %);
G3/4 ALT-Anstieg
(< 2 %)
Beschreibung bestimmter Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 100 mg/m2 Monotherapie
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Selten: Blutungen mit G3/4 Thrombozytopenie.
Erkrankungen des Nervensystems
Daten hinsichtlich der Rückbildung dieser Störungen liegen bei 35,3 % der Patienten vor, die unter der Behandlung mit Docetaxel als Monotherapie in einer Dosierung von 100 mg/m2 eine Neurotoxizität entwickelt hatten. Diese Nebenwirkungen bildeten sich innerhalb von 3 Monaten spontan zurück.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Sehr selten: ein Fall einer nicht reversiblen Alopezie am Ende der Studie.
73 % der Hautreaktionen waren innerhalb von 21 Tagen reversibel.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Bei Patienten, die mit TAXOTERE als Monotherapie in einer Dosierung von 100 mg/m2 behandelt worden waren, betrug die mediane kumulative Dosis, die zum Abbruch der Behandlung führte, mehr als 1000 mg/m2 und die mediane Zeit zur Reversibilität der Flüssigkeitsretention 16,4 Wochen (Spanne von 0–42 Wochen). Das Einsetzen einer mäßigen und schweren Retention ist bei Patienten mit Prämedikation (kumulative Dosis im Median: 818,9 mg/m2) im Vergleich zu Patienten ohne Prämedikation (kumulative Dosis im Median: 489,7 mg/m2) verzögert. Bei einigen Patienten wurde sie jedoch bereits in den ersten Therapiezyklen beobachtet.
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom für TAXOTERE 75 mg/m2 Monotherapie
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektionen (G3/4: 5 %)
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Neutropenie (G4: 54,2 %);
Anämie (G3/4: 10,8 %);
Thrombozytopenie (G4: 1,7 %)
Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität (keine schwere)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie
(G3/4: 0,8 %)
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4: 2,5 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (keine schwere)
Gefäßerkrankungen
Hypotonie
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4: 3,3 %);
Stomatitis (G3/4: 1,7 %);
Erbrechen (G3/4: 0,8 %);
Diarrhö (G3/4: 1,7 %)
Obstipation
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie;
Hautreaktionen (G3/4: 0,8 %)
Nagelveränderungen (schwer:
0,8 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie (schwer: 12,4 %);
Flüssigkeitsretention (schwer:
0,8 %);
Schmerz
Untersuchungen
G3/4 Bilirubin-Anstieg (< 2 %)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Doxorubicin
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektion (G3/4: 7,8 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Neutropenie (G4:
91,7 %); Anämie
(G3/4: 9,4 %);
Febrile Neutropenie;
Thrombozytopenie
(G4: 0,8 %)
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität
(G3/4: 1,2 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie (G3:
0,4 %)
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4:
0,4 %)
Herzerkrankungen
Herzversagen;
Arrhythmie (keine schwere)
Gefäßerkrankungen
Hypotonie
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4: 5 %);
Stomatitis (G3/4:
7,8 %); Diarrhö (G3/4:
6,2 %); Erbrechen
(G3/4: 5 %);
Obstipation
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie;
Nagelveränderungen
(schwer: 0,4 %);
Hautreaktionen (keine schweren)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie (schwer:
8,1 %);
Flüssigkeitsretention
(schwer: 1,2 %);
Schmerz
Reaktionen an der
Einstichstelle
Untersuchungen
G3/4 Bilirubin-Anstieg
(< 2,5 %);
G3/4 Anstieg der alkalischen
Phosphatase (< 2,5 %)
G3/4 AST-Anstieg
(< 1 %);
G3/4 ALT-Anstieg
(< 1 %)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Cisplatin
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektion (G3/4: 5,7 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Neutropenie (G4:
51,5 %); Anämie
(G3/4: 6,9 %);
Thrombozytopenie
(G4: 0,5 %)
Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität
(G3/4: 2,5 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie (G3:
3,7 %);
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4:
2 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (G3/4:
0,7 %)
Herzversagen
Gefäßerkrankungen
Hypotonie (G3/4:
0,7 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4: 9,6 %);
Erbrechen (G3/4:
7,6 %);
Diarrhö (G3/4: 6,4 %);
Stomatitis (G3/4: 2 %)
Obstipation
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie;
Nagelveränderungen
(schwer: 0,7 %);
Hautreaktionen (G3/4:
0,2 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (schwer:
0,5 %)
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie (schwer:
9,9 %);
Flüssigkeitsretention
(schwer: 0,7 %);
Fieber (G3/4: 1,2 %)
Reaktionen an der
Einstichstelle;
Schmerz
Untersuchungen
G3/4 Bilirubin-Anstieg
(2,1 %);
G3/4 ALT-Anstieg
(1,3 %)
G3/4 AST-Anstieg
(0,5 %);
G3/4 Anstieg der alkalischen
Phosphatase (0,3 %)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 100 mg/m2 in Kombination mit Trastuzumab
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Neutropenie (G3/4: 32 %);
Febrile Neutropenie
(einschließlich Neutropenie mit
Fieber und Antibiotikagabe) oder neutropenische Sepsis
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
Psychiatrische Erkrankungen
Schlaflosigkeit
Erkrankungen des
Nervensystems
Parästhesie; Kopfschmerzen;
Dysgeusie; Hypoästhesie
Augenerkrankungen erhöhte Tränensekretion;
Konjunktivitis
Herzerkrankungen
Herzinsuffizienz bis hin zum
Herzversagen
Gefäßerkrankungen
Lymphödem
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und
Mediastinums
Epistaxis; Pharyngo-Laryngeale
Schmerzen; Nasopharyngitis;
Dyspnoe;
Husten; Rhinorrhö
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit; Diarrhö; Erbrechen;
Obstipation; Stomatitis;
Dyspepsie; Bauchschmerzen
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie; Erythema; Rash;
Nagelveränderungen
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie; Arthralgie; Schmerzen in den Extremitäten;
Knochenschmerzen;
Rückenschmerzen
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie; periphere Ödeme;
Pyrexie; Müdigkeit;
Schleimhautentzündung;
Schmerzen; Influenzaähnliche
Erkrankung; Brustschmerzen;
Schüttelfrost
Lethargie
Untersuchungen
Gewichtszunahme
Beschreibung bestimmter Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 100 mg/m2 in
Kombination mit Trastuzumab
Herzerkrankungen
Symptomatische Herzinsuffizienz wurde von 2,2 % der Patientinnen berichtet, die Docetaxel zusammen mit Trastuzumab erhielten, gegenüber 0 % der Patientinnen, die Docetaxel allein erhielten.
In dem Docetaxel-plus-Trastuzumab-Arm hatten 64 % der Patientinnen zuvor ein Anthracyclin als adjuvante Therapie erhalten gegenüber 55 % im Docetaxel-(Mono-)Arm.
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Sehr häufig: Die hämatologische Toxizität war erhöht bei Patientinnen, die Trastuzumab und Docetaxel erhielten, im Vergleich zu Patientinnen, die nur Docetaxel erhielten (32 % Grad-3/4-Neutropenie gegenüber 22 % nach NCI-CTC-Kriterien). Bitte beachten Sie, dass dieser Wert wahrscheinlich zu niedrig geschätzt ist, da Docetaxel allein bei einer Dosis von 100 mg/m2 bei 97 % der Patientinnen zu einer Neutropenie führt, bei 76 % der Patientinnen zu einer Neutropenie Grad 4, basierend auf dem Tiefstwert der Leukozytenzahl. Die Häufigkeit von febriler
Neutropenie/neutropenischer Sepsis war ebenfalls erhöht bei Patientinnen, die mit Trastuzumab plus Docetaxel behandelt wurden (23 % gegenüber 17 % bei Patientinnen, die mit Docetaxel allein behandelt wurden).
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Capecitabin
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Mundcandidiasis (G3/4: < 1 %)
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Neutropenie (G3/4: 63 %);
Anämie (G3/4: 10 %)
Thrombozytopenie (G3/4: 3 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4: 1 %);
Appetitverlust
Dehydrierung (G3/4: 2 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Dysgeusie (G3/4: < 1 %);
Parästhesie (G3/4: < 1 %)
Schwindel;
Kopfschmerzen (G3/4: < 1 %);
Periphere Neuropathie
Augenerkrankungen erhöhte Tränensekretion
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und
Mediastinums
Pharyngo-Laryngeale
Schmerzen (G3/4: 2 %)
Dyspnoe (G3/4: 1 %);
Husten (G3/4: < 1 %);
Epistaxis (G3/4: < 1 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Stomatitis (G3/4: 18 %);
Diarrhö (G3/4: 14 %);
Übelkeit (G3/4: 6 %);
Erbrechen (G3/4: 4 %);
Obstipation (G3/4: 1 %);
Bauchschmerzen (G3/4: 2 %);
Dyspepsie
Oberbauchbeschwerden;
Mundtrockenheit
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Hand-Fuß-Syndrom (G3/4:
24 %);
Alopezie (G3/4: 6 %);
Nagelveränderungen (G3/4:
2 %)
Dermatitis;
erythematöse Rötung (G3/4:
< 1 %);
Nagelverfärbung;
Onycholysis (G3/4: 1 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (G3/4: 2 %);
Arthralgie (G3/4: 1 %)
Schmerzen in den Extremitäten
(G3/4: < 1 %);
Rückenschmerzen (G3/4: 1 %)
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie (G3/4: 3 %);
Pyrexie (G3/4: 1 %);
Abgeschlagenheit/Schwäche
(G3/4: 5 %);
periphere Ödeme (G3/4: 1 %)
Lethargie;
Schmerzen
Untersuchungen
Gewichtsverlust;
G3/4 Bilirubin-Anstieg (9 %)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Prednison oder Prednisolon
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektion (G3/4: 3,3 %)
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Neutropenie (G3/4: 32 %);
Anämie (G3/4: 4,9 %)
Thrombozytopenie (G3/4:
0,6 %); Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität (G3/4: 0,6 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4: 0,6 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie (G3/4: 1,2 %);
Dysgeusie (G3/4: 0 %)
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4: 0 %)
Augenerkrankungen
erhöhte Tränensekretion
(G3/4: 0,6 %)
Herzerkrankungen
Abnahme der linksventrikulären
Funktion (G3/4: 0,3 %)
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und
Mediastinums
Epistaxis (G3/4: 0 %);
Dyspnoe (G3/4: 0,6 %);
Husten (G3/4: 0 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4: 2,4 %);
Diarrhö (G3/4: 1,2 %);
Stomatitis/Pharyngitis (G3/4:
0,9 %);
Erbrechen (G3/4: 1,2 %)
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie;
Nagelveränderungen (keine schweren)
Hautschuppung/Rash (G3/4:
0,3 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Arthralgie (G3/4: 0,3 %);
Myalgie (G3/4: 0,3 %)
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Müdigkeit (G3/4: 3,9 %);
Flüssigkeitsretention (schwer:
0,6 %)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen beim lokal fortgeschrittenen hormonsensitiven Hochrisiko-Prostatakarzinom oder metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Prednison oder Prednisolon und einer Androgendeprivationstherapie (STAMPEDE-Studie)
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Neutropenie (G3-4: 12 %),
Anämie,
Febrile Neutropenie
(G3-4: 15 %)
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität (G3-4: 1 %)
Endokrine Erkrankungen
Diabetes (G3-4: 1 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Psychiatrische Erkrankungen
Schlaflosigkeit (G3: 1 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie (≥ G3: 2 %)a,
Kopfschmerzen
Schwindelgefühl
Augenerkrankungen
Verschwommenes Sehen
Herzerkrankungen
Hypotonie (G3: 0 %)
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und
Mediastinums
Dyspnoe (G3: 1 %),
Husten (G3: 0 %),
Infektion der oberen Atemwege
(G3: 1 %)
Pharyngitis (G3: 0 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Diarrhö (G3: 3 %),
Stomatitis (G3: 0 %),
Obstipation (G3: 0 %),
Übelkeit (G3: 1 %),
Dyspepsie,
Abdominalschmerz (G3: 0 %),
Flatulenz
Erbrechen (G3: 1 %)
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Alopezie (G3: 3 %)a,
Nagelveränderungen (G3: 1 %)
Ausschlag
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am
Verabreichungsort
Lethargie (G3-4: 2 %),
Grippeartige Symptome
(G3: 0 %),
Asthenie (G3: 0 %),
Flüssigkeitsretention
Fieber (G3: 1 %),
Orale Candidose,
Hypokalzämie (G3: 0 %),
Hypophosphatämie (G3-4: 1 %),
Hypokaliämie (G3: 0 %) a Aus der Studie GETUG AFU15
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen für die adjuvante Therapie mit TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid bei Patientinnen mit nodal positivem (TAX 316) und nodal negativem (GEICAM 9805) Brustkrebs – gepoolte Daten
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektion (G3/4:
2,4 %);
neutropenische
Infektion (G3/4: 2,6 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Anämie (G3/4: 3 %);
Neutropenie (G3/4:
59,2 %);
Thrombozytopenie
(G3/4: 1,6 %);
Febrile Neutropenie
(G3/4: NA)
Erkrankungen des
Immunsystems
Überempfindlichkeit
(G3/4: 0,6 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4: 1,5 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Dysgeusie (G3/4:
0,6 %);
Periphere sensorische
Neuropathie (G3/4:
< 0,1 %)
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4:
0 %)
Synkope (G3/4: 0 %);
Neurotoxizität (G3/4:
0 %);
Somnolenz (G3/4: 0 %)
Augenerkrankungen
Konjunktivitis (G3/4:
< 0,1 %) erhöhte
Tränensekretion (G3/4:
< 0,1 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (G3/4:
0,2 %)
Gefäßerkrankungen
Hitzewallung (G3/4:
0,5 %)
Hypotonie (G3/4: 0 %);
Phlebitis (G3/4: 0 %)
Lymphödem (G3/4:
0 %)
Erkrankungen der
Atemwege, des
Brustraums und
Mediastinums
Husten (G3/4: 0 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltrakts
Übelkeit (G3/4: 5,0 %);
Stomatitis (G3/4:
6,0 %);
Erbrechen (G3/4:
4,2 %);
Diarrhö (G3/4: 3,4 %);
Obstipation (G3/4:
0,5 %)
Abdominalschmerzen
(G3/4: 0,4 %)
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie (anhaltend:
< 3 %);
Hautveränderung
(G3/4: 0,6 %);
Nagelveränderungen
(G3/4: 0,4 %)
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (G3/4: 0,7 %);
Arthralgie (G3/4:
0,2 %)
Erkrankungen der
Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
Amenorrhö (G3/4: NA)
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie (G3/4:
10,0 %);
Fieber (G3/4: NA);
periphere Ödeme
(G3/4: 0,2 %)
Untersuchungen
Gewichtszunahme
(G3/4: 0 %);
Gewichtsabnahme
(G3/4: 0,2 %)
Beschreibung bestimmter Nebenwirkungen für die adjuvante Therapie von TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid bei Patientinnen mit nodal positivem (TAX 316) und nodal negativem (GEICAM 9805) Brustkrebs
Erkrankungen des Nervensystems
In der Studie TAX 316 trat bei 84 Patientinnen (11,3 %) im TAC-Arm und bei 15 Patientinnen (2 %) im FAC-Arm eine periphere sensorische Neuropathie während der Behandlungsperiode auf, die in die Nachbeobachtungszeit andauerte. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) wurde eine anhaltende periphere sensorische Neuropathie bei 10 Patientinnen (1,3 %) im TAC-Arm und bei 2 Patientinnen (0,3 %) im FAC-Arm festgestellt.
In der Studie GEICAM 9805 trat bei 10 Patientinnen (1,9 %) im TAC-Arm und bei 4 Patientinnen (0,8 %) im FAC-Arm eine periphere sensorische Neuropathie während der Behandlungsperiode auf, die in die Nachbeobachtungszeit andauerte. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 10 Jahren und 5 Monaten) wurde eine anhaltende periphere sensorische Neuropathie bei 3 Patientinnen (0,6 %) im TAC-Arm und bei 1 Patientin (0,2 %) im FAC-Arm festgestellt.
Herzerkrankungen
In der Studie TAX 316 wurde bei 26 Patientinnen (3,5 %) in der TAC-Gruppe und bei 17 Patientinnen (2,3 %) in der FAC-Gruppe eine stauungsbedingte Herzinsuffizienz festgestellt. Mit Ausnahme einer Patientin wurde bei allen Patientinnen in jeder Gruppe nach mehr als 30 Tagen Behandlungszeit eine stauungsbedingte Herzinsuffizienz (congestive heart failure, CHF) diagnostiziert. 2 Patientinnen im TAC-Behandlungsarm und 4 Patientinnen im FAC-Behandlungsarm starben aufgrund von Herzversagen.
In der Studie GEICAM 9805 entwickelten 3 Patientinnen (0,6 %) im TAC-Arm und 3 Patientinnen (0,6 %) im FAC-Arm eine stauungsbedingte Herzinsuffizienz während der Nachbeobachtungszeit. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (tatsächliche mediane Nachbeobachtungszeit von 10 Jahren und 5 Monaten) hatte keine der Patientinnen im TAC-Arm eine CHF, eine Patientin im TAC-Arm verstarb an einer dilatativen Kardiomyopathie. Im FAC-Arm wurde am Ende der Nachbeobachtungszeit bei 1 Patientin (0,2 %) eine anhaltende CHF festgestellt.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
In der Studie TAX 316 dauerte in der Nachbeobachtungszeit nach dem Ende der Chemotherapie eine Alopezie bei 687 von 744 TAC-Patientinnen (92,3 %) und bei 645 von 736 FAC-Patientinnen (87,6 %) an.
Am Ende der Nachbeobachtungszeit (tatsächliche mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) bestand eine anhaltende Alopezie bei 29 der TAC-Patientinnen (3,9 %) und 16 der FAC-Patientinnen (2,2 %).
In der Studie GEICAM 9805 trat bei 49 Patientinnen (9,2 %) im TAC-Arm und bei 35 Patientinnen (6,7 %) im FAC-Arm eine Alopezie während der Behandlungsperiode auf, die in die Nachbeobachtungszeit andauerte. Eine Alopezie im Zusammenhang mit der Studienmedikation begann oder verschlechterte sich während der Nachbeobachtungszeit bei 42 Patientinnen (7,9 %) im TAC-Arm und bei 30 Patientinnen (5,8 %) im FAC-Arm. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 10 Jahren und 5 Monaten) wurde eine anhaltende Alopezie bei 3 Patientinnen (0,6 %) im TAC-Arm und bei 1 Patientin (0,2 %) im FAC-Arm festgestellt.
Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
In der Studie TAX 316 wurde eine Amenorrhö, die während der Behandlungsperiode auftrat und in die Nachbeobachtungszeit, nach Beendigung der Chemotherapie, andauerte, bei 202 von 744 Patientinnen (27,2 %) im TAC-Arm und bei 125 von 736 Patientinnen (17,0 %) im FAC-Arm berichtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) wurde eine anhaltende Amenorrhö bei 121 von 744 TAC-Patientinnen (16,3 %) und bei 86 von 736 FAC- Patientinnen (11,7 %) festgestellt.
In der Studie GEICAM 9805 wurde eine Amenorrhö, die während der Behandlungsperiode auftrat und in die Nachbeobachtungszeit andauerte, bei 18 Patientinnen (3,4 %) im TAC-Arm und bei 5 Patientinnen (1,0 %) im FAC-Arm beobachtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 10 Jahren und 5 Monaten) wurde eine anhaltende Amenorrhö bei 7 Patientinnen (1,3 %) im TAC-Arm und bei 4 Patientinnen (0,8 %) im FAC-Arm festgestellt.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
In der Studie TAX 316 traten bei 119 von 744 TAC-Patientinnen (16,0 %) und bei 23 von 736 FAC- Patientinnen (3,1 %) periphere Ödeme während der Behandlungsperiode auf, die in die Nachbeobachtungszeit, nach Beendigung der Chemotherapie, andauerten. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (tatsächliche mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) wurden anhaltende periphere Ödeme bei 19 TAC-Patientinnen (2,6 %) und bei 4 FAC-Patientinnen (0,5 %) festgestellt.
In der Studie TAX 316 wurden bei 11 von 744 TAC-Patientinnen (1,5 %) und bei 1 von 736 FAC- Patientinnen (0,1 %) Lymphödeme, die während der Behandlungsperiode auftraten und in die Nachbeobachtungszeit, nach Beendigung der Chemotherapie, andauerten, berichtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (tatsächliche mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) wurden anhaltende Lymphödeme bei 6 TAC-Patientinnen (0,8 %) und bei 1 FAC-Patientin (0,1 %) festgestellt.
In der Studie TAX 316 wurde bei 236 von 744 TAC-Patientinnen (31,7 %) und bei 180 von 736 FAC- Patientinnen (24,5 %) Asthenie, die während der Behandlungsperiode auftrat und in die Nachbeobachtungszeit, nach Beendigung der Chemotherapie, andauerte, berichtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (tatsächliche mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) wurde anhaltende Asthenie bei 29 TAC-Patientinnen (3,9 %) und bei 16 FAC-Patientinnen (2,2 %) festgestellt.
In der Studie GEICAM 9805 traten bei 4 Patientinnen (0,8 %) im TAC-Arm und 2 Patientinnen (0,4 %) im FAC-Arm periphere Ödeme während der Behandlungsperiode auf, die in die Nachbeobachtungszeit andauerten. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 10 Jahren und 5 Monaten) wurden anhaltende periphere Ödeme bei keiner Patientin (0 %) im TAC-Arm und bei 1 Patientin (0,2 %) im FAC-Arm festgestellt. Lymphödeme, die während der Behandlungsperiode auftraten und in die Nachbeobachtungszeit andauerten, wurden bei 5 Patientinnen (0,9 %) im TAC-Arm und bei 2 Patientinnen (0,4 %) im FAC-Arm beobachtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit wurden anhaltende Lymphödeme bei 4 Patientinnen (0,8 %) im TAC- Arm und bei 1 Patientin (0,2 %) im FAC-Arm festgestellt.
Asthenie, die während der Behandlungsperiode auftrat und in die Nachbeobachtungszeit andauerte, wurde bei 12 Patientinnen (2,3 %) im TAC-Arm und bei 4 Patientinnen (0,8 %) im FAC-Arm beobachtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit wurde anhaltende Asthenie bei 2 Patientinnen (0,4 %) im TAC-Arm und bei 2 Patientinnen (0,4 %) im FAC-Arm festgestellt.
Akute Leukämie/Myelodysplastisches Syndrom
Nach zehnjähriger Nachbeobachtungszeit der Studie TAX 316 wurde über 3 Fälle von akuter Leukämie von den 744 Patientinnen (0,4 %) der TAC-Gruppe und über 1 Fall von den 736 Patientinnen (0,1 %) der FAC-Gruppe berichtet. Eine Patientin (0,1 %) der TAC-Gruppe und 1 Patientin (0,1 %) der FAC-Gruppe verstarben an akuter myeloischer Leukämie (AML) während der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren). Fälle von myelodysplastischem Syndrom wurden bei 2 der 744 Patientinnen (0,3 %) der TAC-Gruppe und bei 1 der 736 Patientinnen (0,1 %) der FAC-Gruppe berichtet.
Nach zehnjähriger Nachbeobachtungszeit der Studie GEICAM 9805 trat eine akute Leukämie bei 1 von 532 Patientinnen (0,2 %) im TAC-Arm auf. Es wurden keine Fälle bei Patientinnen im FAC- Arm berichtet. In beiden Behandlungsgruppen wurde keine Patientin mit myelodysplastischem Syndrom diagnostiziert.
Neutropenische Komplikationen
Die nachfolgende Tabelle zeigt, dass die Inzidenz für das Auftreten von Neutropenien Grad 4, febrilen Neutropenien und neutropenischen Infektionen bei Patientinnen vermindert wurde, die eine primäre G-CSF-Prophylaxe erhielten, nachdem diese im TAC-Behandlungsarm der GEICAM-Studie vorgeschrieben wurde.
Neutropenische Komplikationen bei Patientinnen, die TAC mit oder ohne primäre G-CSF-Prophylaxe erhalten haben (GEICAM 9805)
Ohne primäre G-CSF-
Prophylaxe
(n = 111) n (%)
Mit primärer G-CSF-
Prophylaxe
(n = 421) n (%)
Neutropenie (Grad 4)
104 (93,7)
135 (32,1)
Febrile Neutropenie
28 (25,2)
23 (5,5)
Neutropenische Infektion
14 (12,6)
21 (5,0)
Neutropenische Infektion
(Grad 3–4)
2 (1,8)
5 (1,2)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Adenokarzinomen des Magens für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Neutropenische Infektion;
Infektion (G3/4: 11,7 %)
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Anämie (G3/4: 20,9 %);
Neutropenie (G3/4: 83,2 %);
Thrombozytopenie (G3/4:
8,8 %);
Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität (G3/4: 1,7 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4: 11,7 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie (G3/4: 8,7 %)
Schwindel (G3/4: 2,3 %);
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4: 1,3 %)
Augenerkrankungen
erhöhte Tränensekretion (G3/4:
0 %)
Erkrankungen des Ohrs und des
Labyrinths
verändertes Hörvermögen
(G3/4: 0 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (G3/4: 1,0 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Diarrhö (G3/4: 19,7 %);
Übelkeit (G3/4: 16 %);
Stomatitis (G3/4: 23,7 %);
Erbrechen (G3/4: 14,3 %)
Obstipation (G3/4: 1,0 %);
Gastrointestinalschmerzen
(G3/4: 1,0 %);
Ösophagitis/Dysphagie/
Odynophagie (G3/4: 0,7 %)
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie (G3/4: 4,0 %)
Rash/Juckreiz (G3/4: 0,7 %);
Nagelveränderungen (G3/4:
0,7 %);
Hautschuppung (G3/4: 0 %)
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Lethargie (G3/4: 19,0 %);
Fieber (G3/4: 2,3 %);
Flüssigkeitsretention
(schwer/lebensbedrohlich: 1 %)
Beschreibung bestimmter Nebenwirkungen bei Adenokarzinomen des Magens für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Ungeachtet der Gabe von G-CSF traten febrile Neutropenie und neutropenische Infektion bei 17,2 % bzw. 13,5 % der Patienten auf. Als Sekundärprophylaxe wurde G-CSF bei 19,3 % der Patienten (10,7 % der Zyklen) gegeben. Febrile Neutropenie bzw. neutropenische Infektion traten bei prophylaktischer Gabe von G-CSF bei 12,1 % bzw. 3,4 % der Patienten auf, ohne prophylaktische Gabe von G-CSF bei 15,6 % bzw. 12,9 % der Patienten (siehe Abschnitt 4.2).
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Kopf-Hals-Karzinomen für TAXOTERE 75 mg/m² in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil
• Induktionschemotherapie, gefolgt von Strahlentherapie (TAX 323)
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre Erkrankungen
Infektion (G3/4: 6,3 %);
Neutropenische
Infektion
Gutartige, bösartige und unspezifische
Neubildungen
(einschließlich Zysten und Polypen)
Tumorschmerzen
(G3/4: 0,6 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Neutropenie (G3/4:
76,3 %);
Anämie (G3/4: 9,2 %);
Thrombozytopenie
(G3/4: 5,2 %)
Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität (keine schwere)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4: 0,6 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Dysgeusie/Parosmie;
Periphere sensorische
Neuropathie (G3/4:
0,6 %)
Schwindel
Augenerkrankungen
erhöhte
Tränensekretion;
Konjunktivitis
Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
beeinträchtigtes
Hörvermögen
Herzerkrankungen
Myokardischämie
(G3/4: 1,7 %)
Arrhythmie (G3/4:
0,6 %)
Gefäßerkrankungen
venöse Erkrankung
(G3/4: 0,6 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4: 0,6 %);
Stomatitis (G3/4:
4,0 %);
Diarrhö (G3/4: 2,9 %);
Erbrechen (G3/4:
0,6 %)
Obstipation;
Ösophagitis/Dysphagie/
Odynophagie (G3/4:
0,6 %);
Abdominalschmerzen;
Dyspepsie;
Gastrointestinale
Hämorrhagie (G3/4:
0,6 %)
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie (G3/4:
10,9 %)
Rash/Juckreiz;
trockene Haut;
Hautschuppung (G3/4:
0,6 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (G3/4: 0,6 %)
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Lethargie (G3/4:
3,4 %);
Pyrexie (G3/4: 0,6 %);
Flüssigkeitsretention;
Ödem
Untersuchungen
Gewichtszunahme
• Induktionschemotherapie, gefolgt von Chemoradiotherapie (TAX 324)
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektion (G3/4: 3,6 %) Neutropenische
Infektion
Gutartige, bösartige und unspezifische
Neubildungen
(einschließlich Zysten und Polypen)
Tumorschmerzen
(G3/4: 1,2 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Neutropenie (G3/4:
83,5 %);
Anämie (G3/4:
12,4 %);
Thrombozytopenie
(G3/4: 4,0 %);
Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4:
12,0 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Dysgeusie/Parosmie
(G3/4: 0,4 %);
Periphere sensorische
Neuropathie (G3/4:
1,2 %)
Schwindel (G3/4:
2,0 %);
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4:
0,4 %)
Augenerkrankungen
erhöhte
Tränensekretion
Konjunktivitis
Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
beeinträchtigtes
Hörvermögen (G3/4:
1,2 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (G3/4:
2,0 %)
Myokardischämie
Gefäßerkrankungen
venöse Erkrankung
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4:
13,9 %);
Stomatitis (G3/4:
20,7 %);
Erbrechen (G3/4:
8,4 %);
Diarrhö (G3/4: 6,8 %);
Ösophagitis/Dysphagie/
Odynophagie (G3/4:
12,0 %);
Obstipation (G3/4:
0,4 %)
Dyspepsie (G3/4:
0,8 %);
Gastrointestinal- schmerzen (G3/4:
1,2 %);
Gastrointestinale
Hämorrhagie (G3/4:
0,4 %)
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie (G3/4:
4,0 %);
Rash/Juckreiz trockene Haut;
Hautabschuppung
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (G3/4: 0,4 %)
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Lethargie (G3/4:
4,0 %);
Pyrexie (G3/4: 3,6 %);
Flüssigkeitsretention
(G3/4: 1,2 %);
Ödem (G3/4: 1,2 %)
Untersuchungen
Gewichtsabnahme
Gewichtszunahme
Post-Marketing-Experience
Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschließlich Zysten und Polypen) Sekundäre Primärtumore (Häufigkeit nicht bekannt), einschließlich Non-Hodgkin-Lymphom, wurden in Zusammenhang mit Docetaxel berichtet, wenn Docetaxel in Kombination mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Krebs angewendet wurde, die dafür bekannt sind, mit sekundären Primärtumoren in Zusammenhang zu stehen. Akute myeloische Leukämie und myelodysplastisches Syndrom (Häufigkeit: gelegentlich) wurden in klinischen Studien, die das Behandlungsschema TAC zur Behandlung von Brustkrebs untersuchten, berichtet.
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Knochenmarkdepression und andere hämatologische Nebenwirkungen wurden berichtet.
Disseminierte intravasale Koagulation (DIC), oft in Verbindung mit Sepsis oder multiplem Organversagen, wurde berichtet.
Erkrankungen des Immunsystems
Einige Fälle von anaphylaktischem Schock, manchmal tödlich, wurden berichtet.
Es wurden Überempfindlichkeitsreaktionen (Häufigkeit nicht bekannt) unter Docetaxel berichtet bei Patienten, die unter einer vorangegangenen Therapie mit Paclitaxel Überempfindlichkeitsreaktionen entwickelt hatten.
Erkrankungen des Nervensystems
Unter der Docetaxel-Gabe wurden in seltenen Fällen Krämpfe oder vorübergehende Bewusstlosigkeit beobachtet. Diese Reaktionen treten manchmal während der Infusion des Arzneimittels auf.
Augenerkrankungen
In sehr seltenen Fällen wurde von vorübergehenden Sehstörungen (Lichtblitze, Skotome) berichtet, die typischerweise während der Infusion des Arzneimittels und in Verbindung mit Überempfindlichkeitsreaktionen auftraten. Sie waren nach Abbruch der Infusion reversibel. Selten wurde über Tränenfluss mit oder ohne Konjunktivitis und über Tränenkanalverschluss mit übermäßigem Augentränen berichtet. Fälle von zystoiden Maculaödemen (CMO) sind bei Patienten berichtet worden, die mit Docetaxel behandelt wurden.
Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
Seltene Fälle von Ototoxizität, Hörstörungen und/oder Verlust des Gehörs wurden berichtet.
Herzerkrankungen
In seltenen Fällen wurde über Myokardinfarkte berichtet.
Ventrikuläre Arrhythmie einschließlich ventrikulärer Tachykardie (Häufigkeit nicht bekannt), manchmal tödlich verlaufend, wurde bei Patienten berichtet, die mit Docetaxel in Kombinationstherapie, einschließlich Doxorubicin, 5-Fluorouracil und/oder Cyclophosphamid, behandelt wurden.
Gefäßerkrankungen
Über das Auftreten venöser Thromboembolien wurde selten berichtet.
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
Ein akutes Atemnotsyndrom und Fälle interstitieller Pneumonie/Pneumonitis, interstitieller Lungenerkrankung, Lungenfibrose und respiratorischer Insuffizienz bis hin zum Lungenversagen, manchmal tödlich verlaufend, wurden selten beobachtet.
Seltene Fälle von Strahlenpneumonitis wurden berichtet bei Patienten, die gleichzeitig eine Radiotherapie erhielten.
Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
Seltene Fälle von Enterokolitis, einschließlich Kolitis, ischämischer Kolitis und neutropenieinduzierter Enterokolitis, wurden berichtet, die potenziell tödlich verlaufen können (Häufigkeit nicht bekannt).
In seltenen Fällen wurde über Dehydratation als Folge gastrointestinaler Störungen, einschließlich Enterokolitis und gastrointestinaler Perforation, berichtet.
Selten kam es zu mechanischem und paralytischem Ileus.
Leber- und Gallenerkrankungen
In sehr seltenen Fällen wurde von einer Hepatitis berichtet, manchmal mit tödlichem Ausgang, insbesondere bei Patienten mit vorbestehenden Lebererkrankungen.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Es wurde über Fälle von kutanem Lupus erythematodes, bullösen Hautausschlägen wie Erythema multiforme und schweren Nebenwirkungen der Haut wie Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN) und akutes generalisierendes pustulöses Exanthem (AGEP) unter Docetaxel berichtet. Für Docetaxel wurde von sklerodermieähnlichen Veränderungen bei normalerweise zuvor aufgetretenen peripheren Lymphödemen berichtet. Es wurden Fälle von anhaltender Alopezie (Häufigkeit nicht bekannt) und Fälle von Psoriasis, einschließlich Wiederauftreten oder Verschlechterung einer bereits bestehenden Psoriasis (Häufigkeit nicht bekannt) berichtet.
Nieren- und Harnwegserkrankungen
Es wurden Fälle von Niereninsuffizienz und -versagen berichtet. In ungefähr 20 % dieser Fälle gab es keine Risikofaktoren für ein akutes Nierenversagen, wie z. B. begleitend verabreichte, nierenschädigende Arzneimittel und Magen-Darm-Erkrankungen.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Über strahleninduzierte Reaktionen (sog. Radiation-Recall-Phänomen) wurde selten berichtet.
Recall-Reaktion an der Injektionsstelle (Wiederauftreten von Hautreaktionen an einer früheren Extravasationsstelle nach der Anwendung von Docetaxel an einer anderen Stelle) wurde an der früheren Extravasationsstelle beobachtet (Häufigkeit nicht bekannt).
Die Flüssigkeitsretentionen waren nicht von akuter Oligurie oder niederem Blutdruck begleitet. Von Dehydratation und Lungenödemen wurde nur selten berichtet.
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Es wurden Fälle von Störungen des Elektrolytgleichgewichts berichtet. Fälle von Hyponatriämie sind berichtet worden, meistens verbunden mit Dehydratation, Erbrechen und Pneumonie. Hypokaliämie, Hypomagnesiämie und Hypokalzämie sind üblicherweise in Verbindung mit gastrointestinalen Erkrankungen und insbesondere mit Diarrhö beobachtet worden. Ein Tumorlyse-Syndrom, potenziell tödlich, wurde berichtet (Häufigkeit nicht bekannt).
Skelettmuskulaturerkrankungen
Myositis wurde unter Docetaxel berichtet (Häufigkeit nicht bekannt).
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.
Gilt für: TAXOTERE 20 mg/1 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Zusammenfassung der Sicherheitsprofile für alle Indikationen
Nebenwirkungen, welche möglicherweise oder wahrscheinlich auf die Gabe von Docetaxel zurückzuführen sind, wurden beobachtet bei:
- 1312 Patienten, die 100 mg/m2 Docetaxel als Monotherapie erhielten, bzw. 121 Patienten, die 75 mg/m2 Docetaxel als Monotherapie erhielten.
- 258 Patientinnen, die Docetaxel in Kombination mit Doxorubicin erhielten.
- 406 Patienten, die Docetaxel in Kombination mit Cisplatin erhielten.
- 92 Patientinnen, die Docetaxel in Kombination mit Trastuzumab erhielten.
- 255 Patientinnen, die Docetaxel in Kombination mit Capecitabin erhielten.
- 332 Patienten (TAX 327), die Docetaxel in Kombination mit Prednison oder Prednisolon erhielten (nur die klinisch relevanten Nebenwirkungen, die mit der Behandlung in Zusammenhang stehen, sind angegeben).
- 1276 Patientinnen (744 und 532 in der TAX 316 und der GEICAM 9805 Studie), die Docetaxel in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid erhielten (klinisch wichtige Nebenwirkungen, die mit der Behandlung in Zusammenhang stehen, werden genannt).
- 300 Patienten mit Adenokarzinom des Magens (221 Patienten in Phase III und 79 Patienten in Phase II), die Docetaxel in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil erhielten (klinisch wichtige Nebenwirkungen, die mit der Behandlung in Zusammenhang stehen, werden genannt).
- 174 und 251 Patienten mit Kopf-Hals-Karzinomen, die Docetaxel in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil erhielten (klinisch wichtige Nebenwirkungen, die mit der Behandlung in Zusammenhang stehen, werden genannt).
- 545 Patienten (STAMPEDE-Studie), die Docetaxel in Kombination mit Prednison oder Prednisolon und einer Androgendeprivationstherapie erhielten.
Zur Beschreibung dieser Nebenwirkungen wurden die NCI-Common-Toxicity-Kriterien
(grade 3 = G3; grade 3–4 = G3/4; grade 4 = G4), die COSTART- und die MedDRA-Terminologie verwendet. Die Häufigkeitsangaben sind folgendermaßen definiert: sehr häufig (≥ 1/10); häufig (≥ 1/100, < 1/10); gelegentlich (≥ 1/1.000, < 1/100); selten (≥ 1/10.000, < 1/1.000); sehr selten (< 1/10.000); nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen nach abfallendem Schweregrad angegeben.
Die häufigsten Nebenwirkungen von Docetaxel allein sind: eine Neutropenie (die reversibel und nicht kumulativ war, wobei die Tiefstwerte der Neutrophilenzahlen im Median an Tag 7 erreicht wurden und die mediane Dauer einer schweren Neutropenie [< 500 Zellen/mm3] 7 Tage beträgt), Anämie, Alopezie, Übelkeit, Erbrechen, Stomatitis, Diarrhö und Asthenie. Der Schweregrad der Nebenwirkungen kann bei Gabe von Docetaxel in Kombination mit anderen Chemotherapeutika erhöht sein.
Für die Kombination mit Trastuzumab werden unerwünschte Ereignisse (alle Schweregrade) dargestellt, die bei ≥ 10 % der Patientinnen berichtet wurden.
Für die Kombination mit Trastuzumab im Vergleich zur Monotherapie mit Docetaxel war ein Anstieg bezüglich des Auftretens von schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen (40 % gegenüber 31 %) und Grad-4-Nebenwirkungen (34 % gegenüber 23 %) zu verzeichnen.
Bei der Kombination mit Capecitabin werden die häufigsten (≥ 5 %) mit der Behandlung im Zusammenhang stehenden Nebenwirkungen, die aus einer Phase-III-Studie bei Brustkrebspatientinnen nach fehlgeschlagener Anthracyclin-Therapie berichtet wurden, angegeben (vergleiche die Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels von Capecitabin).
Für die Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie und mit Prednison oder Prednisolon (STAMPEDE-Studie) werden unerwünschte Ereignisse, die innerhalb der 6 Behandlungszyklen mit Docetaxel aufgetreten sind und die um mindestens 2 % häufiger im Docetaxel-Arm im Vergleich zum Kontrollarm aufgetreten sind, gemäß CTCAE-Einstufung dargestellt.
Die folgenden Nebenwirkungen werden unter Docetaxel häufig beobachtet:
Erkrankungen des Immunsystems
Überempfindlichkeitsreaktionen traten im Allgemeinen wenige Minuten nach Beginn der Docetaxel-Infusion auf und waren gewöhnlich mild bis mäßig stark. Die am häufigsten berichteten Symptome waren Flush, Ausschlag mit oder ohne Juckreiz, Engegefühl in der Brust, Rückenschmerzen, Atemnot und Fieber oder Schüttelfrost. Schwere Reaktionen waren durch
Hypotonie und/oder Bronchospasmen oder generalisierten Hautausschlag/Erythem gekennzeichnet (siehe Abschnitt 4.4).
Erkrankungen des Nervensystems
Die Entstehung schwerer, peripherer neurotoxischer Nebenwirkungen erfordert eine Dosisreduktion (siehe Abschnitte 4.2 und 4.4). Milde bis moderate neurosensorische Anzeichen sind gekennzeichnet durch Parästhesien, Sensibilitätsstörungen oder Schmerzen inklusive brennende Schmerzen.
Neuromotorische Nebenwirkungen äußern sich hauptsächlich als Schwäche.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Reversible Hautreaktionen wurden beobachtet und allgemein als mild bis mäßig betrachtet.
Hautveränderungen manifestierten sich entweder lokalisiert hauptsächlich an Füßen und Händen (zusätzlich schwerwiegendes Hand-Fuß-Syndrom), aber auch an Armen, im Gesicht oder am Brustkorb und waren häufig verbunden mit Juckreiz. Die Reaktionen traten im Allgemeinen innerhalb einer Woche nach Infusion von Docetaxel auf. Weniger häufig traten schwere Symptome wie Hautausschläge, gefolgt von Abschälungen auf, die in sehr wenigen Fällen zur Unterbrechung oder zum Abbruch der Behandlung mit Docetaxel führten (siehe Abschnitte 4.2 und 4.4). Schwere Nagelveränderungen gehen mit Hypo- oder Hyperpigmentierung und manchmal mit Schmerzen und Nagelablösungen einher.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Reaktionen an der Einstichstelle waren in der Regel schwach ausgeprägt und äußerten sich in Hyperpigmentierungen, Entzündungen, Hautrötungen oder Hauttrockenheit, Phlebitis oder Extravasaten und Venenschwellungen.
Es wurde über Flüssigkeitsretention, einschließlich Nebenwirkungen wie periphere Ödeme und weniger häufig Pleuraergüsse, Perikardergüsse, Ascites und Gewichtszunahme, berichtet. Die peripheren Ödeme zeigen sich normalerweise zuerst in den unteren Extremitäten und können sich generalisiert ausbreiten und zu einer Gewichtszunahme von 3 kg oder mehr führen. Die Flüssigkeitsretention ist bezüglich Häufigkeit und Schwere von der kumulativ verabreichten Docetaxel-Dosis abhängig (siehe Abschnitt 4.4).
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 100 mg/m2 Monotherapie
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektionen (G3/4:
5,7 %; einschließlich
Sepsis und Pneumonie, fatal bei 1,7 %)
Infektionen mit G4
Neutropenie (G3/4:
4,6 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Neutropenie (G4:
76,4 %);
Anämie (G3/4: 8,9 %);
Febrile Neutropenie
Thrombozytopenie
(G4: 0,2 %)
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität
(G3/4: 5,3 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie
(G3: 4,1 %);
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4:
4 %);
Dysgeusie (schwer:
0,07 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (G3/4:
0,7 %)
Herzversagen
Gefäßerkrankungen
Hypotonie;
Hypertonie;
Hämorrhagie
Erkrankungen der
Atemwege, des
Brustraums und
Mediastinums
Dyspnoe (schwer:
2,7 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Stomatitis (G3/4:
5,3 %);
Diarrhö (G3/4: 4 %);
Übelkeit (G3/4: 4 %);
Erbrechen (G3/4: 3 %)
Obstipation (schwer:
0,2 %);
Bauchschmerzen
(schwer: 1 %);
Gastrointestinale
Hämorrhagie (schwer:
0,3 %)
Ösophagitis (schwer:
0,4 %)
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie;
Hautreaktionen (G3/4:
5,9 %);
Nagelveränderungen
(schwer: 2,6 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (schwer:
1,4 %)
Arthralgie
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Flüssigkeitsretention
(schwer: 6,5 %);
Asthenie (schwer:
11,2 %);
Schmerz
Reaktionen an der
Einstichstelle;
nicht kardiale
Brustschmerzen
(schwer: 0,4 %)
Untersuchungen
G3/4 Bilirubin-Anstieg
(< 5 %);
G3/4 Anstieg der alkalischen
Phosphatase (< 4 %);
G3/4 AST-Anstieg
(< 3 %);
G3/4 ALT-Anstieg
(< 2 %)
Beschreibung bestimmter Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 100 mg/m2 Monotherapie
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Selten: Blutungen mit G3/4 Thrombozytopenie.
Erkrankungen des Nervensystems
Daten hinsichtlich der Rückbildung dieser Störungen liegen bei 35,3 % der Patienten vor, die unter der Behandlung mit Docetaxel als Monotherapie in einer Dosierung von 100 mg/m2 eine Neurotoxizität entwickelt hatten. Diese Nebenwirkungen bildeten sich innerhalb von 3 Monaten spontan zurück.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Sehr selten: ein Fall einer nicht reversiblen Alopezie am Ende der Studie.
73 % der Hautreaktionen waren innerhalb von 21 Tagen reversibel.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Bei Patienten, die mit TAXOTERE als Monotherapie in einer Dosierung von 100 mg/m2 behandelt worden waren, betrug die mediane kumulative Dosis, die zum Abbruch der Behandlung führte, mehr als 1000 mg/m2 und die mediane Zeit zur Reversibilität der Flüssigkeitsretention 16,4 Wochen (Spanne von 0–42 Wochen). Das Einsetzen einer mäßigen und schweren Retention ist bei Patienten mit Prämedikation (kumulative Dosis im Median: 818,9 mg/m2) im Vergleich zu Patienten ohne Prämedikation (kumulative Dosis im Median: 489,7 mg/m2) verzögert. Bei einigen Patienten wurde sie jedoch bereits in den ersten Therapiezyklen beobachtet.
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom für TAXOTERE 75 mg/m2 Monotherapie
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektionen (G3/4: 5 %)
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Neutropenie (G4: 54,2 %);
Anämie (G3/4: 10,8 %);
Thrombozytopenie (G4: 1,7 %)
Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität (keine schwere)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie
(G3/4: 0,8 %)
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4: 2,5 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (keine schwere)
Gefäßerkrankungen
Hypotonie
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4: 3,3 %);
Stomatitis (G3/4: 1,7 %);
Erbrechen (G3/4: 0,8 %);
Diarrhö (G3/4: 1,7 %)
Obstipation
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie;
Hautreaktionen (G3/4: 0,8 %)
Nagelveränderungen (schwer:
0,8 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie (schwer: 12,4 %);
Flüssigkeitsretention (schwer:
0,8 %);
Schmerz
Untersuchungen
G3/4 Bilirubin-Anstieg (< 2 %)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Doxorubicin
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektion (G3/4: 7,8 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Neutropenie (G4:
91,7 %); Anämie
(G3/4: 9,4 %);
Febrile Neutropenie;
Thrombozytopenie
(G4: 0,8 %)
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität (G3/4:
1,2 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie (G3:
0,4 %)
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4:
0,4 %)
Herzerkrankungen
Herzversagen;
Arrhythmie (keine schwere)
Gefäßerkrankungen
Hypotonie
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4: 5 %);
Stomatitis (G3/4:
7,8 %); Diarrhö (G3/4:
6,2 %); Erbrechen
(G3/4: 5 %);
Obstipation
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie;
Nagelveränderungen
(schwer: 0,4 %);
Hautreaktionen (keine schweren)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie (schwer:
8,1 %);
Flüssigkeitsretention
(schwer: 1,2 %);
Schmerz
Reaktionen an der
Einstichstelle
Untersuchungen
G3/4 Bilirubin-Anstieg
(< 2,5 %);
G3/4 Anstieg der alkalischen Phosphatase
(< 2,5 %)
G3/4 AST-Anstieg
(< 1 %);
G3/4 ALT-Anstieg
(< 1 %)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Cisplatin
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektion (G3/4: 5,7 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Neutropenie (G4:
51,5 %); Anämie
(G3/4: 6,9 %);
Thrombozytopenie
(G4: 0,5 %)
Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität
(G3/4: 2,5 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie (G3:
3,7 %);
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4:
2 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (G3/4:
0,7 %)
Herzversagen
Gefäßerkrankungen
Hypotonie (G3/4:
0,7 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4: 9,6 %);
Erbrechen (G3/4:
7,6 %);
Diarrhö (G3/4: 6,4 %);
Stomatitis (G3/4: 2 %)
Obstipation
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie;
Nagelveränderungen
(schwer: 0,7 %);
Hautreaktionen (G3/4:
0,2 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (schwer:
0,5 %)
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie (schwer:
9,9 %);
Flüssigkeitsretention
(schwer: 0,7 %);
Fieber (G3/4: 1,2 %)
Reaktionen an der
Einstichstelle;
Schmerz
Untersuchungen
G3/4 Bilirubin-Anstieg
(2,1 %);
G3/4 ALT-Anstieg
(1,3 %)
G3/4 AST-Anstieg
(0,5 %);
G3/4 Anstieg der alkalischen
Phosphatase (0,3 %)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 100 mg/m2 in Kombination mit Trastuzumab
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Neutropenie (G3/4: 32 %);
Febrile Neutropenie
(einschließlich Neutropenie mit
Fieber und Antibiotikagabe) oder neutropenische Sepsis
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
Psychiatrische Erkrankungen
Schlaflosigkeit
Erkrankungen des
Nervensystems
Parästhesie; Kopfschmerzen;
Dysgeusie; Hypoästhesie
Augenerkrankungen erhöhte Tränensekretion;
Konjunktivitis
Herzerkrankungen
Herzinsuffizienz bis hin zum
Herzversagen
Gefäßerkrankungen
Lymphödem
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und
Mediastinums
Epistaxis; Pharyngo-Laryngeale
Schmerzen; Nasopharyngitis;
Dyspnoe;
Husten; Rhinorrhö
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit; Diarrhö; Erbrechen;
Obstipation; Stomatitis;
Dyspepsie; Bauchschmerzen
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie; Erythema; Rash;
Nagelveränderungen
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie; Arthralgie; Schmerzen in den Extremitäten;
Knochenschmerzen;
Rückenschmerzen
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie; periphere Ödeme;
Pyrexie; Müdigkeit;
Schleimhautentzündung;
Schmerzen; Influenzaähnliche
Erkrankung; Brustschmerzen;
Schüttelfrost
Lethargie
Untersuchungen
Gewichtszunahme
Beschreibung bestimmter Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 100 mg/m2 in
Kombination mit Trastuzumab
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Sehr häufig: Die hämatologische Toxizität war erhöht bei Patientinnen, die Trastuzumab und Docetaxel erhielten, im Vergleich zu Patientinnen, die nur Docetaxel erhielten (32 % Grad-3/4-Neutropenie gegenüber 22 % nach NCI-CTC-Kriterien). Bitte beachten Sie, dass dieser Wert wahrscheinlich zu niedrig geschätzt ist, da Docetaxel allein bei einer Dosis von 100 mg/m2 bei 97 % der Patientinnen zu einer Neutropenie führt, bei 76 % der Patientinnen zu einer Neutropenie Grad 4, basierend auf dem Tiefstwert der Leukozytenzahl. Die Häufigkeit von febriler Neutropenie/neutropenischer Sepsis war ebenfalls erhöht bei Patientinnen, die mit Trastuzumab plus Docetaxel behandelt wurden (23 % gegenüber 17 % bei Patientinnen, die mit Docetaxel allein behandelt wurden).
Herzerkrankungen
Symptomatische Herzinsuffizienz wurde von 2,2 % der Patientinnen berichtet, die Docetaxel zusammen mit Trastuzumab erhielten, gegenüber 0 % der Patientinnen, die Docetaxel allein erhielten.
In dem Docetaxel-plus-Trastuzumab-Arm hatten 64 % der Patientinnen zuvor ein Anthracyclin als adjuvante Therapie erhalten gegenüber 55 % im Docetaxel-(Mono-)Arm.
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Capecitabin
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Mundcandidiasis (G3/4: < 1 %)
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Neutropenie (G3/4: 63 %);
Anämie (G3/4: 10 %)
Thrombozytopenie (G3/4: 3 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4: 1 %);
Appetitverlust
Dehydrierung (G3/4: 2 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Dysgeusie (G3/4: < 1 %);
Parästhesie (G3/4: < 1 %)
Schwindel;
Kopfschmerzen (G3/4: < 1 %);
Periphere Neuropathie
Augenerkrankungen erhöhte Tränensekretion
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und
Mediastinums
Pharyngo-Laryngeale
Schmerzen (G3/4: 2 %)
Dyspnoe (G3/4: 1 %);
Husten (G3/4: < 1 %);
Epistaxis (G3/4: < 1 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Stomatitis (G3/4: 18 %);
Diarrhö (G3/4: 14 %);
Übelkeit (G3/4: 6 %);
Erbrechen (G3/4: 4 %);
Obstipation (G3/4: 1 %);
Bauchschmerzen (G3/4: 2 %);
Dyspepsie
Oberbauchbeschwerden;
Mundtrockenheit
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Hand-Fuß-Syndrom (G3/4:
24 %);
Alopezie (G3/4: 6 %);
Nagelveränderungen (G3/4:
2 %)
Dermatitis;
erythematöse Rötung (G3/4:
< 1 %);
Nagelverfärbung;
Onycholysis (G3/4: 1 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (G3/4: 2 %);
Arthralgie (G3/4: 1 %)
Schmerzen in den Extremitäten
(G3/4: < 1 %);
Rückenschmerzen (G3/4: 1 %)
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie (G3/4: 3 %);
Pyrexie (G3/4: 1 %);
Abgeschlagenheit/Schwäche
(G3/4: 5 %);
periphere Ödeme (G3/4: 1 %)
Lethargie;
Schmerzen
Untersuchungen
Gewichtsverlust;
G3/4 Bilirubin-Anstieg (9 %)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Prednison oder Prednisolon
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektion (G3/4: 3,3 %)
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Neutropenie (G3/4: 32 %);
Anämie (G3/4: 4,9 %)
Thrombozytopenie (G3/4:
0,6 %); Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität (G3/4: 0,6 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4: 0,6 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie (G3/4: 1,2 %);
Dysgeusie (G3/4: 0 %)
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4: 0 %)
Augenerkrankungen
erhöhte Tränensekretion
(G3/4: 0,6 %)
Herzerkrankungen
Abnahme der linksventrikulären
Funktion (G3/4: 0,3 %)
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und
Mediastinums
Epistaxis (G3/4: 0 %);
Dyspnoe (G3/4: 0,6 %);
Husten (G3/4: 0 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4: 2,4 %);
Diarrhö (G3/4: 1,2 %);
Stomatitis/Pharyngitis (G3/4:
0,9 %);
Erbrechen (G3/4: 1,2 %)
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie;
Nagelveränderungen (keine schweren)
Hautschuppung/Rash (G3/4:
0,3 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Arthralgie (G3/4: 0,3 %);
Myalgie (G3/4: 0,3 %)
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Müdigkeit (G3/4: 3,9 %);
Flüssigkeitsretention (schwer:
0,6 %)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen beim lokal fortgeschrittenen hormonsensitiven Hochrisiko-Prostatakarzinom oder metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Prednison oder Prednisolon und einer Androgendeprivationstherapie (STAMPEDE-Studie)
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Neutropenie (G3-4: 12 %),
Anämie,
Febrile Neutropenie
(G3-4: 15 %)
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität (G3-4: 1 %)
Endokrine Erkrankungen
Diabetes (G3-4: 1 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Psychiatrische Erkrankungen
Schlaflosigkeit (G3: 1 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie (≥ G3: 2 %)a,
Kopfschmerzen
Schwindelgefühl
Augenerkrankungen
Verschwommenes Sehen
Herzerkrankungen
Hypotonie (G3: 0 %)
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und
Mediastinums
Dyspnoe (G3: 1 %),
Husten (G3: 0 %),
Infektion der oberen Atemwege
(G3: 1 %)
Pharyngitis (G3: 0 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Diarrhö (G3: 3 %),
Stomatitis (G3: 0 %),
Obstipation (G3: 0 %),
Übelkeit (G3: 1 %),
Dyspepsie,
Abdominalschmerz (G3: 0 %),
Flatulenz
Erbrechen (G3: 1 %)
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Alopezie (G3: 3 %)a,
Nagelveränderungen (G3: 1 %)
Ausschlag
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am
Verabreichungsort
Lethargie (G3-4: 2 %),
Grippeartige Symptome
(G3: 0 %),
Asthenie (G3: 0 %),
Flüssigkeitsretention
Fieber (G3: 1 %),
Orale Candidose,
Hypokalzämie (G3: 0 %),
Hypophosphatämie (G3-4: 1 %),
Hypokaliämie (G3: 0 %) a Aus der Studie GETUG AFU15
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen für die adjuvante Therapie mit TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid bei Patientinnen mit nodal positivem (TAX 316) und nodal negativem (GEICAM 9805) Brustkrebs – gepoolte Daten
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektion (G3/4:
2,4 %);
neutropenische
Infektion (G3/4: 2,6 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Anämie (G3/4: 3 %);
Neutropenie (G3/4:
59,2 %);
Thrombozytopenie
(G3/4: 1,6 %);
Febrile Neutropenie
(G3/4: NA)
Erkrankungen des
Immunsystems
Überempfindlichkeit
(G3/4: 0,6 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4: 1,5 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Dysgeusie (G3/4:
0,6 %);
Periphere sensorische
Neuropathie (G3/4:
< 0,1 %)
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4:
0 %)
Synkope (G3/4: 0 %);
Neurotoxizität (G3/4:
0 %);
Somnolenz (G3/4: 0 %)
Augenerkrankungen
Konjunktivitis (G3/4:
< 0,1 %) erhöhte
Tränensekretion (G3/4:
< 0,1 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (G3/4:
0,2 %)
Gefäßerkrankungen
Hitzewallung (G3/4:
0,5 %)
Hypotonie (G3/4: 0 %);
Phlebitis (G3/4: 0 %)
Lymphödem (G3/4:
0 %)
Erkrankungen der
Atemwege, des
Brustraums und
Mediastinums
Husten (G3/4: 0 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltrakts
Übelkeit (G3/4: 5,0 %);
Stomatitis (G3/4:
6,0 %);
Erbrechen (G3/4:
4,2 %);
Diarrhö (G3/4: 3,4 %);
Obstipation (G3/4:
0,5 %)
Abdominalschmerzen
(G3/4: 0,4 %)
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie (anhaltend:
< 3 %);
Hautveränderung
(G3/4: 0,6 %);
Nagelveränderungen
(G3/4: 0,4 %)
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (G3/4: 0,7 %);
Arthralgie (G3/4:
0,2 %)
Erkrankungen der
Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
Amenorrhö (G3/4: NA)
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie (G3/4:
10,0 %);
Fieber (G3/4: NA);
periphere Ödeme
(G3/4: 0,2 %)
Untersuchungen
Gewichtszunahme
(G3/4: 0 %);
Gewichtsabnahme
(G3/4: 0,2 %)
Beschreibung bestimmter Nebenwirkungen für die adjuvante Therapie von TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid bei Patientinnen mit nodal positivem (TAX 316) und nodal negativem (GEICAM 9805) Brustkrebs
Erkrankungen des Nervensystems
In der Studie TAX 316 trat bei 84 Patientinnen (11,3 %) im TAC-Arm und bei 15 Patientinnen (2 %) im FAC-Arm eine periphere sensorische Neuropathie während der Behandlungsperiode auf, die in die Nachbeobachtungszeit andauerte. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) wurde eine anhaltende periphere sensorische Neuropathie bei 10 Patientinnen (1,3 %) im TAC-Arm und bei 2 Patientinnen (0,3 %) im FAC-Arm festgestellt.
In der Studie GEICAM 9805 trat bei 10 Patientinnen (1,9 %) im TAC-Arm und bei 4 Patientinnen (0,8 %) im FAC-Arm eine periphere sensorische Neuropathie während der Behandlungsperiode auf, die in die Nachbeobachtungszeit andauerte. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 10 Jahren und 5 Monaten) wurde eine anhaltende periphere sensorische Neuropathie bei 3 Patientinnen (0,6 %) im TAC-Arm und bei 1 Patientin (0,2 %) im FAC-Arm festgestellt.
Herzerkrankungen
In der Studie TAX 316 wurde bei 26 Patientinnen (3,5 %) in der TAC-Gruppe und bei 17 Patientinnen (2,3 %) in der FAC-Gruppe eine stauungsbedingte Herzinsuffizienz festgestellt. Mit Ausnahme einer Patientin wurde bei allen Patientinnen in jeder Gruppe nach mehr als 30 Tagen Behandlungszeit eine stauungsbedingte Herzinsuffizienz (congestive heart failure, CHF) diagnostiziert. 2 Patientinnen im TAC-Behandlungsarm und 4 Patientinnen im FAC-Behandlungsarm starben aufgrund von Herzversagen.
In der Studie GEICAM 9805 entwickelten 3 Patientinnen (0,6 %) im TAC-Arm und 3 Patientinnen (0,6 %) im FAC-Arm eine stauungsbedingte Herzinsuffizienz während der Nachbeobachtungszeit. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (tatsächliche mediane Nachbeobachtungszeit von 10 Jahren und 5 Monaten) hatte keine der Patientinnen im TAC-Arm eine CHF, eine Patientin im TAC-Arm verstarb an einer dilatativen Kardiomyopathie. Im FAC-Arm wurde am Ende der Nachbeobachtungszeit bei 1 Patientin (0,2 %) eine anhaltende CHF festgestellt.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
In der Studie TAX 316 dauerte in der Nachbeobachtungszeit nach dem Ende der Chemotherapie eine Alopezie bei 687 von 744 TAC-Patientinnen (92,3 %) und bei 645 von 736 FAC-Patientinnen (87,6 %) an.
Am Ende der Nachbeobachtungszeit (tatsächliche mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) bestand eine anhaltende Alopezie bei 29 der TAC-Patientinnen (3,9 %) und 16 der FAC-Patientinnen (2,2 %).
In der Studie GEICAM 9805 trat bei 49 Patientinnen (9,2 %) im TAC-Arm und bei 35 Patientinnen (6,7 %) im FAC-Arm eine Alopezie während der Behandlungsperiode auf, die in die Nachbeobachtungszeit andauerte. Eine Alopezie im Zusammenhang mit der Studienmedikation begann oder verschlechterte sich während der Nachbeobachtungszeit bei 42 Patientinnen (7,9 %) im TAC-Arm und bei 30 Patientinnen (5,8 %) im FAC-Arm. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 10 Jahren und 5 Monaten) wurde eine anhaltende Alopezie bei 3 Patientinnen (0,6 %) im TAC-Arm und bei 1 Patientin (0,2 %) im FAC-Arm festgestellt.
Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
In der Studie TAX 316 wurde eine Amenorrhö, die während der Behandlungsperiode auftrat und in die Nachbeobachtungszeit, nach Beendigung der Chemotherapie, andauerte, bei 202 von 744 Patientinnen (27,2 %) im TAC-Arm und bei 125 von 736 Patientinnen (17,0 %) im FAC-Arm berichtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) wurde eine anhaltende Amenorrhö bei 121 von 744 TAC-Patientinnen (16,3 %) und bei 86 von 736 FAC- Patientinnen (11,7 %) festgestellt.
In der Studie GEICAM 9805 wurde eine Amenorrhö, die während der Behandlungsperiode auftrat und in die Nachbeobachtungszeit andauerte, bei 18 Patientinnen (3,4 %) im TAC-Arm und bei 5 Patientinnen (1,0 %) im FAC-Arm beobachtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 10 Jahren und 5 Monaten) wurde eine anhaltende Amenorrhö bei 7 Patientinnen (1,3 %) im TAC-Arm und bei 4 Patientinnen (0,8 %) im FAC-Arm festgestellt.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
In der Studie TAX 316 traten bei 119 von 744 TAC-Patientinnen (16,0 %) und bei 23 von 736 FAC- Patientinnen (3,1 %) periphere Ödeme während der Behandlungsperiode auf, die in die Nachbeobachtungszeit, nach Beendigung der Chemotherapie, andauerten. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (tatsächliche mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) wurden anhaltende periphere Ödeme bei 19 TAC-Patientinnen (2,6 %) und bei 4 FAC-Patientinnen (0,5 %) festgestellt.
In der Studie TAX 316 wurden bei 11 von 744 TAC-Patientinnen (1,5 %) und bei 1 von 736 FAC- Patientinnen (0,1 %) Lymphödeme, die während der Behandlungsperiode auftraten und in die Nachbeobachtungszeit, nach Beendigung der Chemotherapie, andauerten, berichtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (tatsächliche mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) wurden anhaltende Lymphödeme bei 6 TAC-Patientinnen (0,8 %) und bei 1 FAC-Patientin (0,1 %) festgestellt.
In der Studie TAX 316 wurde bei 236 von 744 TAC-Patientinnen (31,7 %) und bei 180 von 736 FAC- Patientinnen (24,5 %) Asthenie, die während der Behandlungsperiode auftrat und in die Nachbeobachtungszeit, nach Beendigung der Chemotherapie, andauerte, berichtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (tatsächliche mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) wurde anhaltende Asthenie bei 29 TAC-Patientinnen (3,9 %) und bei 16 FAC-Patientinnen (2,2 %) festgestellt.
In der Studie GEICAM 9805 traten bei 4 Patientinnen (0,8 %) im TAC-Arm und 2 Patientinnen (0,4 %) im FAC-Arm periphere Ödeme während der Behandlungsperiode auf, die in die Nachbeobachtungszeit andauerten. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 10 Jahren und 5 Monaten) wurden anhaltende periphere Ödeme bei keiner Patientin (0 %) im TAC-Arm und bei 1 Patientin (0,2 %) im FAC-Arm festgestellt. Lymphödeme, die während der Behandlungsperiode auftraten und in die Nachbeobachtungszeit andauerten, wurden bei 5 Patientinnen (0,9 %) im TAC-Arm und bei 2 Patientinnen (0,4 %) im FAC-Arm beobachtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit wurden anhaltende Lymphödeme bei 4 Patientinnen (0,8 %) im TAC- Arm und bei 1 Patientin (0,2 %) im FAC-Arm festgestellt.
Asthenie, die während der Behandlungsperiode auftrat und in die Nachbeobachtungszeit andauerte, wurde bei 12 Patientinnen (2,3 %) im TAC-Arm und bei 4 Patientinnen (0,8 %) im FAC-Arm beobachtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit wurde anhaltende Asthenie bei 2 Patientinnen (0,4 %) im TAC-Arm und bei 2 Patientinnen (0,4 %) im FAC-Arm festgestellt.
Akute Leukämie/Myelodysplastisches Syndrom
Nach zehnjähriger Nachbeobachtungszeit der Studie TAX 316 wurde über 3 Fälle von akuter Leukämie von den 744 Patientinnen (0,4 %) der TAC-Gruppe und über 1 Fall von den 736 Patientinnen (0,1 %) der FAC-Gruppe berichtet. Eine Patientin (0,1 %) der TAC-Gruppe und 1 Patientin (0,1 %) der FAC-Gruppe verstarben an akuter myeloischer Leukämie (AML) während der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren). Fälle von myelodysplastischem Syndrom wurden bei 2 der 744 Patientinnen (0,3 %) der TAC-Gruppe und bei 1 der 736 Patientinnen (0,1 %) der FAC-Gruppe berichtet.
Nach zehnjähriger Nachbeobachtungszeit der Studie GEICAM 9805 trat eine akute Leukämie bei 1 von 532 Patientinnen (0,2 %) im TAC-Arm auf. Es wurden keine Fälle bei Patientinnen im FAC- Arm berichtet. In beiden Behandlungsgruppen wurde keine Patientin mit myelodysplastischem Syndrom diagnostiziert.
Neutropenische Komplikationen
Die nachfolgende Tabelle zeigt, dass die Inzidenz für das Auftreten von Neutropenien Grad 4, febrilen Neutropenien und neutropenischen Infektionen bei Patientinnen vermindert wurde, die eine primäre G-CSF-Prophylaxe erhielten, nachdem diese im TAC-Behandlungsarm der GEICAM-Studie vorgeschrieben wurde.
Neutropenische Komplikationen bei Patientinnen, die TAC mit oder ohne primäre G-CSF-Prophylaxe erhalten haben (GEICAM 9805)
Ohne primäre G-CSF-
Prophylaxe
(n = 111) n (%)
Mit primärer G-CSF-
Prophylaxe
(n = 421) n (%)
Neutropenie (Grad 4)
104 (93,7)
135 (32,1)
Febrile Neutropenie
28 (25,2)
23 (5,5)
Neutropenische Infektion
14 (12,6)
21 (5,0)
Neutropenische Infektion
(Grad 3–4)
2 (1,8)
5 (1,2)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Adenokarzinomen des Magens für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Neutropenische Infektion;
Infektion (G3/4: 11,7 %)
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Anämie (G3/4: 20,9 %);
Neutropenie (G3/4: 83,2 %);
Thrombozytopenie (G3/4:
8,8 %);
Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität (G3/4: 1,7 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4: 11,7 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie (G3/4: 8,7 %)
Schwindel (G3/4: 2,3 %);
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4: 1,3 %)
Augenerkrankungen
erhöhte Tränensekretion (G3/4:
0 %)
Erkrankungen des Ohrs und des
Labyrinths
verändertes Hörvermögen
(G3/4: 0 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (G3/4: 1,0 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Diarrhö (G3/4: 19,7 %);
Übelkeit (G3/4: 16 %);
Stomatitis (G3/4: 23,7 %);
Erbrechen (G3/4: 14,3 %)
Obstipation (G3/4: 1,0 %);
Gastrointestinalschmerzen
(G3/4: 1,0 %);
Ösophagitis/Dysphagie/
Odynophagie (G3/4: 0,7 %)
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie (G3/4: 4,0 %)
Rash/Juckreiz (G3/4: 0,7 %);
Nagelveränderungen (G3/4:
0,7 %);
Hautschuppung (G3/4: 0 %)
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Lethargie (G3/4: 19,0 %);
Fieber (G3/4: 2,3 %);
Flüssigkeitsretention
(schwer/lebensbedrohlich: 1 %)
Beschreibung bestimmter Nebenwirkungen bei Adenokarzinomen des Magens für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Ungeachtet der Gabe von G-CSF traten febrile Neutropenie und neutropenische Infektion bei 17,2 % bzw. 13,5 % der Patienten auf. Als Sekundärprophylaxe wurde G-CSF bei 19,3 % der Patienten (10,7 % der Zyklen) gegeben. Febrile Neutropenie bzw. neutropenische Infektion traten bei prophylaktischer Gabe von G-CSF bei 12,1 % bzw. 3,4 % der Patienten auf, ohne prophylaktische Gabe von G-CSF bei 15,6 % bzw. 12,9 % der Patienten (siehe Abschnitt 4.2).
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Kopf-Hals-Karzinomen für TAXOTERE 75 mg/m² in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil • Induktionschemotherapie, gefolgt von Strahlentherapie (TAX 323)
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre Erkrankungen
Infektion (G3/4: 6,3 %);
Neutropenische
Infektion
Gutartige, bösartige und unspezifische
Neubildungen
(einschließlich Zysten und Polypen)
Tumorschmerzen
(G3/4: 0,6 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Neutropenie (G3/4:
76,3 %);
Anämie (G3/4: 9,2 %);
Thrombozytopenie
(G3/4: 5,2 %)
Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität (keine schwere)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4: 0,6 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Dysgeusie/Parosmie;
Periphere sensorische
Neuropathie (G3/4:
0,6 %)
Schwindel
Augenerkrankungen
erhöhte
Tränensekretion;
Konjunktivitis
Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
beeinträchtigtes
Hörvermögen
Herzerkrankungen
Myokardischämie
(G3/4: 1,7 %)
Arrhythmie (G3/4:
0,6 %)
Gefäßerkrankungen
venöse Erkrankung
(G3/4: 0,6 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4: 0,6 %);
Stomatitis (G3/4:
4,0 %);
Diarrhö (G3/4: 2,9 %);
Erbrechen (G3/4:
0,6 %)
Obstipation;
Ösophagitis/Dysphagie/
Odynophagie (G3/4:
0,6 %);
Abdominalschmerzen;
Dyspepsie;
Gastrointestinale
Hämorrhagie (G3/4:
0,6 %)
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie (G3/4:
10,9 %)
Rash/Juckreiz;
trockene Haut;
Hautschuppung (G3/4:
0,6 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (G3/4: 0,6 %)
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Lethargie (G3/4:
3,4 %);
Pyrexie (G3/4: 0,6 %);
Flüssigkeitsretention;
Ödem
Untersuchungen
Gewichtszunahme
• Induktionschemotherapie, gefolgt von Chemoradiotherapie (TAX 324)
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektion (G3/4: 3,6 %) Neutropenische
Infektion
Gutartige, bösartige und unspezifische
Neubildungen
(einschließlich Zysten und Polypen)
Tumorschmerzen
(G3/4: 1,2 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Neutropenie (G3/4:
83,5 %);
Anämie (G3/4:
12,4 %);
Thrombozytopenie
(G3/4: 4,0 %);
Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4:
12,0 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Dysgeusie/Parosmie
(G3/4: 0,4 %);
Periphere sensorische
Neuropathie (G3/4:
1,2 %)
Schwindel (G3/4:
2,0 %);
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4:
0,4 %)
Augenerkrankungen
erhöhte
Tränensekretion
Konjunktivitis
Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
beeinträchtigtes
Hörvermögen (G3/4:
1,2 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (G3/4:
2,0 %)
Myokardischämie
Gefäßerkrankungen
venöse Erkrankung
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4:
13,9 %);
Stomatitis (G3/4:
20,7 %);
Erbrechen (G3/4:
8,4 %);
Diarrhö (G3/4: 6,8 %);
Ösophagitis/Dysphagie/
Odynophagie (G3/4:
12,0 %);
Obstipation (G3/4:
0,4 %)
Dyspepsie (G3/4:
0,8 %);
Gastrointestinal- schmerzen (G3/4:
1,2 %);
Gastrointestinale
Hämorrhagie (G3/4:
0,4 %)
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie (G3/4:
4,0 %);
Rash/Juckreiz trockene Haut;
Hautabschuppung
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (G3/4: 0,4 %)
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Lethargie (G3/4:
4,0 %);
Pyrexie (G3/4: 3,6 %);
Flüssigkeitsretention
(G3/4: 1,2 %);
Ödem (G3/4: 1,2 %)
Untersuchungen
Gewichtsabnahme
Gewichtszunahme
Post-Marketing-Experience
Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschließlich Zysten und Polypen) Sekundäre Primärtumore (Häufigkeit nicht bekannt), einschließlich Non-Hodgkin-Lymphom, wurden in Zusammenhang mit Docetaxel berichtet, wenn Docetaxel in Kombination mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Krebs angewendet wurde, die dafür bekannt sind, mit sekundären Primärtumoren in Zusammenhang zu stehen. Akute myeloische Leukämie und myelodysplastisches Syndrom (Häufigkeit: gelegentlich) wurden in klinischen Studien, die das Behandlungsschema TAC zur Behandlung von Brustkrebs untersuchten, berichtet.
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Knochenmarkdepression und andere hämatologische Nebenwirkungen wurden berichtet.
Disseminierte intravasale Koagulation (DIC), oft in Verbindung mit Sepsis oder multiplem Organversagen, wurde berichtet.
Erkrankungen des Immunsystems
Einige Fälle von anaphylaktischem Schock, manchmal tödlich, wurden berichtet.
Es wurden Überempfindlichkeitsreaktionen (Häufigkeit nicht bekannt) unter Docetaxel berichtet bei Patienten, die unter einer vorangegangenen Therapie mit Paclitaxel Überempfindlichkeitsreaktionen entwickelt hatten.
Erkrankungen des Nervensystems
Unter der Docetaxel-Gabe wurden in seltenen Fällen Krämpfe oder vorübergehende Bewusstlosigkeit beobachtet. Diese Reaktionen treten manchmal während der Infusion des Arzneimittels auf.
Augenerkrankungen
In sehr seltenen Fällen wurde von vorübergehenden Sehstörungen (Lichtblitze, Skotome) berichtet, die typischerweise während der Infusion des Arzneimittels und in Verbindung mit
Überempfindlichkeitsreaktionen auftraten. Sie waren nach Abbruch der Infusion reversibel. Selten wurde über Tränenfluss mit oder ohne Konjunktivitis und über Tränenkanalverschluss mit übermäßigem Augentränen berichtet. Fälle von zystoiden Maculaödemen (CMO) sind bei Patienten berichtet worden, die mit Docetaxel behandelt wurden.
Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
Seltene Fälle von Ototoxizität, Hörstörungen und/oder Verlust des Gehörs wurden berichtet.
Herzerkrankungen
In seltenen Fällen wurde über Myokardinfarkte berichtet.
Ventrikuläre Arrhythmie einschließlich ventrikulärer Tachykardie (Häufigkeit nicht bekannt), manchmal tödlich verlaufend, wurde bei Patienten berichtet, die mit Docetaxel in Kombinationstherapie, einschließlich Doxorubicin, 5-Fluorouracil und/oder Cyclophosphamid, behandelt wurden.
Gefäßerkrankungen
Über das Auftreten venöser Thromboembolien wurde selten berichtet.
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
Ein akutes Atemnotsyndrom und Fälle interstitieller Pneumonie/Pneumonitis, interstitieller Lungenerkrankung, Lungenfibrose und respiratorischer Insuffizienz bis hin zum Lungenversagen, manchmal tödlich verlaufend, wurden selten beobachtet.
Seltene Fälle von Strahlenpneumonitis wurden berichtet bei Patienten, die gleichzeitig eine Radiotherapie erhielten.
Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
Seltene Fälle von Enterokolitis, einschließlich Kolitis, ischämischer Kolitis und neutropenieinduzierter Enterokolitis, wurden berichtet, die potenziell tödlich verlaufen können (Häufigkeit nicht bekannt).
In seltenen Fällen wurde über Dehydratation als Folge gastrointestinaler Störungen, einschließlich Enterokolitis und gastrointestinaler Perforation, berichtet.
Selten kam es zu mechanischem und paralytischem Ileus.
Leber- und Gallenerkrankungen
In sehr seltenen Fällen wurde von einer Hepatitis berichtet, manchmal mit tödlichem Ausgang, insbesondere bei Patienten mit vorbestehenden Lebererkrankungen.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Es wurde über Fälle von kutanem Lupus erythematodes, bullösen Hautausschlägen wie Erythema multiforme und schweren Nebenwirkungen der Haut wie Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN) und akutes generalisierendes pustulöses Exanthem (AGEP) unter Docetaxel berichtet. Für Docetaxel wurde von sklerodermieähnlichen Veränderungen bei normalerweise zuvor aufgetretenen peripheren Lymphödemen berichtet. Es wurden Fälle von anhaltender Alopezie (Häufigkeit nicht bekannt) und Fälle von Psoriasis, einschließlich Wiederauftreten oder Verschlechterung einer bereits bestehenden Psoriasis (Häufigkeit nicht bekannt) berichtet.
Nieren- und Harnwegserkrankungen
Es wurden Fälle von Niereninsuffizienz und -versagen berichtet. In ungefähr 20 % dieser Fälle gab es keine Risikofaktoren für ein akutes Nierenversagen, wie z. B. begleitend verabreichte, nierenschädigende Arzneimittel und Magen-Darm-Erkrankungen.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Über strahleninduzierte Reaktionen (sog. Radiation-Recall-Phänomen) wurde selten berichtet.
Recall-Reaktion an der Injektionsstelle (Wiederauftreten von Hautreaktionen an einer früheren Extravasationsstelle nach der Anwendung von Docetaxel an einer anderen Stelle) wurde an der früheren Extravasationsstelle beobachtet (Häufigkeit nicht bekannt).
Die Flüssigkeitsretentionen waren nicht von akuter Oligurie oder niederem Blutdruck begleitet. Von Dehydratation und Lungenödemen wurde nur selten berichtet.
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Es wurden Fälle von Störungen des Elektrolytgleichgewichts berichtet. Fälle von Hyponatriämie sind berichtet worden, meistens verbunden mit Dehydratation, Erbrechen und Pneumonie. Hypokaliämie, Hypomagnesiämie und Hypokalzämie sind üblicherweise in Verbindung mit gastrointestinalen Erkrankungen und insbesondere mit Diarrhö beobachtet worden. Ein Tumorlyse-Syndrom, potenziell tödlich, wurde berichtet (Häufigkeit nicht bekannt).
Skelettmuskulaturerkrankungen
Myositis wurde unter Docetaxel berichtet (Häufigkeit nicht bekannt).
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.
Gilt für: TAXOTERE 80 mg/4 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Zusammenfassung der Sicherheitsprofile für alle Indikationen
Nebenwirkungen, welche möglicherweise oder wahrscheinlich auf die Gabe von Docetaxel zurückzuführen sind, wurden beobachtet bei:
- 1312 Patienten, die 100 mg/m2 Docetaxel als Monotherapie erhielten, bzw. 121 Patienten, die 75 mg/m2 Docetaxel als Monotherapie erhielten.
- 258 Patientinnen, die Docetaxel in Kombination mit Doxorubicin erhielten.
- 406 Patienten, die Docetaxel in Kombination mit Cisplatin erhielten.
- 92 Patientinnen, die Docetaxel in Kombination mit Trastuzumab erhielten.
- 255 Patientinnen, die Docetaxel in Kombination mit Capecitabin erhielten.
- 332 Patienten (TAX 327), die Docetaxel in Kombination mit Prednison oder Prednisolon erhielten (nur die klinisch relevanten Nebenwirkungen, die mit der Behandlung in Zusammenhang stehen, sind angegeben).
- 1276 Patientinnen (744 und 532 in der TAX 316 und der GEICAM 9805 Studie), die Docetaxel in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid erhielten (klinisch wichtige Nebenwirkungen, die mit der Behandlung in Zusammenhang stehen, werden genannt).
- 300 Patienten mit Adenokarzinom des Magens (221 Patienten in Phase III und 79 Patienten in Phase II), die Docetaxel in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil erhielten (klinisch wichtige Nebenwirkungen, die mit der Behandlung in Zusammenhang stehen, werden genannt).
- 174 und 251 Patienten mit Kopf-Hals-Karzinomen, die Docetaxel in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil erhielten (klinisch wichtige Nebenwirkungen, die mit der Behandlung in Zusammenhang stehen, werden genannt).
- 545 Patienten (STAMPEDE-Studie), die Docetaxel in Kombination mit Prednison oder Prednisolon und einer Androgendeprivationstherapie erhielten.
Zur Beschreibung dieser Nebenwirkungen wurden die NCI-Common-Toxicity-Kriterien
(grade 3 = G3; grade 3–4 = G3/4; grade 4 = G4), die COSTART- und die MedDRA-Terminologie verwendet. Die Häufigkeitsangaben sind folgendermaßen definiert: sehr häufig (≥ 1/10); häufig (≥ 1/100, < 1/10); gelegentlich (≥ 1/1.000, < 1/100); selten (≥ 1/10.000, < 1/1.000); sehr selten (< 1/10.000); nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen nach abfallendem Schweregrad angegeben.
Die häufigsten Nebenwirkungen von Docetaxel allein sind: eine Neutropenie (die reversibel und nicht kumulativ war, wobei die Tiefstwerte der Neutrophilenzahlen im Median an Tag 7 erreicht wurden und die mediane Dauer einer schweren Neutropenie [< 500 Zellen/mm3] 7 Tage beträgt), Anämie, Alopezie, Übelkeit, Erbrechen, Stomatitis, Diarrhö und Asthenie. Der Schweregrad der Nebenwirkungen kann bei Gabe von Docetaxel in Kombination mit anderen Chemotherapeutika erhöht sein.
Für die Kombination mit Trastuzumab werden unerwünschte Ereignisse (alle Schweregrade) dargestellt, die bei ≥ 10 % der Patientinnen berichtet wurden.
Für die Kombination mit Trastuzumab im Vergleich zur Monotherapie mit Docetaxel war ein Anstieg bezüglich des Auftretens von schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen (40 % gegenüber 31 %) und Grad-4-Nebenwirkungen (34 % gegenüber 23 %) zu verzeichnen.
Bei der Kombination mit Capecitabin werden die häufigsten (≥ 5 %) mit der Behandlung im Zusammenhang stehenden Nebenwirkungen, die aus einer Phase-III-Studie bei Brustkrebspatientinnen nach fehlgeschlagener Anthracyclin-Therapie berichtet wurden, angegeben (vergleiche die Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels von Capecitabin).
Für die Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie und mit Prednison oder Prednisolon (STAMPEDE-Studie) werden unerwünschte Ereignisse, die innerhalb der 6 Behandlungszyklen mit Docetaxel aufgetreten sind und die um mindestens 2 % häufiger im Docetaxel-Arm im Vergleich zum Kontrollarm aufgetreten sind, gemäß CTCAE-Einstufung dargestellt.
Die folgenden Nebenwirkungen werden unter Docetaxel häufig beobachtet:
Erkrankungen des Immunsystems
Überempfindlichkeitsreaktionen traten im Allgemeinen wenige Minuten nach Beginn der Docetaxel-Infusion auf und waren gewöhnlich mild bis mäßig stark. Die am häufigsten berichteten Symptome waren Flush, Ausschlag mit oder ohne Juckreiz, Engegefühl in der Brust, Rückenschmerzen, Atemnot und Fieber oder Schüttelfrost. Schwere Reaktionen waren durch Hypotonie und/oder Bronchospasmen oder generalisierten Hautausschlag/Erythem gekennzeichnet (siehe Abschnitt 4.4).
Erkrankungen des Nervensystems
Die Entstehung schwerer, peripherer neurotoxischer Nebenwirkungen erfordert eine Dosisreduktion (siehe Abschnitte 4.2 und 4.4). Milde bis moderate neurosensorische Anzeichen sind gekennzeichnet durch Parästhesien, Sensibilitätsstörungen oder Schmerzen inklusive brennende Schmerzen.
Neuromotorische Nebenwirkungen äußern sich hauptsächlich als Schwäche.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Reversible Hautreaktionen wurden beobachtet und allgemein als mild bis mäßig betrachtet.
Hautveränderungen manifestierten sich entweder lokalisiert hauptsächlich an Füßen und Händen (zusätzlich schwerwiegendes Hand-Fuß-Syndrom), aber auch an Armen, im Gesicht oder am Brustkorb und waren häufig verbunden mit Juckreiz. Die Reaktionen traten im Allgemeinen innerhalb einer Woche nach Infusion von Docetaxel auf. Weniger häufig traten schwere Symptome wie Hautausschläge, gefolgt von Abschälungen auf, die in sehr wenigen Fällen zur Unterbrechung oder zum Abbruch der Behandlung mit Docetaxel führten (siehe Abschnitte 4.2 und 4.4). Schwere Nagelveränderungen gehen mit Hypo- oder Hyperpigmentierung und manchmal mit Schmerzen und Nagelablösungen einher.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Reaktionen an der Einstichstelle waren in der Regel schwach ausgeprägt und äußerten sich in Hyperpigmentierungen, Entzündungen, Hautrötungen oder Hauttrockenheit, Phlebitis oder Extravasaten und Venenschwellungen.
Es wurde über Flüssigkeitsretention, einschließlich Nebenwirkungen wie periphere Ödeme und weniger häufig Pleuraergüsse, Perikardergüsse, Ascites und Gewichtszunahme, berichtet. Die peripheren Ödeme zeigen sich normalerweise zuerst in den unteren Extremitäten und können sich generalisiert ausbreiten und zu einer Gewichtszunahme von 3 kg oder mehr führen. Die Flüssigkeitsretention ist bezüglich Häufigkeit und Schwere von der kumulativ verabreichten Docetaxel-Dosis abhängig (siehe Abschnitt 4.4).
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 100 mg/m2 Monotherapie
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektionen (G3/4:
5,7 %; einschließlich
Sepsis und Pneumonie, fatal bei 1,7 %)
Infektionen mit G4
Neutropenie (G3/4:
4,6 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Neutropenie (G4:
76,4 %);
Anämie (G3/4: 8,9 %);
Febrile Neutropenie
Thrombozytopenie
(G4: 0,2 %)
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität
(G3/4: 5,3 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie
(G3: 4,1 %);
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4:
4 %);
Dysgeusie (schwer:
0,07 %)
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Herzerkrankungen
Arrhythmie (G3/4:
0,7 %)
Herzversagen
Gefäßerkrankungen
Hypotonie;
Hypertonie;
Hämorrhagie
Erkrankungen der
Atemwege, des
Brustraums und
Mediastinums
Dyspnoe (schwer:
2,7 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Stomatitis (G3/4:
5,3 %);
Diarrhö (G3/4: 4 %);
Übelkeit (G3/4: 4 %);
Erbrechen (G3/4: 3 %)
Obstipation (schwer:
0,2 %);
Bauchschmerzen
(schwer: 1 %);
Gastrointestinale
Hämorrhagie (schwer:
0,3 %)
Ösophagitis (schwer:
0,4 %)
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie;
Hautreaktionen (G3/4:
5,9 %);
Nagelveränderungen
(schwer: 2,6 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (schwer:
1,4 %)
Arthralgie
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Flüssigkeitsretention
(schwer: 6,5 %);
Asthenie (schwer:
11,2 %);
Schmerz
Reaktionen an der
Einstichstelle;
nicht kardiale
Brustschmerzen
(schwer: 0,4 %)
Untersuchungen
G3/4 Bilirubin-Anstieg
(< 5 %);
G3/4 Anstieg der alkalischen
Phosphatase (< 4 %);
G3/4 AST-Anstieg
(< 3 %);
G3/4 ALT-Anstieg
(< 2 %)
Beschreibung bestimmter Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 100 mg/m2 Monotherapie
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Selten: Blutungen mit G3/4 Thrombozytopenie.
Erkrankungen des Nervensystems
Daten hinsichtlich der Rückbildung dieser Störungen liegen bei 35,3 % der Patienten vor, die unter der Behandlung mit Docetaxel als Monotherapie in einer Dosierung von 100 mg/m2 eine Neurotoxizität entwickelt hatten. Diese Nebenwirkungen bildeten sich innerhalb von 3 Monaten spontan zurück.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Sehr selten: ein Fall einer nicht reversiblen Alopezie am Ende der Studie.
73 % der Hautreaktionen waren innerhalb von 21 Tagen reversibel.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Bei Patienten, die mit TAXOTERE als Monotherapie in einer Dosierung von 100 mg/m2 behandelt worden waren, betrug die mediane kumulative Dosis, die zum Abbruch der Behandlung führte, mehr als 1000 mg/m2 und die mediane Zeit zur Reversibilität der Flüssigkeitsretention 16,4 Wochen (Spanne von 0–42 Wochen). Das Einsetzen einer mäßigen und schweren Retention ist bei Patienten mit Prämedikation (kumulative Dosis im Median: 818,9 mg/m2) im Vergleich zu Patienten ohne Prämedikation (kumulative Dosis im Median: 489,7 mg/m2) verzögert. Bei einigen Patienten wurde sie jedoch bereits in den ersten Therapiezyklen beobachtet.
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom für TAXOTERE 75 mg/m2 Monotherapie
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektionen (G3/4: 5 %)
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Neutropenie (G4: 54,2 %);
Anämie (G3/4: 10,8 %);
Thrombozytopenie (G4: 1,7 %)
Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität (keine schwere)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie
(G3/4: 0,8 %)
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4: 2,5 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (keine schwere)
Gefäßerkrankungen
Hypotonie
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4: 3,3 %);
Stomatitis (G3/4: 1,7 %);
Erbrechen (G3/4: 0,8 %);
Diarrhö (G3/4: 1,7 %)
Obstipation
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie;
Hautreaktionen (G3/4: 0,8 %)
Nagelveränderungen (schwer:
0,8 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie (schwer: 12,4 %);
Flüssigkeitsretention (schwer:
0,8 %);
Schmerz
Untersuchungen
G3/4 Bilirubin-Anstieg (< 2 %)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Doxorubicin
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektion (G3/4: 7,8 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Neutropenie (G4:
91,7 %); Anämie
(G3/4: 9,4 %);
Febrile Neutropenie;
Thrombozytopenie
(G4: 0,8 %)
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität (G3/4:
1,2 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie (G3:
0,4 %)
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4:
0,4 %)
Herzerkrankungen
Herzversagen;
Arrhythmie (keine schwere)
Gefäßerkrankungen
Hypotonie
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4: 5 %);
Stomatitis (G3/4:
7,8 %); Diarrhö (G3/4:
6,2 %); Erbrechen
(G3/4: 5 %);
Obstipation
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie;
Nagelveränderungen
(schwer: 0,4 %);
Hautreaktionen (keine schweren)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie (schwer:
8,1 %);
Flüssigkeitsretention
(schwer: 1,2 %);
Schmerz
Reaktionen an der
Einstichstelle
Untersuchungen
G3/4 Bilirubin-Anstieg
(< 2,5 %);
G3/4 Anstieg der alkalischen Phosphatase
(< 2,5 %)
G3/4 AST-Anstieg
(< 1 %);
G3/4 ALT-Anstieg
(< 1 %)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Cisplatin
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektion (G3/4: 5,7 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Neutropenie (G4:
51,5 %); Anämie
(G3/4: 6,9 %);
Thrombozytopenie
(G4: 0,5 %)
Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität
(G3/4: 2,5 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie (G3:
3,7 %);
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4:
2 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (G3/4:
0,7 %)
Herzversagen
Gefäßerkrankungen
Hypotonie (G3/4:
0,7 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4: 9,6 %);
Erbrechen (G3/4:
7,6 %);
Diarrhö (G3/4: 6,4 %);
Stomatitis (G3/4: 2 %)
Obstipation
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie;
Nagelveränderungen
(schwer: 0,7 %);
Hautreaktionen (G3/4:
0,2 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (schwer:
0,5 %)
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie (schwer:
9,9 %);
Flüssigkeitsretention
(schwer: 0,7 %);
Fieber (G3/4: 1,2 %)
Reaktionen an der
Einstichstelle;
Schmerz
Untersuchungen
G3/4 Bilirubin-Anstieg
(2,1 %);
G3/4 ALT-Anstieg
(1,3 %)
G3/4 AST-Anstieg
(0,5 %);
G3/4 Anstieg der alkalischen
Phosphatase (0,3 %)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 100 mg/m2 in Kombination mit Trastuzumab
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Neutropenie (G3/4: 32 %);
Febrile Neutropenie
(einschließlich Neutropenie mit
Fieber und Antibiotikagabe) oder neutropenische Sepsis
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
Psychiatrische Erkrankungen
Schlaflosigkeit
Erkrankungen des
Nervensystems
Parästhesie; Kopfschmerzen;
Dysgeusie; Hypoästhesie
Augenerkrankungen erhöhte Tränensekretion;
Konjunktivitis
Herzerkrankungen
Herzinsuffizienz bis hin zum
Herzversagen
Gefäßerkrankungen
Lymphödem
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und
Mediastinums
Epistaxis; Pharyngo-Laryngeale
Schmerzen; Nasopharyngitis;
Dyspnoe;
Husten; Rhinorrhö
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit; Diarrhö; Erbrechen;
Obstipation; Stomatitis;
Dyspepsie; Bauchschmerzen
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie; Erythema; Rash;
Nagelveränderungen
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie; Arthralgie; Schmerzen in den Extremitäten;
Knochenschmerzen;
Rückenschmerzen
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie; periphere Ödeme;
Pyrexie; Müdigkeit;
Schleimhautentzündung;
Schmerzen; Influenzaähnliche
Erkrankung; Brustschmerzen;
Schüttelfrost
Lethargie
Untersuchungen
Gewichtszunahme
Beschreibung bestimmter Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 100 mg/m2 in
Kombination mit Trastuzumab
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Sehr häufig: Die hämatologische Toxizität war erhöht bei Patientinnen, die Trastuzumab und Docetaxel erhielten, im Vergleich zu Patientinnen, die nur Docetaxel erhielten (32 % Grad-3/4-Neutropenie gegenüber 22 % nach NCI-CTC-Kriterien). Bitte beachten Sie, dass dieser Wert wahrscheinlich zu niedrig geschätzt ist, da Docetaxel allein bei einer Dosis von 100 mg/m2 bei 97 % der Patientinnen zu einer Neutropenie führt, bei 76 % der Patientinnen zu einer Neutropenie Grad 4, basierend auf dem Tiefstwert der Leukozytenzahl. Die Häufigkeit von febriler Neutropenie/neutropenischer Sepsis war ebenfalls erhöht bei Patientinnen, die mit Trastuzumab plus Docetaxel behandelt wurden (23 % gegenüber 17 % bei Patientinnen, die mit Docetaxel allein behandelt wurden).
Herzerkrankungen
Symptomatische Herzinsuffizienz wurde von 2,2 % der Patientinnen berichtet, die Docetaxel zusammen mit Trastuzumab erhielten, gegenüber 0 % der Patientinnen, die Docetaxel allein erhielten.
In dem Docetaxel-plus-Trastuzumab-Arm hatten 64 % der Patientinnen zuvor ein Anthracyclin als adjuvante Therapie erhalten gegenüber 55 % im Docetaxel-(Mono-)Arm.
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Capecitabin
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Mundcandidiasis (G3/4: < 1 %)
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Neutropenie (G3/4: 63 %);
Anämie (G3/4: 10 %)
Thrombozytopenie (G3/4: 3 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4: 1 %);
Appetitverlust
Dehydrierung (G3/4: 2 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Dysgeusie (G3/4: < 1 %);
Parästhesie (G3/4: < 1 %)
Schwindel;
Kopfschmerzen (G3/4: < 1 %);
Periphere Neuropathie
Augenerkrankungen erhöhte Tränensekretion
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und
Mediastinums
Pharyngo-Laryngeale
Schmerzen (G3/4: 2 %)
Dyspnoe (G3/4: 1 %);
Husten (G3/4: < 1 %);
Epistaxis (G3/4: < 1 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Stomatitis (G3/4: 18 %);
Diarrhö (G3/4: 14 %);
Übelkeit (G3/4: 6 %);
Erbrechen (G3/4: 4 %);
Obstipation (G3/4: 1 %);
Bauchschmerzen (G3/4: 2 %);
Dyspepsie
Oberbauchbeschwerden;
Mundtrockenheit
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Hand-Fuß-Syndrom (G3/4:
24 %);
Alopezie (G3/4: 6 %);
Nagelveränderungen (G3/4:
2 %)
Dermatitis;
erythematöse Rötung (G3/4:
< 1 %);
Nagelverfärbung;
Onycholysis (G3/4: 1 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (G3/4: 2 %);
Arthralgie (G3/4: 1 %)
Schmerzen in den Extremitäten
(G3/4: < 1 %);
Rückenschmerzen (G3/4: 1 %)
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie (G3/4: 3 %);
Pyrexie (G3/4: 1 %);
Abgeschlagenheit/Schwäche
(G3/4: 5 %);
periphere Ödeme (G3/4: 1 %)
Lethargie;
Schmerzen
Untersuchungen
Gewichtsverlust;
G3/4 Bilirubin-Anstieg (9 %)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Prednison oder Prednisolon
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektion (G3/4: 3,3 %)
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Neutropenie (G3/4: 32 %);
Anämie (G3/4: 4,9 %)
Thrombozytopenie (G3/4:
0,6 %); Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität (G3/4: 0,6 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4: 0,6 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie (G3/4: 1,2 %);
Dysgeusie (G3/4: 0 %)
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4: 0 %)
Augenerkrankungen
erhöhte Tränensekretion
(G3/4: 0,6 %)
Herzerkrankungen
Abnahme der linksventrikulären
Funktion (G3/4: 0,3 %)
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und
Mediastinums
Epistaxis (G3/4: 0 %);
Dyspnoe (G3/4: 0,6 %);
Husten (G3/4: 0 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4: 2,4 %);
Diarrhö (G3/4: 1,2 %);
Stomatitis/Pharyngitis (G3/4:
0,9 %);
Erbrechen (G3/4: 1,2 %)
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie;
Nagelveränderungen (keine schweren)
Hautschuppung/Rash (G3/4:
0,3 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Arthralgie (G3/4: 0,3 %);
Myalgie (G3/4: 0,3 %)
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Müdigkeit (G3/4: 3,9 %);
Flüssigkeitsretention (schwer:
0,6 %)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen beim lokal fortgeschrittenen hormonsensitiven Hochrisiko-Prostatakarzinom oder metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Prednison oder Prednisolon und einer Androgendeprivationstherapie (STAMPEDE-Studie)
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Neutropenie (G3-4: 12 %),
Anämie,
Febrile Neutropenie
(G3-4: 15 %)
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität (G3-4: 1 %)
Endokrine Erkrankungen
Diabetes (G3-4: 1 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Psychiatrische Erkrankungen
Schlaflosigkeit (G3: 1 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie (≥ G3: 2 %)a,
Kopfschmerzen
Schwindelgefühl
Augenerkrankungen
Verschwommenes Sehen
Herzerkrankungen
Hypotonie (G3: 0 %)
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und
Mediastinums
Dyspnoe (G3: 1 %),
Husten (G3: 0 %),
Infektion der oberen Atemwege
(G3: 1 %)
Pharyngitis (G3: 0 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Diarrhö (G3: 3 %),
Stomatitis (G3: 0 %),
Obstipation (G3: 0 %),
Übelkeit (G3: 1 %),
Dyspepsie,
Abdominalschmerz (G3: 0 %),
Flatulenz
Erbrechen (G3: 1 %)
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Alopezie (G3: 3 %)a,
Nagelveränderungen (G3: 1 %)
Ausschlag
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am
Verabreichungsort
Lethargie (G3-4: 2 %),
Grippeartige Symptome
(G3: 0 %),
Asthenie (G3: 0 %),
Flüssigkeitsretention
Fieber (G3: 1 %),
Orale Candidose,
Hypokalzämie (G3: 0 %),
Hypophosphatämie (G3-4: 1 %),
Hypokaliämie (G3: 0 %) a Aus der Studie GETUG AFU15
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen für die adjuvante Therapie mit TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid bei Patientinnen mit nodal positivem (TAX 316) und nodal negativem (GEICAM 9805) Brustkrebs – gepoolte Daten
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektion (G3/4:
2,4 %);
neutropenische
Infektion (G3/4: 2,6 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Anämie (G3/4: 3 %);
Neutropenie (G3/4:
59,2 %);
Thrombozytopenie
(G3/4: 1,6 %);
Febrile Neutropenie
(G3/4: NA)
Erkrankungen des
Immunsystems
Überempfindlichkeit
(G3/4: 0,6 %)
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4: 1,5 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Dysgeusie (G3/4:
0,6 %);
Periphere sensorische
Neuropathie (G3/4:
< 0,1 %)
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4:
0 %)
Synkope (G3/4: 0 %);
Neurotoxizität (G3/4:
0 %);
Somnolenz (G3/4: 0 %)
Augenerkrankungen
Konjunktivitis (G3/4:
< 0,1 %) erhöhte
Tränensekretion (G3/4:
< 0,1 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (G3/4:
0,2 %)
Gefäßerkrankungen
Hitzewallung (G3/4:
0,5 %)
Hypotonie (G3/4: 0 %);
Phlebitis (G3/4: 0 %)
Lymphödem (G3/4:
0 %)
Erkrankungen der
Atemwege, des
Brustraums und
Mediastinums
Husten (G3/4: 0 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltrakts
Übelkeit (G3/4: 5,0 %);
Stomatitis (G3/4:
6,0 %);
Erbrechen (G3/4:
4,2 %);
Diarrhö (G3/4: 3,4 %);
Obstipation (G3/4:
0,5 %)
Abdominalschmerzen
(G3/4: 0,4 %)
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie (anhaltend:
< 3 %);
Hautveränderung
(G3/4: 0,6 %);
Nagelveränderungen
(G3/4: 0,4 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (G3/4: 0,7 %);
Arthralgie (G3/4:
0,2 %)
Erkrankungen der
Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
Amenorrhö (G3/4: NA)
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie (G3/4:
10,0 %);
Fieber (G3/4: NA);
periphere Ödeme
(G3/4: 0,2 %)
Untersuchungen
Gewichtszunahme
(G3/4: 0 %);
Gewichtsabnahme
(G3/4: 0,2 %)
Beschreibung bestimmter Nebenwirkungen für die adjuvante Therapie von TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid bei Patientinnen mit nodal positivem (TAX 316) und nodal negativem (GEICAM 9805) Brustkrebs
Erkrankungen des Nervensystems
In der Studie TAX 316 trat bei 84 Patientinnen (11,3 %) im TAC-Arm und bei 15 Patientinnen (2 %) im FAC-Arm eine periphere sensorische Neuropathie während der Behandlungsperiode auf, die in die Nachbeobachtungszeit andauerte. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) wurde eine anhaltende periphere sensorische Neuropathie bei 10 Patientinnen (1,3 %) im TAC-Arm und bei 2 Patientinnen (0,3 %) im FAC-Arm festgestellt.
In der Studie GEICAM 9805 trat bei 10 Patientinnen (1,9 %) im TAC-Arm und bei 4 Patientinnen (0,8 %) im FAC-Arm eine periphere sensorische Neuropathie während der Behandlungsperiode auf, die in die Nachbeobachtungszeit andauerte. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 10 Jahren und 5 Monaten) wurde eine anhaltende periphere sensorische Neuropathie bei 3 Patientinnen (0,6 %) im TAC-Arm und bei 1 Patientin (0,2 %) im FAC-Arm festgestellt.
Herzerkrankungen
In der Studie TAX 316 wurde bei 26 Patientinnen (3,5 %) in der TAC-Gruppe und bei 17 Patientinnen (2,3 %) in der FAC-Gruppe eine stauungsbedingte Herzinsuffizienz festgestellt. Mit Ausnahme einer Patientin wurde bei allen Patientinnen in jeder Gruppe nach mehr als 30 Tagen Behandlungszeit eine stauungsbedingte Herzinsuffizienz (congestive heart failure, CHF) diagnostiziert. 2 Patientinnen im TAC-Behandlungsarm und 4 Patientinnen im FAC-Behandlungsarm starben aufgrund von Herzversagen.
In der Studie GEICAM 9805 entwickelten 3 Patientinnen (0,6 %) im TAC-Arm und 3 Patientinnen (0,6 %) im FAC-Arm eine stauungsbedingte Herzinsuffizienz während der Nachbeobachtungszeit. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (tatsächliche mediane Nachbeobachtungszeit von 10 Jahren und 5 Monaten) hatte keine der Patientinnen im TAC-Arm eine CHF, eine Patientin im TAC-Arm verstarb an einer dilatativen Kardiomyopathie. Im FAC-Arm wurde am Ende der Nachbeobachtungszeit bei 1 Patientin (0,2 %) eine anhaltende CHF festgestellt.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
In der Studie TAX 316 dauerte in der Nachbeobachtungszeit nach dem Ende der Chemotherapie eine Alopezie bei 687 von 744 TAC-Patientinnen (92,3 %) und bei 645 von 736 FAC-Patientinnen (87,6 %) an.
Am Ende der Nachbeobachtungszeit (tatsächliche mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) bestand eine anhaltende Alopezie bei 29 der TAC-Patientinnen (3,9 %) und 16 der FAC-Patientinnen (2,2 %).
In der Studie GEICAM 9805 trat bei 49 Patientinnen (9,2 %) im TAC-Arm und bei 35 Patientinnen (6,7 %) im FAC-Arm eine Alopezie während der Behandlungsperiode auf, die in die Nachbeobachtungszeit andauerte. Eine Alopezie im Zusammenhang mit der Studienmedikation begann oder verschlechterte sich während der Nachbeobachtungszeit bei 42 Patientinnen (7,9 %) im TAC-Arm und bei 30 Patientinnen (5,8 %) im FAC-Arm. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 10 Jahren und 5 Monaten) wurde eine anhaltende Alopezie bei 3 Patientinnen (0,6 %) im TAC-Arm und bei 1 Patientin (0,2 %) im FAC-Arm festgestellt.
Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
In der Studie TAX 316 wurde eine Amenorrhö, die während der Behandlungsperiode auftrat und in die Nachbeobachtungszeit, nach Beendigung der Chemotherapie, andauerte, bei 202 von 744 Patientinnen (27,2 %) im TAC-Arm und bei 125 von 736 Patientinnen (17,0 %) im FAC-Arm berichtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) wurde eine anhaltende Amenorrhö bei 121 von 744 TAC-Patientinnen (16,3 %) und bei 86 von 736 FAC- Patientinnen (11,7 %) festgestellt.
In der Studie GEICAM 9805 wurde eine Amenorrhö, die während der Behandlungsperiode auftrat und in die Nachbeobachtungszeit andauerte, bei 18 Patientinnen (3,4 %) im TAC-Arm und bei 5 Patientinnen (1,0 %) im FAC-Arm beobachtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane
Nachbeobachtungszeit von 10 Jahren und 5 Monaten) wurde eine anhaltende Amenorrhö bei 7 Patientinnen (1,3 %) im TAC-Arm und bei 4 Patientinnen (0,8 %) im FAC-Arm festgestellt.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
In der Studie TAX 316 traten bei 119 von 744 TAC-Patientinnen (16,0 %) und bei 23 von 736 FAC- Patientinnen (3,1 %) periphere Ödeme während der Behandlungsperiode auf, die in die Nachbeobachtungszeit, nach Beendigung der Chemotherapie, andauerten. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (tatsächliche mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) wurden anhaltende periphere Ödeme bei 19 TAC-Patientinnen (2,6 %) und bei 4 FAC-Patientinnen (0,5 %) festgestellt.
In der Studie TAX 316 wurden bei 11 von 744 TAC-Patientinnen (1,5 %) und bei 1 von 736 FAC- Patientinnen (0,1 %) Lymphödeme, die während der Behandlungsperiode auftraten und in die Nachbeobachtungszeit, nach Beendigung der Chemotherapie, andauerten, berichtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (tatsächliche mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) wurden anhaltende Lymphödeme bei 6 TAC-Patientinnen (0,8 %) und bei 1 FAC-Patientin (0,1 %) festgestellt.
In der Studie TAX 316 wurde bei 236 von 744 TAC-Patientinnen (31,7 %) und bei 180 von 736 FAC- Patientinnen (24,5 %) Asthenie, die während der Behandlungsperiode auftrat und in die Nachbeobachtungszeit, nach Beendigung der Chemotherapie, andauerte, berichtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (tatsächliche mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) wurde anhaltende Asthenie bei 29 TAC-Patientinnen (3,9 %) und bei 16 FAC-Patientinnen (2,2 %) festgestellt.
In der Studie GEICAM 9805 traten bei 4 Patientinnen (0,8 %) im TAC-Arm und 2 Patientinnen (0,4 %) im FAC-Arm periphere Ödeme während der Behandlungsperiode auf, die in die Nachbeobachtungszeit andauerten. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 10 Jahren und 5 Monaten) wurden anhaltende periphere Ödeme bei keiner Patientin (0 %) im TAC-Arm und bei 1 Patientin (0,2 %) im FAC-Arm festgestellt. Lymphödeme, die während der Behandlungsperiode auftraten und in die Nachbeobachtungszeit andauerten, wurden bei 5 Patientinnen (0,9 %) im TAC-Arm und bei 2 Patientinnen (0,4 %) im FAC-Arm beobachtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit wurden anhaltende Lymphödeme bei 4 Patientinnen (0,8 %) im TAC- Arm und bei 1 Patientin (0,2 %) im FAC-Arm festgestellt.
Asthenie, die während der Behandlungsperiode auftrat und in die Nachbeobachtungszeit andauerte, wurde bei 12 Patientinnen (2,3 %) im TAC-Arm und bei 4 Patientinnen (0,8 %) im FAC-Arm beobachtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit wurde anhaltende Asthenie bei 2 Patientinnen (0,4 %) im TAC-Arm und bei 2 Patientinnen (0,4 %) im FAC-Arm festgestellt.
Akute Leukämie/Myelodysplastisches Syndrom
Nach zehnjähriger Nachbeobachtungszeit der Studie TAX 316 wurde über 3 Fälle von akuter Leukämie von den 744 Patientinnen (0,4 %) der TAC-Gruppe und über 1 Fall von den 736 Patientinnen (0,1 %) der FAC-Gruppe berichtet. Eine Patientin (0,1 %) der TAC-Gruppe und 1 Patientin (0,1 %) der FAC-Gruppe verstarben an akuter myeloischer Leukämie (AML) während der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren). Fälle von myelodysplastischem Syndrom wurden bei 2 der 744 Patientinnen (0,3 %) der TAC-Gruppe und bei 1 der 736 Patientinnen (0,1 %) der FAC-Gruppe berichtet.
Nach zehnjähriger Nachbeobachtungszeit der Studie GEICAM 9805 trat eine akute Leukämie bei 1 von 532 Patientinnen (0,2 %) im TAC-Arm auf. Es wurden keine Fälle bei Patientinnen im FAC- Arm berichtet. In beiden Behandlungsgruppen wurde keine Patientin mit myelodysplastischem Syndrom diagnostiziert.
Neutropenische Komplikationen
Die nachfolgende Tabelle zeigt, dass die Inzidenz für das Auftreten von Neutropenien Grad 4, febrilen Neutropenien und neutropenischen Infektionen bei Patientinnen vermindert wurde, die eine primäre G-CSF-Prophylaxe erhielten, nachdem diese im TAC-Behandlungsarm der GEICAM-Studie vorgeschrieben wurde.
Neutropenische Komplikationen bei Patientinnen, die TAC mit oder ohne primäre G-CSF-Prophylaxe erhalten haben (GEICAM 9805)
Ohne primäre G-CSF-
Prophylaxe
(n = 111) n (%)
Mit primärer G-CSF-
Prophylaxe
(n = 421) n (%)
Neutropenie (Grad 4)
104 (93,7)
135 (32,1)
Febrile Neutropenie
28 (25,2)
23 (5,5)
Neutropenische Infektion
14 (12,6)
21 (5,0)
Neutropenische Infektion
(Grad 3–4)
2 (1,8)
5 (1,2)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Adenokarzinomen des Magens für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Neutropenische Infektion;
Infektion (G3/4: 11,7 %)
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Anämie (G3/4: 20,9 %);
Neutropenie (G3/4: 83,2 %);
Thrombozytopenie (G3/4:
8,8 %);
Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität (G3/4: 1,7 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4: 11,7 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie (G3/4: 8,7 %)
Schwindel (G3/4: 2,3 %);
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4: 1,3 %)
Augenerkrankungen
erhöhte Tränensekretion (G3/4:
0 %)
Erkrankungen des Ohrs und des
Labyrinths
verändertes Hörvermögen
(G3/4: 0 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (G3/4: 1,0 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Diarrhö (G3/4: 19,7 %);
Übelkeit (G3/4: 16 %);
Stomatitis (G3/4: 23,7 %);
Erbrechen (G3/4: 14,3 %)
Obstipation (G3/4: 1,0 %);
Gastrointestinalschmerzen
(G3/4: 1,0 %);
Ösophagitis/Dysphagie/
Odynophagie (G3/4: 0,7 %)
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie (G3/4: 4,0 %)
Rash/Juckreiz (G3/4: 0,7 %);
Nagelveränderungen (G3/4:
0,7 %);
Hautschuppung (G3/4: 0 %)
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Lethargie (G3/4: 19,0 %);
Fieber (G3/4: 2,3 %);
Flüssigkeitsretention
(schwer/lebensbedrohlich: 1 %)
Beschreibung bestimmter Nebenwirkungen bei Adenokarzinomen des Magens für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Ungeachtet der Gabe von G-CSF traten febrile Neutropenie und neutropenische Infektion bei 17,2 % bzw. 13,5 % der Patienten auf. Als Sekundärprophylaxe wurde G-CSF bei 19,3 % der Patienten (10,7 % der Zyklen) gegeben. Febrile Neutropenie bzw. neutropenische Infektion traten bei prophylaktischer Gabe von G-CSF bei 12,1 % bzw. 3,4 % der Patienten auf, ohne prophylaktische Gabe von G-CSF bei 15,6 % bzw. 12,9 % der Patienten (siehe Abschnitt 4.2).
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Kopf-Hals-Karzinomen für TAXOTERE 75 mg/m² in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil
• Induktionschemotherapie, gefolgt von Strahlentherapie (TAX 323)
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre Erkrankungen
Infektion (G3/4: 6,3 %);
Neutropenische
Infektion
Gutartige, bösartige und unspezifische
Neubildungen
(einschließlich Zysten und Polypen)
Tumorschmerzen
(G3/4: 0,6 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Neutropenie (G3/4:
76,3 %);
Anämie (G3/4: 9,2 %);
Thrombozytopenie
(G3/4: 5,2 %)
Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität (keine schwere)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4: 0,6 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Dysgeusie/Parosmie;
Periphere sensorische
Neuropathie (G3/4:
0,6 %)
Schwindel
Augenerkrankungen
erhöhte
Tränensekretion;
Konjunktivitis
Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
beeinträchtigtes
Hörvermögen
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Herzerkrankungen
Myokardischämie
(G3/4: 1,7 %)
Arrhythmie (G3/4:
0,6 %)
Gefäßerkrankungen
venöse Erkrankung
(G3/4: 0,6 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4: 0,6 %);
Stomatitis (G3/4:
4,0 %);
Diarrhö (G3/4: 2,9 %);
Erbrechen (G3/4:
0,6 %)
Obstipation;
Ösophagitis/Dysphagie/
Odynophagie (G3/4:
0,6 %);
Abdominalschmerzen;
Dyspepsie;
Gastrointestinale
Hämorrhagie (G3/4:
0,6 %)
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie (G3/4:
10,9 %)
Rash/Juckreiz;
trockene Haut;
Hautschuppung (G3/4:
0,6 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (G3/4: 0,6 %)
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Lethargie (G3/4:
3,4 %);
Pyrexie (G3/4: 0,6 %);
Flüssigkeitsretention;
Ödem
Untersuchungen
Gewichtszunahme
• Induktionschemotherapie, gefolgt von Chemoradiotherapie (TAX 324)
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektion (G3/4: 3,6 %) Neutropenische
Infektion
Gutartige, bösartige und unspezifische
Neubildungen
(einschließlich Zysten und Polypen)
Tumorschmerzen
(G3/4: 1,2 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Neutropenie (G3/4:
83,5 %);
Anämie (G3/4:
12,4 %);
Thrombozytopenie
(G3/4: 4,0 %);
Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4:
12,0 %)
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Erkrankungen des
Nervensystems
Dysgeusie/Parosmie
(G3/4: 0,4 %);
Periphere sensorische
Neuropathie (G3/4:
1,2 %)
Schwindel (G3/4:
2,0 %);
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4:
0,4 %)
Augenerkrankungen
erhöhte
Tränensekretion
Konjunktivitis
Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
beeinträchtigtes
Hörvermögen (G3/4:
1,2 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (G3/4:
2,0 %)
Myokardischämie
Gefäßerkrankungen
venöse Erkrankung
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4:
13,9 %);
Stomatitis (G3/4:
20,7 %);
Erbrechen (G3/4:
8,4 %);
Diarrhö (G3/4: 6,8 %);
Ösophagitis/Dysphagie/
Odynophagie (G3/4:
12,0 %);
Obstipation (G3/4:
0,4 %)
Dyspepsie (G3/4:
0,8 %);
Gastrointestinal- schmerzen (G3/4:
1,2 %);
Gastrointestinale
Hämorrhagie (G3/4:
0,4 %)
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie (G3/4:
4,0 %);
Rash/Juckreiz trockene Haut;
Hautabschuppung
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (G3/4: 0,4 %)
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Lethargie (G3/4:
4,0 %);
Pyrexie (G3/4: 3,6 %);
Flüssigkeitsretention
(G3/4: 1,2 %);
Ödem (G3/4: 1,2 %)
Untersuchungen
Gewichtsabnahme
Gewichtszunahme
Post-Marketing-Experience
Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschließlich Zysten und Polypen) Sekundäre Primärtumore (Häufigkeit nicht bekannt), einschließlich Non-Hodgkin-Lymphom, wurden in Zusammenhang mit Docetaxel berichtet, wenn Docetaxel in Kombination mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Krebs angewendet wurde, die dafür bekannt sind, mit sekundären Primärtumoren in Zusammenhang zu stehen. Akute myeloische Leukämie und myelodysplastisches Syndrom (Häufigkeit: gelegentlich) wurden in klinischen Studien, die das Behandlungsschema TAC zur Behandlung von Brustkrebs untersuchten, berichtet.
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Knochenmarkdepression und andere hämatologische Nebenwirkungen wurden berichtet.
Disseminierte intravasale Koagulation (DIC), oft in Verbindung mit Sepsis oder multiplem Organversagen, wurde berichtet.
Erkrankungen des Immunsystems
Einige Fälle von anaphylaktischem Schock, manchmal tödlich, wurden berichtet.
Es wurden Überempfindlichkeitsreaktionen (Häufigkeit nicht bekannt) unter Docetaxel berichtet bei Patienten, die unter einer vorangegangenen Therapie mit Paclitaxel Überempfindlichkeitsreaktionen entwickelt hatten.
Erkrankungen des Nervensystems
Unter der Docetaxel-Gabe wurden in seltenen Fällen Krämpfe oder vorübergehende Bewusstlosigkeit beobachtet. Diese Reaktionen treten manchmal während der Infusion des Arzneimittels auf.
Augenerkrankungen
In sehr seltenen Fällen wurde von vorübergehenden Sehstörungen (Lichtblitze, Skotome) berichtet, die typischerweise während der Infusion des Arzneimittels und in Verbindung mit Überempfindlichkeitsreaktionen auftraten. Sie waren nach Abbruch der Infusion reversibel. Selten wurde über Tränenfluss mit oder ohne Konjunktivitis und über Tränenkanalverschluss mit übermäßigem Augentränen berichtet. Fälle von zystoiden Maculaödemen (CMO) sind bei Patienten berichtet worden, die mit Docetaxel behandelt wurden.
Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
Seltene Fälle von Ototoxizität, Hörstörungen und/oder Verlust des Gehörs wurden berichtet.
Herzerkrankungen
In seltenen Fällen wurde über Myokardinfarkte berichtet.
Ventrikuläre Arrhythmie einschließlich ventrikulärer Tachykardie (Häufigkeit nicht bekannt), manchmal tödlich verlaufend, wurde bei Patienten berichtet, die mit Docetaxel in Kombinationstherapie, einschließlich Doxorubicin, 5-Fluorouracil und/oder Cyclophosphamid, behandelt wurden.
Gefäßerkrankungen
Über das Auftreten venöser Thromboembolien wurde selten berichtet.
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
Ein akutes Atemnotsyndrom und Fälle interstitieller Pneumonie/Pneumonitis, interstitieller Lungenerkrankung, Lungenfibrose und respiratorischer Insuffizienz bis hin zum Lungenversagen, manchmal tödlich verlaufend, wurden selten beobachtet.
Seltene Fälle von Strahlenpneumonitis wurden berichtet bei Patienten, die gleichzeitig eine Radiotherapie erhielten.
Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
Seltene Fälle von Enterokolitis, einschließlich Kolitis, ischämischer Kolitis und neutropenieinduzierter Enterokolitis, wurden berichtet, die potenziell tödlich verlaufen können (Häufigkeit nicht bekannt).
In seltenen Fällen wurde über Dehydratation als Folge gastrointestinaler Störungen, einschließlich Enterokolitis und gastrointestinaler Perforation, berichtet.
Selten kam es zu mechanischem und paralytischem Ileus.
Leber- und Gallenerkrankungen
In sehr seltenen Fällen wurde von einer Hepatitis berichtet, manchmal mit tödlichem Ausgang, insbesondere bei Patienten mit vorbestehenden Lebererkrankungen.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Es wurde über Fälle von kutanem Lupus erythematodes, bullösen Hautausschlägen wie Erythema multiforme und schweren Nebenwirkungen der Haut wie Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxische
epidermale Nekrolyse (TEN) und akutes generalisierendes pustulöses Exanthem (AGEP) unter Docetaxel berichtet. Für Docetaxel wurde von sklerodermieähnlichen Veränderungen bei normalerweise zuvor aufgetretenen peripheren Lymphödemen berichtet. Es wurden Fälle von anhaltender Alopezie (Häufigkeit nicht bekannt) und Fälle von Psoriasis, einschließlich Wiederauftreten oder Verschlechterung einer bereits bestehenden Psoriasis (Häufigkeit nicht bekannt) berichtet.
Nieren- und Harnwegserkrankungen
Es wurden Fälle von Niereninsuffizienz und -versagen berichtet. In ungefähr 20 % dieser Fälle gab es keine Risikofaktoren für ein akutes Nierenversagen, wie z. B. begleitend verabreichte, nierenschädigende Arzneimittel und Magen-Darm-Erkrankungen.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Über strahleninduzierte Reaktionen (sog. Radiation-Recall-Phänomen) wurde selten berichtet.
Recall-Reaktion an der Injektionsstelle (Wiederauftreten von Hautreaktionen an einer früheren Extravasationsstelle nach der Anwendung von Docetaxel an einer anderen Stelle) wurde an der früheren Extravasationsstelle beobachtet (Häufigkeit nicht bekannt).
Die Flüssigkeitsretentionen waren nicht von akuter Oligurie oder niederem Blutdruck begleitet. Von Dehydratation und Lungenödemen wurde nur selten berichtet.
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Es wurden Fälle von Störungen des Elektrolytgleichgewichts berichtet. Fälle von Hyponatriämie sind berichtet worden, meistens verbunden mit Dehydratation, Erbrechen und Pneumonie. Hypokaliämie, Hypomagnesiämie und Hypokalzämie sind üblicherweise in Verbindung mit gastrointestinalen Erkrankungen und insbesondere mit Diarrhö beobachtet worden. Ein Tumorlyse-Syndrom, potenziell tödlich, wurde berichtet (Häufigkeit nicht bekannt).
Skelettmuskulaturerkrankungen
Myositis wurde unter Docetaxel berichtet (Häufigkeit nicht bekannt).
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.
Gilt für: TAXOTERE 160 mg/8 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Zusammenfassung der Sicherheitsprofile für alle Indikationen
Nebenwirkungen, welche möglicherweise oder wahrscheinlich auf die Gabe von Docetaxel zurückzuführen sind, wurden beobachtet bei:
- 1312 Patienten, die 100 mg/m2 Docetaxel als Monotherapie erhielten, bzw. 121 Patienten, die 75 mg/m2 Docetaxel als Monotherapie erhielten.
- 258 Patientinnen, die Docetaxel in Kombination mit Doxorubicin erhielten.
- 406 Patienten, die Docetaxel in Kombination mit Cisplatin erhielten.
- 92 Patientinnen, die Docetaxel in Kombination mit Trastuzumab erhielten.
- 255 Patientinnen, die Docetaxel in Kombination mit Capecitabin erhielten.
- 332 Patienten (TAX 327), die Docetaxel in Kombination mit Prednison oder Prednisolon erhielten (nur die klinisch relevanten Nebenwirkungen, die mit der Behandlung in Zusammenhang stehen, sind angegeben).
- 1276 Patientinnen (744 und 532 in der TAX 316 und der GEICAM 9805 Studie), die Docetaxel in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid erhielten (klinisch wichtige Nebenwirkungen, die mit der Behandlung in Zusammenhang stehen, werden genannt).
- 300 Patienten mit Adenokarzinom des Magens (221 Patienten in Phase III und 79 Patienten in Phase II), die Docetaxel in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil erhielten (klinisch wichtige Nebenwirkungen, die mit der Behandlung in Zusammenhang stehen, werden genannt).
- 174 und 251 Patienten mit Kopf-Hals-Karzinomen, die Docetaxel in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil erhielten (klinisch wichtige Nebenwirkungen, die mit der Behandlung in Zusammenhang stehen, werden genannt).
- 545 Patienten (STAMPEDE-Studie), die Docetaxel in Kombination mit Prednison oder Prednisolon und einer Androgendeprivationstherapie erhielten.
Zur Beschreibung dieser Nebenwirkungen wurden die NCI-Common-Toxicity-Kriterien
(grade 3 = G3; grade 3–4 = G3/4; grade 4 = G4), die COSTART- und die MedDRA-Terminologie verwendet. Die Häufigkeitsangaben sind folgendermaßen definiert: sehr häufig (≥ 1/10); häufig (≥ 1/100, < 1/10); gelegentlich (≥ 1/1.000, < 1/100); selten (≥ 1/10.000, < 1/1.000); sehr selten (< 1/10.000); nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen nach abfallendem Schweregrad angegeben.
Die häufigsten Nebenwirkungen von Docetaxel allein sind: eine Neutropenie (die reversibel und nicht kumulativ war, wobei die Tiefstwerte der Neutrophilenzahlen im Median an Tag 7 erreicht wurden und die mediane Dauer einer schweren Neutropenie [< 500 Zellen/mm3] 7 Tage beträgt), Anämie, Alopezie, Übelkeit, Erbrechen, Stomatitis, Diarrhö und Asthenie. Der Schweregrad der Nebenwirkungen kann bei Gabe von Docetaxel in Kombination mit anderen Chemotherapeutika erhöht sein.
Für die Kombination mit Trastuzumab werden unerwünschte Ereignisse (alle Schweregrade) dargestellt, die bei ≥ 10 % der Patientinnen berichtet wurden.
Für die Kombination mit Trastuzumab im Vergleich zur Monotherapie mit Docetaxel war ein Anstieg bezüglich des Auftretens von schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen (40 % gegenüber 31 %) und Grad-4-Nebenwirkungen (34 % gegenüber 23 %) zu verzeichnen.
Bei der Kombination mit Capecitabin werden die häufigsten (≥ 5 %) mit der Behandlung im Zusammenhang stehenden Nebenwirkungen, die aus einer Phase-III-Studie bei Brustkrebspatientinnen nach fehlgeschlagener Anthracyclin-Therapie berichtet wurden, angegeben (vergleiche die Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels von Capecitabin).
Für die Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie und mit Prednison oder Prednisolon (STAMPEDE-Studie) werden unerwünschte Ereignisse, die innerhalb der 6 Behandlungszyklen mit Docetaxel aufgetreten sind und die um mindestens 2 % häufiger im Docetaxel-Arm im Vergleich zum Kontrollarm aufgetreten sind, gemäß CTCAE-Einstufung dargestellt.
Die folgenden Nebenwirkungen werden unter Docetaxel häufig beobachtet:
Erkrankungen des Immunsystems
Überempfindlichkeitsreaktionen traten im Allgemeinen wenige Minuten nach Beginn der Docetaxel-Infusion auf und waren gewöhnlich mild bis mäßig stark. Die am häufigsten berichteten Symptome waren Flush, Ausschlag mit oder ohne Juckreiz, Engegefühl in der Brust,
Rückenschmerzen, Atemnot und Fieber oder Schüttelfrost. Schwere Reaktionen waren durch Hypotonie und/oder Bronchospasmen oder generalisierten Hautausschlag/Erythem gekennzeichnet (siehe Abschnitt 4.4).
Erkrankungen des Nervensystems
Die Entstehung schwerer, peripherer neurotoxischer Nebenwirkungen erfordert eine Dosisreduktion (siehe Abschnitte 4.2 und 4.4). Milde bis moderate neurosensorische Anzeichen sind gekennzeichnet durch Parästhesien, Sensibilitätsstörungen oder Schmerzen inklusive brennende Schmerzen.
Neuromotorische Nebenwirkungen äußern sich hauptsächlich als Schwäche.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Reversible Hautreaktionen wurden beobachtet und allgemein als mild bis mäßig betrachtet.
Hautveränderungen manifestierten sich entweder lokalisiert hauptsächlich an Füßen und Händen (zusätzlich schwerwiegendes Hand-Fuß-Syndrom), aber auch an Armen, im Gesicht oder am Brustkorb und waren häufig verbunden mit Juckreiz. Die Reaktionen traten im Allgemeinen innerhalb einer Woche nach Infusion von Docetaxel auf. Weniger häufig traten schwere Symptome wie Hautausschläge, gefolgt von Abschälungen auf, die in sehr wenigen Fällen zur Unterbrechung oder zum Abbruch der Behandlung mit Docetaxel führten (siehe Abschnitte 4.2 und 4.4). Schwere Nagelveränderungen gehen mit Hypo- oder Hyperpigmentierung und manchmal mit Schmerzen und Nagelablösungen einher.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Reaktionen an der Einstichstelle waren in der Regel schwach ausgeprägt und äußerten sich in Hyperpigmentierungen, Entzündungen, Hautrötungen oder Hauttrockenheit, Phlebitis oder Extravasaten und Venenschwellungen.
Es wurde über Flüssigkeitsretention, einschließlich Nebenwirkungen wie periphere Ödeme und weniger häufig Pleuraergüsse, Perikardergüsse, Ascites und Gewichtszunahme, berichtet. Die peripheren Ödeme zeigen sich normalerweise zuerst in den unteren Extremitäten und können sich generalisiert ausbreiten und zu einer Gewichtszunahme von 3 kg oder mehr führen. Die Flüssigkeitsretention ist bezüglich Häufigkeit und Schwere von der kumulativ verabreichten Docetaxel-Dosis abhängig (siehe Abschnitt 4.4).
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 100 mg/m2 Monotherapie
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektionen (G3/4:
5,7 %; einschließlich
Sepsis und Pneumonie, fatal bei 1,7 %)
Infektionen mit G4
Neutropenie (G3/4:
4,6 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Neutropenie (G4:
76,4 %);
Anämie (G3/4: 8,9 %);
Febrile Neutropenie
Thrombozytopenie
(G4: 0,2 %)
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität
(G3/4: 5,3 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie
(G3: 4,1 %);
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4:
4 %);
Dysgeusie (schwer:
0,07 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (G3/4:
0,7 %)
Herzversagen
Gefäßerkrankungen
Hypotonie;
Hypertonie;
Hämorrhagie
Erkrankungen der
Atemwege, des
Brustraums und
Mediastinums
Dyspnoe (schwer:
2,7 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Stomatitis (G3/4:
5,3 %);
Diarrhö (G3/4: 4 %);
Übelkeit (G3/4: 4 %);
Erbrechen (G3/4: 3 %)
Obstipation (schwer:
0,2 %);
Bauchschmerzen
(schwer: 1 %);
Gastrointestinale
Hämorrhagie (schwer:
0,3 %)
Ösophagitis (schwer:
0,4 %)
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie;
Hautreaktionen (G3/4:
5,9 %);
Nagelveränderungen
(schwer: 2,6 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (schwer:
1,4 %)
Arthralgie
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Flüssigkeitsretention
(schwer: 6,5 %);
Asthenie (schwer:
11,2 %);
Schmerz
Reaktionen an der
Einstichstelle;
nicht kardiale
Brustschmerzen
(schwer: 0,4 %)
Untersuchungen
G3/4 Bilirubin-Anstieg
(< 5 %);
G3/4 Anstieg der alkalischen
Phosphatase (< 4 %);
G3/4 AST-Anstieg
(< 3 %);
G3/4 ALT-Anstieg
(< 2 %)
Beschreibung bestimmter Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 100 mg/m2 Monotherapie
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Selten: Blutungen mit G3/4 Thrombozytopenie.
Erkrankungen des Nervensystems
Daten hinsichtlich der Rückbildung dieser Störungen liegen bei 35,3 % der Patienten vor, die unter der Behandlung mit Docetaxel als Monotherapie in einer Dosierung von 100 mg/m2 eine Neurotoxizität entwickelt hatten. Diese Nebenwirkungen bildeten sich innerhalb von 3 Monaten spontan zurück.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Sehr selten: ein Fall einer nicht reversiblen Alopezie am Ende der Studie.
73 % der Hautreaktionen waren innerhalb von 21 Tagen reversibel.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Bei Patienten, die mit TAXOTERE als Monotherapie in einer Dosierung von 100 mg/m2 behandelt worden waren, betrug die mediane kumulative Dosis, die zum Abbruch der Behandlung führte, mehr als 1000 mg/m2 und die mediane Zeit zur Reversibilität der Flüssigkeitsretention 16,4 Wochen (Spanne von 0–42 Wochen). Das Einsetzen einer mäßigen und schweren Retention ist bei Patienten mit Prämedikation (kumulative Dosis im Median: 818,9 mg/m2) im Vergleich zu Patienten ohne Prämedikation (kumulative Dosis im Median: 489,7 mg/m2) verzögert. Bei einigen Patienten wurde sie jedoch bereits in den ersten Therapiezyklen beobachtet.
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom für TAXOTERE 75 mg/m2 Monotherapie
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektionen (G3/4: 5 %)
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Neutropenie (G4: 54,2 %);
Anämie (G3/4: 10,8 %);
Thrombozytopenie (G4: 1,7 %)
Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität (keine schwere)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie
(G3/4: 0,8 %)
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4: 2,5 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (keine schwere)
Gefäßerkrankungen
Hypotonie
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4: 3,3 %);
Stomatitis (G3/4: 1,7 %);
Erbrechen (G3/4: 0,8 %);
Diarrhö (G3/4: 1,7 %)
Obstipation
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie;
Hautreaktionen (G3/4: 0,8 %)
Nagelveränderungen (schwer:
0,8 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie (schwer: 12,4 %);
Flüssigkeitsretention (schwer:
0,8 %);
Schmerz
Untersuchungen
G3/4 Bilirubin-Anstieg (< 2 %)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Doxorubicin
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektion (G3/4: 7,8 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Neutropenie (G4:
91,7 %); Anämie
(G3/4: 9,4 %);
Febrile Neutropenie;
Thrombozytopenie
(G4: 0,8 %)
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität (G3/4:
1,2 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie (G3:
0,4 %)
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4:
0,4 %)
Herzerkrankungen
Herzversagen;
Arrhythmie (keine schwere)
Gefäßerkrankungen
Hypotonie
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4: 5 %);
Stomatitis (G3/4:
7,8 %); Diarrhö (G3/4:
6,2 %); Erbrechen
(G3/4: 5 %);
Obstipation
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie;
Nagelveränderungen
(schwer: 0,4 %);
Hautreaktionen (keine schweren)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie (schwer:
8,1 %);
Flüssigkeitsretention
(schwer: 1,2 %);
Schmerz
Reaktionen an der
Einstichstelle
Untersuchungen
G3/4 Bilirubin-Anstieg
(< 2,5 %);
G3/4 Anstieg der alkalischen Phosphatase
(< 2,5 %)
G3/4 AST-Anstieg
(< 1 %);
G3/4 ALT-Anstieg
(< 1 %)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Cisplatin
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektion (G3/4: 5,7 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Neutropenie (G4:
51,5 %); Anämie
(G3/4: 6,9 %);
Thrombozytopenie
(G4: 0,5 %)
Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität
(G3/4: 2,5 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie (G3:
3,7 %);
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4:
2 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (G3/4:
0,7 %)
Herzversagen
Gefäßerkrankungen
Hypotonie (G3/4:
0,7 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4: 9,6 %);
Erbrechen (G3/4:
7,6 %);
Diarrhö (G3/4: 6,4 %);
Stomatitis (G3/4: 2 %)
Obstipation
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie;
Nagelveränderungen
(schwer: 0,7 %);
Hautreaktionen (G3/4:
0,2 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (schwer:
0,5 %)
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie (schwer:
9,9 %);
Flüssigkeitsretention
(schwer: 0,7 %);
Fieber (G3/4: 1,2 %)
Reaktionen an der
Einstichstelle;
Schmerz
Untersuchungen
G3/4 Bilirubin-Anstieg
(2,1 %);
G3/4 ALT-Anstieg
(1,3 %)
G3/4 AST-Anstieg
(0,5 %);
G3/4 Anstieg der alkalischen
Phosphatase (0,3 %)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 100 mg/m2 in Kombination mit Trastuzumab
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Neutropenie (G3/4: 32 %);
Febrile Neutropenie
(einschließlich Neutropenie mit
Fieber und Antibiotikagabe) oder neutropenische Sepsis
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
Psychiatrische Erkrankungen
Schlaflosigkeit
Erkrankungen des
Nervensystems
Parästhesie; Kopfschmerzen;
Dysgeusie; Hypoästhesie
Augenerkrankungen erhöhte Tränensekretion;
Konjunktivitis
Herzerkrankungen
Herzinsuffizienz bis hin zum
Herzversagen
Gefäßerkrankungen
Lymphödem
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und
Mediastinums
Epistaxis; Pharyngo-Laryngeale
Schmerzen; Nasopharyngitis;
Dyspnoe;
Husten; Rhinorrhö
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit; Diarrhö; Erbrechen;
Obstipation; Stomatitis;
Dyspepsie; Bauchschmerzen
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie; Erythema; Rash;
Nagelveränderungen
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie; Arthralgie; Schmerzen in den Extremitäten;
Knochenschmerzen;
Rückenschmerzen
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie; periphere Ödeme;
Pyrexie; Müdigkeit;
Schleimhautentzündung;
Schmerzen; Influenzaähnliche
Erkrankung; Brustschmerzen;
Schüttelfrost
Lethargie
Untersuchungen
Gewichtszunahme
Beschreibung bestimmter Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 100 mg/m2 in
Kombination mit Trastuzumab
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Sehr häufig: Die hämatologische Toxizität war erhöht bei Patientinnen, die Trastuzumab und Docetaxel erhielten, im Vergleich zu Patientinnen, die nur Docetaxel erhielten (32 % Grad-3/4-Neutropenie gegenüber 22 % nach NCI-CTC-Kriterien). Bitte beachten Sie, dass dieser Wert wahrscheinlich zu niedrig geschätzt ist, da Docetaxel allein bei einer Dosis von 100 mg/m2 bei 97 % der Patientinnen zu einer Neutropenie führt, bei 76 % der Patientinnen zu einer Neutropenie Grad 4, basierend auf dem Tiefstwert der Leukozytenzahl. Die Häufigkeit von febriler Neutropenie/neutropenischer Sepsis war ebenfalls erhöht bei Patientinnen, die mit Trastuzumab plus Docetaxel behandelt wurden (23 % gegenüber 17 % bei Patientinnen, die mit Docetaxel allein behandelt wurden).
Herzerkrankungen
Symptomatische Herzinsuffizienz wurde von 2,2 % der Patientinnen berichtet, die Docetaxel zusammen mit Trastuzumab erhielten, gegenüber 0 % der Patientinnen, die Docetaxel allein erhielten.
In dem Docetaxel-plus-Trastuzumab-Arm hatten 64 % der Patientinnen zuvor ein Anthracyclin als adjuvante Therapie erhalten gegenüber 55 % im Docetaxel-(Mono-)Arm.
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Brustkrebs für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Capecitabin
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Mundcandidiasis (G3/4: < 1 %)
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Neutropenie (G3/4: 63 %);
Anämie (G3/4: 10 %)
Thrombozytopenie (G3/4: 3 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4: 1 %);
Appetitverlust
Dehydrierung (G3/4: 2 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Dysgeusie (G3/4: < 1 %);
Parästhesie (G3/4: < 1 %)
Schwindel;
Kopfschmerzen (G3/4: < 1 %);
Periphere Neuropathie
Augenerkrankungen erhöhte Tränensekretion
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und
Mediastinums
Pharyngo-Laryngeale
Schmerzen (G3/4: 2 %)
Dyspnoe (G3/4: 1 %);
Husten (G3/4: < 1 %);
Epistaxis (G3/4: < 1 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Stomatitis (G3/4: 18 %);
Diarrhö (G3/4: 14 %);
Übelkeit (G3/4: 6 %);
Erbrechen (G3/4: 4 %);
Obstipation (G3/4: 1 %);
Bauchschmerzen (G3/4: 2 %);
Dyspepsie
Oberbauchbeschwerden;
Mundtrockenheit
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Hand-Fuß-Syndrom (G3/4:
24 %);
Alopezie (G3/4: 6 %);
Nagelveränderungen (G3/4:
2 %)
Dermatitis;
erythematöse Rötung (G3/4:
< 1 %);
Nagelverfärbung;
Onycholysis (G3/4: 1 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (G3/4: 2 %);
Arthralgie (G3/4: 1 %)
Schmerzen in den Extremitäten
(G3/4: < 1 %);
Rückenschmerzen (G3/4: 1 %)
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie (G3/4: 3 %);
Pyrexie (G3/4: 1 %);
Abgeschlagenheit/Schwäche
(G3/4: 5 %);
periphere Ödeme (G3/4: 1 %)
Lethargie;
Schmerzen
Untersuchungen
Gewichtsverlust;
G3/4 Bilirubin-Anstieg (9 %)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Prednison oder Prednisolon
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektion (G3/4: 3,3 %)
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Neutropenie (G3/4: 32 %);
Anämie (G3/4: 4,9 %)
Thrombozytopenie (G3/4:
0,6 %); Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität (G3/4: 0,6 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4: 0,6 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie (G3/4: 1,2 %);
Dysgeusie (G3/4: 0 %)
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4: 0 %)
Augenerkrankungen
erhöhte Tränensekretion
(G3/4: 0,6 %)
Herzerkrankungen
Abnahme der linksventrikulären
Funktion (G3/4: 0,3 %)
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und
Mediastinums
Epistaxis (G3/4: 0 %);
Dyspnoe (G3/4: 0,6 %);
Husten (G3/4: 0 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4: 2,4 %);
Diarrhö (G3/4: 1,2 %);
Stomatitis/Pharyngitis (G3/4:
0,9 %);
Erbrechen (G3/4: 1,2 %)
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie;
Nagelveränderungen (keine schweren)
Hautschuppung/Rash (G3/4:
0,3 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Arthralgie (G3/4: 0,3 %);
Myalgie (G3/4: 0,3 %)
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Müdigkeit (G3/4: 3,9 %);
Flüssigkeitsretention (schwer:
0,6 %)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen beim lokal fortgeschrittenen hormonsensitiven Hochrisiko-Prostatakarzinom oder metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Prednison oder Prednisolon und einer Androgendeprivationstherapie (STAMPEDE-Studie)
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Neutropenie (G3-4: 12 %),
Anämie,
Febrile Neutropenie
(G3-4: 15 %)
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität (G3-4: 1 %)
Endokrine Erkrankungen
Diabetes (G3-4: 1 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Psychiatrische Erkrankungen
Schlaflosigkeit (G3: 1 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie (≥ G3: 2 %)a,
Kopfschmerzen
Schwindelgefühl
Augenerkrankungen
Verschwommenes Sehen
Herzerkrankungen
Hypotonie (G3: 0 %)
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und
Mediastinums
Dyspnoe (G3: 1 %),
Husten (G3: 0 %),
Infektion der oberen Atemwege
(G3: 1 %)
Pharyngitis (G3: 0 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Diarrhö (G3: 3 %),
Stomatitis (G3: 0 %),
Obstipation (G3: 0 %),
Übelkeit (G3: 1 %),
Dyspepsie,
Abdominalschmerz (G3: 0 %),
Flatulenz
Erbrechen (G3: 1 %)
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Alopezie (G3: 3 %)a,
Nagelveränderungen (G3: 1 %)
Ausschlag
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am
Verabreichungsort
Lethargie (G3-4: 2 %),
Grippeartige Symptome
(G3: 0 %),
Asthenie (G3: 0 %),
Flüssigkeitsretention
Fieber (G3: 1 %),
Orale Candidose,
Hypokalzämie (G3: 0 %),
Hypophosphatämie (G3-4: 1 %),
Hypokaliämie (G3: 0 %) a Aus der Studie GETUG AFU15
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen für die adjuvante Therapie mit TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid bei Patientinnen mit nodal positivem (TAX 316) und nodal negativem (GEICAM 9805) Brustkrebs – gepoolte Daten
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektion (G3/4:
2,4 %);
neutropenische
Infektion (G3/4: 2,6 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Anämie (G3/4: 3 %);
Neutropenie (G3/4:
59,2 %);
Thrombozytopenie
(G3/4: 1,6 %);
Febrile Neutropenie
(G3/4: NA)
Erkrankungen des
Immunsystems
Überempfindlichkeit
(G3/4: 0,6 %)
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4: 1,5 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Dysgeusie (G3/4:
0,6 %);
Periphere sensorische
Neuropathie (G3/4:
< 0,1 %)
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4:
0 %)
Synkope (G3/4: 0 %);
Neurotoxizität (G3/4:
0 %);
Somnolenz (G3/4: 0 %)
Augenerkrankungen
Konjunktivitis (G3/4:
< 0,1 %) erhöhte
Tränensekretion (G3/4:
< 0,1 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (G3/4:
0,2 %)
Gefäßerkrankungen
Hitzewallung (G3/4:
0,5 %)
Hypotonie (G3/4: 0 %);
Phlebitis (G3/4: 0 %)
Lymphödem (G3/4:
0 %)
Erkrankungen der
Atemwege, des
Brustraums und
Mediastinums
Husten (G3/4: 0 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltrakts
Übelkeit (G3/4: 5,0 %);
Stomatitis (G3/4:
6,0 %);
Erbrechen (G3/4:
4,2 %);
Diarrhö (G3/4: 3,4 %);
Obstipation (G3/4:
0,5 %)
Abdominalschmerzen
(G3/4: 0,4 %)
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie (anhaltend:
< 3 %);
Hautveränderung
(G3/4: 0,6 %);
Nagelveränderungen
(G3/4: 0,4 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (G3/4: 0,7 %);
Arthralgie (G3/4:
0,2 %)
Erkrankungen der
Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
Amenorrhö (G3/4: NA)
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Asthenie (G3/4:
10,0 %);
Fieber (G3/4: NA);
periphere Ödeme
(G3/4: 0,2 %)
Untersuchungen
Gewichtszunahme
(G3/4: 0 %);
Gewichtsabnahme
(G3/4: 0,2 %)
Beschreibung bestimmter Nebenwirkungen für die adjuvante Therapie von TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid bei Patientinnen mit nodal positivem (TAX 316) und nodal negativem (GEICAM 9805) Brustkrebs
Erkrankungen des Nervensystems
In der Studie TAX 316 trat bei 84 Patientinnen (11,3 %) im TAC-Arm und bei 15 Patientinnen (2 %) im FAC-Arm eine periphere sensorische Neuropathie während der Behandlungsperiode auf, die in die Nachbeobachtungszeit andauerte. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) wurde eine anhaltende periphere sensorische Neuropathie bei 10 Patientinnen (1,3 %) im TAC-Arm und bei 2 Patientinnen (0,3 %) im FAC-Arm festgestellt.
In der Studie GEICAM 9805 trat bei 10 Patientinnen (1,9 %) im TAC-Arm und bei 4 Patientinnen (0,8 %) im FAC-Arm eine periphere sensorische Neuropathie während der Behandlungsperiode auf, die in die Nachbeobachtungszeit andauerte. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 10 Jahren und 5 Monaten) wurde eine anhaltende periphere sensorische Neuropathie bei 3 Patientinnen (0,6 %) im TAC-Arm und bei 1 Patientin (0,2 %) im FAC-Arm festgestellt.
Herzerkrankungen
In der Studie TAX 316 wurde bei 26 Patientinnen (3,5 %) in der TAC-Gruppe und bei 17 Patientinnen (2,3 %) in der FAC-Gruppe eine stauungsbedingte Herzinsuffizienz festgestellt. Mit Ausnahme einer Patientin wurde bei allen Patientinnen in jeder Gruppe nach mehr als 30 Tagen Behandlungszeit eine stauungsbedingte Herzinsuffizienz (congestive heart failure, CHF) diagnostiziert. 2 Patientinnen im TAC-Behandlungsarm und 4 Patientinnen im FAC-Behandlungsarm starben aufgrund von Herzversagen.
In der Studie GEICAM 9805 entwickelten 3 Patientinnen (0,6 %) im TAC-Arm und 3 Patientinnen (0,6 %) im FAC-Arm eine stauungsbedingte Herzinsuffizienz während der Nachbeobachtungszeit. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (tatsächliche mediane Nachbeobachtungszeit von 10 Jahren und 5 Monaten) hatte keine der Patientinnen im TAC-Arm eine CHF, eine Patientin im TAC-Arm verstarb an einer dilatativen Kardiomyopathie. Im FAC-Arm wurde am Ende der Nachbeobachtungszeit bei 1 Patientin (0,2 %) eine anhaltende CHF festgestellt.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
In der Studie TAX 316 dauerte in der Nachbeobachtungszeit nach dem Ende der Chemotherapie eine Alopezie bei 687 von 744 TAC-Patientinnen (92,3 %) und bei 645 von 736 FAC-Patientinnen (87,6 %) an.
Am Ende der Nachbeobachtungszeit (tatsächliche mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) bestand eine anhaltende Alopezie bei 29 der TAC-Patientinnen (3,9 %) und 16 der FAC-Patientinnen (2,2 %).
In der Studie GEICAM 9805 trat bei 49 Patientinnen (9,2 %) im TAC-Arm und bei 35 Patientinnen (6,7 %) im FAC-Arm eine Alopezie während der Behandlungsperiode auf, die in die Nachbeobachtungszeit andauerte. Eine Alopezie im Zusammenhang mit der Studienmedikation begann oder verschlechterte sich während der Nachbeobachtungszeit bei 42 Patientinnen (7,9 %) im TAC-Arm und bei 30 Patientinnen (5,8 %) im FAC-Arm. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 10 Jahren und 5 Monaten) wurde eine anhaltende Alopezie bei 3 Patientinnen (0,6 %) im TAC-Arm und bei 1 Patientin (0,2 %) im FAC-Arm festgestellt.
Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
In der Studie TAX 316 wurde eine Amenorrhö, die während der Behandlungsperiode auftrat und in die Nachbeobachtungszeit, nach Beendigung der Chemotherapie, andauerte, bei 202 von 744 Patientinnen (27,2 %) im TAC-Arm und bei 125 von 736 Patientinnen (17,0 %) im FAC-Arm berichtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) wurde eine anhaltende Amenorrhö bei 121 von 744 TAC-Patientinnen (16,3 %) und bei 86 von 736 FAC- Patientinnen (11,7 %) festgestellt.
In der Studie GEICAM 9805 wurde eine Amenorrhö, die während der Behandlungsperiode auftrat und in die Nachbeobachtungszeit andauerte, bei 18 Patientinnen (3,4 %) im TAC-Arm und bei 5 Patientinnen (1,0 %) im FAC-Arm beobachtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane
Nachbeobachtungszeit von 10 Jahren und 5 Monaten) wurde eine anhaltende Amenorrhö bei 7 Patientinnen (1,3 %) im TAC-Arm und bei 4 Patientinnen (0,8 %) im FAC-Arm festgestellt.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
In der Studie TAX 316 traten bei 119 von 744 TAC-Patientinnen (16,0 %) und bei 23 von 736 FAC- Patientinnen (3,1 %) periphere Ödeme während der Behandlungsperiode auf, die in die Nachbeobachtungszeit, nach Beendigung der Chemotherapie, andauerten. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (tatsächliche mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) wurden anhaltende periphere Ödeme bei 19 TAC-Patientinnen (2,6 %) und bei 4 FAC-Patientinnen (0,5 %) festgestellt.
In der Studie TAX 316 wurden bei 11 von 744 TAC-Patientinnen (1,5 %) und bei 1 von 736 FAC- Patientinnen (0,1 %) Lymphödeme, die während der Behandlungsperiode auftraten und in die Nachbeobachtungszeit, nach Beendigung der Chemotherapie, andauerten, berichtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (tatsächliche mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) wurden anhaltende Lymphödeme bei 6 TAC-Patientinnen (0,8 %) und bei 1 FAC-Patientin (0,1 %) festgestellt.
In der Studie TAX 316 wurde bei 236 von 744 TAC-Patientinnen (31,7 %) und bei 180 von 736 FAC- Patientinnen (24,5 %) Asthenie, die während der Behandlungsperiode auftrat und in die Nachbeobachtungszeit, nach Beendigung der Chemotherapie, andauerte, berichtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (tatsächliche mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren) wurde anhaltende Asthenie bei 29 TAC-Patientinnen (3,9 %) und bei 16 FAC-Patientinnen (2,2 %) festgestellt.
In der Studie GEICAM 9805 traten bei 4 Patientinnen (0,8 %) im TAC-Arm und 2 Patientinnen (0,4 %) im FAC-Arm periphere Ödeme während der Behandlungsperiode auf, die in die Nachbeobachtungszeit andauerten. Am Ende der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 10 Jahren und 5 Monaten) wurden anhaltende periphere Ödeme bei keiner Patientin (0 %) im TAC-Arm und bei 1 Patientin (0,2 %) im FAC-Arm festgestellt. Lymphödeme, die während der Behandlungsperiode auftraten und in die Nachbeobachtungszeit andauerten, wurden bei 5 Patientinnen (0,9 %) im TAC-Arm und bei 2 Patientinnen (0,4 %) im FAC-Arm beobachtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit wurden anhaltende Lymphödeme bei 4 Patientinnen (0,8 %) im TAC- Arm und bei 1 Patientin (0,2 %) im FAC-Arm festgestellt.
Asthenie, die während der Behandlungsperiode auftrat und in die Nachbeobachtungszeit andauerte, wurde bei 12 Patientinnen (2,3 %) im TAC-Arm und bei 4 Patientinnen (0,8 %) im FAC-Arm beobachtet. Am Ende der Nachbeobachtungszeit wurde anhaltende Asthenie bei 2 Patientinnen (0,4 %) im TAC-Arm und bei 2 Patientinnen (0,4 %) im FAC-Arm festgestellt.
Akute Leukämie/Myelodysplastisches Syndrom
Nach zehnjähriger Nachbeobachtungszeit der Studie TAX 316 wurde über 3 Fälle von akuter Leukämie von den 744 Patientinnen (0,4 %) der TAC-Gruppe und über 1 Fall von den 736 Patientinnen (0,1 %) der FAC-Gruppe berichtet. Eine Patientin (0,1 %) der TAC-Gruppe und 1 Patientin (0,1 %) der FAC-Gruppe verstarben an akuter myeloischer Leukämie (AML) während der Nachbeobachtungszeit (mediane Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren). Fälle von myelodysplastischem Syndrom wurden bei 2 der 744 Patientinnen (0,3 %) der TAC-Gruppe und bei 1 der 736 Patientinnen (0,1 %) der FAC-Gruppe berichtet.
Nach zehnjähriger Nachbeobachtungszeit der Studie GEICAM 9805 trat eine akute Leukämie bei 1 von 532 Patientinnen (0,2 %) im TAC-Arm auf. Es wurden keine Fälle bei Patientinnen im FAC- Arm berichtet. In beiden Behandlungsgruppen wurde keine Patientin mit myelodysplastischem Syndrom diagnostiziert.
Neutropenische Komplikationen
Die nachfolgende Tabelle zeigt, dass die Inzidenz für das Auftreten von Neutropenien Grad 4, febrilen Neutropenien und neutropenischen Infektionen bei Patientinnen vermindert wurde, die eine primäre G-CSF-Prophylaxe erhielten, nachdem diese im TAC-Behandlungsarm der GEICAM-Studie vorgeschrieben wurde.
Neutropenische Komplikationen bei Patientinnen, die TAC mit oder ohne primäre G-CSF-Prophylaxe erhalten haben (GEICAM 9805)
Ohne primäre G-CSF-
Prophylaxe
(n = 111) n (%)
Mit primärer G-CSF-
Prophylaxe
(n = 421) n (%)
Neutropenie (Grad 4)
104 (93,7)
135 (32,1)
Febrile Neutropenie
28 (25,2)
23 (5,5)
Neutropenische Infektion
14 (12,6)
21 (5,0)
Neutropenische Infektion
(Grad 3–4)
2 (1,8)
5 (1,2)
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Adenokarzinomen des Magens für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Neutropenische Infektion;
Infektion (G3/4: 11,7 %)
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Anämie (G3/4: 20,9 %);
Neutropenie (G3/4: 83,2 %);
Thrombozytopenie (G3/4:
8,8 %);
Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität (G3/4: 1,7 %)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4: 11,7 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Periphere sensorische
Neuropathie (G3/4: 8,7 %)
Schwindel (G3/4: 2,3 %);
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4: 1,3 %)
Augenerkrankungen
erhöhte Tränensekretion (G3/4:
0 %)
Erkrankungen des Ohrs und des
Labyrinths
verändertes Hörvermögen
(G3/4: 0 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (G3/4: 1,0 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Diarrhö (G3/4: 19,7 %);
Übelkeit (G3/4: 16 %);
Stomatitis (G3/4: 23,7 %);
Erbrechen (G3/4: 14,3 %)
Obstipation (G3/4: 1,0 %);
Gastrointestinalschmerzen
(G3/4: 1,0 %);
Ösophagitis/Dysphagie/
Odynophagie (G3/4: 0,7 %)
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige Nebenwirkungen
Häufige Nebenwirkungen
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie (G3/4: 4,0 %)
Rash/Juckreiz (G3/4: 0,7 %);
Nagelveränderungen (G3/4:
0,7 %);
Hautschuppung (G3/4: 0 %)
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Lethargie (G3/4: 19,0 %);
Fieber (G3/4: 2,3 %);
Flüssigkeitsretention
(schwer/lebensbedrohlich: 1 %)
Beschreibung bestimmter Nebenwirkungen bei Adenokarzinomen des Magens für TAXOTERE 75 mg/m2 in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Ungeachtet der Gabe von G-CSF traten febrile Neutropenie und neutropenische Infektion bei 17,2 % bzw. 13,5 % der Patienten auf. Als Sekundärprophylaxe wurde G-CSF bei 19,3 % der Patienten (10,7 % der Zyklen) gegeben. Febrile Neutropenie bzw. neutropenische Infektion traten bei prophylaktischer Gabe von G-CSF bei 12,1 % bzw. 3,4 % der Patienten auf, ohne prophylaktische Gabe von G-CSF bei 15,6 % bzw. 12,9 % der Patienten (siehe Abschnitt 4.2).
Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen bei Kopf-Hals-Karzinomen für TAXOTERE 75 mg/m² in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil
• Induktionschemotherapie, gefolgt von Strahlentherapie (TAX 323)
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre Erkrankungen
Infektion (G3/4: 6,3 %);
Neutropenische
Infektion
Gutartige, bösartige und unspezifische
Neubildungen
(einschließlich Zysten und Polypen)
Tumorschmerzen
(G3/4: 0,6 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Neutropenie (G3/4:
76,3 %);
Anämie (G3/4: 9,2 %);
Thrombozytopenie
(G3/4: 5,2 %)
Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität (keine schwere)
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4: 0,6 %)
Erkrankungen des
Nervensystems
Dysgeusie/Parosmie;
Periphere sensorische
Neuropathie (G3/4:
0,6 %)
Schwindel
Augenerkrankungen
erhöhte
Tränensekretion;
Konjunktivitis
Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
beeinträchtigtes
Hörvermögen
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Herzerkrankungen
Myokardischämie
(G3/4: 1,7 %)
Arrhythmie (G3/4:
0,6 %)
Gefäßerkrankungen
venöse Erkrankung
(G3/4: 0,6 %)
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4: 0,6 %);
Stomatitis (G3/4:
4,0 %);
Diarrhö (G3/4: 2,9 %);
Erbrechen (G3/4:
0,6 %)
Obstipation;
Ösophagitis/Dysphagie/
Odynophagie (G3/4:
0,6 %);
Abdominalschmerzen;
Dyspepsie;
Gastrointestinale
Hämorrhagie (G3/4:
0,6 %)
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie (G3/4:
10,9 %)
Rash/Juckreiz;
trockene Haut;
Hautschuppung (G3/4:
0,6 %)
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (G3/4: 0,6 %)
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Lethargie (G3/4:
3,4 %);
Pyrexie (G3/4: 0,6 %);
Flüssigkeitsretention;
Ödem
Untersuchungen
Gewichtszunahme
• Induktionschemotherapie, gefolgt von Chemoradiotherapie (TAX 324)
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
Infektion (G3/4: 3,6 %) Neutropenische
Infektion
Gutartige, bösartige und unspezifische
Neubildungen
(einschließlich Zysten und Polypen)
Tumorschmerzen
(G3/4: 1,2 %)
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Neutropenie (G3/4:
83,5 %);
Anämie (G3/4:
12,4 %);
Thrombozytopenie
(G3/4: 4,0 %);
Febrile Neutropenie
Erkrankungen des
Immunsystems
Hypersensitivität
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Anorexie (G3/4:
12,0 %)
MedDRA
Organklassensystem
Sehr häufige
Nebenwirkungen
Häufige
Nebenwirkungen
Gelegentliche
Nebenwirkungen
Erkrankungen des
Nervensystems
Dysgeusie/Parosmie
(G3/4: 0,4 %);
Periphere sensorische
Neuropathie (G3/4:
1,2 %)
Schwindel (G3/4:
2,0 %);
Periphere motorische
Neuropathie (G3/4:
0,4 %)
Augenerkrankungen
erhöhte
Tränensekretion
Konjunktivitis
Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
beeinträchtigtes
Hörvermögen (G3/4:
1,2 %)
Herzerkrankungen
Arrhythmie (G3/4:
2,0 %)
Myokardischämie
Gefäßerkrankungen
venöse Erkrankung
Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes
Übelkeit (G3/4:
13,9 %);
Stomatitis (G3/4:
20,7 %);
Erbrechen (G3/4:
8,4 %);
Diarrhö (G3/4: 6,8 %);
Ösophagitis/Dysphagie/
Odynophagie (G3/4:
12,0 %);
Obstipation (G3/4:
0,4 %)
Dyspepsie (G3/4:
0,8 %);
Gastrointestinal- schmerzen (G3/4:
1,2 %);
Gastrointestinale
Hämorrhagie (G3/4:
0,4 %)
Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes
Alopezie (G3/4:
4,0 %);
Rash/Juckreiz trockene Haut;
Hautabschuppung
Skelettmuskulatur-,
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Myalgie (G3/4: 0,4 %)
Allgemeine
Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
Lethargie (G3/4:
4,0 %);
Pyrexie (G3/4: 3,6 %);
Flüssigkeitsretention
(G3/4: 1,2 %);
Ödem (G3/4: 1,2 %)
Untersuchungen
Gewichtsabnahme
Gewichtszunahme
Post-Marketing-Experience
Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschließlich Zysten und Polypen) Sekundäre Primärtumore (Häufigkeit nicht bekannt), einschließlich Non-Hodgkin-Lymphom, wurden in Zusammenhang mit Docetaxel berichtet, wenn Docetaxel in Kombination mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Krebs angewendet wurde, die dafür bekannt sind, mit sekundären Primärtumoren in Zusammenhang zu stehen. Akute myeloische Leukämie und myelodysplastisches Syndrom (Häufigkeit: gelegentlich) wurden in klinischen Studien, die das Behandlungsschema TAC zur Behandlung von Brustkrebs untersuchten, berichtet.
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Knochenmarkdepression und andere hämatologische Nebenwirkungen wurden berichtet.
Disseminierte intravasale Koagulation (DIC), oft in Verbindung mit Sepsis oder multiplem Organversagen, wurde berichtet.
Erkrankungen des Immunsystems
Einige Fälle von anaphylaktischem Schock, manchmal tödlich, wurden berichtet.
Es wurden Überempfindlichkeitsreaktionen (Häufigkeit nicht bekannt) unter Docetaxel berichtet bei Patienten, die unter einer vorangegangenen Therapie mit Paclitaxel Überempfindlichkeitsreaktionen entwickelt hatten.
Erkrankungen des Nervensystems
Unter der Docetaxel-Gabe wurden in seltenen Fällen Krämpfe oder vorübergehende Bewusstlosigkeit beobachtet. Diese Reaktionen treten manchmal während der Infusion des Arzneimittels auf.
Augenerkrankungen
In sehr seltenen Fällen wurde von vorübergehenden Sehstörungen (Lichtblitze, Skotome) berichtet, die typischerweise während der Infusion des Arzneimittels und in Verbindung mit Überempfindlichkeitsreaktionen auftraten. Sie waren nach Abbruch der Infusion reversibel. Selten wurde über Tränenfluss mit oder ohne Konjunktivitis und über Tränenkanalverschluss mit übermäßigem Augentränen berichtet. Fälle von zystoiden Maculaödemen (CMO) sind bei Patienten berichtet worden, die mit Docetaxel behandelt wurden.
Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
Seltene Fälle von Ototoxizität, Hörstörungen und/oder Verlust des Gehörs wurden berichtet.
Herzerkrankungen
In seltenen Fällen wurde über Myokardinfarkte berichtet.
Ventrikuläre Arrhythmie einschließlich ventrikulärer Tachykardie (Häufigkeit nicht bekannt), manchmal tödlich verlaufend, wurde bei Patienten berichtet, die mit Docetaxel in Kombinationstherapie, einschließlich Doxorubicin, 5-Fluorouracil und/oder Cyclophosphamid, behandelt wurden.
Gefäßerkrankungen
Über das Auftreten venöser Thromboembolien wurde selten berichtet.
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
Ein akutes Atemnotsyndrom und Fälle interstitieller Pneumonie/Pneumonitis, interstitieller Lungenerkrankung, Lungenfibrose und respiratorischer Insuffizienz bis hin zum Lungenversagen, manchmal tödlich verlaufend, wurden selten beobachtet.
Seltene Fälle von Strahlenpneumonitis wurden berichtet bei Patienten, die gleichzeitig eine Radiotherapie erhielten.
Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
Seltene Fälle von Enterokolitis, einschließlich Kolitis, ischämischer Kolitis und neutropenieinduzierter Enterokolitis, wurden berichtet, die potenziell tödlich verlaufen können (Häufigkeit nicht bekannt).
In seltenen Fällen wurde über Dehydratation als Folge gastrointestinaler Störungen, einschließlich Enterokolitis und gastrointestinaler Perforation, berichtet.
Selten kam es zu mechanischem und paralytischem Ileus.
Leber- und Gallenerkrankungen
In sehr seltenen Fällen wurde von einer Hepatitis berichtet, manchmal mit tödlichem Ausgang, insbesondere bei Patienten mit vorbestehenden Lebererkrankungen.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Es wurde über Fälle von kutanem Lupus erythematodes, bullösen Hautausschlägen wie Erythema multiforme und schweren Nebenwirkungen der Haut wie Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxische
epidermale Nekrolyse (TEN) und akutes generalisierendes pustulöses Exanthem (AGEP) unter Docetaxel berichtet. Für Docetaxel wurde von sklerodermieähnlichen Veränderungen bei normalerweise zuvor aufgetretenen peripheren Lymphödemen berichtet. Es wurden Fälle von anhaltender Alopezie (Häufigkeit nicht bekannt) und Fälle von Psoriasis, einschließlich Wiederauftreten oder Verschlechterung einer bereits bestehenden Psoriasis (Häufigkeit nicht bekannt) berichtet.
Nieren- und Harnwegserkrankungen
Es wurden Fälle von Niereninsuffizienz und -versagen berichtet. In ungefähr 20 % dieser Fälle gab es keine Risikofaktoren für ein akutes Nierenversagen, wie z. B. begleitend verabreichte, nierenschädigende Arzneimittel und Magen-Darm-Erkrankungen.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Über strahleninduzierte Reaktionen (sog. Radiation-Recall-Phänomen) wurde selten berichtet.
Recall-Reaktion an der Injektionsstelle (Wiederauftreten von Hautreaktionen an einer früheren Extravasationsstelle nach der Anwendung von Docetaxel an einer anderen Stelle) wurde an der früheren Extravasationsstelle beobachtet (Häufigkeit nicht bekannt).
Die Flüssigkeitsretentionen waren nicht von akuter Oligurie oder niederem Blutdruck begleitet. Von Dehydratation und Lungenödemen wurde nur selten berichtet.
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Es wurden Fälle von Störungen des Elektrolytgleichgewichts berichtet. Fälle von Hyponatriämie sind berichtet worden, meistens verbunden mit Dehydratation, Erbrechen und Pneumonie. Hypokaliämie, Hypomagnesiämie und Hypokalzämie sind üblicherweise in Verbindung mit gastrointestinalen Erkrankungen und insbesondere mit Diarrhö beobachtet worden. Ein Tumorlyse-Syndrom, potenziell tödlich, wurde berichtet (Häufigkeit nicht bekannt).
Skelettmuskulaturerkrankungen
Myositis wurde unter Docetaxel berichtet (Häufigkeit nicht bekannt).
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.
4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Gilt für: TAXOTERE 20 mg/0,5 ml Konzentrat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung
Soweit nicht kontraindiziert, können bei Brustkrebs und nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom durch eine Prämedikation mit einem oralen Kortikosteroid sowohl Häufigkeit und Schweregrad von Flüssigkeitsretentionen als auch der Schweregrad von Überempfindlichkeitsreaktionen reduziert werden. Hierzu kann z. B. Dexamethason über 3 Tage, beginnend einen Tag vor der Gabe von Docetaxel, in einer Dosierung von 16 mg pro Tag (z. B. 8 mg zweimal täglich), verabreicht werden.
Bei der Therapie des Prostatakarzinoms besteht die Prämedikation aus Dexamethason oral 8 mg, jeweils 12 Stunden, 3 Stunden und 1 Stunde vor der Infusion von Docetaxel (siehe Abschnitt 4.2).
Blut
Neutropenie ist die häufigste Nebenwirkung von Docetaxel. Der Nadir der Neutrophilen wird im Median nach 7 Tagen erreicht. Dieser Zeitraum kann jedoch bei ausgiebig vorbehandelten Patienten verkürzt sein. Häufige Kontrollen des großen Blutbildes sollten bei allen Patienten, die Docetaxel erhalten, erfolgen. Patienten sollten erst dann einen erneuten Docetaxel-Zyklus erhalten, wenn sich die Neutrophilenzahl auf mindestens ≥ 1500 Zellen/mm3 erholt hat (siehe Abschnitt 4.2).
Beim Auftreten einer schweren Neutrozytopenie (< 500 Zellen/mm3 über 7 Tage oder länger) während eines Docetaxel-Behandlungszyklus wird für die anschließenden Therapiezyklen eine Dosisreduktion oder die Anwendung geeigneter symptomatischer Maßnahmen empfohlen (siehe Abschnitt 4.2).
Bei Patienten, die mit Docetaxel in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil (TCF) behandelt wurden, traten febrile Neutropenie und neutropenische Infektionen mit geringerer Häufigkeit auf, wenn diese Patienten eine prophylaktische Gabe von G-CSF erhielten. Die mit TCF behandelten
Patienten sollten prophylaktisch G-CSF erhalten, um die Risiken einer schwerwiegenden Neutropenie (febrile Neutropenie, verlängerte Neutropenie oder neutropenische Infektion) herabzusetzen.
Patienten, die TCF erhalten, sollten engmaschig überwacht werden (siehe Abschnitte 4.2 und 4.8).
Bei Patienten, die mit Docetaxel in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid (TAC) behandelt werden, traten febrile Neutropenien und/oder neutropenische Infektionen in geringerem Ausmaß auf, wenn die Patienten eine primäre G-CSF-Prophylaxe erhalten hatten. Eine primäre G- CSF-Prophylaxe sollte bei Patientinnen in Betracht gezogen werden, die TAC als adjuvante Therapie bei Brustkrebs erhalten, um das Risiko von komplizierten Neutropenien (febrile Neutropenie, verlängerte Neutropenie oder neutropenische Infektion) zu vermindern. Patienten, die TAC erhalten, sollten engmaschig überwacht werden (siehe Abschnitte 4.2 und 4.8).
Gastrointestinale Reaktionen
Vorsicht ist geboten bei Patienten mit einer Neutropenie, die besonders gefährdet sind, gastrointestinale Komplikationen zu entwickeln. Obwohl die meisten Fälle während des ersten oder zweiten Zyklus eines Docetaxel-haltigen Behandlungsregimes aufgetreten sind, könnte sich zu jeder Zeit eine Enterokolitis entwickeln und ab dem ersten Tag des Einsetzens zum Tode führen. Patienten müssen engmaschig auf frühe Anzeichen von schwerwiegenden gastrointestinalen Toxizitäten überwacht werden (siehe Abschnitte 4.2, 4.4 „Blut“ und 4.8).
Überempfindlichkeitsreaktionen
Die Patienten sollten vor allem während der ersten und zweiten Infusion mit Docetaxel wegen möglicher Überempfindlichkeitsreaktionen streng überwacht werden. Wenige Minuten nach Beginn der Docetaxel-Infusion können Überempfindlichkeitsreaktionen eintreten, so dass die Möglichkeit zur Behandlung von Blutdruckabfall und Bronchospasmen gegeben sein muss. Schwache Symptome wie Rötungen oder vereinzelte Hautreaktionen erfordern keine Unterbrechung der Behandlung. Treten jedoch schwere Reaktionen wie starker Blutdruckabfall, Bronchospasmen oder generalisierte Hautausschläge/Erytheme auf, so ist die Behandlung mit Docetaxel sofort abzubrechen und eine geeignete Therapie einzuleiten. Patienten, die unter der Behandlung mit Docetaxel schwere Überempfindlichkeitsreaktionen zeigen, sollten nicht erneut mit Docetaxel behandelt werden. Bei Patienten, die unter einer vorangegangenen Behandlung mit Paclitaxel Überempfindlichkeits- reaktionen entwickelt haben, besteht das Risiko, unter der Behandlung mit Docetaxel Überempfindlichkeitsreaktionen, einschließlich schwerer Überempfindlichkeitsreaktionen, zu entwickeln. Diese Patienten sind während der Therapieeinleitung mit Docetaxel engmaschig zu überwachen.
Hautreaktionen
Lokalisierte Erytheme an den Extremitäten (Handflächen oder Fußsohlen), verbunden mit Ödembildung und gefolgt von Abschuppungen, wurden beobachtet. Über schwerwiegende Symptome wie Exantheme, gefolgt von Abschälungen, die zur Unterbrechung oder dem Absetzen der Behandlung mit Docetaxel führten, wurde berichtet (siehe Abschnitt 4.2).
Schwere Hautreaktionen (Severe Cutaneous Adverse Reactions, SCARs) wie Stevens-Johnson- Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN) und akutes generalisierendes pustulöses Exanthem (Acute Generalised Exanthematous Pustulosis, AGEP) wurden unter der Behandlung mit Docetaxel berichtet. Patienten sind über Anzeichen und Symptome schwerwiegender Hautreaktionen zu informieren und engmaschig zu überwachen. Wenn Anzeichen und Symptome auftreten, die schwere Hautreaktionen vermuten lassen, ist die Anwendung von Docetaxel abzubrechen.
Flüssigkeitsretention
Patienten mit schweren Flüssigkeitseinlagerungen wie Pleuraerguss, Perikarderguss oder Ascites sollten streng überwacht werden.
Erkrankungen der Atemwege
Akutes Atemnotsyndrom, interstitielle Pneumonie/Pneumonitis, interstitielle Lungenerkrankung, Lungenfibrose und Lungenversagen sind berichtet worden, die tödlich enden können. Fälle von Strahlenpneumonitis wurden bei Patienten berichtet, die gleichzeitig eine Radiotherapie erhielten.
Wenn Lungensymptome neu auftreten oder sich diese verschlechtern, sollten die Patienten engmaschig überwacht, sofort untersucht und in geeigneter Weise behandelt werden. Eine Unterbrechung der Behandlung mit Docetaxel wird empfohlen, bis die Diagnose verfügbar ist. Eine frühzeitige Anwendung von unterstützenden Behandlungsmaßnahmen kann den Zustand verbessern.
Der Nutzen einer Wiederaufnahme der Behandlung mit Docetaxel muss sorgfältig abgeschätzt werden.
Patienten mit verminderter Leberfunktion
Unter der Behandlung mit Docetaxel als Monotherapie in einer Dosierung von 100 mg/m2 besteht bei Patienten, deren Transaminasen (ALT und/oder AST) auf mehr als das 1,5fache der oberen Normalwerte und alkalische Phosphatase auf mehr als das 2,5fache des oberen Normalwertes erhöht sind, ein erhöhtes Risiko, schwere Nebenwirkungen wie Tod durch Toxizität einschließlich Sepsis und gastrointestinaler Blutungen mit möglichem letalen Ausgang, Neutropenie mit Fieber, Infektionen, Thrombozytopenie, Stomatitis und Asthenie zu entwickeln. Daher wird für Patienten mit erhöhten Leberfunktionswerten eine Dosis von 75 mg/m2 Docetaxel empfohlen; zudem sollten vor jedem Behandlungszyklus Leberfunktionstests durchgeführt werden (siehe Abschnitt 4.2).
Bei Patienten, deren Serumbilirubin größer als der obere Normalwert ist und/oder deren Transaminasenwerte (ALT und AST) > 3,5fache der oberen Normalwerte und für die alkalische Phosphatase das 6fache der oberen Normalwerte betragen, sollte Docetaxel nicht angewandt werden, es sei denn bei strengster Indikationsstellung. In dieser Situation kann keine Dosisempfehlung gegeben werden.
In Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil zur Behandlung von Patienten mit einem Adenokarzinom des Magens schließt die Zulassungsstudie Patienten mit Transaminasenwerten (ALT und/oder AST) > 1,5fache der oberen Normalwerte und mit alkalischer Phosphatase > 2,5fache der oberen Normalwerte und Bilirubinwerten größer als die oberen Normalwerte aus. Bei diesen Patienten kann keine Dosisreduktion empfohlen werden; Docetaxel sollte nicht angewandt werden, außer bei strenger Indikationsstellung.
Für die anderen Indikationen liegen keine Daten über eine Kombinationsbehandlung mit Docetaxel bei Patienten mit verminderter Leberfunktion vor.
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Es liegen keine Daten von Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion vor, die mit Docetaxel behandelt wurden.
Nervensystem
Das Auftreten schwerer peripherer Neuropathien erfordert eine Dosisreduktion (siehe Abschnitt 4.2).
Kardiotoxizität
Herzinsuffizienz wurde bei Patientinnen beobachtet, die Docetaxel in Kombination mit Trastuzumab erhielten, insbesondere im Anschluss an eine Chemotherapie, die ein Anthracyclin (Doxorubicin oder Epirubicin) beinhaltete. Die Herzinsuffizienz kann mäßig bis schwer sein und zum Tode führen (siehe Abschnitt 4.8).
Wenn Patientinnen für eine Behandlung mit Docetaxel in Kombination mit Trastuzumab vorgesehen sind, sollten sie einer Prüfung der Ausgangsherzfunktion unterzogen werden. Die Herzfunktion sollte während der Therapie weiter überwacht werden (z. B. in Abständen von 3 Monaten), um Patientinnen zu identifizieren, die eine kardiale Dysfunktion entwickeln.
Bezüglich weiterer Angaben siehe die Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels von Trastuzumab.
Ventrikuläre Arrhythmie einschließlich ventrikulärer Tachykardie (manchmal tödlich verlaufend) wurde bei Patienten berichtet, die mit Docetaxel in Kombinationstherapie, einschließlich Doxorubicin, 5-Fluorouracil und/oder Cyclophosphamid, behandelt wurden (siehe Abschnitt 4.8).
Eine Untersuchung der Herzfunktion zu Beginn der Therapie wird empfohlen.
Augenerkrankungen
Ein zystoides Maculaödem (CMO) ist bei Patienten berichtet worden, die mit Docetaxel behandelt wurden. Patienten mit beeinträchtigter Sehfunktion sollten einer sofortigen und vollständigen ophthalmologischen Untersuchung unterzogen werden. Falls ein CMO diagnostiziert wird, sollte die Docetaxel-Behandlung abgebrochen werden und eine geeignete Behandlung eingeleitet werden (siehe Abschnitt 4.8).
Sekundäre Primärtumore
Sekundäre Primärtumore wurden berichtet, wenn Docetaxel in Kombination mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Krebs angewendet wurde, die dafür bekannt sind mit sekundären Primärtumoren in Zusammenhang zu stehen. Sekundäre Primärtumore (einschließlich akute myeloische Leukämie, myelodysplastisches Syndrom und Non-Hodgkin-Lymphom) können mehrere Monate bis Jahre nach einer Docetaxel-haltigen Behandlung, auftreten. Patienten sollten hinsichtlich sekundärer Primärtumore überwacht werden (siehe Abschnitt 4.8).
Tumorlyse-Syndrom
Ein Tumorlyse-Syndrom wurde nach dem ersten oder zweiten Zyklus unter der Behandlung mit Docetaxel berichtet (siehe Abschnitt 4.8). Patienten mit einem Risiko für das Auftreten eines Tumorlyse-Syndroms (z. B. mit eingeschränkter Nierenfunktion, Hyperurikämie, großen Tumoren, schneller Progression) müssen engmaschig kontrolliert werden. Die Korrektur einer Dehydratation und die Behandlung hoher Harnsäurespiegel werden vor Beginn der Behandlung dringend empfohlen.
Sonstiges
Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung und für 2 Monate nach Beendigung der Behandlung mit Docetaxel kontrazeptive Maßnahmen treffen. Männer müssen während der Behandlung und für 4 Monate nach Beendigung der Behandlung mit Docetaxel kontrazeptive Maßnahmen anwenden (siehe Abschnitt 4.6).
Die gleichzeitige Anwendung von Docetaxel mit starken CYP3A4-Inhibitoren (z. B. Ketoconazol, Itraconazol, Clarithromycin, Indinavir, Nefazodon, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir, Telithromycin und Voriconazol) ist zu vermeiden (siehe Abschnitt 4.5).
Zusätzliche Warnhinweise bei Anwendung zur adjuvanten Therapie von Brustkrebs
Komplizierte Neutropenie
Bei Patientinnen, bei denen eine komplizierte Neutropenie auftritt (verlängerte Neutropenie, febrile Neutropenie oder Infektion), sollte die Gabe von G-CSF und eine Dosisreduktion erwogen werden (siehe Abschnitt 4.2).
Gastrointestinale Reaktionen
Symptome wie frühzeitiges Auftreten von Abdominalschmerzen und Abwehrspannung, Fieber, Diarrhö, mit oder ohne Neutropenie, können frühe Anzeichen einer schwerwiegenden gastrointestinalen Toxizität sein und sollten unverzüglich untersucht und behandelt werden.
Herzinsuffizienz (CHF)
Patientinnen sollten hinsichtlich des Auftretens von Symptomen einer Herzinsuffizienz während der Therapie und während der Folgezeit (Follow-up-Periode) überwacht werden. Bei Patientinnen mit nodal positivem Brustkrebs, die mit dem TAC-Regime behandelt wurden, hat sich gezeigt, dass das Risiko einer CHF während des ersten Jahres nach der Behandlung höher ist (siehe Abschnitte 4.8 und 5.1).
Patientinnen mit mehr als 4 positiven Lymphknoten
Da der beobachtete Nutzen bei Patientinnen mit mehr als 4 positiven Lymphknoten für krankheitsfreies Überleben (DFS) und für das Gesamtüberleben (OS) statistisch nicht signifikant war, konnte ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis für TAC bei Patientinnen mit mehr als 4 positiven Lymphknoten mit der abschließenden Analyse nicht vollständig belegt werden (siehe Abschnitt 5.1).
Ältere Patienten
Warnhinweise bei Anwendung zur adjuvanten Therapie von Brustkrebs
Für Patientinnen, die älter als 70 Jahre alt sind, liegen begrenzte Daten für die Behandlung mit Docetaxel in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid vor.
Warnhinweise bei Anwendung zur Therapie des kastrationsresistenten Prostatakarzinoms Von 333 Patienten, die in einer Studie zur Therapie des Prostatakarzinoms alle 3 Wochen mit Docetaxel behandelt wurden, waren 209 Patienten 65 Jahre oder älter und 68 Patienten waren älter als 75 Jahre. Bei Patienten, die alle 3 Wochen mit Docetaxel behandelt wurden, traten Nagelveränderungen im Zusammenhang mit der Behandlung bei Patienten, die älter als 65 Jahre waren, ≥ 10 % häufiger auf als bei jüngeren Patienten. Die Häufigkeit von Fieber, Diarrhö, Anorexie und peripheren Ödemen, die in Zusammenhang mit der Behandlung auftraten, war ≥ 10 % höher bei Patienten, die 75 Jahre oder älter waren, gegenüber Patienten, die jünger als 65 Jahre waren.
Warnhinweise bei Anwendung zur Therapie des hormonsensitiven Prostatakarzinoms
Von 545 Patienten, die in einer Studie zur Therapie des hormonsensitiven Prostatakarzinoms (STAMPEDE) alle 3 Wochen mit Docetaxel behandelt wurden, waren 296 Patienten 65 Jahre oder älter und 48 Patienten 75 Jahre oder älter. Im Docetaxel-Behandlungsarm berichteten mehr Patienten, die 65 Jahre und älter waren, Überempfindlichkeitsreaktionen, Neutropenie, Anämie, Flüssigkeitsretention, Dyspnoe und Nagelveränderungen im Vergleich zu Patienten, die jünger als 65 Jahre waren. Keine dieser erhöhten Häufigkeiten erreichte einen 10-%-Unterschied gegenüber dem Kontrollarm. Im Vergleich zu jüngeren Patienten wurden bei Patienten, die 75 Jahre und älter waren, Neutropenie, Anämie, Diarrhö, Dyspnoe und Infektionen der oberen Atemwege mit einer höheren Inzidenz berichtet (mind. 10 % höher).
Warnhinweise bei Anwendung zur Therapie des Adenokarzinoms des Magens
Von den 300 Patienten (davon 221 Patienten in Phase III und 79 Patienten in Phase II), die mit Docetaxel in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil in der Studie zum Magenkarzinom behandelt wurden, waren 74 Patienten 65 Jahre oder älter und 4 Patienten 75 Jahre oder älter. Die Inzidenz schwerwiegender unerwünschter Ereignisse (SAEs) war bei den älteren Patienten im Vergleich zu den jüngeren höher. Bei den folgenden unerwünschten Ereignissen (alle Schweregrade) lag die Häufigkeit bei Patienten, die 65 Jahre oder älter waren, verglichen mit jüngeren Patienten, um ≥ 10 % höher: Lethargie, Stomatitis, neutropenische Infektion.
Ältere Patienten, die mit TCF behandelt werden, sollten engmaschig überwacht werden.
Sonstige Bestandteile
Dieses Arzneimittel enthält 13 Gew.-% Ethanol 95 Vol.-% (Alkohol). Das sind bis zu 252 mg Ethanol 95 Vol.-% pro Lösungsmittel-Durchstechflasche, entsprechend 6 ml Bier oder 2,6 ml Wein.
Ein gesundheitliches Risiko besteht u. a. bei Leberkranken, Alkoholkranken, Epileptikern, Patienten mit organischen Erkrankungen des Gehirns, Schwangeren, Stillenden und Kindern.
Mögliche Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem sollten berücksichtigt werden.
Polysorbat 80 (E433)
Dieses Arzneimittel enthält 520 mg Polysorbat 80 (E433) in jeder Durchstechflasche entsprechend 1,04 g/1 ml. Polysorbate können allergische Reaktionen hervorrufen.
Polysorbate können kardiovaskuläre Auswirkungen haben (Hypotonie/kardiale Depression). Um das Risiko kardiovaskulärer Auswirkungen zu minimieren, ziehen Sie eine Verringerung der Infusionsrate in Betracht.
Das Potenzial von Polysorbat für eine QT-Verlängerung und Torsades de pointes muss berücksichtigt werden, wenn es gleichzeitig mit Arzneimitteln angewendet wird, die das QT/QTc-Intervall verlängern, oder bei Patienten mit kongenitalem Syndrom.
Polysorbate können Auswirkungen auf die Leber haben. Fallberichte von Erwachsenen weisen bei einer kumulativen Tagesdosis von 35-40 mg/kg auf beginnende Zeichen einer Lebertoxizität hin (erhöhte Leberenzyme).
Gilt für: TAXOTERE 80 mg/2 ml Konzentrat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung
Soweit nicht kontraindiziert, können bei Brustkrebs und nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom durch eine Prämedikation mit einem oralen Kortikosteroid sowohl Häufigkeit und Schweregrad von Flüssigkeitsretentionen als auch der Schweregrad von Überempfindlichkeitsreaktionen reduziert werden. Hierzu kann z. B. Dexamethason über 3 Tage, beginnend einen Tag vor der Gabe von Docetaxel, in einer Dosierung von 16 mg pro Tag (z. B. 8 mg zweimal täglich), verabreicht werden.
Bei der Therapie des Prostatakarzinoms besteht die Prämedikation aus Dexamethason oral 8 mg, jeweils 12 Stunden, 3 Stunden und 1 Stunde vor der Infusion von Docetaxel (siehe Abschnitt 4.2).
Blut
Neutropenie ist die häufigste Nebenwirkung von Docetaxel. Der Nadir der Neutrophilen wird im Median nach 7 Tagen erreicht. Dieser Zeitraum kann jedoch bei ausgiebig vorbehandelten Patienten verkürzt sein. Häufige Kontrollen des großen Blutbildes sollten bei allen Patienten, die Docetaxel erhalten, erfolgen. Patienten sollten erst dann einen erneuten Docetaxel-Zyklus erhalten, wenn sich die Neutrophilenzahl auf mindestens ≥ 1500 Zellen/mm3 erholt hat (siehe Abschnitt 4.2).
Beim Auftreten einer schweren Neutrozytopenie (< 500 Zellen/mm3 über 7 Tage oder länger) während eines Docetaxel-Behandlungszyklus wird für die anschließenden Therapiezyklen eine Dosisreduktion oder die Anwendung geeigneter symptomatischer Maßnahmen empfohlen (siehe Abschnitt 4.2).
Bei Patienten, die mit Docetaxel in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil (TCF) behandelt wurden, traten febrile Neutropenie und neutropenische Infektionen mit geringerer Häufigkeit auf, wenn diese Patienten eine prophylaktische Gabe von G-CSF erhielten. Die mit TCF behandelten
Patienten sollten prophylaktisch G-CSF erhalten, um die Risiken einer schwerwiegenden Neutropenie (febrile Neutropenie, verlängerte Neutropenie oder neutropenische Infektion) herabzusetzen.
Patienten, die TCF erhalten, sollten engmaschig überwacht werden (siehe Abschnitte 4.2 und 4.8).
Bei Patienten, die mit Docetaxel in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid (TAC) behandelt werden, traten febrile Neutropenien und/oder neutropenische Infektionen in geringerem Ausmaß auf, wenn die Patienten eine primäre G-CSF-Prophylaxe erhalten hatten. Eine primäre G- CSF-Prophylaxe sollte bei Patientinnen in Betracht gezogen werden, die TAC als adjuvante Therapie bei Brustkrebs erhalten, um das Risiko von komplizierten Neutropenien (febrile Neutropenie, verlängerte Neutropenie oder neutropenische Infektion) zu vermindern. Patienten, die TAC erhalten, sollten engmaschig überwacht werden (siehe Abschnitte 4.2 und 4.8).
Gastrointestinale Reaktionen
Vorsicht ist geboten bei Patienten mit einer Neutropenie, die besonders gefährdet sind, gastrointestinale Komplikationen zu entwickeln. Obwohl die meisten Fälle während des ersten oder zweiten Zyklus eines Docetaxel-haltigen Behandlungsregimes aufgetreten sind, könnte sich zu jeder Zeit eine Enterokolitis entwickeln und ab dem ersten Tag des Einsetzens zum Tode führen. Patienten müssen engmaschig auf frühe Anzeichen von schwerwiegenden gastrointestinalen Toxizitäten überwacht werden (siehe Abschnitte 4.2, 4.4 „Blut“ und 4.8).
Überempfindlichkeitsreaktionen
Die Patienten sollten vor allem während der ersten und zweiten Infusion mit Docetaxel wegen möglicher Überempfindlichkeitsreaktionen streng überwacht werden. Wenige Minuten nach Beginn der Docetaxel-Infusion können Überempfindlichkeitsreaktionen eintreten, so dass die Möglichkeit zur Behandlung von Blutdruckabfall und Bronchospasmen gegeben sein muss. Schwache Symptome wie Rötungen oder vereinzelte Hautreaktionen erfordern keine Unterbrechung der Behandlung. Treten jedoch schwere Reaktionen wie starker Blutdruckabfall, Bronchospasmen oder generalisierte Hautausschläge/Erytheme auf, so ist die Behandlung mit Docetaxel sofort abzubrechen und eine geeignete Therapie einzuleiten. Patienten, die unter der Behandlung mit Docetaxel schwere Überempfindlichkeitsreaktionen zeigen, sollten nicht erneut mit Docetaxel behandelt werden. Bei Patienten, die unter einer vorangegangenen Behandlung mit Paclitaxel Überempfindlichkeits- reaktionen entwickelt haben, besteht das Risiko, unter der Behandlung mit Docetaxel Überempfindlichkeitsreaktionen, einschließlich schwerer Überempfindlichkeitsreaktionen, zu entwickeln. Diese Patienten sind während der Therapieeinleitung mit Docetaxel engmaschig zu überwachen.
Hautreaktionen
Lokalisierte Erytheme an den Extremitäten (Handflächen oder Fußsohlen), verbunden mit Ödembildung und gefolgt von Abschuppungen, wurden beobachtet. Über schwerwiegende Symptome wie Exantheme, gefolgt von Abschälungen, die zur Unterbrechung oder dem Absetzen der Behandlung mit Docetaxel führten, wurde berichtet (siehe Abschnitt 4.2).
Schwere Hautreaktionen (Severe Cutaneous Adverse Reactions, SCARs) wie Stevens-Johnson- Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN) und akutes generalisierendes pustulöses Exanthem (Acute Generalised Exanthematous Pustulosis, AGEP) wurden unter der Behandlung mit Docetaxel berichtet. Patienten sind über Anzeichen und Symptome schwerwiegender Hautreaktionen zu informieren und engmaschig zu überwachen. Wenn Anzeichen und Symptome auftreten, die schwere Hautreaktionen vermuten lassen, ist die Anwendung von Docetaxel abzubrechen.
Flüssigkeitsretention
Patienten mit schweren Flüssigkeitseinlagerungen wie Pleuraerguss, Perikarderguss oder Ascites sollten streng überwacht werden.
Erkrankungen der Atemwege
Akutes Atemnotsyndrom, interstitielle Pneumonie/Pneumonitis, interstitielle Lungenerkrankung, Lungenfibrose und Lungenversagen sind berichtet worden, die tödlich enden können. Fälle von Strahlenpneumonitis wurden bei Patienten berichtet, die gleichzeitig eine Radiotherapie erhielten.
Wenn Lungensymptome neu auftreten oder sich diese verschlechtern, sollten die Patienten engmaschig überwacht, sofort untersucht und in geeigneter Weise behandelt werden. Eine Unterbrechung der Behandlung mit Docetaxel wird empfohlen, bis die Diagnose verfügbar ist. Eine frühzeitige Anwendung von unterstützenden Behandlungsmaßnahmen kann den Zustand verbessern.
Der Nutzen einer Wiederaufnahme der Behandlung mit Docetaxel muss sorgfältig abgeschätzt werden.
Patienten mit verminderter Leberfunktion
Unter der Behandlung mit Docetaxel als Monotherapie in einer Dosierung von 100 mg/m2 besteht bei Patienten, deren Transaminasen (ALT und/oder AST) auf mehr als das 1,5fache der oberen Normalwerte und alkalische Phosphatase auf mehr als das 2,5fache des oberen Normalwertes erhöht sind, ein erhöhtes Risiko, schwere Nebenwirkungen wie Tod durch Toxizität einschließlich Sepsis und gastrointestinaler Blutungen mit möglichem letalen Ausgang, Neutropenie mit Fieber, Infektionen, Thrombozytopenie, Stomatitis und Asthenie zu entwickeln. Daher wird für Patienten mit erhöhten Leberfunktionswerten eine Dosis von 75 mg/m2 Docetaxel empfohlen; zudem sollten vor jedem Behandlungszyklus Leberfunktionstests durchgeführt werden (siehe Abschnitt 4.2).
Bei Patienten, deren Serumbilirubin größer als der obere Normalwert ist und/oder deren Transaminasenwerte (ALT und AST) > 3,5fache der oberen Normalwerte und für die alkalische Phosphatase das 6fache der oberen Normalwerte betragen, sollte Docetaxel nicht angewandt werden, es sei denn bei strengster Indikationsstellung. In dieser Situation kann keine Dosisempfehlung gegeben werden.
In Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil zur Behandlung von Patienten mit einem Adenokarzinom des Magens schließt die Zulassungsstudie Patienten mit Transaminasenwerten (ALT und/oder AST) > 1,5fache der oberen Normalwerte und mit alkalischer Phosphatase > 2,5fache der oberen Normalwerte und Bilirubinwerten größer als die oberen Normalwerte aus. Bei diesen Patienten kann keine Dosisreduktion empfohlen werden; Docetaxel sollte nicht angewandt werden, außer bei strenger Indikationsstellung.
Für die anderen Indikationen liegen keine Daten über eine Kombinationsbehandlung mit Docetaxel bei Patienten mit verminderter Leberfunktion vor.
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Es liegen keine Daten von Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion vor, die mit Docetaxel behandelt wurden.
Nervensystem
Das Auftreten schwerer peripherer Neuropathien erfordert eine Dosisreduktion (siehe Abschnitt 4.2).
Kardiotoxizität
Herzinsuffizienz wurde bei Patientinnen beobachtet, die Docetaxel in Kombination mit Trastuzumab erhielten, insbesondere im Anschluss an eine Chemotherapie, die ein Anthracyclin (Doxorubicin oder Epirubicin) beinhaltete. Die Herzinsuffizienz kann mäßig bis schwer sein und zum Tode führen (siehe Abschnitt 4.8).
Wenn Patientinnen für eine Behandlung mit Docetaxel in Kombination mit Trastuzumab vorgesehen sind, sollten sie einer Prüfung der Ausgangsherzfunktion unterzogen werden. Die Herzfunktion sollte während der Therapie weiter überwacht werden (z. B. in Abständen von 3 Monaten), um Patientinnen zu identifizieren, die eine kardiale Dysfunktion entwickeln.
Bezüglich weiterer Angaben siehe die Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels von Trastuzumab.
Ventrikuläre Arrhythmie einschließlich ventrikulärer Tachykardie (manchmal tödlich verlaufend) wurde bei Patienten berichtet, die mit Docetaxel in Kombinationstherapie, einschließlich Doxorubicin, 5-Fluorouracil und/oder Cyclophosphamid, behandelt wurden (siehe Abschnitt 4.8).
Eine Untersuchung der Herzfunktion zu Beginn der Therapie wird empfohlen.
Augenerkrankungen
Ein zystoides Maculaödem (CMO) ist bei Patienten berichtet worden, die mit Docetaxel behandelt wurden. Patienten mit beeinträchtigter Sehfunktion sollten einer sofortigen und vollständigen ophthalmologischen Untersuchung unterzogen werden. Falls ein CMO diagnostiziert wird, sollte die Docetaxel-Behandlung abgebrochen werden und eine geeignete Behandlung eingeleitet werden (siehe Abschnitt 4.8).
Sekundäre Primärtumore
Sekundäre Primärtumore wurden berichtet, wenn Docetaxel in Kombination mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Krebs angewendet wurde, die dafür bekannt sind mit sekundären Primärtumoren in Zusammenhang zu stehen. Sekundäre Primärtumore (einschließlich akute myeloische Leukämie, myelodysplastisches Syndrom und Non-Hodgkin-Lymphom) können mehrere Monate bis Jahre nach einer Docetaxel-haltigen Behandlung, auftreten. Patienten sollten hinsichtlich sekundärer Primärtumore überwacht werden (siehe Abschnitt 4.8).
Tumorlyse-Syndrom
Ein Tumorlyse-Syndrom wurde nach dem ersten oder zweiten Zyklus unter der Behandlung mit Docetaxel berichtet (siehe Abschnitt 4.8). Patienten mit einem Risiko für das Auftreten eines Tumorlyse-Syndroms (z. B. mit eingeschränkter Nierenfunktion, Hyperurikämie, großen Tumoren, schneller Progression) müssen engmaschig kontrolliert werden. Die Korrektur einer Dehydratation und die Behandlung hoher Harnsäurespiegel werden vor Beginn der Behandlung dringend empfohlen.
Sonstiges
Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung und für 2 Monate nach Beendigung der Behandlung mit Docetaxel kontrazeptive Maßnahmen treffen. Männer müssen während der Behandlung und für 4 Monate nach Beendigung der Behandlung mit Docetaxel kontrazeptive Maßnahmen anwenden (siehe Abschnitt 4.6).
Die gleichzeitige Anwendung von Docetaxel mit starken CYP3A4-Inhibitoren (z. B. Ketoconazol, Itraconazol, Clarithromycin, Indinavir, Nefazodon, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir, Telithromycin und Voriconazol) ist zu vermeiden (siehe Abschnitt 4.5).
Zusätzliche Warnhinweise bei Anwendung zur adjuvanten Therapie von Brustkrebs
Komplizierte Neutropenie
Bei Patientinnen, bei denen eine komplizierte Neutropenie auftritt (verlängerte Neutropenie, febrile Neutropenie oder Infektion), sollte die Gabe von G-CSF und eine Dosisreduktion erwogen werden (siehe Abschnitt 4.2).
Gastrointestinale Reaktionen
Symptome wie frühzeitiges Auftreten von Abdominalschmerzen und Abwehrspannung, Fieber, Diarrhö, mit oder ohne Neutropenie, können frühe Anzeichen einer schwerwiegenden gastrointestinalen Toxizität sein und sollten unverzüglich untersucht und behandelt werden.
Herzinsuffizienz (CHF)
Patientinnen sollten hinsichtlich des Auftretens von Symptomen einer Herzinsuffizienz während der Therapie und während der Folgezeit (Follow-up-Periode) überwacht werden. Bei Patientinnen mit nodal positivem Brustkrebs, die mit dem TAC-Regime behandelt wurden, hat sich gezeigt, dass das Risiko einer CHF während des ersten Jahres nach der Behandlung höher ist (siehe Abschnitte 4.8 und 5.1).
Patientinnen mit mehr als 4 positiven Lymphknoten
Da der beobachtete Nutzen bei Patientinnen mit mehr als 4 positiven Lymphknoten für krankheitsfreies Überleben (DFS) und für das Gesamtüberleben (OS) statistisch nicht signifikant war, konnte ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis für TAC bei Patientinnen mit mehr als 4 positiven Lymphknoten mit der abschließenden Analyse nicht vollständig belegt werden (siehe Abschnitt 5.1).
Ältere Patienten
Warnhinweise bei Anwendung zur adjuvanten Therapie von Brustkrebs
Für Patientinnen, die älter als 70 Jahre alt sind, liegen begrenzte Daten für die Behandlung mit Docetaxel in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid vor.
Warnhinweise bei Anwendung zur Therapie des kastrationsresistenten Prostatakarzinoms Von 333 Patienten, die in einer Studie zur Therapie des Prostatakarzinoms alle 3 Wochen mit Docetaxel behandelt wurden, waren 209 Patienten 65 Jahre oder älter und 68 Patienten waren älter als 75 Jahre. Bei Patienten, die alle 3 Wochen mit Docetaxel behandelt wurden, traten Nagelveränderungen im Zusammenhang mit der Behandlung bei Patienten, die älter als 65 Jahre waren, ≥ 10 % häufiger auf als bei jüngeren Patienten. Die Häufigkeit von Fieber, Diarrhö, Anorexie und peripheren Ödemen, die in Zusammenhang mit der Behandlung auftraten, war ≥ 10 % höher bei Patienten, die 75 Jahre oder älter waren, gegenüber Patienten, die jünger als 65 Jahre waren.
Warnhinweise bei Anwendung zur Therapie des hormonsensitiven Prostatakarzinoms
Von 545 Patienten, die in einer Studie zur Therapie des hormonsensitiven Prostatakarzinoms (STAMPEDE) alle 3 Wochen mit Docetaxel behandelt wurden, waren 296 Patienten 65 Jahre oder älter und 48 Patienten 75 Jahre oder älter. Im Docetaxel-Behandlungsarm berichteten mehr Patienten, die 65 Jahre und älter waren, Überempfindlichkeitsreaktionen, Neutropenie, Anämie, Flüssigkeitsretention, Dyspnoe und Nagelveränderungen im Vergleich zu Patienten, die jünger als 65 Jahre waren. Keine dieser erhöhten Häufigkeiten erreichte einen 10-%-Unterschied gegenüber dem Kontrollarm. Im Vergleich zu jüngeren Patienten wurden bei Patienten, die 75 Jahre und älter waren, Neutropenie, Anämie, Diarrhö, Dyspnoe und Infektionen der oberen Atemwege mit einer höheren Inzidenz berichtet (mind. 10 % höher).
Warnhinweise bei Anwendung zur Therapie des Adenokarzinoms des Magens
Von den 300 Patienten (davon 221 Patienten in Phase III und 79 Patienten in Phase II), die mit Docetaxel in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil in der Studie zum Magenkarzinom behandelt wurden, waren 74 Patienten 65 Jahre oder älter und 4 Patienten 75 Jahre oder älter. Die Inzidenz schwerwiegender unerwünschter Ereignisse (SAEs) war bei den älteren Patienten im Vergleich zu den jüngeren höher. Bei den folgenden unerwünschten Ereignissen (alle Schweregrade) lag die Häufigkeit bei Patienten, die 65 Jahre oder älter waren, verglichen mit jüngeren Patienten, um ≥ 10 % höher: Lethargie, Stomatitis, neutropenische Infektion.
Ältere Patienten, die mit TCF behandelt werden, sollten engmaschig überwacht werden.
Sonstige Bestandteile
Dieses Arzneimittel enthält 13 Gew.-% Ethanol 95 Vol.-% (Alkohol). Das sind bis zu 932 mg Ethanol 95 Vol.-% pro Lösungsmittel-Durchstechflasche, entsprechend 23 ml Bier oder 9,5 ml Wein.
Ein gesundheitliches Risiko besteht u. a. bei Leberkranken, Alkoholkranken, Epileptikern, Patienten mit organischen Erkrankungen des Gehirns, Schwangeren, Stillenden und Kindern.
Mögliche Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem sollten berücksichtigt werden.
Polysorbat 80 (E433)
Dieses Arzneimittel enthält 2 080 mg Polysorbat 80 (E433) in jeder Durchstechflasche entsprechend 1,04 g/1 ml. Polysorbate können allergische Reaktionen hervorrufen.
Polysorbate können kardiovaskuläre Auswirkungen haben (Hypotonie/kardiale Depression). Um das Risiko kardiovaskulärer Auswirkungen zu minimieren, ziehen Sie eine Verringerung der Infusionsrate in Betracht.
Das Potenzial von Polysorbat für eine QT-Verlängerung und Torsades de pointes muss berücksichtigt werden, wenn es gleichzeitig mit Arzneimitteln angewendet wird, die das QT/QTc-Intervall verlängern, oder bei Patienten mit kongenitalem Syndrom.
Polysorbate können Auswirkungen auf die Leber haben. Fallberichte von Erwachsenen weisen bei einer kumulativen Tagesdosis von 35-40 mg/kg auf beginnende Zeichen einer Lebertoxizität hin (erhöhte Leberenzyme).
Gilt für: TAXOTERE 20 mg/1 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Soweit nicht kontraindiziert, können bei Brustkrebs und nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom durch eine Prämedikation mit einem oralen Kortikosteroid sowohl Häufigkeit und Schweregrad von Flüssigkeitsretentionen als auch der Schweregrad von Überempfindlichkeitsreaktionen reduziert werden. Hierzu kann z. B. Dexamethason über 3 Tage, beginnend einen Tag vor der Gabe von Docetaxel, in einer Dosierung von 16 mg pro Tag (z. B. 8 mg zweimal täglich), verabreicht werden.
Bei der Therapie des Prostatakarzinoms besteht die Prämedikation aus Dexamethason oral 8 mg, jeweils 12 Stunden, 3 Stunden und 1 Stunde vor der Infusion von Docetaxel (siehe Abschnitt 4.2).
Blut
Neutropenie ist die häufigste Nebenwirkung von Docetaxel. Der Nadir der Neutrophilen wird im Median nach 7 Tagen erreicht. Dieser Zeitraum kann jedoch bei ausgiebig vorbehandelten Patienten verkürzt sein. Häufige Kontrollen des großen Blutbildes sollten bei allen Patienten, die Docetaxel erhalten, erfolgen. Patienten sollten erst dann einen erneuten Docetaxel-Zyklus erhalten, wenn sich die Neutrophilenzahl auf mindestens ≥ 1500 Zellen/mm3 erholt hat (siehe Abschnitt 4.2).
Beim Auftreten einer schweren Neutrozytopenie (< 500 Zellen/mm3 über 7 Tage oder länger) während eines Docetaxel-Behandlungszyklus wird für die anschließenden Therapiezyklen eine Dosisreduktion oder die Anwendung geeigneter symptomatischer Maßnahmen empfohlen (siehe Abschnitt 4.2).
Bei Patienten, die mit Docetaxel in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil (TCF) behandelt wurden, traten febrile Neutropenie und neutropenische Infektionen mit geringerer Häufigkeit auf, wenn diese Patienten eine prophylaktische Gabe von G-CSF erhielten. Die mit TCF behandelten Patienten sollten prophylaktisch G-CSF erhalten, um die Risiken einer schwerwiegenden Neutropenie (febrile Neutropenie, verlängerte Neutropenie oder neutropenische Infektion) herabzusetzen.
Patienten, die TCF erhalten, sollten engmaschig überwacht werden (siehe Abschnitte 4.2 und 4.8).
Bei Patienten, die mit Docetaxel in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid (TAC) behandelt werden, traten febrile Neutropenien und/oder neutropenische Infektionen in geringerem Ausmaß auf, wenn die Patienten eine primäre G-CSF-Prophylaxe erhalten hatten. Eine primäre G- CSF-Prophylaxe sollte bei Patientinnen in Betracht gezogen werden, die TAC als adjuvante Therapie bei Brustkrebs erhalten, um das Risiko von komplizierten Neutropenien (febrile Neutropenie, verlängerte Neutropenie oder neutropenische Infektion) zu vermindern. Patienten, die TAC erhalten, sollten engmaschig überwacht werden (siehe Abschnitte 4.2 und 4.8).
Gastrointestinale Reaktionen
Vorsicht ist geboten bei Patienten mit einer Neutropenie, die besonders gefährdet sind, gastrointestinale Komplikationen zu entwickeln. Obwohl die meisten Fälle während des ersten oder zweiten Zyklus eines Docetaxel-haltigen Behandlungsregimes aufgetreten sind, könnte sich zu jeder Zeit eine Enterokolitis entwickeln und ab dem ersten Tag des Einsetzens zum Tode führen. Patienten müssen engmaschig auf frühe Anzeichen von schwerwiegenden gastrointestinalen Toxizitäten überwacht werden (siehe Abschnitte 4.2, 4.4 „Blut“ und 4.8).
Überempfindlichkeitsreaktionen
Die Patienten sollten vor allem während der ersten und zweiten Infusion mit Docetaxel wegen möglicher Überempfindlichkeitsreaktionen streng überwacht werden. Wenige Minuten nach Beginn der Docetaxel-Infusion können Überempfindlichkeitsreaktionen eintreten, so dass die Möglichkeit zur Behandlung von Blutdruckabfall und Bronchospasmen gegeben sein muss. Schwache Symptome wie Rötungen oder vereinzelte Hautreaktionen erfordern keine Unterbrechung der Behandlung. Treten jedoch schwere Reaktionen wie starker Blutdruckabfall, Bronchospasmen oder generalisierte Hautausschläge/Erytheme auf, so ist die Behandlung mit Docetaxel sofort abzubrechen und eine geeignete Therapie einzuleiten. Patienten, die unter der Behandlung mit Docetaxel schwere Überempfindlichkeitsreaktionen zeigen, sollten nicht erneut mit Docetaxel behandelt werden. Bei Patienten, die unter einer vorangegangenen Behandlung mit Paclitaxel Überempfindlichkeits- reaktionen entwickelt haben, besteht das Risiko, unter der Behandlung mit Docetaxel Überempfindlichkeitsreaktionen, einschließlich schwerer Überempfindlichkeitsreaktionen, zu entwickeln. Diese Patienten sind während der Therapieeinleitung mit Docetaxel engmaschig zu überwachen.
Hautreaktionen
Lokalisierte Erytheme an den Extremitäten (Handflächen oder Fußsohlen), verbunden mit Ödembildung und gefolgt von Abschuppungen, wurden beobachtet. Über schwerwiegende Symptome wie Exantheme, gefolgt von Abschälungen, die zur Unterbrechung oder dem Absetzen der Behandlung mit Docetaxel führten, wurde berichtet (siehe Abschnitt 4.2).
Schwere Hautreaktionen (Severe Cutaneous Adverse Reactions, SCARs) wie Stevens-Johnson- Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN) und akutes generalisierendes pustulöses Exanthem (Acute Generalised Exanthematous Pustulosis, AGEP) wurden unter der Behandlung mit Docetaxel berichtet. Patienten sind über Anzeichen und Symptome schwerwiegender Hautreaktionen zu informieren und engmaschig zu überwachen. Wenn Anzeichen und Symptome auftreten, die schwere Hautreaktionen vermuten lassen, ist die Anwendung von Docetaxel abzubrechen.
Flüssigkeitsretention
Patienten mit schweren Flüssigkeitseinlagerungen wie Pleuraerguss, Perikarderguss oder Ascites sollten streng überwacht werden.
Erkrankungen der Atemwege
Akutes Atemnotsyndrom, interstitielle Pneumonie/Pneumonitis, interstitielle Lungenerkrankung, Lungenfibrose und Lungenversagen sind berichtet worden, die tödlich enden können. Fälle von Strahlenpneumonitis wurden bei Patienten berichtet, die gleichzeitig eine Radiotherapie erhielten.
Wenn Lungensymptome neu auftreten oder sich diese verschlechtern, sollten die Patienten engmaschig überwacht, sofort untersucht und in geeigneter Weise behandelt werden. Eine Unterbrechung der Behandlung mit Docetaxel wird empfohlen, bis die Diagnose verfügbar ist. Eine frühzeitige Anwendung von unterstützenden Behandlungsmaßnahmen kann den Zustand verbessern.
Der Nutzen einer Wiederaufnahme der Behandlung mit Docetaxel muss sorgfältig abgeschätzt werden.
Patienten mit verminderter Leberfunktion
Unter der Behandlung mit Docetaxel als Monotherapie in einer Dosierung von 100 mg/m2 besteht bei Patienten, deren Transaminasen (ALT und/oder AST) auf mehr als das 1,5fache der oberen Normalwerte und alkalische Phosphatase auf mehr als das 2,5fache des oberen Normalwertes erhöht sind, ein erhöhtes Risiko, schwere Nebenwirkungen wie Tod durch Toxizität einschließlich Sepsis und gastrointestinaler Blutungen mit möglichem letalen Ausgang, Neutropenie mit Fieber, Infektionen, Thrombozytopenie, Stomatitis und Asthenie zu entwickeln. Daher wird für Patienten mit erhöhten Leberfunktionswerten eine Dosis von 75 mg/m2 Docetaxel empfohlen; zudem sollten vor jedem Behandlungszyklus Leberfunktionstests durchgeführt werden (siehe Abschnitt 4.2).
Bei Patienten, deren Serumbilirubin größer als der obere Normalwert ist und/oder deren Transaminasenwerte (ALT und AST) > 3,5fache der oberen Normalwerte und für die alkalische Phosphatase das 6fache der oberen Normalwerte betragen, sollte Docetaxel nicht angewandt werden, es sei denn bei strengster Indikationsstellung. In dieser Situation kann keine Dosisempfehlung gegeben werden.
In Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil zur Behandlung von Patienten mit einem Adenokarzinom des Magens schließt die Zulassungsstudie Patienten mit Transaminasenwerten (ALT und/oder AST) > 1,5fache der oberen Normalwerte und mit alkalischer Phosphatase > 2,5fache der oberen Normalwerte und Bilirubinwerten größer als die oberen Normalwerte aus. Bei diesen Patienten kann keine Dosisreduktion empfohlen werden; Docetaxel sollte nicht angewandt werden, außer bei strenger Indikationsstellung.
Für die anderen Indikationen liegen keine Daten über eine Kombinationsbehandlung mit Docetaxel bei Patienten mit verminderter Leberfunktion vor.
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Es liegen keine Daten von Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion vor, die mit Docetaxel behandelt wurden.
Nervensystem
Das Auftreten schwerer peripherer Neuropathien erfordert eine Dosisreduktion (siehe Abschnitt 4.2).
Kardiotoxizität
Herzinsuffizienz wurde bei Patientinnen beobachtet, die Docetaxel in Kombination mit Trastuzumab erhielten, insbesondere im Anschluss an eine Chemotherapie, die ein Anthracyclin (Doxorubicin oder Epirubicin) beinhaltete. Die Herzinsuffizienz kann mäßig bis schwer sein und zum Tode führen (siehe Abschnitt 4.8).
Wenn Patientinnen für eine Behandlung mit Docetaxel in Kombination mit Trastuzumab vorgesehen sind, sollten sie einer Prüfung der Ausgangsherzfunktion unterzogen werden. Die Herzfunktion sollte während der Therapie weiter überwacht werden (z. B. in Abständen von 3 Monaten), um Patientinnen zu identifizieren, die eine kardiale Dysfunktion entwickeln.
Bezüglich weiterer Angaben siehe die Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels von Trastuzumab.
Ventrikuläre Arrhythmie einschließlich ventrikulärer Tachykardie (manchmal tödlich verlaufend) wurde bei Patienten berichtet, die mit Docetaxel in Kombinationstherapie, einschließlich Doxorubicin, 5-Fluorouracil und/oder Cyclophosphamid, behandelt wurden (siehe Abschnitt 4.8).
Eine Untersuchung der Herzfunktion zu Beginn der Therapie wird empfohlen.
Augenerkrankungen
Ein zystoides Maculaödem (CMO) ist bei Patienten berichtet worden, die mit Docetaxel behandelt wurden. Patienten mit beeinträchtigter Sehfunktion sollten einer sofortigen und vollständigen ophthalmologischen Untersuchung unterzogen werden. Falls ein CMO diagnostiziert wird, sollte die Docetaxel-Behandlung abgebrochen werden und eine geeignete Behandlung eingeleitet werden (siehe Abschnitt 4.8).
Sekundäre Primärtumore
Sekundäre Primärtumore wurden berichtet, wenn Docetaxel in Kombination mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Krebs angewendet wurde, die dafür bekannt sind mit sekundären Primärtumoren in Zusammenhang zu stehen. Sekundäre Primärtumore (einschließlich akute myeloische Leukämie, myelodysplastisches Syndrom und Non-Hodgkin-Lymphom) können mehrere Monate bis Jahre nach einer Docetaxel-haltigen Behandlung, auftreten. Patienten sollten hinsichtlich sekundärer Primärtumore überwacht werden (siehe Abschnitt 4.8).
Tumorlyse-Syndrom
Ein Tumorlyse-Syndrom wurde nach dem ersten oder zweiten Zyklus unter der Behandlung mit Docetaxel berichtet (siehe Abschnitt 4.8). Patienten mit einem Risiko für das Auftreten eines Tumorlyse-Syndroms (z. B. mit eingeschränkter Nierenfunktion, Hyperurikämie, großen Tumoren, schneller Progression) müssen engmaschig kontrolliert werden. Die Korrektur einer Dehydratation und die Behandlung hoher Harnsäurespiegel werden vor Beginn der Behandlung dringend empfohlen.
Sonstiges
Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung und für 2 Monate nach Beendigung der Behandlung mit Docetaxel kontrazeptive Maßnahmen treffen. Männer müssen während der Behandlung und für 4 Monate nach Beendigung der Behandlung mit Docetaxel kontrazeptive Maßnahmen anwenden (siehe Abschnitt 4.6).
Die gleichzeitige Anwendung von Docetaxel mit starken CYP3A4-Inhibitoren (z. B. Ketoconazol, Itraconazol, Clarithromycin, Indinavir, Nefazodon, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir, Telithromycin und Voriconazol) ist zu vermeiden (siehe Abschnitt 4.5).
Zusätzliche Warnhinweise bei Anwendung zur adjuvanten Therapie von Brustkrebs
Komplizierte Neutropenie
Bei Patientinnen, bei denen eine komplizierte Neutropenie auftritt (verlängerte Neutropenie, febrile Neutropenie oder Infektion), sollte die Gabe von G-CSF und eine Dosisreduktion erwogen werden (siehe Abschnitt 4.2).
Gastrointestinale Reaktionen
Symptome wie frühzeitiges Auftreten von Abdominalschmerzen und Abwehrspannung, Fieber, Diarrhö, mit oder ohne Neutropenie, können frühe Anzeichen einer schwerwiegenden gastrointestinalen Toxizität sein und sollten unverzüglich untersucht und behandelt werden.
Herzinsuffizienz (CHF)
Patientinnen sollten hinsichtlich des Auftretens von Symptomen einer Herzinsuffizienz während der Therapie und während der Folgezeit (Follow-up-Periode) überwacht werden. Bei Patientinnen mit nodal positivem Brustkrebs, die mit dem TAC-Regime behandelt wurden, hat sich gezeigt, dass das Risiko einer CHF während des ersten Jahres nach der Behandlung höher ist (siehe Abschnitte 4.8 und 5.1).
Patientinnen mit mehr als 4 positiven Lymphknoten
Da der beobachtete Nutzen bei Patientinnen mit mehr als 4 positiven Lymphknoten für krankheitsfreies Überleben (DFS) und für das Gesamtüberleben (OS) statistisch nicht signifikant war, konnte ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis für TAC bei Patientinnen mit mehr als 4 positiven Lymphknoten mit der abschließenden Analyse nicht vollständig belegt werden (siehe Abschnitt 5.1).
Ältere Patienten
Warnhinweise bei Anwendung zur adjuvanten Therapie von Brustkrebs
Für Patientinnen, die älter als 70 Jahre alt sind, liegen begrenzte Daten für die Behandlung mit Docetaxel in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid vor.
Warnhinweise bei Anwendung zur Therapie des kastrationsresistenten Prostatakarzinoms Von 333 Patienten, die in einer Studie zur Therapie des Prostatakarzinoms alle 3 Wochen mit Docetaxel behandelt wurden, waren 209 Patienten 65 Jahre oder älter und 68 Patienten waren älter als 75 Jahre. Bei Patienten, die alle 3 Wochen mit Docetaxel behandelt wurden, traten Nagelveränderungen im Zusammenhang mit der Behandlung bei Patienten, die älter als 65 Jahre waren, ≥ 10 % häufiger auf als bei jüngeren Patienten. Die Häufigkeit von Fieber, Diarrhö, Anorexie und peripheren Ödemen, die in Zusammenhang mit der Behandlung auftraten, war ≥ 10 % höher bei Patienten, die 75 Jahre oder älter waren, gegenüber Patienten, die jünger als 65 Jahre waren.
Warnhinweise bei Anwendung zur Therapie des hormonsensitiven Prostatakarzinoms
Von 545 Patienten, die in einer Studie zur Therapie des hormonsensitiven Prostatakarzinoms (STAMPEDE) alle 3 Wochen mit Docetaxel behandelt wurden, waren 296 Patienten 65 Jahre oder älter und 48 Patienten 75 Jahre oder älter. Im Docetaxel-Behandlungsarm berichteten mehr Patienten, die 65 Jahre und älter waren, Überempfindlichkeitsreaktionen, Neutropenie, Anämie, Flüssigkeitsretention, Dyspnoe und Nagelveränderungen im Vergleich zu Patienten, die jünger als 65 Jahre waren. Keine dieser erhöhten Häufigkeiten erreichte einen 10-%-Unterschied gegenüber dem Kontrollarm. Im Vergleich zu jüngeren Patienten wurden bei Patienten, die 75 Jahre und älter waren, Neutropenie, Anämie, Diarrhö, Dyspnoe und Infektionen der oberen Atemwege mit einer höheren Inzidenz berichtet (mind. 10 % höher).
Warnhinweise bei Anwendung zur Therapie des Adenokarzinoms des Magens
Von den 300 Patienten (davon 221 Patienten in Phase III und 79 Patienten in Phase II), die mit Docetaxel in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil in der Studie zum Magenkarzinom behandelt wurden, waren 74 Patienten 65 Jahre oder älter und 4 Patienten 75 Jahre oder älter. Die Inzidenz schwerwiegender unerwünschter Ereignisse (SAEs) war bei den älteren Patienten im Vergleich zu den jüngeren höher. Bei den folgenden unerwünschten Ereignissen (alle Schweregrade) lag die Häufigkeit bei Patienten, die 65 Jahre oder älter waren, verglichen mit jüngeren Patienten, um ≥ 10 % höher: Lethargie, Stomatitis, neutropenische Infektion.
Ältere Patienten, die mit TCF behandelt werden, sollten engmaschig überwacht werden.
Sonstige Bestandteile
Dieses Arzneimittel enthält 50 Vol.-% Ethanol (Alkohol). Das sind bis zu 395 mg Ethanol pro Durchstechflasche, entsprechend 10 ml Bier oder 4 ml Wein.
Ein gesundheitliches Risiko besteht u. a. bei Leberkranken, Alkoholkranken, Epileptikern, Patienten mit organischen Erkrankungen des Gehirns, Schwangeren, Stillenden und Kindern.
Mögliche Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem sollten berücksichtigt werden.
Polysorbat 80 (E433)
Dieses Arzneimittel enthält 540 mg Polysorbat 80 (E433) in jeder Durchstechflasche entsprechend 0,54 g/1 ml. Polysorbate können allergische Reaktionen hervorrufen.
Polysorbate können kardiovaskuläre Auswirkungen haben (Hypotonie/kardiale Depression). Um das Risiko kardiovaskulärer Auswirkungen zu minimieren, ziehen Sie eine Verringerung der Infusionsrate in Betracht.
Das Potenzial von Polysorbat für eine QT-Verlängerung und Torsades de pointes muss berücksichtigt werden, wenn es gleichzeitig mit Arzneimitteln angewendet wird, die das QT/QTc-Intervall verlängern, oder bei Patienten mit kongenitalem Syndrom.
Polysorbate können eine Wirkung auf die Leber haben. Fallberichte von Erwachsenen weisen bei einer kumulativen Tagesdosis von 35-40 mg/kg auf beginnende Zeichen einer Lebertoxizität hin (erhöhte Leberenzyme)..
Gilt für: TAXOTERE 80 mg/4 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Soweit nicht kontraindiziert, können bei Brustkrebs und nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom durch eine Prämedikation mit einem oralen Kortikosteroid sowohl Häufigkeit und Schweregrad von Flüssigkeitsretentionen als auch der Schweregrad von Überempfindlichkeitsreaktionen reduziert werden. Hierzu kann z. B. Dexamethason über 3 Tage, beginnend einen Tag vor der Gabe von Docetaxel, in einer Dosierung von 16 mg pro Tag (z. B. 8 mg zweimal täglich), verabreicht werden.
Bei der Therapie des Prostatakarzinoms besteht die Prämedikation aus Dexamethason oral 8 mg, jeweils 12 Stunden, 3 Stunden und 1 Stunde vor der Infusion von Docetaxel (siehe Abschnitt 4.2).
Blut
Neutropenie ist die häufigste Nebenwirkung von Docetaxel. Der Nadir der Neutrophilen wird im Median nach 7 Tagen erreicht. Dieser Zeitraum kann jedoch bei ausgiebig vorbehandelten Patienten verkürzt sein. Häufige Kontrollen des großen Blutbildes sollten bei allen Patienten, die Docetaxel erhalten, erfolgen. Patienten sollten erst dann einen erneuten Docetaxel-Zyklus erhalten, wenn sich die Neutrophilenzahl auf mindestens ≥ 1500 Zellen/mm3 erholt hat (siehe Abschnitt 4.2).
Beim Auftreten einer schweren Neutrozytopenie (< 500 Zellen/mm3 über 7 Tage oder länger) während eines Docetaxel-Behandlungszyklus wird für die anschließenden Therapiezyklen eine Dosisreduktion oder die Anwendung geeigneter symptomatischer Maßnahmen empfohlen (siehe Abschnitt 4.2).
Bei Patienten, die mit Docetaxel in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil (TCF) behandelt wurden, traten febrile Neutropenie und neutropenische Infektionen mit geringerer Häufigkeit auf, wenn diese Patienten eine prophylaktische Gabe von G-CSF erhielten. Die mit TCF behandelten Patienten sollten prophylaktisch G-CSF erhalten, um die Risiken einer schwerwiegenden Neutropenie (febrile Neutropenie, verlängerte Neutropenie oder neutropenische Infektion) herabzusetzen.
Patienten, die TCF erhalten, sollten engmaschig überwacht werden (siehe Abschnitte 4.2 und 4.8).
Bei Patienten, die mit Docetaxel in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid (TAC) behandelt werden, traten febrile Neutropenien und/oder neutropenische Infektionen in geringerem Ausmaß auf, wenn die Patienten eine primäre G-CSF-Prophylaxe erhalten hatten. Eine primäre G- CSF-Prophylaxe sollte bei Patientinnen in Betracht gezogen werden, die TAC als adjuvante Therapie bei Brustkrebs erhalten, um das Risiko von komplizierten Neutropenien (febrile Neutropenie, verlängerte Neutropenie oder neutropenische Infektion) zu vermindern. Patienten, die TAC erhalten, sollten engmaschig überwacht werden (siehe Abschnitte 4.2 und 4.8).
Gastrointestinale Reaktionen
Vorsicht ist geboten bei Patienten mit einer Neutropenie, die besonders gefährdet sind, gastrointestinale Komplikationen zu entwickeln. Obwohl die meisten Fälle während des ersten oder zweiten Zyklus eines Docetaxel-haltigen Behandlungsregimes aufgetreten sind, könnte sich zu jeder Zeit eine Enterokolitis entwickeln und ab dem ersten Tag des Einsetzens zum Tode führen. Patienten müssen engmaschig auf frühe Anzeichen von schwerwiegenden gastrointestinalen Toxizitäten überwacht werden (siehe Abschnitte 4.2, 4.4 „Blut“ und 4.8).
Überempfindlichkeitsreaktionen
Die Patienten sollten vor allem während der ersten und zweiten Infusion mit Docetaxel wegen möglicher Überempfindlichkeitsreaktionen streng überwacht werden. Wenige Minuten nach Beginn der Docetaxel-Infusion können Überempfindlichkeitsreaktionen eintreten, so dass die Möglichkeit zur Behandlung von Blutdruckabfall und Bronchospasmen gegeben sein muss. Schwache Symptome wie Rötungen oder vereinzelte Hautreaktionen erfordern keine Unterbrechung der Behandlung. Treten jedoch schwere Reaktionen wie starker Blutdruckabfall, Bronchospasmen oder generalisierte Hautausschläge/Erytheme auf, so ist die Behandlung mit Docetaxel sofort abzubrechen und eine geeignete Therapie einzuleiten. Patienten, die unter der Behandlung mit Docetaxel schwere Überempfindlichkeitsreaktionen zeigen, sollten nicht erneut mit Docetaxel behandelt werden. Bei Patienten, die unter einer vorangegangenen Behandlung mit Paclitaxel Überempfindlichkeits- reaktionen entwickelt haben, besteht das Risiko, unter der Behandlung mit Docetaxel Überempfindlichkeitsreaktionen, einschließlich schwerer Überempfindlichkeitsreaktionen, zu entwickeln. Diese Patienten sind während der Therapieeinleitung mit Docetaxel engmaschig zu überwachen.
Hautreaktionen
Lokalisierte Erytheme an den Extremitäten (Handflächen oder Fußsohlen), verbunden mit Ödembildung und gefolgt von Abschuppungen, wurden beobachtet. Über schwerwiegende Symptome wie Exantheme, gefolgt von Abschälungen, die zur Unterbrechung oder dem Absetzen der Behandlung mit Docetaxel führten, wurde berichtet (siehe Abschnitt 4.2).
Schwere Hautreaktionen (Severe Cutaneous Adverse Reactions, SCARs) wie Stevens-Johnson- Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN) und akutes generalisierendes pustulöses Exanthem (Acute Generalised Exanthematous Pustulosis, AGEP) wurden unter der Behandlung mit Docetaxel berichtet. Patienten sind über Anzeichen und Symptome schwerwiegender Hautreaktionen zu informieren und engmaschig zu überwachen. Wenn Anzeichen und Symptome auftreten, die schwere Hautreaktionen vermuten lassen, ist die Anwendung von Docetaxel abzubrechen.
Flüssigkeitsretention
Patienten mit schweren Flüssigkeitseinlagerungen wie Pleuraerguss, Perikarderguss oder Ascites sollten streng überwacht werden.
Erkrankungen der Atemwege
Akutes Atemnotsyndrom, interstitielle Pneumonie/Pneumonitis, interstitielle Lungenerkrankung, Lungenfibrose und Lungenversagen sind berichtet worden, die tödlich enden können. Fälle von Strahlenpneumonitis wurden bei Patienten berichtet, die gleichzeitig eine Radiotherapie erhielten.
Wenn Lungensymptome neu auftreten oder sich diese verschlechtern, sollten die Patienten engmaschig überwacht, sofort untersucht und in geeigneter Weise behandelt werden. Eine Unterbrechung der Behandlung mit Docetaxel wird empfohlen, bis die Diagnose verfügbar ist. Eine frühzeitige Anwendung von unterstützenden Behandlungsmaßnahmen kann den Zustand verbessern.
Der Nutzen einer Wiederaufnahme der Behandlung mit Docetaxel muss sorgfältig abgeschätzt werden.
Patienten mit verminderter Leberfunktion
Unter der Behandlung mit Docetaxel als Monotherapie in einer Dosierung von 100 mg/m2 besteht bei Patienten, deren Transaminasen (ALT und/oder AST) auf mehr als das 1,5fache der oberen Normalwerte und alkalische Phosphatase auf mehr als das 2,5fache des oberen Normalwertes erhöht sind, ein erhöhtes Risiko, schwere Nebenwirkungen wie Tod durch Toxizität einschließlich Sepsis und gastrointestinaler Blutungen mit möglichem letalen Ausgang, Neutropenie mit Fieber, Infektionen, Thrombozytopenie, Stomatitis und Asthenie zu entwickeln. Daher wird für Patienten mit erhöhten Leberfunktionswerten eine Dosis von 75 mg/m2 Docetaxel empfohlen; zudem sollten vor jedem Behandlungszyklus Leberfunktionstests durchgeführt werden (siehe Abschnitt 4.2).
Bei Patienten, deren Serumbilirubin größer als der obere Normalwert ist und/oder deren Transaminasenwerte (ALT und AST) > 3,5fache der oberen Normalwerte und für die alkalische Phosphatase das 6fache der oberen Normalwerte betragen, sollte Docetaxel nicht angewandt werden, es sei denn bei strengster Indikationsstellung. In dieser Situation kann keine Dosisempfehlung gegeben werden.
In Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil zur Behandlung von Patienten mit einem Adenokarzinom des Magens schließt die Zulassungsstudie Patienten mit Transaminasenwerten (ALT und/oder AST) > 1,5fache der oberen Normalwerte und mit alkalischer Phosphatase > 2,5fache der oberen Normalwerte und Bilirubinwerten größer als die oberen Normalwerte aus. Bei diesen Patienten kann keine Dosisreduktion empfohlen werden; Docetaxel sollte nicht angewandt werden, außer bei strenger Indikationsstellung.
Für die anderen Indikationen liegen keine Daten über eine Kombinationsbehandlung mit Docetaxel bei Patienten mit verminderter Leberfunktion vor.
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Es liegen keine Daten von Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion vor, die mit Docetaxel behandelt wurden.
Nervensystem
Das Auftreten schwerer peripherer Neuropathien erfordert eine Dosisreduktion (siehe Abschnitt 4.2).
Kardiotoxizität
Herzinsuffizienz wurde bei Patientinnen beobachtet, die Docetaxel in Kombination mit Trastuzumab erhielten, insbesondere im Anschluss an eine Chemotherapie, die ein Anthracyclin (Doxorubicin oder Epirubicin) beinhaltete. Die Herzinsuffizienz kann mäßig bis schwer sein und zum Tode führen (siehe Abschnitt 4.8).
Wenn Patientinnen für eine Behandlung mit Docetaxel in Kombination mit Trastuzumab vorgesehen sind, sollten sie einer Prüfung der Ausgangsherzfunktion unterzogen werden. Die Herzfunktion sollte während der Therapie weiter überwacht werden (z. B. in Abständen von 3 Monaten), um Patientinnen zu identifizieren, die eine kardiale Dysfunktion entwickeln.
Bezüglich weiterer Angaben siehe die Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels von Trastuzumab.
Ventrikuläre Arrhythmie einschließlich ventrikulärer Tachykardie (manchmal tödlich verlaufend) wurde bei Patienten berichtet, die mit Docetaxel in Kombinationstherapie, einschließlich Doxorubicin, 5-Fluorouracil und/oder Cyclophosphamid, behandelt wurden (siehe Abschnitt 4.8).
Eine Untersuchung der Herzfunktion zu Beginn der Therapie wird empfohlen.
Augenerkrankungen
Ein zystoides Maculaödem (CMO) ist bei Patienten berichtet worden, die mit Docetaxel behandelt wurden. Patienten mit beeinträchtigter Sehfunktion sollten einer sofortigen und vollständigen ophthalmologischen Untersuchung unterzogen werden. Falls ein CMO diagnostiziert wird, sollte die Docetaxel-Behandlung abgebrochen werden und eine geeignete Behandlung eingeleitet werden (siehe Abschnitt 4.8).
Sekundäre Primärtumore
Sekundäre Primärtumore wurden berichtet, wenn Docetaxel in Kombination mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Krebs angewendet wurde, die dafür bekannt sind mit sekundären Primärtumoren in Zusammenhang zu stehen. Sekundäre Primärtumore (einschließlich akute myeloische Leukämie, myelodysplastisches Syndrom und Non-Hodgkin-Lymphom) können mehrere Monate bis Jahre nach einer Docetaxel-haltigen Behandlung, auftreten. Patienten sollten hinsichtlich sekundärer Primärtumore überwacht werden (siehe Abschnitt 4.8).
Tumorlyse-Syndrom
Ein Tumorlyse-Syndrom wurde nach dem ersten oder zweiten Zyklus unter der Behandlung mit Docetaxel berichtet (siehe Abschnitt 4.8). Patienten mit einem Risiko für das Auftreten eines Tumorlyse-Syndroms (z. B. mit eingeschränkter Nierenfunktion, Hyperurikämie, großen Tumoren, schneller Progression) müssen engmaschig kontrolliert werden. Die Korrektur einer Dehydratation und die Behandlung hoher Harnsäurespiegel werden vor Beginn der Behandlung dringend empfohlen.
Sonstiges
Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung und für 2 Monate nach Beendigung der Behandlung mit Docetaxel kontrazeptive Maßnahmen treffen. Männer müssen während der Behandlung und für 4 Monate nach Beendigung der Behandlung mit Docetaxel kontrazeptive Maßnahmen anwenden (siehe Abschnitt 4.6).
Die gleichzeitige Anwendung von Docetaxel mit starken CYP3A4-Inhibitoren (z. B. Ketoconazol, Itraconazol, Clarithromycin, Indinavir, Nefazodon, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir, Telithromycin und Voriconazol) ist zu vermeiden (siehe Abschnitt 4.5).
Zusätzliche Warnhinweise bei Anwendung zur adjuvanten Therapie von Brustkrebs
Komplizierte Neutropenie
Bei Patientinnen, bei denen eine komplizierte Neutropenie auftritt (verlängerte Neutropenie, febrile Neutropenie oder Infektion), sollte die Gabe von G-CSF und eine Dosisreduktion erwogen werden (siehe Abschnitt 4.2).
Gastrointestinale Reaktionen
Symptome wie frühzeitiges Auftreten von Abdominalschmerzen und Abwehrspannung, Fieber, Diarrhö, mit oder ohne Neutropenie, können frühe Anzeichen einer schwerwiegenden gastrointestinalen Toxizität sein und sollten unverzüglich untersucht und behandelt werden.
Herzinsuffizienz (CHF)
Patientinnen sollten hinsichtlich des Auftretens von Symptomen einer Herzinsuffizienz während der Therapie und während der Folgezeit (Follow-up-Periode) überwacht werden. Bei Patientinnen mit nodal positivem Brustkrebs, die mit dem TAC-Regime behandelt wurden, hat sich gezeigt, dass das Risiko einer CHF während des ersten Jahres nach der Behandlung höher ist (siehe Abschnitte 4.8 und 5.1).
Patientinnen mit mehr als 4 positiven Lymphknoten
Da der beobachtete Nutzen bei Patientinnen mit mehr als 4 positiven Lymphknoten für krankheitsfreies Überleben (DFS) und für das Gesamtüberleben (OS) statistisch nicht signifikant war, konnte ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis für TAC bei Patientinnen mit mehr als 4 positiven Lymphknoten mit der abschließenden Analyse nicht vollständig belegt werden (siehe Abschnitt 5.1).
Ältere Patienten
Warnhinweise bei Anwendung zur adjuvanten Therapie von Brustkrebs
Für Patientinnen, die älter als 70 Jahre alt sind, liegen begrenzte Daten für die Behandlung mit Docetaxel in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid vor.
Warnhinweise bei Anwendung zur Therapie des kastrationsresistenten Prostatakarzinoms Von 333 Patienten, die in einer Studie zur Therapie des Prostatakarzinoms alle 3 Wochen mit Docetaxel behandelt wurden, waren 209 Patienten 65 Jahre oder älter und 68 Patienten waren älter als 75 Jahre. Bei Patienten, die alle 3 Wochen mit Docetaxel behandelt wurden, traten Nagelveränderungen im Zusammenhang mit der Behandlung bei Patienten, die älter als 65 Jahre waren, ≥ 10 % häufiger auf als bei jüngeren Patienten. Die Häufigkeit von Fieber, Diarrhö, Anorexie und peripheren Ödemen, die in Zusammenhang mit der Behandlung auftraten, war ≥ 10 % höher bei Patienten, die 75 Jahre oder älter waren, gegenüber Patienten, die jünger als 65 Jahre waren.
Warnhinweise bei Anwendung zur Therapie des hormonsensitiven Prostatakarzinoms
Von 545 Patienten, die in einer Studie zur Therapie des hormonsensitiven Prostatakarzinoms (STAMPEDE) alle 3 Wochen mit Docetaxel behandelt wurden, waren 296 Patienten 65 Jahre oder älter und 48 Patienten 75 Jahre oder älter. Im Docetaxel-Behandlungsarm berichteten mehr Patienten, die 65 Jahre und älter waren, Überempfindlichkeitsreaktionen, Neutropenie, Anämie, Flüssigkeitsretention, Dyspnoe und Nagelveränderungen im Vergleich zu Patienten, die jünger als 65 Jahre waren. Keine dieser erhöhten Häufigkeiten erreichte einen 10-%-Unterschied gegenüber dem Kontrollarm. Im Vergleich zu jüngeren Patienten wurden bei Patienten, die 75 Jahre und älter waren, Neutropenie, Anämie, Diarrhö, Dyspnoe und Infektionen der oberen Atemwege mit einer höheren Inzidenz berichtet (mind. 10 % höher).
Warnhinweise bei Anwendung zur Therapie des Adenokarzinoms des Magens
Von den 300 Patienten (davon 221 Patienten in Phase III und 79 Patienten in Phase II), die mit Docetaxel in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil in der Studie zum Magenkarzinom behandelt wurden, waren 74 Patienten 65 Jahre oder älter und 4 Patienten 75 Jahre oder älter. Die Inzidenz schwerwiegender unerwünschter Ereignisse (SAEs) war bei den älteren Patienten im Vergleich zu den jüngeren höher. Bei den folgenden unerwünschten Ereignissen (alle Schweregrade) lag die Häufigkeit bei Patienten, die 65 Jahre oder älter waren, verglichen mit jüngeren Patienten, um ≥ 10 % höher: Lethargie, Stomatitis, neutropenische Infektion.
Ältere Patienten, die mit TCF behandelt werden, sollten engmaschig überwacht werden.
Sonstige Bestandteile
Dieses Arzneimittel enthält 50 Vol.-% Ethanol (Alkohol). Das sind bis zu 1,58 g Ethanol pro Durchstechflasche, entsprechend 40 ml Bier oder 17 ml Wein.
Ein gesundheitliches Risiko besteht u. a. bei Leberkranken, Alkoholkranken, Epileptikern, Patienten mit organischen Erkrankungen des Gehirns, Schwangeren, Stillenden und Kindern.
Mögliche Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem sollten berücksichtigt werden.
Polysorbat 80 (E433)
Dieses Arzneimittel enthält 2 160 mg Polysorbat 80 (E433) in jeder Durchstechflasche entsprechend 0,54 g/1 ml. Polysorbate können allergische Reaktionen hervorrufen.
Polysorbate können kardiovaskuläre Auswirkungen haben (Hypotonie/kardiale Depression). Um das Risiko kardiovaskulärer Auswirkungen zu minimieren, ziehen Sie eine Verringerung der Infusionsrate in Betracht.
Das Potenzial von Polysorbat für eine QT-Verlängerung und Torsades de pointes muss berücksichtigt werden, wenn es gleichzeitig mit Arzneimitteln angewendet wird, die das QT/QTc-Intervall verlängern, oder bei Patienten mit kongenitalem Syndrom.
Polysorbate können eine Wirkung auf die Leber haben. Fallberichte von Erwachsenen weisen bei einer kumulativen Tagesdosis von 35-40 mg/kg auf beginnende Zeichen einer Lebertoxizität hin (erhöhte Leberenzyme).
Gilt für: TAXOTERE 160 mg/8 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Soweit nicht kontraindiziert, können bei Brustkrebs und nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom durch eine Prämedikation mit einem oralen Kortikosteroid sowohl Häufigkeit und Schweregrad von Flüssigkeitsretentionen als auch der Schweregrad von Überempfindlichkeitsreaktionen reduziert werden. Hierzu kann z. B. Dexamethason über 3 Tage, beginnend einen Tag vor der Gabe von Docetaxel, in einer Dosierung von 16 mg pro Tag (z. B. 8 mg zweimal täglich), verabreicht werden.
Bei der Therapie des Prostatakarzinoms besteht die Prämedikation aus Dexamethason oral 8 mg, jeweils 12 Stunden, 3 Stunden und 1 Stunde vor der Infusion von Docetaxel (siehe Abschnitt 4.2).
Blut
Neutropenie ist die häufigste Nebenwirkung von Docetaxel. Der Nadir der Neutrophilen wird im Median nach 7 Tagen erreicht. Dieser Zeitraum kann jedoch bei ausgiebig vorbehandelten Patienten verkürzt sein. Häufige Kontrollen des großen Blutbildes sollten bei allen Patienten, die Docetaxel erhalten, erfolgen. Patienten sollten erst dann einen erneuten Docetaxel-Zyklus erhalten, wenn sich die Neutrophilenzahl auf mindestens ≥ 1500 Zellen/mm3 erholt hat (siehe Abschnitt 4.2).
Beim Auftreten einer schweren Neutrozytopenie (< 500 Zellen/mm3 über 7 Tage oder länger) während eines Docetaxel-Behandlungszyklus wird für die anschließenden Therapiezyklen eine Dosisreduktion oder die Anwendung geeigneter symptomatischer Maßnahmen empfohlen (siehe Abschnitt 4.2).
Bei Patienten, die mit Docetaxel in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil (TCF) behandelt wurden, traten febrile Neutropenie und neutropenische Infektionen mit geringerer Häufigkeit auf, wenn diese Patienten eine prophylaktische Gabe von G-CSF erhielten. Die mit TCF behandelten Patienten sollten prophylaktisch G-CSF erhalten, um die Risiken einer schwerwiegenden Neutropenie (febrile Neutropenie, verlängerte Neutropenie oder neutropenische Infektion) herabzusetzen.
Patienten, die TCF erhalten, sollten engmaschig überwacht werden (siehe Abschnitte 4.2 und 4.8).
Bei Patienten, die mit Docetaxel in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid (TAC) behandelt werden, traten febrile Neutropenien und/oder neutropenische Infektionen in geringerem Ausmaß auf, wenn die Patienten eine primäre G-CSF-Prophylaxe erhalten hatten. Eine primäre G- CSF-Prophylaxe sollte bei Patientinnen in Betracht gezogen werden, die TAC als adjuvante Therapie bei Brustkrebs erhalten, um das Risiko von komplizierten Neutropenien (febrile Neutropenie, verlängerte Neutropenie oder neutropenische Infektion) zu vermindern. Patienten, die TAC erhalten, sollten engmaschig überwacht werden (siehe Abschnitte 4.2 und 4.8).
Gastrointestinale Reaktionen
Vorsicht ist geboten bei Patienten mit einer Neutropenie, die besonders gefährdet sind, gastrointestinale Komplikationen zu entwickeln. Obwohl die meisten Fälle während des ersten oder zweiten Zyklus eines Docetaxel-haltigen Behandlungsregimes aufgetreten sind, könnte sich zu jeder Zeit eine Enterokolitis entwickeln und ab dem ersten Tag des Einsetzens zum Tode führen. Patienten müssen engmaschig auf frühe Anzeichen von schwerwiegenden gastrointestinalen Toxizitäten überwacht werden (siehe Abschnitte 4.2, 4.4 „Blut“ und 4.8).
Überempfindlichkeitsreaktionen
Die Patienten sollten vor allem während der ersten und zweiten Infusion mit Docetaxel wegen möglicher Überempfindlichkeitsreaktionen streng überwacht werden. Wenige Minuten nach Beginn der Docetaxel-Infusion können Überempfindlichkeitsreaktionen eintreten, so dass die Möglichkeit zur Behandlung von Blutdruckabfall und Bronchospasmen gegeben sein muss. Schwache Symptome wie Rötungen oder vereinzelte Hautreaktionen erfordern keine Unterbrechung der Behandlung. Treten jedoch schwere Reaktionen wie starker Blutdruckabfall, Bronchospasmen oder generalisierte Hautausschläge/Erytheme auf, so ist die Behandlung mit Docetaxel sofort abzubrechen und eine geeignete Therapie einzuleiten. Patienten, die unter der Behandlung mit Docetaxel schwere Überempfindlichkeitsreaktionen zeigen, sollten nicht erneut mit Docetaxel behandelt werden. Bei Patienten, die unter einer vorangegangenen Behandlung mit Paclitaxel Überempfindlichkeits- reaktionen entwickelt haben, besteht das Risiko, unter der Behandlung mit Docetaxel Überempfindlichkeitsreaktionen, einschließlich schwerer Überempfindlichkeitsreaktionen, zu entwickeln. Diese Patienten sind während der Therapieeinleitung mit Docetaxel engmaschig zu überwachen.
Hautreaktionen
Lokalisierte Erytheme an den Extremitäten (Handflächen oder Fußsohlen), verbunden mit Ödembildung und gefolgt von Abschuppungen, wurden beobachtet. Über schwerwiegende Symptome wie Exantheme, gefolgt von Abschälungen, die zur Unterbrechung oder dem Absetzen der Behandlung mit Docetaxel führten, wurde berichtet (siehe Abschnitt 4.2).
Schwere Hautreaktionen (Severe Cutaneous Adverse Reactions, SCARs) wie Stevens-Johnson- Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN) und akutes generalisierendes pustulöses Exanthem (Acute Generalised Exanthematous Pustulosis, AGEP) wurden unter der Behandlung mit Docetaxel berichtet. Patienten sind über Anzeichen und Symptome schwerwiegender Hautreaktionen zu informieren und engmaschig zu überwachen. Wenn Anzeichen und Symptome auftreten, die schwere Hautreaktionen vermuten lassen, ist die Anwendung von Docetaxel abzubrechen.
Flüssigkeitsretention
Patienten mit schweren Flüssigkeitseinlagerungen wie Pleuraerguss, Perikarderguss oder Ascites sollten streng überwacht werden.
Erkrankungen der Atemwege
Akutes Atemnotsyndrom, interstitielle Pneumonie/Pneumonitis, interstitielle Lungenerkrankung, Lungenfibrose und Lungenversagen sind berichtet worden, die tödlich enden können. Fälle von Strahlenpneumonitis wurden bei Patienten berichtet, die gleichzeitig eine Radiotherapie erhielten.
Wenn Lungensymptome neu auftreten oder sich diese verschlechtern, sollten die Patienten engmaschig überwacht, sofort untersucht und in geeigneter Weise behandelt werden. Eine Unterbrechung der Behandlung mit Docetaxel wird empfohlen, bis die Diagnose verfügbar ist. Eine frühzeitige Anwendung von unterstützenden Behandlungsmaßnahmen kann den Zustand verbessern.
Der Nutzen einer Wiederaufnahme der Behandlung mit Docetaxel muss sorgfältig abgeschätzt werden.
Patienten mit verminderter Leberfunktion
Unter der Behandlung mit Docetaxel als Monotherapie in einer Dosierung von 100 mg/m2 besteht bei Patienten, deren Transaminasen (ALT und/oder AST) auf mehr als das 1,5fache der oberen Normalwerte und alkalische Phosphatase auf mehr als das 2,5fache des oberen Normalwertes erhöht sind, ein erhöhtes Risiko, schwere Nebenwirkungen wie Tod durch Toxizität einschließlich Sepsis und gastrointestinaler Blutungen mit möglichem letalen Ausgang, Neutropenie mit Fieber, Infektionen, Thrombozytopenie, Stomatitis und Asthenie zu entwickeln. Daher wird für Patienten mit erhöhten Leberfunktionswerten eine Dosis von 75 mg/m2 Docetaxel empfohlen; zudem sollten vor jedem Behandlungszyklus Leberfunktionstests durchgeführt werden (siehe Abschnitt 4.2).
Bei Patienten, deren Serumbilirubin größer als der obere Normalwert ist und/oder deren Transaminasenwerte (ALT und AST) > 3,5fache der oberen Normalwerte und für die alkalische Phosphatase das 6fache der oberen Normalwerte betragen, sollte Docetaxel nicht angewandt werden, es sei denn bei strengster Indikationsstellung. In dieser Situation kann keine Dosisempfehlung gegeben werden.
In Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil zur Behandlung von Patienten mit einem Adenokarzinom des Magens schließt die Zulassungsstudie Patienten mit Transaminasenwerten (ALT und/oder AST) > 1,5fache der oberen Normalwerte und mit alkalischer Phosphatase > 2,5fache der oberen Normalwerte und Bilirubinwerten größer als die oberen Normalwerte aus. Bei diesen Patienten kann keine Dosisreduktion empfohlen werden; Docetaxel sollte nicht angewandt werden, außer bei strenger Indikationsstellung.
Für die anderen Indikationen liegen keine Daten über eine Kombinationsbehandlung mit Docetaxel bei Patienten mit verminderter Leberfunktion vor.
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Es liegen keine Daten von Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion vor, die mit Docetaxel behandelt wurden.
Nervensystem
Das Auftreten schwerer peripherer Neuropathien erfordert eine Dosisreduktion (siehe Abschnitt 4.2).
Kardiotoxizität
Herzinsuffizienz wurde bei Patientinnen beobachtet, die Docetaxel in Kombination mit Trastuzumab erhielten, insbesondere im Anschluss an eine Chemotherapie, die ein Anthracyclin (Doxorubicin oder Epirubicin) beinhaltete. Die Herzinsuffizienz kann mäßig bis schwer sein und zum Tode führen (siehe Abschnitt 4.8).
Wenn Patientinnen für eine Behandlung mit Docetaxel in Kombination mit Trastuzumab vorgesehen sind, sollten sie einer Prüfung der Ausgangsherzfunktion unterzogen werden. Die Herzfunktion sollte während der Therapie weiter überwacht werden (z. B. in Abständen von 3 Monaten), um Patientinnen zu identifizieren, die eine kardiale Dysfunktion entwickeln.
Bezüglich weiterer Angaben siehe die Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels von Trastuzumab.
Ventrikuläre Arrhythmie einschließlich ventrikulärer Tachykardie (manchmal tödlich verlaufend) wurde bei Patienten berichtet, die mit Docetaxel in Kombinationstherapie, einschließlich Doxorubicin, 5-Fluorouracil und/oder Cyclophosphamid, behandelt wurden (siehe Abschnitt 4.8).
Eine Untersuchung der Herzfunktion zu Beginn der Therapie wird empfohlen.
Augenerkrankungen
Ein zystoides Maculaödem (CMO) ist bei Patienten berichtet worden, die mit Docetaxel behandelt wurden. Patienten mit beeinträchtigter Sehfunktion sollten einer sofortigen und vollständigen ophthalmologischen Untersuchung unterzogen werden. Falls ein CMO diagnostiziert wird, sollte die Docetaxel-Behandlung abgebrochen werden und eine geeignete Behandlung eingeleitet werden (siehe Abschnitt 4.8).
Sekundäre Primärtumore
Sekundäre Primärtumore wurden berichtet, wenn Docetaxel in Kombination mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Krebs angewendet wurde, die dafür bekannt sind mit sekundären Primärtumoren in Zusammenhang zu stehen. Sekundäre Primärtumore (einschließlich akute myeloische Leukämie, myelodysplastisches Syndrom und Non-Hodgkin-Lymphom) können mehrere Monate bis Jahre nach einer Docetaxel-haltigen Behandlung, auftreten. Patienten sollten hinsichtlich sekundärer Primärtumore überwacht werden (siehe Abschnitt 4.8).
Tumorlyse-Syndrom
Ein Tumorlyse-Syndrom wurde nach dem ersten oder zweiten Zyklus unter der Behandlung mit Docetaxel berichtet (siehe Abschnitt 4.8). Patienten mit einem Risiko für das Auftreten eines Tumorlyse-Syndroms (z. B. mit eingeschränkter Nierenfunktion, Hyperurikämie, großen Tumoren, schneller Progression) müssen engmaschig kontrolliert werden. Die Korrektur einer Dehydratation und die Behandlung hoher Harnsäurespiegel werden vor Beginn der Behandlung dringend empfohlen.
Sonstiges
Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung und für 2 Monate nach Beendigung der Behandlung mit Docetaxel kontrazeptive Maßnahmen treffen. Männer müssen während der Behandlung und für 4 Monate nach Beendigung der Behandlung mit Docetaxel kontrazeptive Maßnahmen anwenden (siehe Abschnitt 4.6).
Die gleichzeitige Anwendung von Docetaxel mit starken CYP3A4-Inhibitoren (z. B. Ketoconazol, Itraconazol, Clarithromycin, Indinavir, Nefazodon, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir, Telithromycin und Voriconazol) ist zu vermeiden (siehe Abschnitt 4.5).
Zusätzliche Warnhinweise bei Anwendung zur adjuvanten Therapie von Brustkrebs
Komplizierte Neutropenie
Bei Patientinnen, bei denen eine komplizierte Neutropenie auftritt (verlängerte Neutropenie, febrile Neutropenie oder Infektion), sollte die Gabe von G-CSF und eine Dosisreduktion erwogen werden (siehe Abschnitt 4.2).
Gastrointestinale Reaktionen
Symptome wie frühzeitiges Auftreten von Abdominalschmerzen und Abwehrspannung, Fieber, Diarrhö, mit oder ohne Neutropenie, können frühe Anzeichen einer schwerwiegenden gastrointestinalen Toxizität sein und sollten unverzüglich untersucht und behandelt werden.
Herzinsuffizienz (CHF)
Patientinnen sollten hinsichtlich des Auftretens von Symptomen einer Herzinsuffizienz während der Therapie und während der Folgezeit (Follow-up-Periode) überwacht werden. Bei Patientinnen mit nodal positivem Brustkrebs, die mit dem TAC-Regime behandelt wurden, hat sich gezeigt, dass das Risiko einer CHF während des ersten Jahres nach der Behandlung höher ist (siehe Abschnitte 4.8 und 5.1).
Patientinnen mit mehr als 4 positiven Lymphknoten
Da der beobachtete Nutzen bei Patientinnen mit mehr als 4 positiven Lymphknoten für krankheitsfreies Überleben (DFS) und für das Gesamtüberleben (OS) statistisch nicht signifikant war, konnte ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis für TAC bei Patientinnen mit mehr als 4 positiven Lymphknoten mit der abschließenden Analyse nicht vollständig belegt werden (siehe Abschnitt 5.1).
Ältere Patienten
Warnhinweise bei Anwendung zur adjuvanten Therapie von Brustkrebs
Für Patientinnen, die älter als 70 Jahre alt sind, liegen begrenzte Daten für die Behandlung mit Docetaxel in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid vor.
Warnhinweise bei Anwendung zur Therapie des kastrationsresistenten Prostatakarzinoms Von 333 Patienten, die in einer Studie zur Therapie des Prostatakarzinoms alle 3 Wochen mit Docetaxel behandelt wurden, waren 209 Patienten 65 Jahre oder älter und 68 Patienten waren älter als 75 Jahre. Bei Patienten, die alle 3 Wochen mit Docetaxel behandelt wurden, traten Nagelveränderungen im Zusammenhang mit der Behandlung bei Patienten, die älter als 65 Jahre waren, ≥ 10 % häufiger auf als bei jüngeren Patienten. Die Häufigkeit von Fieber, Diarrhö, Anorexie und peripheren Ödemen, die in Zusammenhang mit der Behandlung auftraten, war ≥ 10 % höher bei Patienten, die 75 Jahre oder älter waren, gegenüber Patienten, die jünger als 65 Jahre waren.
Warnhinweise bei Anwendung zur Therapie des hormonsensitiven Prostatakarzinoms
Von 545 Patienten, die in einer Studie zur Therapie des hormonsensitiven Prostatakarzinoms (STAMPEDE) alle 3 Wochen mit Docetaxel behandelt wurden, waren 296 Patienten 65 Jahre oder älter und 48 Patienten 75 Jahre oder älter. Im Docetaxel-Behandlungsarm berichteten mehr Patienten, die 65 Jahre und älter waren, Überempfindlichkeitsreaktionen, Neutropenie, Anämie, Flüssigkeitsretention, Dyspnoe und Nagelveränderungen im Vergleich zu Patienten, die jünger als 65 Jahre waren. Keine dieser erhöhten Häufigkeiten erreichte einen 10-%-Unterschied gegenüber dem Kontrollarm. Im Vergleich zu jüngeren Patienten wurden bei Patienten, die 75 Jahre und älter waren, Neutropenie, Anämie, Diarrhö, Dyspnoe und Infektionen der oberen Atemwege mit einer höheren Inzidenz berichtet (mind. 10 % höher).
Warnhinweise bei Anwendung zur Therapie des Adenokarzinoms des Magens
Von den 300 Patienten (davon 221 Patienten in Phase III und 79 Patienten in Phase II), die mit Docetaxel in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil in der Studie zum Magenkarzinom behandelt wurden, waren 74 Patienten 65 Jahre oder älter und 4 Patienten 75 Jahre oder älter. Die Inzidenz schwerwiegender unerwünschter Ereignisse (SAEs) war bei den älteren Patienten im Vergleich zu den jüngeren höher. Bei den folgenden unerwünschten Ereignissen (alle Schweregrade) lag die Häufigkeit bei Patienten, die 65 Jahre oder älter waren, verglichen mit jüngeren Patienten, um ≥ 10 % höher: Lethargie, Stomatitis, neutropenische Infektion.
Ältere Patienten, die mit TCF behandelt werden, sollten engmaschig überwacht werden.
Sonstige Bestandteile
Dieses Arzneimittel enthält 50 Vol.-% Ethanol (Alkohol). Das sind bis zu 3,16 g Ethanol pro Durchstechflasche, entsprechend 80 ml Bier oder 33 ml Wein.
Ein gesundheitliches Risiko besteht u. a. bei Leberkranken, Alkoholkranken, Epileptikern, Patienten mit organischen Erkrankungen des Gehirns, Schwangeren, Stillenden und Kindern.
Mögliche Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem sollten berücksichtigt werden.
Polysorbat 80 (E433)
Dieses Arzneimittel enthält 4 320 mg Polysorbat 80 (E433) in jeder Durchstechflasche entsprechend 0,54 g/1 ml. Polysorbate können allergische Reaktionen hervorrufen.
Polysorbate können kardiovaskuläre Auswirkungen haben (Hypotonie/kardiale Depression). Um das Risiko kardiovaskulärer Auswirkungen zu minimieren, ziehen Sie eine Verringerung der Infusionsrate in Betracht.
Das Potenzial von Polysorbat für eine QT-Verlängerung und Torsades de pointes muss berücksichtigt werden, wenn es gleichzeitig mit Arzneimitteln angewendet wird, die das QT/QTc-Intervall verlängern, oder bei Patienten mit kongenitalem Syndrom.
Polysorbate können eine Wirkung auf die Leber haben. Fallberichte von Erwachsenen weisen bei einer kumulativen Tagesdosis von 35-40 mg/kg auf beginnende Zeichen einer Lebertoxizität hin (erhöhte Leberenzyme).
4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Gilt für: TAXOTERE 20 mg/0,5 ml Konzentrat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 80 mg/2 ml Konzentrat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 20 mg/1 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 80 mg/4 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 160 mg/8 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Die Wirkungen anderer Arzneimittel können durch den Alkoholgehalt in diesem Arzneimittel verändert werden.
In-vitro-Studien haben gezeigt, dass die Metabolisierung von Docetaxel durch die gleichzeitige Gabe von Substanzen, die Cytochrom P450-3A induzieren, inhibieren oder von ihm metabolisiert werden (dies kann eine kompetitive Hemmung auslösen), wie z. B. Ciclosporin, Ketoconazol und Erythromycin, modifiziert werden kann. Daraus ergibt sich, dass bei einer gleichzeitigen Therapie mit diesen Arzneimitteln besondere Vorsicht geboten ist, da möglicherweise Wechselwirkungen auftreten können.
Im Fall einer Kombination mit CYP3A4-Inhibitoren kann die Häufigkeit des Auftretens von Docetaxel-Nebenwirkungen aufgrund des reduzierten Metabolismus erhöht sein. Wenn die gleichzeitige Anwendung eines starken CYP3A4-Inhibitors (z. B. Ketoconazol, Itraconazol, Clarithromycin, Indinavir, Nefazodon, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir, Telithromycin und Voriconazol) nicht vermieden werden kann, muss eine enge klinische Überwachung gewährleistet sein, und es wird eine Dosisanpassung von Docetaxel während der Behandlung mit dem starken CYP3A4-Inhibitor empfohlen (siehe Abschnitt 4.4). In einer pharmakokinetischen Studie mit 7 Patienten führte die gleichzeitige Gabe von Docetaxel mit dem starken CYP3A4-Inhibitor Ketoconazol zu einer Abnahme der Docetaxel-Clearance um 49 %.
Die Pharmakokinetik von Docetaxel in Gegenwart von Prednison wurde bei Patienten mit metastasiertem Prostatakarzinom geprüft. Docetaxel wird durch CYP3A4 metabolisiert, und von Prednison ist bekannt, dass es CYP3A4 induziert. Für Prednison wurde kein statistisch signifikanter Effekt auf die Pharmakokinetik von Docetaxel beobachtet.
Docetaxel besitzt eine hohe Plasmaeiweißbindungsrate (> 95 %). Obwohl mögliche In-vivo- Wechselwirkungen von Docetaxel mit gleichzeitig gegebenen Arzneimitteln formell nicht untersucht wurden, zeigen jedoch In-vitro-Untersuchungen mit Substanzen mit hoher Proteinbindung, wie Erythromycin, Diphenhydramin, Propranolol, Propafenon, Phenytoin, Salicylat, Sulfamethoxazol und Natriumvalproat, keinen Einfluss auf die Proteinbindung von Docetaxel. Dies gilt auch für Dexamethason. Docetaxel beeinflusst nicht die Bindung von Digitoxin.
Die Pharmakokinetik von Docetaxel, Doxorubicin und Cyclophosphamid wurde durch deren gleichzeitige Gabe nicht beeinflusst. Begrenzte Daten aus einer einzelnen nicht kontrollierten Studie wiesen auf eine Wechselwirkung zwischen Docetaxel und Carboplatin hin. In Kombination mit Docetaxel war die Carboplatin-Clearance etwa 50 % höher als in früheren Berichten für die Carboplatin-Monotherapie.
4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit
Gilt für: TAXOTERE 20 mg/0,5 ml Konzentrat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 80 mg/2 ml Konzentrat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung
Frauen im gebärfähigen Alter/Kontrazeption bei Männern und Frauen
Frauen im gebärfähigen Alter und Männer, die Docetaxel erhalten, sollten angewiesen werden, eine Schwangerschaft zu vermeiden und kein Kind zu zeugen und den behandelnden Arzt unverzüglich zu informieren, falls dies eintritt.
Aufgrund des genotoxischen Risikos von Docetaxel (siehe Abschnitt 5.3) müssen Frauen im gebärfähigen Alter während der Behandlung und für 2 Monate nach Beendigung der Behandlung mit Docetaxel eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden. Männer müssen während der Behandlung und für 4 Monate nach Beendigung der Behandlung mit Docetaxel eine wirksame Verhütungsmethode anwenden.
Schwangerschaft
Es gibt keine Informationen zum Einsatz von Docetaxel bei Schwangeren. Es konnte gezeigt werden, dass Docetaxel sowohl bei Kaninchen als auch bei Ratten embryo- und fetotoxisch wirkt. Wie andere zytotoxische Arzneimittel könnte auch Docetaxel bei Schwangeren zu Schäden am Fötus führen.
Daher darf Docetaxel während der Schwangerschaft nicht angewandt werden, es sei denn, es ist eindeutig indiziert.
Stillzeit
Docetaxel ist eine lipophile Substanz; es ist jedoch nicht bekannt, ob es in die Muttermilch übergeht.
Aufgrund der potenziellen unerwünschten Wirkungen auf den Säugling muss daher das Stillen für die Dauer der Therapie mit Docetaxel unterbrochen werden.
Fertilität
Studien an Tieren haben gezeigt, dass Docetaxel die männliche Fertilität verändern kann (siehe Abschnitt 5.3).
Daher müssen sich Männer, die mit Docetaxel behandelt werden, vor der Therapie hinsichtlich einer Spermakonservierung beraten lassen.
Gilt für: TAXOTERE 20 mg/1 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 80 mg/4 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 160 mg/8 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Frauen im gebärfähigen Alter/Kontrazeption bei Männern und Frauen
Frauen im gebärfähigen Alter und Männer, die Docetaxel erhalten, sollten angewiesen werden, eine Schwangerschaft zu vermeiden und kein Kind zu zeugen und den behandelnden Arzt unverzüglich zu informieren, falls dies eintritt.
Aufgrund des genotoxischen Risikos von Docetaxel (siehe Abschnitt 5.3) müssen Frauen im gebärfähigen Alter während der Behandlung und für 2 Monate nach Beendigung der Behandlung mit Docetaxel eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden. Männer müssen während der Behandlung und für 4 Monate nach Beendigung der Behandlung mit Docetaxel eine wirksame Verhütungsmethode anwenden.
Schwangerschaft
Es gibt keine Informationen zum Einsatz von Docetaxel bei Schwangeren. Es konnte gezeigt werden, dass Docetaxel sowohl bei Kaninchen als auch bei Ratten embryo- und fetotoxisch wirkt. Wie andere zytotoxische Arzneimittel könnte auch Docetaxel bei Schwangeren zu Schäden am Fötus führen.
Daher darf Docetaxel während der Schwangerschaft nicht angewandt werden, es sei denn, es ist eindeutig indiziert.
Stillzeit
Docetaxel ist eine lipophile Substanz; es ist jedoch nicht bekannt, ob es in die Muttermilch übergeht.
Aufgrund der potenziellen unerwünschten Wirkungen auf den Säugling muss daher das Stillen für die Dauer der Therapie mit Docetaxel unterbrochen werden.
Fertilität
Studien an Tieren zeigten, dass Docetaxel die männliche Fertilität verändern kann (siehe Abschnitt 5.3).
Daher müssen sich Männer, die mit Docetaxel behandelt werden, vor der Therapie hinsichtlich einer Spermakonservierung beraten lassen.
4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von
Gilt für: TAXOTERE 20 mg/0,5 ml Konzentrat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 80 mg/2 ml Konzentrat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 20 mg/1 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 80 mg/4 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 160 mg/8 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Maschinen
Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt. Der Alkoholgehalt in diesem Arzneimittel sowie die Nebenwirkungen des Arzneimittels können die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen (siehe Abschnitte 4.4 und 4.8). Patienten sollten daher vor den möglichen Auswirkungen des Alkoholgehalts und der Nebenwirkungen dieses Arzneimittels auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen gewarnt werden. Patienten sollte geraten werden, kein Fahrzeug zu führen oder Maschinen zu bedienen, wenn bei ihnen während der Behandlung Nebenwirkungen auftreten.
4.9 Überdosierung
Gilt für: TAXOTERE 20 mg/0,5 ml Konzentrat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 80 mg/2 ml Konzentrat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 20 mg/1 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 80 mg/4 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 160 mg/8 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Es wurde über wenige Fälle einer Überdosierung berichtet. Es steht kein spezifisches Antidot für Docetaxel zur Verfügung. Im Falle einer Überdosierung ist die Einweisung des Patienten in eine entsprechende Einrichtung sowie die engmaschige Kontrolle der vitalen Funktionen angezeigt. Bei Überdosierung kann eine Verschlimmerung der Nebenwirkungen erwartet werden. Die primär zu erwartenden Komplikationen einer Überdosierung sind Knochenmarksuppression, periphere Neurotoxizität und Mukositis. Patienten sollten nach einer festgestellten Überdosierung so schnell wie möglich G-CSF in therapeutischer Dosierung erhalten. Je nach Bedarf sollten weitere geeignete Maßnahmen ergriffen werden.
5.
PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN
5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften
Gilt für: TAXOTERE 20 mg/0,5 ml Konzentrat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 20 mg/1 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Pharmakotherapeutische Gruppe: Taxane, ATC-Code: L01CD 02.
Wirkmechanismus
Docetaxel ist eine antineoplastisch wirksame Substanz, deren Wirkung auf einer gesteigerten Polymerisation von Tubulin zu stabilen Mikrotubuli beruht. Gleichzeitig wird die Depolymerisation gehemmt, was zu einer deutlichen Abnahme an freiem Tubulin führt. Die Anlagerung von Docetaxel an die Mikrotubuli ändert nichts an der Zahl ihrer Protofilamente.
In-vitro-Untersuchungen zeigen, dass Docetaxel das mikrotubuläre Netzwerk der Zellen zerstört, welches für lebenswichtige Zellfunktionen der Mitose- und Interphasen essenziell ist.
Pharmakodynamische Wirkungen
Docetaxel ist in vitro zytotoxisch gegenüber verschiedenen tierischen und menschlichen Tumorzelllinien und in klonogenen Assays gegen frisch biopsierte menschliche Tumorzellen.
Docetaxel erreicht hohe intrazelluläre Konzentrationen und eine lange intrazelluläre Verweildauer.
Zusätzlich war Docetaxel bei einigen, aber nicht allen Zelllinien aktiv, die vermehrt p-Glykoprotein bilden, das auf dem „Multidrug Resistance Gene“ codiert ist. In vivo wirkt Docetaxel unabhängig vom
Applikationszeitplan und zeigt ein breites Aktivitätsspektrum gegenüber fortgeschrittenen Maustumoren und menschlichen Xenografttumoren.
Klinische Wirksamkeit und Sicherheit
Brustkrebs
TAXOTERE in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid: adjuvante Therapie
Patientinnen mit operablem, nodal positivem Brustkrebs (TAX 316)
Die Daten einer multizentrischen, offenen, randomisierten Studie stützen die Anwendung von Docetaxel für die adjuvante Behandlung von Patientinnen mit operablem, nodal positivem Brustkrebs und KPS ≥ 80 % zwischen 18 und 70 Jahren.
Nach Stratifikation nach der Zahl der befallenen Lymphknoten (1-3, 4+) wurden 1491 Patientinnen randomisiert und erhielten entweder 1 Stunde nach Gabe von Doxorubicin 50 mg/m2 und Cyclophosphamid 500 mg/m2 Docetaxel 75 mg/m2 (TAC-Arm) oder Doxorubicin 50 mg/m2, gefolgt von Fluorouracil 500 mg/m2 und Cyclophosphamid 500 mg/m2 (FAC-Arm). Beide Therapieregime wurden alle 3 Wochen einmal über 6 Zyklen gegeben.
Docetaxel wurde als 1-stündige Infusion gegeben, alle anderen Arzneimittel wurden als intravenöser Bolus am ersten Tag gegeben. G-CSF wurde als Sekundärprophylaxe Patientinnen verabreicht, bei denen eine komplizierte Neutropenie auftrat (febrile Neutropenie, verlängerte Neutropenie oder Infektion).
Patientinnen im TAC-Arm erhielten eine antibiotische Prophylaxe mit Ciprofloxacin 500 mg oral zweimal täglich über 10 Tage, beginnend am Tag 5 jedes Zyklus, oder eine vergleichbare Therapie. In beiden Armen erhielten Patientinnen mit positivem Estrogen- und/oder Progesteron-Rezeptor-Status nach dem letzten Zyklus der Chemotherapie täglich 20 mg Tamoxifen über 5 Jahre. Ergänzend wurde in den teilnehmenden Einrichtungen eine Bestrahlungstherapie gemäß aktuell gültigen Richtlinien geplant und bei 69 % der Patientinnen angewendet, die TAC erhielten, und bei 72 % der Patientinnen, die FAC erhielten.
Auszug – vollständiger Text im Originaldokument. Originaldokument (PDF, EMA)
Gilt für: TAXOTERE 80 mg/2 ml Konzentrat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 80 mg/4 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 160 mg/8 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Pharmakotherapeutische Gruppe: Taxane, ATC-Code: L01CD 02.
Wirkmechanismus
Docetaxel ist eine antineoplastisch wirksame Substanz, deren Wirkung auf einer gesteigerten Polymerisation von Tubulin zu stabilen Mikrotubuli beruht. Gleichzeitig wird die Depolymerisation gehemmt, was zu einer deutlichen Abnahme an freiem Tubulin führt. Die Anlagerung von Docetaxel an die Mikrotubuli ändert nichts an der Zahl ihrer Protofilamente.
In-vitro-Untersuchungen zeigen, dass Docetaxel das mikrotubuläre Netzwerk der Zellen zerstört, welches für lebenswichtige Zellfunktionen der Mitose- und Interphasen essenziell ist.
Pharmakodynamische Wirkungen
Docetaxel ist in vitro zytotoxisch gegenüber verschiedenen tierischen und menschlichen Tumorzelllinien und in klonogenen Assays gegen frisch biopsierte menschliche Tumorzellen.
Docetaxel erreicht hohe intrazelluläre Konzentrationen und eine lange intrazelluläre Verweildauer.
Zusätzlich war Docetaxel bei einigen, aber nicht allen Zelllinien aktiv, die vermehrt p-Glykoprotein bilden, das auf dem „Multidrug Resistance Gene“ codiert ist. In vivo wirkt Docetaxel unabhängig vom
Applikationszeitplan und zeigt ein breites Aktivitätsspektrum gegenüber fortgeschrittenen Maustumoren und menschlichen Xenografttumoren.
Klinische Wirksamkeit und Sicherheit
Brustkrebs
TAXOTERE in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid: adjuvante Therapie
Patientinnen mit operablem, nodal positivem Brustkrebs (TAX 316)
Die Daten einer multizentrischen, offenen, randomisierten Studie stützen die Anwendung von Docetaxel für die adjuvante Behandlung von Patientinnen mit operablem, nodal positivem Brustkrebs und KPS ≥ 80 % zwischen 18 und 70 Jahren.
Nach Stratifikation nach der Zahl der befallenen Lymphknoten (1–3, 4+) wurden 1491 Patientinnen randomisiert und erhielten entweder 1 Stunde nach Gabe von Doxorubicin 50 mg/m2 und Cyclophosphamid 500 mg/m2 Docetaxel 75 mg/m2 (TAC-Arm) oder Doxorubicin 50 mg/m2, gefolgt von Fluorouracil 500 mg/m2 und Cyclophosphamid 500 mg/m2 (FAC-Arm). Beide Therapieregime wurden alle 3 Wochen einmal über 6 Zyklen gegeben.
Docetaxel wurde als 1-stündige Infusion gegeben, alle anderen Arzneimittel wurden als intravenöser Bolus am ersten Tag gegeben. G-CSF wurde als Sekundärprophylaxe Patientinnen verabreicht, bei denen eine komplizierte Neutropenie auftrat (febrile Neutropenie, verlängerte Neutropenie oder Infektion).
Patientinnen im TAC-Arm erhielten eine antibiotische Prophylaxe mit Ciprofloxacin 500 mg oral zweimal täglich über 10 Tage, beginnend am Tag 5 jedes Zyklus, oder eine vergleichbare Therapie. In beiden Armen erhielten Patientinnen mit positivem Estrogen- und/oder Progesteron-Rezeptor-Status nach dem letzten Zyklus der Chemotherapie täglich 20 mg Tamoxifen über 5 Jahre. Ergänzend wurde in den teilnehmenden Einrichtungen eine Bestrahlungstherapie gemäß aktuell gültigen Richtlinien geplant und bei 69 % der Patientinnen angewendet, die TAC erhielten, und bei 72 % der Patientinnen, die FAC erhielten.
Auszug – vollständiger Text im Originaldokument. Originaldokument (PDF, EMA)
5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften
Gilt für: TAXOTERE 20 mg/0,5 ml Konzentrat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 20 mg/1 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 80 mg/4 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung · TAXOTERE 160 mg/8 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Resorption
Die Pharmakokinetik von Docetaxel wurde bei Krebspatienten nach Gabe von 20–115 mg/m2 in Phase-I-Studien ermittelt. Das kinetische Profil von Docetaxel ist dosisunabhängig. Die Pharmakokinetik folgt einem Dreikompartimentmodell mit Halbwertszeiten für α-, β- und γ(- terminale)-Phasen von entsprechend 4 min, 36 min bzw. zwischen 11,1 Stunden und 17,5 Stunden bei einer Probennahme von bis zu 24 Stunden. Eine zusätzliche Studie zur Beurteilung der Pharmakokinetik von Docetaxel in ähnlichen Dosen (75 – 100 mg/m2) bei Patienten, jedoch über ein längeres Zeitintervall (über 22 Tage), ergab eine längere mittlere terminale Eliminationshalbwertszeit zwischen 91 und 120 Stunden. Die späte Phase ist teilweise auf einen relativ langsamen Efflux von Docetaxel aus dem peripheren Kompartiment zurückzuführen.
Verteilung
Bei einer Gabe von 100 mg/m2 als einstündige i. v. Infusion beträgt der Cmax-Wert 3,7 µg/ml und die AUC 4,6 µg/ml/h. Der anfänglich starke Abfall resultiert aus der Verteilung in periphere Bereiche, und die späte Phase kommt teilweise durch den relativ langsamen Rückfluss aus den peripheren Bereichen zustande. Die Gesamtkörperclearance beträgt 21 l/h/m2 und das Verteilungsvolumen im Steady State 113 l. Die interindividuellen Schwankungen der Gesamtkörperclearance betragen ca.
50 %. Docetaxel ist zu mehr als 95 % an Plasmaproteine gebunden.
Elimination
Bei drei Krebspatienten wurde eine Studie mit 14C-markiertem Docetaxel durchgeführt. Docetaxel wurde nach Cytochrom-P450-vermittelter oxidativer Metabolisierung der Tertiärbutylester-Gruppe innerhalb von sieben Tagen sowohl im Urin als auch in Faeces ausgeschieden, wobei 6 % der verabreichten Radioaktivität im Urin und 75 % in Faeces festgestellt wurden. 80 % der in Faeces gefundenen Radioaktivität tritt in den ersten 48 Stunden in Form eines inaktiven Haupt- und dreier inaktiver Nebenmetaboliten und nur einer kleinen Menge unveränderter Substanz auf.
Besondere Patientengruppen
Alter und Geschlecht
Auszug – vollständiger Text im Originaldokument. Originaldokument (PDF, EMA)
Gilt für: TAXOTERE 80 mg/2 ml Konzentrat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung
Resorption
Die Pharmakokinetik von Docetaxel wurde bei Krebspatienten nach Gabe von 20–115 mg/m2 in Phase-I-Studien ermittelt. Das kinetische Profil von Docetaxel ist dosisunabhängig. Die Pharmakokinetik folgt einem Dreikompartimentmodell mit Halbwertszeiten für α-, β- und γ(- terminale)-Phasen von entsprechend4 min, 36 min bzw. zwischen 11,1 Stunden und 17,5 Stunden bei einer Probennahme von bis zu 24 Stunden. Eine zusätzliche Studie zur Beurteilung der Pharmakokinetik von Docetaxel in ähnlichen Dosen (75 – 100 mg/m2) bei Patienten, jedoch über ein längeres Zeitintervall (über 22 Tage), ergab eine längere mittlere terminale Eliminationshalbwertszeit zwischen 91 und 120 Stunden.
Die späte Phase ist teilweise auf einen relativ langsamen Efflux von Docetaxel aus dem peripheren Kompartiment zurückzuführen.
Verteilung
Bei einer Gabe von 100 mg/m2 als einstündige i. v. Infusion beträgt der Cmax-Wert 3,7 µg/ml und die AUC 4,6 µg/ml/h. Der anfänglich starke Abfall resultiert aus der Verteilung in periphere Bereiche, und die späte Phase kommt teilweise durch den relativ langsamen Rückfluss aus den peripheren Bereichen zustande. Die Gesamtkörperclearance beträgt 21 l/h/m2 und das Verteilungsvolumen im Steady State 113 l. Die interindividuellen Schwankungen der Gesamtkörperclearance betragen ca.
50 %. Docetaxel ist zu mehr als 95 % an Plasmaproteine gebunden.
Elimination
Bei drei Krebspatienten wurde eine Studie mit 14C-markiertem Docetaxel durchgeführt. Docetaxel wurde nach Cytochrom-P450-vermittelter oxidativer Metabolisierung der Tertiärbutylester-Gruppe innerhalb von sieben Tagen sowohl im Urin als auch in Faeces ausgeschieden, wobei 6 % der verabreichten Radioaktivität im Urin und 75 % in Faeces festgestellt wurden. 80 % der in Faeces gefundenen Radioaktivität tritt in den ersten 48 Stunden in Form eines inaktiven Haupt- und dreier inaktiver Nebenmetaboliten und nur einer kleinen Menge unveränderter Substanz auf.
Besondere Patientengruppen
Alter und Geschlecht
Auszug – vollständiger Text im Originaldokument. Originaldokument (PDF, EMA)
Stand der Information: Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu/ verfügbar.
Quelle: Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), Produktinformation. Keine Werbung, keine Therapieempfehlung. Bei Fragen zur eigenen Behandlung: Ärztin, Arzt oder Apotheke.