Bazedoxifen
Conbriza · ATC-Code G03XC02
Auch bekannt als: bazedoxifene, Bazedoksifen
- Steckbrief
- Wirkstoff
- Bazedoxifen (INN: bazedoxifene)
- Wirkstoffgruppe
- Selektiver Estrogenrezeptormodulator
- ATC-Code
- G03XC02
- Zulassung
- EU-weit zentral zugelassen (EMA)
- Darreichungsformen
- CONBRIZA 20 mg Filmtabletten
- Zulassungsinhaber
- Pfizer Europe MA EEIG
- Stand der Information
- 2026-10-29
Das Wichtigste in Kürze
Bazedoxifen (Conbriza) ist ein selektiver Estrogenrezeptor-Modulator (SERM) zur Behandlung der postmenopausalen Osteoporose bei Frauen mit erhöhtem Frakturrisiko.
Anwendung
- Behandlung der postmenopausalen Osteoporose bei Frauen mit erhöhtem Frakturrisiko.
- Gezeigt wurde eine signifikante Verminderung von Wirbelkörperfrakturen; eine Wirksamkeit gegen Hüftfrakturen wurde nicht nachgewiesen.
Dosierung
- Eine Tablette zu 20 mg einmal täglich, zu jeder Tageszeit, mit oder ohne Nahrung.
- Höhere Dosen als 20 mg werden nicht empfohlen.
- Bei unzureichender Zufuhr Calcium und/oder Vitamin D ergänzen.
- Keine Dosisanpassung bei leichter oder mittelschwerer Nierenfunktionsstörung oder aufgrund des Alters; Vorsicht bei schwerer Nierenfunktionsstörung; bei Leberfunktionsstörung nicht empfohlen.
Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
- Aktive oder frühere venöse thromboembolische Ereignisse (tiefe Venenthrombose, Lungenembolie, Netzhautvenenthrombose).
- Frauen im gebärfähigen Alter.
- Ungeklärte Uterusblutungen; Anzeichen oder Symptome eines Endometriumkarzinoms.
Wichtige Warnhinweise
- Erhöhtes Risiko für venöse Thromboembolien, am höchsten im ersten Behandlungsjahr; nicht empfohlen bei Frauen mit erhöhtem VTE-Risiko.
- Vor und während längerer Immobilisierung absetzen und erst bei voller Mobilität wieder beginnen.
- Jede Uterusblutung unter der Therapie ist unerwartet und muss abgeklärt werden.
- Kann die Serumtriglyceride erhöhen; Vorsicht bei bekannter Hypertriglyceridämie.
- Bei prämenopausalen Frauen und bei Brustkrebs nicht untersucht bzw. nicht empfohlen.
Nebenwirkungen
- Am häufigsten: Hitzewallungen und Muskelkrämpfe (einschließlich Wadenkrämpfen); meist leicht bis mittelschwer.
- Weitere: Überempfindlichkeit, Somnolenz, Mundtrockenheit, Urtikaria, Ausschlag, Juckreiz, periphere Ödeme, erhöhte Triglyceride und Leberwerte.
- Schwerwiegend: tiefe Venenthrombose, Lungenembolie, Netzhautvenenthrombose.
Wechselwirkungen
- UGT-Induktoren wie Rifampicin, Phenobarbital, Carbamazepin und Phenytoin können die Bazedoxifen-Konzentration senken.
- Kaum CYP-vermittelter Stoffwechsel; Erhöhung hormonbindender Globuline (CBG, SHBG, TBG).
Schwangerschaft und Stillzeit
- Nur für postmenopausale Frauen; bei gebärfähigen Frauen kontraindiziert. Nicht während der Stillzeit anwenden.
Zusammenfassung der offiziellen Fachinformation, erstellt mit KI am 2026-10-29. Jede Zahl wurde automatisch gegen den Originaltext geprüft. Nicht ärztlich geprüft – maßgeblich ist die vollständige Fachinformation.
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EU – zentral zugelassen (alle Mitgliedstaaten)
- ConbrizaPfizer Europe MA EEIG · EMEA/H/C/000913
Quelle: Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), Produktinformation
Handelsnamen in 3 weiteren europäischen Ländern
- Island
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- Liechtenstein
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- Norwegen
- Conbriza
EMA – Article 57 product data (EU/EEA), 2026-10-29
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Quellen
- European Medicines Agency. Conbriza – EPAR, Product Information. 2026-10-29. https://www.ema.europa.eu/de/documents/product-information/conbriza-epar-product-information_de.pdf
- Wikidata (CC0): ATC G03XC.
Redaktion: Medelix Redaktion · zuletzt aktualisiert am 2026-10-29 · Wie diese Seiten entstehen · Fehler melden
Quelle: Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), Produktinformation. Keine Werbung, keine Therapieempfehlung. Bei Fragen zur eigenen Behandlung: Ärztin, Arzt oder Apotheke.