Apixaban: Packungsbeilage (Gebrauchsinformation)
Für Patientinnen und Patienten
Packungsbeilage (Gebrauchsinformation) im Wortlaut
Packungsbeilage: Eliquis 2,5 mg Filmtabletten
1. Was ist Eliquis und wofür wird es angewendet?
Eliquis enthält den Wirkstoff Apixaban und gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die man als Antikoagulanzien bezeichnet. Dieses Arzneimittel hilft der Entstehung von Blutgerinnseln vorzubeugen, indem es Faktor Xa, einen wichtigen Bestandteil des Blutgerinnungssystems, hemmt.
Eliquis wird bei Erwachsenen eingesetzt:
- um die Bildung von Blutgerinnseln (tiefe Venenthrombose [TVT]) nach einer Hüftgelenks- oder Kniegelenksersatzoperation zu verhindern. Nach einer derartigen Operation an Hüfte oder Knie haben Sie möglicherweise ein erhöhtes Risiko, Blutgerinnsel in Ihren Beinvenen zu entwickeln.
Dies kann zu einem schmerzhaften oder schmerzlosen Anschwellen der Beine führen. Wenn ein Blutgerinnsel aus Ihrem Bein in Ihre Lunge gelangt, kann es den Blutfluss blockieren und Luftnot mit oder ohne Schmerzen in der Brust verursachen. Eine solche Erkrankung (Lungenembolie) kann lebensbedrohlich sein und erfordert sofortige ärztliche Behandlung.
- um die Bildung von Blutgerinnseln im Herzen bei Patienten mit bestimmten
Herzrhythmusstörungen (Vorhofflimmern) und mindestens einem weiteren Risikofaktor zu verhindern. Blutgerinnsel können sich lösen, zum Gehirn wandern und dort einen Schlaganfall verursachen oder zu anderen Organen wandern und dort den normalen Blutzufluss behindern (dies wird auch systemische Embolie genannt). Ein Schlaganfall kann lebensbedrohlich sein und erfordert sofortige ärztliche Behandlung.
- zur Behandlung von Blutgerinnseln in den Venen Ihrer Beine (tiefe Venenthrombose) und den Blutgefäßen Ihrer Lunge (Lungenembolie) sowie um die erneute Bildung von Blutgerinnseln in den Blutgefäßen Ihrer Beine und/oder Lunge zu verhindern.
Eliquis wird bei Kindern im Alter von 28 Tagen bis unter 18 Jahren zur Behandlung von Blutgerinnseln und zur Vorbeugung eines Wiederauftretens von Blutgerinnseln in den Venen oder in den Blutgefäßen der Lunge angewendet.
Siehe Abschnitt 3 für die gemäß dem Körpergewicht empfohlene Dosis.
2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Eliquis beachten?
Eliquis darf nicht eingenommen werden, wenn
- Sie allergisch gegen Apixaban oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
- Sie übermäßig bluten;
- Sie an einer Erkrankung eines Körperorgans leiden, die das Risiko einer schweren Blutung erhöht (z.B. ein bestehendes oder kürzlich abgeheiltes Geschwür in Ihrem Magen-Darm-Trakt oder eine kürzlich aufgetretene Blutung im Gehirn);
- Sie eine Lebererkrankung haben, die mit einer verstärkten Blutungsneigung einhergeht (hepatische Koagulopathie);
- Sie ein Arzneimittel zum Schutz vor Blutgerinnseln einnehmen (z.B. Warfarin,
Rivaroxaban, Dabigatran oder Heparin) außer bei einer Umstellung der gerinnungshemmenden Behandlung, wenn bei Ihnen ein venöser oder arterieller Zugang vorliegt, dessen Durchgängigkeit mit Heparin erhalten wird oder wenn ein Schlauch in Ihr Blutgefäß eingeführt wird (Katheterablation), um einen unregelmäßigen Herzschlag (Arrhythmie) zu behandeln.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen, wenn einer dieser Faktoren bei Ihnen zutrifft:
- erhöhtes Blutungsrisiko z.B.:
- durch eine Blutgerinnungsstörung, einschließlich Erkrankungen, die eine verminderte Funktionsfähigkeit der Blutplättchen verursachen;
- durch sehr stark erhöhten Blutdruck, der durch medizinische Behandlung nicht ausreichend kontrolliert werden kann;
- wenn Sie älter als 75 Jahre sind;
- wenn Sie 60 kg oder weniger wiegen;
- wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden oder dialysiert werden;
- Leberprobleme oder Leberprobleme in der Vergangenheit;
- Bei Patienten mit Anzeichen einer veränderten Leberfunktion wird dieses Arzneimittel nur mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden.
- wenn Sie einen Plastikschlauch (Katheter) oder eine Injektion in Ihre Wirbelsäule (zur Anästhesie oder Schmerzminderung) hatten, wird Sie Ihr Arzt anweisen, dieses Arzneimittel 5 Stunden nach der Entfernung des Katheters oder später einzunehmen;
- wenn Sie eine künstliche Herzklappe haben;
- wenn Ihr Arzt feststellt, dass Ihr Blutdruck schwankt oder eine andere Behandlung oder ein chirurgischer Eingriff geplant ist, um ein Blutgerinnsel aus Ihren Lungen zu entfernen.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Eliquis ist erforderlich:
- wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer als Antiphospholipid-Syndrom bezeichneten Erkrankung (einer Störung des Immunsystems, die das Risiko von Blutgerinnseln erhöht) leiden, teilen Sie dies Ihrem Arzt mit, der entscheiden wird, ob die Behandlung verändert werden muss.
Wenn Sie sich einer Operation oder einem Eingriff, der Blutungen verursachen kann, unterziehen müssen, wird Ihr Arzt Sie möglicherweise auffordern, Eliquis vorübergehend abzusetzen. Bitte fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein Eingriff Blutungen verursachen kann.
Kinder und Jugendliche
Dieses Arzneimittel wird für Kinder und Jugendliche mit einem Körpergewicht von unter 35 kg nicht empfohlen.
Einnahme von Eliquis zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
Einige Arzneimittel können die Wirksamkeit von Eliquis verstärken und einige können seine Wirksamkeit vermindern. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie mit Eliquis behandelt werden sollen, wenn Sie solche Arzneimittel einnehmen, und wie eng Sie überwacht werden müssen.
Die folgenden Arzneimittel können die Wirkungen von Eliquis verstärken und die Wahrscheinlichkeit einer unerwünschten Blutung erhöhen:
- bestimmte Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (z.B. Ketoconazol);
- bestimmte gegen Viren wirksame Arzneimittel gegen HIV/AIDS (z.B. Ritonavir);
- andere Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung (z.B. Enoxaparin, etc.);
- entzündungshemmende oder schmerzlindernde Arzneimittel (z.B. Acetylsalicylsäure oder Naproxen). Sie haben ein besonders erhöhtes Blutungsrisiko, wenn Sie über 75 Jahre alt sind und Acetylsalicylsäure einnehmen;
- Arzneimittel gegen hohen Blutdruck und Herzprobleme (z.B. Diltiazem);
- Antidepressiva, die als selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer oder Serotonin- Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer bezeichnet werden.
Die folgenden Arzneimittel könnten die Wirkung von Eliquis (der Bildung von Blutgerinnseln vorzubeugen) vermindern:
- Arzneimittel gegen Epilepsie oder Krampfanfälle (z.B. Phenytoin);
- Johanniskraut (ein pflanzliches Mittel gegen Depression);
- Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose oder anderen Infektionen (z.B. Rifampicin).
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal um Rat.
Die Auswirkungen von Eliquis auf eine Schwangerschaft und das ungeborene Kind sind nicht bekannt. Wenn Sie schwanger sind, sollten Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen. Informieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn Sie während der Behandlung mit diesem Arzneimittel schwanger werden.
Es ist nicht bekannt, ob Eliquis in die Muttermilch übertritt. Fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal um Rat, bevor Sie dieses Arzneimittel während der Stillzeit einnehmen. Ihr Arzt oder Apotheker wird Sie beraten, ob Sie abstillen oder die Behandlung mit diesem Arzneimittel absetzen/nicht beginnen sollen.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Für Eliquis wurde keine Beeinträchtigung Ihrer Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen nachgewiesen.
Eliquis enthält Lactose (eine Zuckerart) und Natrium
Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei".
3. Wie ist Eliquis einzunehmen?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.
Fragen Sie bei Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Dosis
Schlucken Sie die Tablette mit einem Glas Wasser. Eliquis kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
Versuchen Sie, die Tabletten immer zur gleichen Tageszeit einzunehmen, um den bestmöglichen Therapieerfolg zu erzielen.
Falls Sie Schwierigkeiten mit dem Schlucken der ganzen Tablette haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über alternative Wege Eliquis einzunehmen. Die Tablette kann zerstoßen werden und kurz vor der Einnahme in Wasser, 5 % Glucose in Wasser oder Apfelsaft gelöst oder mit Apfelmus vermischt werden.
Anleitung für das Zerstoßen:
- Zerstoßen Sie die Tabletten mit einem Pistill und Mörser.
- Überführen Sie das gesamte Pulver vorsichtig in ein geeignetes Behältnis und mischen Sie das Pulver mit z.B. 30 ml (2 Esslöffel) Wasser oder einer der anderen oben genannten Flüssigkeiten, um eine Mischung herzustellen.
- Schlucken Sie das Gemisch.
- Spülen Sie danach das Pistill und den Mörser, welche Sie zum Zerstoßen der Tablette verwendet haben, und das Behältnis mit ein wenig Wasser oder einer der anderen Flüssigkeiten (z.B. mit 30 ml) ab und trinken die aufgefangene Flüssigkeit.
Falls notwendig, kann Ihnen der Arzt auch die zerstoßene Eliquis Tablette in 60 ml Wasser oder 5 % Glucose in Wasser lösen und über eine Magensonde geben.
Nehmen Sie Eliquis wie folgt ein:
Zur Verhinderung der Blutgerinnselbildung nach einer Hüftgelenks- oder Kniegelenksersatzoperation.
Die empfohlene Dosis beträgt 2 x täglich eine Tablette Eliquis 2,5 mg, z.B. eine Tablette morgens und eine Tablette abends.
Sie sollten die erste Tablette 12 bis 24 Stunden nach Ihrer Operation einnehmen.
Nach einer größeren Hüftoperation werden Sie die Tabletten üblicherweise für 32 bis 38 Tage einnehmen.
Nach einer größeren Knieoperation werden Sie die Tabletten üblicherweise für 10 bis 14 Tage einnehmen.
Zur Verhinderung der Blutgerinnselbildung im Herzen bei Patienten mit bestimmten Herzrhythmusstörungen und mindestens einem weiteren Risikofaktor.
Die empfohlene Dosis beträgt 2 x täglich eine Tablette Eliquis 5 mg.
Die empfohlene Dosis beträgt 2 x täglich eine Tablette Eliquis 2,5 mg, wenn:
- Sie eine schwere Beeinträchtigung der Nierenfunktion haben;
- mindestens zwei der folgenden Kriterien auf Sie zutreffen:
- Ihre Blutwerte deuten auf eine verminderte Nierenfunktion hin (Wert für Serumkreatinin ist 1,5 mg/dl [133 Mikromol/l] oder höher);
- Sie sind mindestens 80 Jahre alt;
- Ihr Körpergewicht beträgt 60 kg oder weniger.
Die empfohlene Dosis beträgt eine Tablette 2 x täglich, z.B. eine Tablette morgens und eine Tablette abends. Ihr Arzt wird entscheiden, wie lange Sie die Behandlung fortsetzen müssen.
Zur Behandlung von Blutgerinnseln in den Venen Ihrer Beine (tiefe Venenthrombose) und den Blutgefäßen Ihrer Lunge Die empfohlene Dosis beträgt zwei Tabletten Eliquis 5 mg 2 x täglich für die ersten 7 Tage, z.B. zwei Tabletten morgens und zwei Tabletten abends.
Nach 7 Tagen beträgt die empfohlene Dosis eine Tablette Eliquis 5 mg 2 x täglich, z.B. eine Tablette morgens und eine Tablette abends.
Zur Verhinderung einer erneuten Bildung von Blutgerinnseln nach einer Behandlung von 6 Monaten Die empfohlene Dosis beträgt eine Tablette Eliquis 2,5 mg 2 x täglich, z.B. eine Tablette morgens und eine Tablette abends.
Ihr Arzt wird entscheiden, wie lange Sie die Behandlung fortsetzen müssen.
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
Zur Behandlung von Blutgerinnseln und zur Vorbeugung eines Wiederauftretens von Blutgerinnseln in den Venen oder in den Blutgefäßen der Lunge.
Dieses Arzneimittel sollte immer genau nach Anweisung Ihres Arztes bzw. dem Arzt des Kindes oder dem Apotheker eingenommen bzw. verabreicht werden. Fragen Sie bei Ihrem Arzt bzw. dem Arzt des Kindes oder einem Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Versuchen Sie, die Tabletten immer zur gleichen Tageszeit einzunehmen bzw. zu verabreichen, um den bestmöglichen Therapieerfolg zu erzielen.
Die Dosis von Eliquis hängt vom Körpergewicht ab und wird vom Arzt berechnet.
Die empfohlene Dosis für Kinder und Jugendliche mit einem Körpergewicht von mindestens 35 kg beträgt vier Tabletten Eliquis 2,5 mg 2 x täglich für die ersten 7 Tage, z.B. vier Tabletten morgens und vier Tabletten abends.
Nach 7 Tagen beträgt die empfohlene Dosis zwei Tabletten Eliquis 2,5 mg 2 x täglich, z.B. zwei Tabletten morgens und zwei Tabletten abends.
Für Eltern oder Betreuungspersonen: Bitte beobachten Sie das Kind, um sicherzustellen, dass die vollständige Dosis eingenommen wird.
Es ist wichtig, geplante Arzttermine einzuhalten, da die Dosis möglicherweise angepasst werden muss, wenn sich das Gewicht ändert.
Wenn nötig, kann Ihr Arzt Ihre gerinnungshemmende Behandlung wie folgt umstellen:
- Umstellung von Eliquis auf gerinnungshemmende Arzneimittel
Beenden Sie die Einnahme von Eliquis. Beginnen Sie die Behandlung mit dem gerinnungshemmenden Arzneimittel (z.B. Heparin) zu dem Zeitpunkt, an dem Sie die nächste Tablette eingenommen hätten.
- Umstellung von einem gerinnungshemmenden Arzneimittel auf Eliquis
Beenden Sie die Behandlung mit dem gerinnungshemmenden Arzneimittel. Beginnen Sie mit der Einnahme von Eliquis zu dem Zeitpunkt, an dem Sie die nächste Dosis des gerinnungshemmenden Arzneimittels erhalten hätten. Dann fahren Sie wie normal fort.
- Umstellung von gerinnungshemmenden Vitamin-K-Antagonisten (z.B. Warfarin) auf Eliquis Beenden Sie die Einnahme des Vitamin-K-Antagonisten. Ihr Arzt muss Ihr Blut untersuchen und wird bestimmen, wann Sie mit der Eliquis-Behandlung beginnen können.
- Umstellung von Eliquis auf eine gerinnungshemmende Behandlung mit Vitamin-K-Antagonisten (z.B. Warfarin) Wenn Ihnen Ihr Arzt sagt, dass Sie eine Behandlung mit einem Vitamin-K-Antagonisten beginnen sollen, müssen Sie Eliquis noch mindestens die ersten 2 Tage mit dem Vitamin-K-Antagonisten gemeinsam einnehmen. Ihr Arzt wird Ihr Blut untersuchen und Ihnen sagen, wann Sie die Einnahme von Eliquis beenden sollen.
Patienten, die sich einer Kardioversion unterziehen
Wenn bei Ihnen ein anormaler Herzschlag mittels einer sogenannten Kardioversion wieder normalisiert werden muss, nehmen Sie dieses Arzneimittel genau zu den Zeitpunkten ein, die Ihnen von Ihrem Arzt genannt werden, um der Bildung von Blutgerinnseln im Gehirn und in anderen Blutgefäßen Ihres Körpers vorzubeugen.
Wenn Sie eine größere Menge von Eliquis eingenommen haben, als Sie sollten
Informieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn Sie mehr als die verschriebene Dosis dieses Arzneimittels eingenommen haben. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit, auch wenn keine Tabletten mehr in der Packung sind.
Wenn Sie eine größere Menge von Eliquis eingenommen haben als empfohlen, kann bei Ihnen ein erhöhtes Blutungsrisiko bestehen. Wenn es zu einer Blutung kommt, kann unter Umständen eine Operation, die Gabe von Bluttransfusionen oder eine andere Behandlung, die die Anti-FXa-Aktivität aufhebt, erforderlich werden.
Wenn Sie die Einnahme von Eliquis vergessen haben
- Wenn Sie eine morgendliche Einnahme vergessen haben, nehmen Sie die Tablette, sobald Sie es bemerken; die Einnahme kann zusammen mit der Abenddosis erfolgen.
- Eine vergessene Abenddosis darf nur am selben Abend eingenommen werden. Nehmen Sie nicht am nächsten Morgen zwei Dosen ein; setzen Sie stattdessen die Einnahme wie gewohnt zweimal täglich wie empfohlen am nächsten Tag fort.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, was Sie tun sollen oder wenn Sie mehr als eine Dosis versäumt haben, fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder medizinisches Fachpersonal um Rat.
Wenn Sie die Einnahme von Eliquis abbrechen
Brechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt ab, da das Risiko ein Blutgerinnsel zu entwickeln erhöht sein könnte, wenn Sie die Behandlung vorzeitig abbrechen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Eliquis kann für drei unterschiedliche Krankheitsbilder eingesetzt werden. Die bekannten Nebenwirkungen und die Häufigkeit des Auftretens können sich je nach Krankheitsbild unterscheiden und sind weiter unten separat aufgeführt. Für diese Krankheitsbilder sind die am häufigsten auftretenden Nebenwirkungen dieses Arzneimittels Blutungen, welche auch möglicherweise lebensbedrohlich sein können und sofort medizinisch abgeklärt werden müssen.
Die nachfolgenden Nebenwirkungen sind bekannt bei der Einnahme von Eliquis zur Vermeidung der Bildung von Blutgerinnseln nach einer Hüftgelenks- oder Kniegelenksersatzoperation.
Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Anämie, die Müdigkeit und Blässe verursachen kann;
- Blutungen einschließlich:
- Blutergüsse und Schwellungen;
- Übelkeit (Unwohlsein).
Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- verminderte Anzahl von Thrombozyten (Blutplättchen) im Blut (was die Blutgerinnung beeinflussen kann);
- Blutungen:
- kommen nach Ihrer Operation vor einschließlich Blutergüssen und Schwellungen,
Austritt von Blut oder Flüssigkeit aus der Operationswunde/dem Operationsschnitt (Wundsekretion) oder der Injektionsstelle;
- im Magen, Darm oder helles/rotes Blut im Stuhl;
- Blut im Urin;
- Nasenbluten;
- aus der Vagina;
- niedriger Blutdruck mit möglichem Schwächegefühl und beschleunigtem Herzschlag;
- Blutuntersuchungen können folgende Störungen aufdecken:
- eine gestörte Leberfunktion;
- den Anstieg bestimmter Leberenzyme;
- erhöhte Bilirubin-Werte, einem Abbauprodukt der roten Blutkörperchen, das zu einer Gelbfärbung der Haut und der Augen führen kann;
- Juckreiz.
Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
- allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen), die Schwellungen des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge und/oder des Rachens und Atemprobleme verursachen können.
Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Symptome bei sich feststellen.
- Blutungen:
- in einen Muskel;
- in den Augen;
- aus dem Zahnfleisch und Blut im Speichel beim Husten;
- aus dem Enddarm (Mastdarm);
- Haarverlust.
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Blutungen:
- im Gehirn oder in der Wirbelsäule;
- in Lunge und Rachen;
- im Mund;
- in den Bauch oder den Raum hinter der Bauchhöhle;
- von einer Hämorrhoide;
- nachgewiesen in Tests, die Blut im Stuhl oder im Urin anzeigen;
- Hautausschlag, der Blasen bilden kann und wie kleine Zielscheiben aussieht (zentrale dunkle Flecken, umgeben von einem helleren Bereich, mit einem dunklen Ring um den Rand) (Erythema multiforme);
- Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis), die zu Hautausschlag oder spitzen, flachen, roten, runden Flecken unter der Hautoberfläche oder Blutergüssen führen kann.
- Blutungen in der Niere, die manchmal mit Blut im Urin einhergehen und dazu führen, dass die Nieren nicht mehr richtig arbeiten (Antikoagulanzien-assoziierte Nephropathie).
Die nachfolgenden Nebenwirkungen sind bekannt bei der Einnahme von Eliquis zur Verhinderung der Blutgerinnselbildung im Herzen bei Patienten mit bestimmten Herzrhythmusstörungen und mindestens einem weiteren Risikofaktor.
Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Blutungen einschließlich:
- in den Augen;
- im Magen oder Darm;
- aus dem Enddarm (Mastdarm);
- Blut im Urin;
- Nasenbluten;
- Zahnfleischbluten;
- Blutergüsse und Schwellungen;
- Anämie, die Müdigkeit und Blässe verursachen kann;
- niedriger Blutdruck mit möglichem Schwächegefühl und beschleunigtem Herzschlag;
- Übelkeit (Unwohlsein);
- Blutuntersuchungen können folgende Störungen aufdecken:
- eine Erhöhung der Gamma-Glutamyltransferase (GGT).
Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Blutungen:
- im Gehirn oder in der Wirbelsäule;
- im Mund oder Blut im Speichel beim Husten;
- in den Bauch, oder aus der Vagina;
- helles/rotes Blut im Stuhl;
- Blutungen nach einer Operation einschließlich Blutergüssen und Schwellungen, Austritt von Blut oder Flüssigkeit aus der Operationswunde/dem Operationsschnitt (Wundsekretion) oder der Injektionsstelle;
- von einer Hämorrhoide;
- nachgewiesen in Tests, die Blut im Stuhl oder im Urin anzeigen;
- verminderte Anzahl von Thrombozyten (Blutplättchen) im Blut (was die Blutgerinnung beeinflussen kann);
- Blutuntersuchungen können folgende Störungen aufdecken:
- eine gestörte Leberfunktion;
- den Anstieg bestimmter Leberenzyme;
- erhöhte Bilirubin-Werte, einem Abbauprodukt der roten Blutkörperchen, das zu einer Gelbfärbung der Haut und der Augen führen kann;
- Hautausschlag;
- Juckreiz;
- Haarverlust;
- allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen), die Schwellungen des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge und/oder des Rachens und Atemprobleme verursachen können.
Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Symptome bei sich feststellen.
Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
- Blutungen:
- in Lunge und Rachen;
- in den Raum hinter der Bauchhöhle;
- in einen Muskel.
Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
- Hautausschlag, der Blasen bilden kann und wie kleine Zielscheiben aussieht (zentrale dunkle Flecken, umgeben von einem helleren Bereich, mit einem dunklen Ring um den Rand) (Erythema multiforme).
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis), die zu Hautausschlag oder spitzen, flachen, roten, runden Flecken unter der Hautoberfläche oder Blutergüssen führen kann.
- Blutungen in der Niere, die manchmal mit Blut im Urin einhergehen und dazu führen, dass die Nieren nicht mehr richtig arbeiten (Antikoagulanzien-assoziierte Nephropathie).
Die nachfolgenden Nebenwirkungen sind bekannt bei der Einnahme von Eliquis zur Behandlung oder Verhinderung der erneuten Bildung von Blutgerinnseln in den Venen Ihrer Beine und den Blutgefäßen Ihrer Lunge
Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Blutungen einschließlich:
- Nasenbluten;
- Zahnfleischbluten;
- Blut im Urin;
- Blutergüsse und Schwellungen;
- Blutungen im Magen, im Darm, aus dem Enddarm (Mastdarm);
- im Mund;
- aus der Vagina;
- Anämie, die Müdigkeit und Blässe verursachen kann;
- verminderte Anzahl von Thrombozyten (Blutplättchen) im Blut (was die Blutgerinnung beeinflussen kann);
- Übelkeit (Unwohlsein);
- Hautausschlag;
- Blutuntersuchungen können folgende Störungen aufdecken:
- eine Erhöhung der Gamma-Glutamyltransferase (GGT) oder Alanin-Aminotransferase (ALT).
Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Niedriger Blutdruck, wodurch Sie sich schwach fühlen oder einen beschleunigten Herzschlag haben können
- Blutungen:
- in den Augen;
- im Mund oder Blut im Speichel beim Husten;
- helles/rotes Blut im Stuhl;
- nachgewiesen in Tests, die Blut im Stuhl oder im Urin anzeigen;
- Blutungen nach einer Operation einschließlich Blutergüssen und Schwellungen, Austritt von Blut oder Flüssigkeit aus der Operationswunde/dem Operationsschnitt (Wundsekretion) oder der Injektionsstelle;
- von einer Hämorrhoide;
- in einen Muskel;
- Juckreiz;
- Haarverlust;
- allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen), die Schwellungen des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge und/oder des Rachens und Atemprobleme verursachen können.
Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Symptome bei sich feststellen.
- Blutuntersuchungen können folgende Störungen aufdecken:
- eine gestörte Leberfunktion;
- den Anstieg bestimmter Leberenzyme;
- erhöhte Bilirubin-Werte, einem Abbauprodukt der roten Blutkörperchen, das zu einer Gelbfärbung der Haut und der Augen führen kann.
Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
- Blutungen:
- im Gehirn oder in der Wirbelsäule;
- in der Lunge.
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Blutungen:
- in den Bauch oder den Raum hinter der Bauchhöhle.
- Hautausschlag, der Blasen bilden kann und wie kleine Zielscheiben aussieht (zentrale dunkle Flecken, umgeben von einem helleren Bereich, mit einem dunklen Ring um den Rand) (Erythema multiforme);
- Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis), die zu Hautausschlag oder spitzen, flachen, roten, runden Flecken unter der Hautoberfläche oder Blutergüssen führen kann.
- Blutungen in der Niere, die manchmal mit Blut im Urin einhergehen und dazu führen, dass die Nieren nicht mehr richtig arbeiten (Antikoagulanzien-assoziierte Nephropathie).
Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen
Informieren Sie sofort den Arzt des Kindes, wenn Sie eines dieser Symptome feststellen:
- allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen), die Schwellungen des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge und/oder des Rachens und Atemprobleme verursachen können.
Diese Nebenwirkungen treten häufig auf (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen).
Im Allgemeinen waren die Nebenwirkungen, die bei mit Eliquis behandelten Kindern und Jugendlichen beobachtet wurden, ähnlicher Natur wie jene, die bei Erwachsenen beobachtet wurden, und sie waren überwiegend leicht bis mittelschwer. Nebenwirkungen, die bei Kindern und Jugendlichen häufiger beobachtet wurden, waren Nasenbluten und abnormale vaginale Blutungen.
Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Blutungen einschließlich:
- aus der Vagina;
- Nasenbluten;
Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Blutungen einschließlich:
- Zahnfleischbluten;
- Blut im Urin;
- Blutergüsse und Schwellungen;
- aus dem Darm oder Rektum;
- helles/rotes Blut im Stuhl;
- Blutungen nach einer Operation einschließlich Blutergüssen und Schwellungen, Austritt von Blut oder Flüssigkeit aus der Operationswunde/dem Operationsschnitt (Wundsekretion) oder der Injektionsstelle;
- Haarverlust;
- Anämie, die Müdigkeit und Blässe verursachen kann;
- verminderte Anzahl von Thrombozyten (Blutplättchen) im Blut des Kindes (was die Blutgerinnung beeinflussen kann);
- Übelkeit (Unwohlsein);
- Hautausschlag;
- Juckreiz;
- Niedriger Blutdruck, wodurch sich das Kind schwach fühlen oder einen beschleunigten Herzschlag haben kann;
- Blutuntersuchungen können folgende Störungen aufdecken:
- eine gestörte Leberfunktion;
- den Anstieg bestimmter Leberenzyme;
- einen Anstieg der Alanin-Aminotransferase (ALT).
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Blutungen:
- in den Bauch oder den Raum hinter der Bauchhöhle;
- im Magen;
- in den Augen;
- im Mund;
- von einer Hämorrhoide;
- im Mund oder Blut im Speichel beim Husten;
- im Gehirn oder in der Wirbelsäule;
- in der Lunge;
- in einen Muskel;
- Hautausschlag, der Blasen bilden kann und wie kleine Zielscheiben aussieht (zentrale dunkle Flecken, umgeben von einem helleren Bereich, mit einem dunklen Ring um den Rand) (Erythema multiforme);
- Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis), die zu Hautausschlag oder spitzen, flachen, roten, runden Flecken unter der Hautoberfläche oder Blutergüssen führen kann;
- Blutuntersuchungen können folgende Störungen aufdecken:
- eine Erhöhung der Gamma-Glutamyltransferase (GGT);
- Blut im Stuhl oder im Urin, was in Tests nachgewiesen wird.
- Blutungen in der Niere, die manchmal mit Blut im Urin einhergehen und dazu führen, dass die Nieren nicht mehr richtig arbeiten (Antikoagulanzien-assoziierte Nephropathie).
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
5. Wie ist Eliquis aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach "verwendbar bis" und der Blisterpackung nach "EXP" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
Was Eliquis enthält
- Der Wirkstoff ist Apixaban. Jede Tablette enthält 2,5 mg Apixaban.
- Die sonstigen Bestandteile sind:
- Tablettenkern: Lactose (siehe Abschnitt 2 "Eliquis enthält Lactose (eine Zuckerart) und Natrium"), mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium (siehe Abschnitt 2 "Eliquis enthält Lactose (eine Zuckerart) und Natrium"), Natriumdodecylsulfat, Magnesiumstearat (E470b);
- Filmüberzug: Lactose-Monohydrat (siehe Abschnitt 2 "Eliquis enthält Lactose (eine Zuckerart) und Natrium"), Hypromellose (E464), Titandioxid (E171), Triacetin, Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172).
Wie Eliquis aussieht und Inhalt der Packung
Die Filmtabletten sind gelb, rund (Durchmesser 6 mm) und mit "893" auf der einen und mit "2½" auf der anderen Seite versehen.
- Sie sind in Blisterpackungen in Umkartons zu 10, 20, 56, 60, 168 und 200 Filmtabletten erhältlich.
- Blisterpackungen zur Abgabe von Einzeldosen in Umkartons zu 60x1 und 100x1 Filmtabletten zur Verwendung in Krankenhäusern sind ebenfalls erhältlich.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Patientenausweis: Hinweise zur Benutzung
In der Eliquis-Packung ist neben der Packungsbeilage ein Patientenausweis enthalten oder Ihr Arzt wird Ihnen möglicherweise einen ähnlichen Ausweis geben.
Dieser Patientenausweis enthält wichtige Informationen für Sie und soll andere Ärzte darauf hinweisen, dass Sie Eliquis einnehmen. Tragen Sie diesen Ausweis ständig bei sich.
1.
Nehmen Sie den Ausweis aus der Packung.
2.
Trennen Sie den Ausweis in deutscher Sprache ab (dies wird durch die Perforation erleichtert) 3.
Füllen Sie die folgenden Abschnitte aus oder bitten Sie Ihren Arzt darum:
- Name:
- Geburtsdatum:
- Indikation:
- Dosierung: ..... mg 2 x täglich
- Name des Arztes:
- Telefonnummer des Arztes:
4.
Falten Sie die Karte und tragen Sie diesen Ausweis ständig bei sich
Pharmazeutischer Unternehmer
Bristol-Myers Squibb/Pfizer EEIG
Plaza 254
Blanchardstown Corporate Park 2
Dublin 15, D15 T867
Irland
Hersteller
CATALENT ANAGNI S.R.L.
Loc. Fontana del Ceraso snc
Strada Provinciale Casilina, 41
03012 Anagni (FR)
Italien
Pfizer Manufacturing Deutschland GmbH
Mooswaldallee 1
79108 Freiburg Im Breisgau
Deutschland
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Tel: + 386 (0) 1 52 11 400
Ísland
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Sími: +354 540 8000
Slovenská republika
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Tel: +421-2-3355 5500
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Suomi/Finland
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Latvija
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Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im {Monat JJJJ}.
Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar. https://www.ema.europa.eu/.
Packungsbeilage: Eliquis 5 mg Filmtabletten
1. Was ist Eliquis und wofür wird es angewendet?
Eliquis enthält den Wirkstoff Apixaban und gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die man als Antikoagulanzien bezeichnet. Dieses Arzneimittel hilft der Entstehung von Blutgerinnseln vorzubeugen, indem es Faktor Xa, einen wichtigen Bestandteil des Blutgerinnungssystems, hemmt.
Eliquis wird bei Erwachsenen eingesetzt:
- um die Bildung von Blutgerinnseln im Herzen bei Patienten mit bestimmten
Herzrhythmusstörungen (Vorhofflimmern) und mindestens einem weiteren Risikofaktor zu verhindern. Blutgerinnsel können sich lösen, zum Gehirn wandern und dort einen Schlaganfall verursachen oder zu anderen Organen wandern und dort den normalen Blutzufluss behindern (dies wird auch systemische Embolie genannt). Ein Schlaganfall kann lebensbedrohlich sein und erfordert sofortige ärztliche Behandlung.
- zur Behandlung von Blutgerinnseln in den Venen Ihrer Beine (tiefe Venenthrombose) und den Blutgefäßen Ihrer Lunge (Lungenembolie) sowie um die erneute Bildung von Blutgerinnseln in den Blutgefäßen Ihrer Beine und/oder Lunge zu verhindern.
Eliquis wird bei Kindern im Alter von 28 Tagen bis unter 18 Jahren zur Behandlung von Blutgerinnseln und zur Vorbeugung eines Wiederauftretens von Blutgerinnseln in den Venen oder in den Blutgefäßen der Lunge angewendet.
Siehe Abschnitt 3 für die gemäß dem Körpergewicht empfohlene Dosis.
2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Eliquis beachten?
Eliquis darf nicht eingenommen werden, wenn
- Sie allergisch gegen Apixaban oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
- Sie übermäßig bluten;
- Sie an einer Erkrankung eines Körperorgans leiden, die das Risiko einer schweren Blutung erhöht (z.B. ein bestehendes oder kürzlich abgeheiltes Geschwür in Ihrem Magen-Darm-Trakt oder eine kürzlich aufgetretene Blutung im Gehirn);
- Sie eine Lebererkrankung haben, die mit einer verstärkten Blutungsneigung einhergeht (hepatische Koagulopathie);
- Sie ein Arzneimittel zum Schutz vor Blutgerinnseln einnehmen (z.B. Warfarin,
Rivaroxaban, Dabigatran oder Heparin) außer bei einer Umstellung der gerinnungshemmenden Behandlung, wenn bei Ihnen ein venöser oder arterieller Zugang vorliegt, dessen Durchgängigkeit mit Heparin erhalten wird oder wenn ein Schlauch in Ihr Blutgefäß eingeführt wird (Katheterablation), um einen unregelmäßigen Herzschlag (Arrhythmie) zu behandeln.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen, wenn einer dieser Faktoren bei Ihnen zutrifft:
- erhöhtes Blutungsrisiko z.B.:
- durch eine Blutgerinnungsstörung, einschließlich Erkrankungen, die eine verminderte Funktionsfähigkeit der Blutplättchen verursachen;
- durch sehr stark erhöhten Blutdruck, der durch medizinische Behandlung nicht ausreichend kontrolliert werden kann;
- wenn Sie älter als 75 Jahre sind;
- wenn Sie 60 kg oder weniger wiegen;
- wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden oder dialysiert werden;
- Leberprobleme oder Leberprobleme in der Vergangenheit;
- Bei Patienten mit Anzeichen einer veränderten Leberfunktion wird dieses Arzneimittel nur mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden.
- wenn Sie einen Plastikschlauch (Katheter) oder eine Injektion in Ihre Wirbelsäule (zur Anästhesie oder Schmerzminderung) hatten, wird Sie Ihr Arzt anweisen, dieses Arzneimittel 5 Stunden nach der Entfernung des Katheters oder später einzunehmen;
- wenn Sie eine künstliche Herzklappe haben;
- wenn Ihr Arzt feststellt, dass Ihr Blutdruck schwankt oder eine andere Behandlung oder ein chirurgischer Eingriff geplant ist, um ein Blutgerinnsel aus Ihren Lungen zu entfernen.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Eliquis ist erforderlich:
- wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer als Antiphospholipid-Syndrom bezeichneten Erkrankung (einer Störung des Immunsystems, die das Risiko von Blutgerinnseln erhöht) leiden, teilen Sie dies Ihrem Arzt mit, der entscheiden wird, ob die Behandlung verändert werden muss.
Wenn Sie sich einer Operation oder einem Eingriff, der Blutungen verursachen kann, unterziehen müssen, wird Ihr Arzt Sie möglicherweise auffordern, Eliquis vorübergehend abzusetzen. Bitte fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein Eingriff Blutungen verursachen kann.
Kinder und Jugendliche
Dieses Arzneimittel wird für Kinder und Jugendliche mit einem Körpergewicht von unter 35 kg nicht empfohlen.
Einnahme von Eliquis zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
Einige Arzneimittel können die Wirksamkeit von Eliquis verstärken und einige können seine Wirksamkeit vermindern. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie mit Eliquis behandelt werden sollen, wenn Sie solche Arzneimittel einnehmen, und wie eng Sie überwacht werden müssen.
Die folgenden Arzneimittel können die Wirkungen von Eliquis verstärken und die Wahrscheinlichkeit einer unerwünschten Blutung erhöhen:
- bestimmte Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (z.B. Ketoconazol);
- bestimmte gegen Viren wirksame Arzneimittel gegen HIV/AIDS (z.B. Ritonavir);
- andere Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung (z.B. Enoxaparin, etc.);
- entzündungshemmende oder schmerzlindernde Arzneimittel (z.B. Acetylsalicylsäure oder Naproxen). Sie haben ein besonders erhöhtes Blutungsrisiko, wenn Sie über 75 Jahre alt sind und Acetylsalicylsäure einnehmen;
- Arzneimittel gegen hohen Blutdruck und Herzprobleme (z.B. Diltiazem);
- Antidepressiva, die als selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer oder Serotonin- Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer bezeichnet werden.
Die folgenden Arzneimittel könnten die Wirkung von Eliquis (der Bildung von Blutgerinnseln vorzubeugen) vermindern:
- Arzneimittel gegen Epilepsie oder Krampfanfälle (z.B. Phenytoin);
- Johanniskraut (ein pflanzliches Mittel gegen Depression);
- Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose oder anderen Infektionen (z.B. Rifampicin).
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal um Rat.
Die Auswirkungen von Eliquis auf eine Schwangerschaft und das ungeborene Kind sind nicht bekannt. Wenn Sie schwanger sind, sollten Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen. Informieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn Sie während der Behandlung mit diesem Arzneimittel schwanger werden.
Es ist nicht bekannt, ob Eliquis in die Muttermilch übertritt. Fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal um Rat, bevor Sie dieses Arzneimittel während der Stillzeit einnehmen. Ihr Arzt oder Apotheker wird Sie beraten, ob Sie abstillen oder die Behandlung mit diesem Arzneimittel absetzen/nicht beginnen sollen.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Für Eliquis wurde keine Beeinträchtigung Ihrer Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen nachgewiesen.
Eliquis enthält Lactose (eine Zuckerart) und Natrium
Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei".
3. Wie ist Eliquis einzunehmen?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.
Fragen Sie bei Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Dosis
Schlucken Sie die Tablette mit einem Glas Wasser. Eliquis kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
Versuchen Sie, die Tabletten immer zur gleichen Tageszeit einzunehmen, um den bestmöglichen Therapieerfolg zu erzielen.
Falls Sie Schwierigkeiten mit dem Schlucken der ganzen Tablette haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über alternative Wege Eliquis einzunehmen. Die Tablette kann zerstoßen werden und kurz vor der
Einnahme in Wasser, 5 % Glucose in Wasser oder Apfelsaft gelöst oder mit Apfelmus vermischt werden.
Anleitung für das Zerstoßen:
- Zerstoßen Sie die Tabletten mit einem Pistill und Mörser.
- Überführen Sie das gesamte Pulver vorsichtig in ein geeignetes Behältnis und mischen Sie das Pulver mit z.B. 30 ml (2 Esslöffel) Wasser oder einer der anderen oben genannten Flüssigkeiten, um eine Mischung herzustellen.
- Schlucken Sie das Gemisch.
- Spülen Sie danach das Pistill und den Mörser, welche Sie zum Zerstoßen der Tablette verwendet haben, und das Behältnis mit ein wenig Wasser oder einer der anderen Flüssigkeiten (z.B. mit 30 ml) ab und trinken die aufgefangene Flüssigkeit.
Falls notwendig, kann Ihnen der Arzt auch die zerstoßene Eliquis Tablette in 60 ml Wasser oder 5 % Glucose in Wasser lösen und über eine Magensonde geben.
Nehmen Sie Eliquis wie folgt ein:
Zur Verhinderung der Blutgerinnselbildung im Herzen bei Patienten mit bestimmten Herzrhythmusstörungen und mindestens einem weiteren Risikofaktor.
Die empfohlene Dosis beträgt 2 x täglich eine Tablette Eliquis 5 mg.
Die empfohlene Dosis beträgt 2 x täglich eine Tablette Eliquis 2,5 mg, wenn:
- Sie eine schwere Beeinträchtigung der Nierenfunktion haben;
- mindestens zwei der folgenden Kriterien auf Sie zutreffen:
- Ihre Blutwerte deuten auf eine verminderte Nierenfunktion hin (Wert für Serumkreatinin ist 1,5 mg/dl [133 Mikromol/l] oder höher);
- Sie sind mindestens 80 Jahre alt;
- Ihr Körpergewicht beträgt 60 kg oder weniger.
Die empfohlene Dosis beträgt eine Tablette 2 x täglich, z.B. eine Tablette morgens und eine Tablette abends.
Ihr Arzt wird entscheiden, wie lange Sie die Behandlung fortsetzen müssen.
Zur Behandlung von Blutgerinnseln in den Venen Ihrer Beine (tiefe Venenthrombose) und den Blutgefäßen Ihrer Lunge Die empfohlene Dosis beträgt zwei Tabletten Eliquis 5 mg 2 x täglich für die ersten 7 Tage, z.B. zwei Tabletten morgens und zwei Tabletten abends.
Nach 7 Tagen beträgt die empfohlene Dosis eine Tablette Eliquis 5 mg 2 x täglich, z.B. eine Tablette morgens und eine Tablette abends.
Zur Verhinderung einer erneuten Bildung von Blutgerinnseln nach einer Behandlung von 6 Monaten Die empfohlene Dosis beträgt eine Tablette Eliquis 2,5 mg 2 x täglich, z.B. eine Tablette morgens und eine Tablette abends.
Ihr Arzt wird entscheiden, wie lange Sie die Behandlung fortsetzen müssen.
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
Zur Behandlung von Blutgerinnseln und zur Vorbeugung eines Wiederauftretens von Blutgerinnseln in den Venen oder in den Blutgefäßen der Lunge.
Dieses Arzneimittel sollte immer genau nach Anweisung Ihres Arztes bzw. dem Arzt des Kindes oder dem Apotheker eingenommen bzw. verabreicht werden. Fragen Sie bei Ihrem Arzt bzw. dem Arzt des Kindes oder einem Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Versuchen Sie, die Tabletten immer zur gleichen Tageszeit einzunehmen bzw. zu verabreichen, um den bestmöglichen Therapieerfolg zu erzielen.
Die Dosis von Eliquis hängt vom Körpergewicht ab und wird vom Arzt berechnet.
Die empfohlene Dosis für Kinder und Jugendliche mit einem Körpergewicht von mindestens 35 kg beträgt zwei Tabletten Eliquis 5 mg 2 x täglich für die ersten 7 Tage, z.B. zwei Tabletten morgens und zwei Tabletten abends.
Nach 7 Tagen beträgt die empfohlene Dosis eine Tablette Eliquis 5 mg 2 x täglich, z.B. eine Tablette morgens und eine Tablette abends.
Für Eltern oder Betreuungspersonen: Bitte beobachten Sie das Kind, um sicherzustellen, dass die vollständige Dosis eingenommen wird.
Es ist wichtig, geplante Arzttermine einzuhalten, da die Dosis möglicherweise angepasst werden muss, wenn sich das Gewicht ändert.
Wenn nötig, kann Ihr Arzt Ihre gerinnungshemmende Behandlung wie folgt umstellen:
- Umstellung von Eliquis auf gerinnungshemmende Arzneimittel
Beenden Sie die Einnahme von Eliquis. Beginnen Sie die Behandlung mit dem gerinnungshemmenden Arzneimittel (z.B. Heparin) zu dem Zeitpunkt, an dem Sie die nächste Tablette eingenommen hätten.
- Umstellung von einem gerinnungshemmenden Arzneimittel auf Eliquis
Beenden Sie die Behandlung mit dem gerinnungshemmenden Arzneimittel. Beginnen Sie mit der Einnahme von Eliquis zu dem Zeitpunkt, an dem Sie die nächste Dosis des gerinnungshemmenden Arzneimittels erhalten hätten. Dann fahren Sie wie normal fort.
- Umstellung von gerinnungshemmenden Vitamin-K-Antagonisten (z.B. Warfarin) auf Eliquis Beenden Sie die Einnahme des Vitamin-K-Antagonisten. Ihr Arzt muss Ihr Blut untersuchen und wird bestimmen, wann Sie mit der Eliquis-Behandlung beginnen können.
- Umstellung von Eliquis auf eine gerinnungshemmende Behandlung mit Vitamin-K-Antagonisten (z.B. Warfarin) Wenn Ihnen Ihr Arzt sagt, dass Sie eine Behandlung mit einem Vitamin-K-Antagonisten beginnen sollen, müssen Sie Eliquis noch mindestens die ersten 2 Tage mit dem Vitamin-K-Antagonisten gemeinsam einnehmen. Ihr Arzt wird Ihr Blut untersuchen und Ihnen sagen, wann Sie die Einnahme von Eliquis beenden sollen.
Patienten, die sich einer Kardioversion unterziehen
Wenn bei Ihnen ein anormaler Herzschlag mittels einer sogenannten Kardioversion wieder normalisiert werden muss, nehmen Sie dieses Arzneimittel genau zu den Zeitpunkten ein, die Ihnen von Ihrem Arzt genannt werden, um der Bildung von Blutgerinnseln im Gehirn und in anderen Blutgefäßen Ihres Körpers vorzubeugen.
Wenn Sie eine größere Menge von Eliquis eingenommen haben, als Sie sollten
Informieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn Sie mehr als die verschriebene Dosis von Eliquis eingenommen haben. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit, auch wenn keine Tabletten mehr in der Packung sind.
Wenn Sie eine größere Menge von Eliquis eingenommen haben als empfohlen, kann bei Ihnen ein erhöhtes Blutungsrisiko bestehen. Wenn es zu einer Blutung kommt, kann unter Umständen eine Operation, die Gabe von Bluttransfusionen oder eine andere Behandlung, die die Anti-FXa-Aktivität aufhebt, erforderlich werden.
Wenn Sie die Einnahme von Eliquis vergessen haben
- Wenn Sie eine morgendliche Einnahme vergessen haben, nehmen Sie die Tablette, sobald Sie es bemerken; die Einnahme kann zusammen mit der Abenddosis erfolgen.
- Eine vergessene Abenddosis darf nur am selben Abend eingenommen werden. Nehmen Sie nicht am nächsten Morgen zwei Dosen ein; setzen Sie stattdessen die Einnahme wie gewohnt zweimal täglich wie empfohlen am nächsten Tag fort.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, was Sie tun sollen oder wenn Sie mehr als eine Dosis versäumt haben, fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder medizinisches Fachpersonal um Rat.
Wenn Sie die Einnahme von Eliquis abbrechen
Brechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt ab, da das Risiko ein Blutgerinnsel zu entwickeln erhöht sein könnte, wenn Sie die Behandlung vorzeitig abbrechen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die am häufigsten auftretenden Nebenwirkungen dieses Arzneimittels sind Blutungen, welche auch möglicherweise lebensbedrohlich sein können und sofort medizinisch abgeklärt werden müssen.
Die nachfolgenden Nebenwirkungen sind bekannt bei der Einnahme von Eliquis zur Verhinderung der Blutgerinnselbildung im Herzen bei Patienten mit bestimmten Herzrhythmusstörungen und mindestens einem weiteren Risikofaktor.
Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Blutungen einschließlich:
- in den Augen;
- im Magen oder Darm;
- aus dem Enddarm (Mastdarm);
- Blut im Urin;
- Nasenbluten;
- Zahnfleischbluten;
- Blutergüsse und Schwellungen;
- Anämie, die Müdigkeit und Blässe verursachen kann;
- niedriger Blutdruck mit möglichem Schwächegefühl und beschleunigtem Herzschlag;
- Übelkeit (Unwohlsein);
- Blutuntersuchungen können folgende Störungen aufdecken:
- eine Erhöhung der Gamma-Glutamyltransferase (GGT).
Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Blutungen:
- im Gehirn oder in der Wirbelsäule;
- im Mund oder Blut im Speichel beim Husten;
- in den Bauch, oder aus der Vagina;
- helles/rotes Blut im Stuhl;
- Blutungen nach einer Operation einschließlich Blutergüssen und Schwellungen, Austritt von Blut oder Flüssigkeit aus der Operationswunde/dem Operationsschnitt (Wundsekretion) oder der Injektionsstelle;
- von einer Hämorrhoide;
- nachgewiesen in Tests, die Blut im Stuhl oder im Urin anzeigen;
- verminderte Anzahl von Thrombozyten (Blutplättchen) im Blut (was die Blutgerinnung beeinflussen kann);
- Blutuntersuchungen können folgende Störungen aufdecken:
- eine gestörte Leberfunktion;
- den Anstieg bestimmter Leberenzyme;
- erhöhte Bilirubin-Werte, einem Abbauprodukt der roten Blutkörperchen, das zu einer Gelbfärbung der Haut und der Augen führen kann.
- Hautausschlag;
- Juckreiz;
- Haarverlust;
- allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen), die Schwellungen des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge und/oder des Rachens und Atemprobleme verursachen können.
Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Symptome bei sich feststellen.
Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
- Blutungen:
- in Lunge und Rachen;
- in den Raum hinter der Bauchhöhle;
- in einen Muskel.
Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
- Hautausschlag, der Blasen bilden kann und wie kleine Zielscheiben aussieht (zentrale dunkle Flecken, umgeben von einem helleren Bereich, mit einem dunklen Ring um den Rand) (Erythema multiforme).
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis), die zu Hautausschlag oder spitzen, flachen, roten, runden Flecken unter der Hautoberfläche oder Blutergüssen führen kann.
- Blutungen in der Niere, die manchmal mit Blut im Urin einhergehen und dazu führen, dass die Nieren nicht mehr richtig arbeiten (Antikoagulanzien-assoziierte Nephropathie).
Die nachfolgenden Nebenwirkungen sind bekannt bei der Einnahme von Eliquis zur Behandlung oder Verhinderung der erneuten Bildung von Blutgerinnseln in den Venen Ihrer Beine und den Blutgefäßen Ihrer Lunge
Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Blutungen einschließlich:
- Nasenbluten;
- Zahnfleischbluten;
- Blut im Urin;
- Blutergüsse und Schwellungen;
- Blutungen im Magen, im Darm, aus dem Enddarm (Mastdarm);
- im Mund;
- aus der Vagina;
- Anämie, die Müdigkeit und Blässe verursachen kann;
- verminderte Anzahl von Thrombozyten (Blutplättchen) im Blut (was die Blutgerinnung beeinflussen kann);
- Übelkeit (Unwohlsein);
- Hautausschlag;
- Blutuntersuchungen können folgende Störungen aufdecken:
- eine Erhöhung der Gamma-Glutamyltransferase (GGT) oder Alanin-Aminotransferase (ALT).
Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Niedriger Blutdruck, wodurch Sie sich schwach fühlen oder einen beschleunigten Herzschlag haben können;
- Blutungen:
- in den Augen;
- im Mund oder Blut im Speichel beim Husten;
- helles/rotes Blut im Stuhl;
- nachgewiesen in Tests, die Blut im Stuhl oder im Urin anzeigen;
- Blutungen nach einer Operation einschließlich Blutergüssen und Schwellungen, Austritt von Blut oder Flüssigkeit aus der Operationswunde/dem Operationsschnitt (Wundsekretion) oder der Injektionsstelle;
- von einer Hämorrhoide;
- in einen Muskel;
- Juckreiz;
- Haarverlust;
- allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen), die Schwellungen des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge und/oder des Rachens und Atemprobleme verursachen können.
Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Symptome bei sich feststellen;
- Blutuntersuchungen können folgende Störungen aufdecken:
- eine gestörte Leberfunktion;
- den Anstieg bestimmter Leberenzyme;
- erhöhte Bilirubin-Werte, einem Abbauprodukt der roten Blutkörperchen, das zu einer Gelbfärbung der Haut und der Augen führen kann.
Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
- Blutungen:
- im Gehirn oder in der Wirbelsäule;
- in der Lunge.
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Blutungen:
- in den Bauch oder den Raum hinter der Bauchhöhle.
- Hautausschlag, der Blasen bilden kann und wie kleine Zielscheiben aussieht (zentrale dunkle Flecken, umgeben von einem helleren Bereich, mit einem dunklen Ring um den Rand) (Erythema multiforme);
- Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis), die zu Hautausschlag oder spitzen, flachen, roten, runden Flecken unter der Hautoberfläche oder Blutergüssen führen kann.
- Blutungen in der Niere, die manchmal mit Blut im Urin einhergehen und dazu führen, dass die Nieren nicht mehr richtig arbeiten (Antikoagulanzien-assoziierte Nephropathie).
Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen
Informieren Sie sofort den Arzt des Kindes, wenn Sie eines dieser Symptome feststellen:
- allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen), die Schwellungen des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge und/oder des Rachens und Atemprobleme verursachen können. Diese Nebenwirkungen treten häufig auf (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen).
Im Allgemeinen waren die Nebenwirkungen, die bei mit Eliquis behandelten Kindern und Jugendlichen beobachtet wurden, ähnlicher Natur wie jene, die bei Erwachsenen beobachtet wurden, und sie waren überwiegend leicht bis mittelschwer. Nebenwirkungen, die bei Kindern und Jugendlichen häufiger beobachtet wurden, waren Nasenbluten und abnormale vaginale Blutungen.
Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Blutungen einschließlich:
- aus der Vagina;
- Nasenbluten;
Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Blutungen einschließlich:
- Zahnfleischbluten;
- Blut im Urin;
- Blutergüsse und Schwellungen;
- aus dem Darm oder Rektum;
- helles/rotes Blut im Stuhl;
- Blutungen nach einer Operation einschließlich Blutergüssen und Schwellungen, Austritt von Blut oder Flüssigkeit aus der Operationswunde/dem Operationsschnitt (Wundsekretion) oder der Injektionsstelle;
- Haarverlust;
- Anämie, die Müdigkeit und Blässe verursachen kann;
- verminderte Anzahl von Thrombozyten (Blutplättchen) im Blut des Kindes (was die Blutgerinnung beeinflussen kann);
- Übelkeit (Unwohlsein);
- Hautausschlag;
- Juckreiz;
- Niedriger Blutdruck, wodurch sich das Kind schwach fühlen oder einen beschleunigten Herzschlag haben kann;
- Blutuntersuchungen können folgende Störungen aufdecken:
- eine gestörte Leberfunktion;
- den Anstieg bestimmter Leberenzyme;
- einen Anstieg der Alanin-Aminotransferase (ALT).
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Blutungen:
- in den Bauch oder den Raum hinter der Bauchhöhle;
- im Magen;
- in den Augen;
- im Mund;
- von einer Hämorrhoide;
- im Mund oder Blut im Speichel beim Husten;
- im Gehirn oder in der Wirbelsäule;
- in der Lunge;
- in einen Muskel;
- Hautausschlag, der Blasen bilden kann und wie kleine Zielscheiben aussieht (zentrale dunkle Flecken, umgeben von einem helleren Bereich, mit einem dunklen Ring um den Rand) (Erythema multiforme);
- Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis), die zu Hautausschlag oder spitzen, flachen, roten, runden Flecken unter der Hautoberfläche oder Blutergüssen führen kann;
- Blutuntersuchungen können folgende Störungen aufdecken:
- eine Erhöhung der Gamma-Glutamyltransferase (GGT);
- Blut im Stuhl oder im Urin, was in Tests nachgewiesen wird.
- Blutungen in der Niere, die manchmal mit Blut im Urin einhergehen und dazu führen, dass die Nieren nicht mehr richtig arbeiten (Antikoagulanzien-assoziierte Nephropathie).
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
5. Wie ist Eliquis aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach "verwendbar bis" und der Blisterpackung nach "EXP" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
Was Eliquis enthält
- Der Wirkstoff ist Apixaban. Jede Tablette enthält 5 mg Apixaban.
- Die sonstigen Bestandteile sind:
- Tablettenkern: Lactose (siehe Abschnitt 2 "Eliquis enthält Lactose (eine Zuckerart) und Natrium"), mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium (siehe Abschnitt 2 "Eliquis enthält Lactose (eine Zuckerart) und Natrium"), Natriumdodecylsulfat, Magnesiumstearat (E470b);
- Filmüberzug: Lactose-Monohydrat (siehe Abschnitt 2 "Eliquis enthält Lactose (eine Zuckerart) und Natrium"), Hypromellose (E464), Titandioxid (E171), Triacetin, Eisen(III)-oxid (E172).
Wie Eliquis aussieht und Inhalt der Packung
Die Filmtabletten sind pink, oval (10 mm x 5 mm) und mit "894" auf der einen und mit "5" auf der anderen Seite versehen.
- Sie sind in Blisterpackungen in Umkartons zu 14, 20, 28, 56, 60, 168 und 200 Filmtabletten erhältlich.
- Blisterpackungen zur Abgabe von Einzeldosen in Umkartons zu 100x1 Filmtabletten zur Verwendung in Krankenhäusern sind ebenfalls erhältlich.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Patientenausweis: Hinweise zur Benutzung
In der Eliquis-Packung ist neben der Packungsbeilage ein Patientenausweis enthalten oder Ihr Arzt wird Ihnen möglicherweise einen ähnlichen Ausweis geben.
Dieser Patientenausweis enthält wichtige Informationen für Sie und soll andere Ärzte darauf hinweisen, dass Sie Eliquis einnehmen. Tragen Sie diesen Ausweis ständig bei sich.
1.
Nehmen Sie den Ausweis aus der Packung.
2.
Trennen Sie den Ausweis in deutscher Sprache ab (dies wird durch die Perforation erleichtert) 3.
Füllen Sie die folgenden Abschnitte aus oder bitten Sie Ihren Arzt darum:
- Name:
- Geburtsdatum:
- Indikation:
- Dosierung: ..... mg 2 x täglich
- Name des Arztes:
- Telefonnummer des Arztes:
4.
Falten Sie die Karte und tragen Sie diesen Ausweis ständig bei sich.
Pharmazeutischer Unternehmer
Bristol-Myers Squibb/Pfizer EEIG
Plaza 254
Blanchardstown Corporate Park 2
Dublin 15, D15 T867
Irland
Hersteller
CATALENT ANAGNI S.R.L.
Loc. Fontana del Ceraso snc
Strada Provinciale Casilina, 41
03012 Anagni (FR)
Italien
Pfizer Manufacturing Deutschland GmbH
Mooswaldallee 1
79108 Freiburg Im Breisgau
Deutschland
Swords Laboratories Unlimited Company T/A Bristol-Myers Squibb Pharmaceutical Operations, External Manufacturing Plaza 254 Blanchardstown Corporate Park 2 Dublin 15, D15 T867 Irland
Pfizer Ireland Pharmaceuticals Unlimited Company
Little Connell Newbridge
Co. Kildare
Irland
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België/Belgique/Belgien
N.V. Bristol-Myers Squibb Belgium S.A.
Tél/Tel: + 32 2 352 76 11 medicalinfo.belgium@bms.com
Lietuva
Pfizer Luxembourg SARL filialas Lietuvoje
Tel. +370 5 251 4000
България
Пфайзер Люксембург САРЛ, Клон България
Teл.: +359 2 970 4333
Luxembourg/Luxemburg
N.V. Bristol-Myers Squibb Belgium S.A.
Tél/Tel: + 32 2 352 76 11 medicalinfo.belgium@bms.com
Česká republika
Pfizer, spol. s r.o.
Tel.: +420 283 004 111
Medical.information@pfizer.com
Magyarország
Pfizer Kft.
Tel.: + 36 1 488 37 00
Danmark
Bristol-Myers Squibb Denmark
Tlf: + 45 45 93 05 06 medinfo.denmark@bms.com
Malta
Vivian Corporation Ltd.
Tel: +356 21344610
Deutschland
Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA
Tel: 0800 0752002 (+ 49 89 121 42 350)
Nederland
Bristol-Myers Squibb B.V.
Tel: + 31 (0)30 300 2222
medwiss.info@bms.com
medischeafdeling@bms.com
Eesti
Pfizer Luxembourg SARL Eesti filiaal
Tel: +372 666 7500
Norge
Bristol-Myers Squibb Norway AS
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Ελλάδα
Pfizer Ελλάς Α.Ε.
Τηλ: +30 210 6785800
Österreich
Bristol-Myers Squibb GesmbH
Tel: + 43 1 60 14 30 medinfo.austria@bms.com
España
Bristol-Myers Squibb, S.A.
Tel: + 34 91 456 53 00 informacion.medica@bms.com
Polska
Pfizer Polska Sp. z o.o.
Tel.: +48 22 335 61 00
France
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Portugal
Bristol-Myers Squibb Farmacêutica Portuguesa,
S.A.
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Pfizer Croatia d.o.o.
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Ireland
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Slovenija
Pfizer Luxembourg SARL
Pfizer, podružnica za svetovanje s področja farmacevtske dejavnosti, Ljubljana
Tel: + 386 (0) 1 52 11 400
Ísland
Icepharma hf.
Sími: +354 540 8000
Slovenská republika
Pfizer Luxembourg SARL, organizačná zložka
Tel: +421-2-3355 5500
Italia
Bristol-Myers Squibb S.r.l.
Tel: + 39 06 50 39 61 medicalinformation.italia@bms.com
Suomi/Finland
Oy Bristol-Myers Squibb (Finland) Ab
Puh/Tel: + 358 9 251 21 230 medinfo.finland@bms.com
Κύπρος
Pfizer Ελλάς Α.Ε. (Cyprus Branch)
Τηλ: +357 22817690
Sverige
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Tel: + 46 8 704 71 00 medinfo.sweden@bms.com
Latvija
Pfizer Luxembourg SARL filiāle Latvijā
Tel.: +371 670 35 775
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im {Monat JJJJ}.
Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar. https://www.ema.europa.eu/.
Packungsbeilage: Eliquis 0,15 mg Granulat in Kapseln zum Öffnen
1. Was ist Eliquis und wofür wird es angewendet?
Eliquis enthält den Wirkstoff Apixaban und gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die man als Antikoagulanzien bezeichnet. Dieses Arzneimittel hilft der Entstehung von Blutgerinnseln vorzubeugen, indem es Faktor Xa, einen wichtigen Bestandteil des Blutgerinnungssystems, hemmt.
Eliquis wird bei Kindern im Alter von 28 Tagen bis unter 18 Jahren zur Behandlung von Blutgerinnseln und zur Vorbeugung eines Wiederauftretens von Blutgerinnseln in den Venen oder in den Blutgefäßen der Lunge angewendet.
Siehe Abschnitt 3 für die gemäß dem Körpergewicht empfohlene Dosis.
2. Was sollten Sie vor der Verabreichung von Eliquis beachten?
Eliquis darf nicht verabreicht werden, wenn
- das Kind allergisch gegen Apixaban oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels ist;
- das Kind eine übermäßig starke Blutung hat;
- das Kind an einer Erkrankung eines Körperorgans leidet, die das Risiko einer schweren Blutung erhöht (z.B. ein bestehendes oder kürzlich abgeheiltes Geschwür im Magen-Darm-Trakt oder eine kürzlich aufgetretene Blutung im Gehirn);
- das Kind eine Lebererkrankung hat, die mit einer verstärkten Blutungsneigung einhergeht (hepatische Koagulopathie);
- das Kind Arzneimittel zum Schutz vor Blutgerinnseln einnimmt (z.B. Warfarin,
Rivaroxaban, Dabigatran oder Heparin) außer bei einer Umstellung der gerinnungshemmenden Behandlung, wenn bei ihm ein venöser oder arterieller Zugang vorliegt, dessen Durchgängigkeit mit Heparin erhalten wird oder wenn ein Schlauch in sein Blutgefäß eingeführt wird (Katheterablation), um einen unregelmäßigen Herzschlag (Arrhythmie) zu behandeln.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit dem Arzt oder Apotheker des Kindes oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie dieses Arzneimittel verabreichen, wenn einer dieser Faktoren bei dem Kind zutrifft:
- erhöhtes Blutungsrisiko z.B.:
- durch eine Blutgerinnungsstörung, einschließlich Erkrankungen, die eine verminderte Funktionsfähigkeit der Blutplättchen verursachen;
- durch sehr stark erhöhten Blutdruck, der durch medizinische Behandlung nicht ausreichend kontrolliert werden kann;
- wenn das Kind an einer schweren Nierenerkrankung leidet oder dialysiert wird;
- Leberprobleme oder Leberprobleme in der Vergangenheit;
- Bei Patienten mit Anzeichen einer veränderten Leberfunktion wird dieses Arzneimittel nur mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden.
- wenn das Kind einen Plastikschlauch (Katheter) oder eine Injektion in seine Wirbelsäule (zur Anästhesie oder Schmerzminderung) hatte, wird Sie der Arzt des Kindes anweisen, dieses Arzneimittel 5 Stunden nach der Entfernung des Katheters oder später zu verabreichen;
- wenn das Kind eine künstliche Herzklappe hat;
- wenn der Arzt des Kindes feststellt, dass der Blutdruck des Kindes schwankt oder eine andere Behandlung oder ein chirurgischer Eingriff geplant ist, um ein Blutgerinnsel aus der Lunge des Kindes zu entfernen.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Eliquis ist erforderlich:
- wenn Ihnen bekannt ist, dass das Kind an einer als Antiphospholipid-Syndrom bezeichneten Erkrankung (einer Störung des Immunsystems, die das Risiko von Blutgerinnseln erhöht) leidet.
Teilen Sie dies dem Arzt des Kindes mit, der entscheiden wird, ob die Behandlung verändert werden muss.
Wenn das Kind sich einer Operation oder einem Eingriff, der Blutungen verursachen kann, unterziehen muss, wird der Arzt des Kindes Sie möglicherweise auffordern, die Verabreichung dieses Arzneimittels vorübergehend zu unterbrechen. Bitte fragen Sie den Arzt des Kindes, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein Eingriff Blutungen verursachen kann.
Kinder und Jugendliche
Eliquis Granulat in einer Kapsel zum Öffnen ist für die Anwendung bei Kindern mit einem Körpergewicht von 4 kg bis 5 kg zur Behandlung von Blutgerinnseln und zur Vorbeugung eines Wiederauftretens von Blutgerinnseln in den Venen vorgesehen. Es liegen nicht genügend Informationen zur Anwendung des Arzneimittels bei Kindern und Jugendlichen in anderen Anwendungsgebieten vor.
Einnahme von Eliquis zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie den Arzt oder Apotheker des Kindes oder das medizinische Fachpersonal, wenn das Kind andere Arzneimittel anwendet, kürzlich andere Arzneimittel angewendet hat oder beabsichtigt andere Arzneimittel anzuwenden.
Einige Arzneimittel können die Wirksamkeit von Eliquis verstärken und einige können seine Wirksamkeit vermindern. Der Arzt des Kindes wird entscheiden, ob das Kind mit Eliquis behandelt werden soll, wenn das Kind solche Arzneimittel anwendet, und wie eng das Kind überwacht werden muss.
Die folgenden Arzneimittel können die Wirkungen von Eliquis verstärken und die Wahrscheinlichkeit einer unerwünschten Blutung erhöhen:
- bestimmte Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (z.B. Ketoconazol);
- bestimmte gegen Viren wirksame Arzneimittel gegen HIV/AIDS (z.B. Ritonavir);
- andere Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung (z.B. Enoxaparin, etc.);
- entzündungshemmende oder schmerzlindernde Arzneimittel (z.B. Acetylsalicylsäure oder Naproxen).
- Arzneimittel gegen hohen Blutdruck und Herzprobleme (z.B. Diltiazem);
- Antidepressiva, die als selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer oder
Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer bezeichnet werden.
Die folgenden Arzneimittel könnten die Wirkung von Eliquis (der Bildung von Blutgerinnseln vorzubeugen) vermindern:
- Arzneimittel gegen Epilepsie oder Krampfanfälle (z.B. Phenytoin);
- Johanniskraut (ein pflanzliches Mittel gegen Depression);
- Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose oder anderen Infektionen (z.B. Rifampicin).
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn die Jugendliche schwanger ist oder stillt, oder wenn sie vermutet, schwanger zu sein oder beabsichtigt, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels den Arzt oder Apotheker der Jugendlichen oder das medizinische Fachpersonal um Rat.
Die Auswirkungen von Eliquis auf eine Schwangerschaft und das ungeborene Kind sind nicht bekannt. Wenn die Jugendliche schwanger ist, sollten Sie dieses Arzneimittel nicht verabreichen.
Informieren Sie den Arzt der Jugendlichen sofort, wenn die Jugendliche während der Behandlung mit diesem Arzneimittel schwanger wird.
Bei Jugendlichen, die ihre Periode haben, tritt unter Behandlung mit Eliquis möglicherweise eine stärkere Menstruationsblutung auf. Bitte wenden Sie sich mit allen Fragen an den Arzt des Kindes.
Es ist nicht bekannt, ob Eliquis in die Muttermilch übertritt. Fragen Sie den Arzt oder Apotheker der Jugendlichen oder das medizinische Fachpersonal um Rat, bevor Sie dieses Arzneimittel der Jugendlichen geben, wenn sie stillt. Dort werden Sie dahingehend beraten, ob die Jugendliche das Stillen während der Behandlung mit Eliquis unterbrechen oder stattdessen die Einnahme dieses Arzneimittels abbrechen soll.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Für Eliquis wurde keine Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen nachgewiesen.
Eliquis enthält Saccharose
Bitte verabreichen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit dem Arzt des Kindes, wenn Ihnen bekannt ist, dass das Kind unter einer Zuckerunverträglichkeit leidet.
3. Wie ist Eliquis zu verabreichen?
Verabreichen Sie dem Kind dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit dem Arzt des Kindes. Fragen Sie bei dem Arzt oder Apotheker des Kindes oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Dosis
Versuchen Sie, die Dosis immer zur gleichen Tageszeit zu verabreichen, um den bestmöglichen Therapieerfolg zu erzielen.
Wenn das Kind Schwierigkeiten beim Schlucken hat, können Sie die flüssige Mischung unter Umständen über eine Gastrostomiesonde oder eine Magensonde verabreichen. Sprechen Sie mit dem Arzt über andere Verabreichungsmethoden für Eliquis.
Da die Eliquis-Dosis vom Körpergewicht abhängig ist, ist es wichtig, geplante Arzttermine einzuhalten, da die Dosis möglicherweise angepasst werden muss, wenn sich das Gewicht ändert.
Dadurch wird sichergestellt, dass das Kind die richtige Eliquis-Dosis erhält. Ihr Arzt kann die Dosis
des Kindes bei Bedarf anpassen. Ihr Arzt wird die nachstehende Tabelle dafür heranziehen. Passen Sie die Dosis nicht eigenhändig an.
Tabelle 1: Empfohlene Eliquis-Dosis bei Kindern
Tage 1 – 7
Ab Tag 8
Körpergewicht
(kg)
Dosierungsschema
Maximale
Tagesdosis
Dosierungsschema
Maximale
Tagesdosis
4 bis < 5
0,6 mg, 2 x täglich
1,2 mg
0,3 mg, 2 x täglich
0,6 mg
5 bis < 6
1 mg, 2 x täglich
2 mg
0,5 mg, 2 x täglich
1 mg
6 bis < 9
2 mg, 2 x täglich
4 mg
1 mg, 2 x täglich
2 mg
9 bis < 12
3 mg, 2 x täglich
6 mg
1,5 mg, 2 x täglich
3 mg
12 bis < 18
4 mg, 2 x täglich
8 mg
2 mg, 2 x täglich
4 mg
18 bis < 25
6 mg, 2 x täglich
12 mg
3 mg, 2 x täglich
6 mg
25 bis < 35
8 mg, 2 x täglich
16 mg
4 mg, 2 x täglich
8 mg
≥ 35
10 mg, 2 x täglich
20 mg
5 mg, 2 x täglich
10 mg
Bitte beobachten Sie das Kind, um sicherzustellen, dass die vollständige Dosis eingenommen wird. Ihr Arzt wird entscheiden, wie lange Sie die Behandlung fortsetzen müssen.
Wenn das Kind die Dosis ausspuckt oder erbricht:
- innerhalb von 30 Minuten nach Einnahme der Dosis: wiederholen Sie die Verabreichung der Dosis
- mehr als 30 Minuten nach Einnahme der Dosis: wiederholen Sie die Verabreichung der Dosis nicht. Verabreichen Sie die nächste Eliquis-Dosis wie gewohnt zum nächsten geplanten Zeitpunkt. Wenden Sie sich an den Arzt, wenn das Kind die Dosis erneut ausspuckt oder nach der Einnahme von Eliquis erbricht.
Der Arzt des Kindes kann die gerinnungshemmende Behandlung wie folgt ändern:
- Umstellung von einem gerinnungshemmenden Arzneimittel auf Eliquis
Beenden Sie die Verabreichung des gerinnungshemmenden Arzneimittels. Beginnen Sie die Behandlung mit Eliquis zu dem Zeitpunkt, zu dem das Kind die nächste Dosis des gerinnungshemmenden Arzneimittels erhalten hätte. Dann fahren Sie wie normal fort.
- Umstellung von gerinnungshemmenden Vitamin-K-Antagonisten (z.B. Warfarin) auf Eliquis Beenden Sie die Verabreichung des Vitamin-K-Antagonisten. Der Arzt des Kindes muss Blutuntersuchungen durchführen und Sie anweisen, wann Sie mit der Verabreichung von Eliquis an das Kind beginnen können.
Wenn Sie dem Kind eine größere Menge von Eliquis verabreicht haben, als Sie sollten
Informieren Sie den Arzt des Kindes sofort, wenn Sie dem Kind mehr als die verschriebene Dosis dieses Arzneimittels verabreicht haben. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit, auch wenn kein Arzneimittel mehr in der Packung ist.
Wenn Sie dem Kind eine größere Menge von Eliquis verabreicht haben als empfohlen, kann bei dem Kind ein erhöhtes Blutungsrisiko bestehen. Wenn es zu einer Blutung kommt, kann unter Umständen eine Operation, die Gabe von Bluttransfusionen oder eine andere Behandlung, die die Anti-FXa-Aktivität aufhebt, erforderlich sein.
Wenn Sie die Verabreichung von Eliquis an das Kind vergessen haben
- Wenn das Kind eine morgendliche Einnahme verpasst hat, verabreichen Sie das Arzneimittel, sobald Sie es bemerken; die Einnahme kann zusammen mit der Abenddosis erfolgen.
- Eine vergessene Abenddosis darf nur am selben Abend verabreicht werden. Verabreichen Sie nicht am nächsten Morgen zwei Dosen; setzen Sie stattdessen die Verabreichung wie gewohnt zweimal täglich wie empfohlen am nächsten Tag fort.
Wenn das Kind mehr als eine Dosis Eliquis verpasst hat, fragen Sie den Arzt oder Apotheker des Kindes oder das medizinische Fachpersonal, was zu tun ist.
Wenn das Kind die Einnahme von Eliquis abbricht:
Brechen Sie die Verabreichung dieses Arzneimittels an das Kind nicht ohne vorherige Rücksprache mit dem Arzt des Kindes ab, da das Risiko ein Blutgerinnsel zu entwickeln erhöht sein könnte, wenn das Kind die Behandlung vorzeitig abbricht.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an den Arzt oder Apotheker des Kindes oder das medizinische Fachpersonal.
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
- Informieren Sie sofort den Arzt des Kindes, wenn Sie eines dieser Symptome feststellen:
- allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen), die Schwellungen des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge und/oder des Rachens und Atemprobleme verursachen können.
Diese Nebenwirkungen treten häufig auf (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen).
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die bekannten Nebenwirkungen von Apixaban bei der Behandlung von Blutgerinnseln und der Vorbeugung eines Wiederauftretens von Blutgerinnseln in den Venen oder im Blut sind nachstehend aufgeführt. Im Allgemeinen waren die Nebenwirkungen, die bei mit Eliquis behandelten Kindern und Jugendlichen beobachtet wurden, ähnlicher Natur wie jene, die bei Erwachsenen beobachtet wurden, und sie waren überwiegend leicht bis mittelschwer.
Nebenwirkungen, die bei Kindern und Jugendlichen häufiger beobachtet wurden, waren Nasenbluten und abnormale vaginale Blutungen.
Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Blutungen einschließlich:
- aus der Vagina;
- Nasenbluten;
Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Blutungen einschließlich:
- Zahnfleischbluten;
- Blut im Urin;
- Blutergüsse und Schwellungen;
- aus dem Darm oder Rektum;
- helles/rotes Blut im Stuhl;
- Blutungen nach einer Operation einschließlich Blutergüssen und Schwellungen, Austritt von Blut oder Flüssigkeit aus der Operationswunde/dem Operationsschnitt (Wundsekretion) oder der Injektionsstelle;
- Haarverlust;
- Anämie, die Müdigkeit und Blässe verursachen kann;
- verminderte Anzahl von Thrombozyten (Blutplättchen) im Blut des Kindes (was die Blutgerinnung beeinflussen kann);
- Übelkeit (Unwohlsein);
- Hautausschlag;
- Juckreiz;
- Niedriger Blutdruck, wodurch sich das Kind schwach fühlen oder einen beschleunigten Herzschlag haben kann;
- Blutuntersuchungen können folgende Störungen aufdecken:
- eine gestörte Leberfunktion;
- den Anstieg bestimmter Leberenzyme;
- einen Anstieg der Alanin-Aminotransferase (ALT).
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Blutungen:
- in den Bauch oder den Raum hinter der Bauchhöhle;
- im Magen;
- in den Augen;
- im Mund;
- von einer Hämorrhoide;
- im Mund oder Blut im Speichel beim Husten;
- im Gehirn oder in der Wirbelsäule;
- in der Lunge;
- in einen Muskel;
- Hautausschlag, der Blasen bilden kann und wie kleine Zielscheiben aussieht (zentrale dunkle Flecken, umgeben von einem helleren Bereich, mit einem dunklen Ring um den Rand) (Erythema multiforme);
- Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis), die zu Hautausschlag oder spitzen, flachen, roten, runden Flecken unter der Hautoberfläche oder Blutergüssen führen kann;
- Blutuntersuchungen können folgende Störungen aufdecken:
- eine Erhöhung der Gamma-Glutamyltransferase (GGT);
- Blut im Stuhl oder im Urin, was in Tests nachgewiesen wird.
- Blutungen in der Niere, die manchmal mit Blut im Urin einhergehen und dazu führen, dass die Nieren nicht mehr richtig arbeiten (Antikoagulanzien-assoziierte Nephropathie).
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie bei dem Kind Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an den Arzt oder Apotheker des Kindes oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Appendix V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
5. Wie ist Eliquis aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und auf der Flasche nach "verwendbar bis" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
Was Eliquis enthält
- Der Wirkstoff ist Apixaban. Jede Kapsel zum Öffnen enthält 0,15 mg Apixaban.
- Die sonstigen Bestandteile sind:
- Granulat: Hypromellose (E464), Zuckerkügelchen (bestehend aus Zuckersirup,
Maisstärke (E1450) und Saccharose). Siehe Abschnitt 2 „Eliquis enthält Saccharose“.
- Kapselhülle: Gelatine (E441), Titandioxid (E171), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172)
- Schwarze Druckertinte: Schellack (E904), Propylenglykol (E1520),
Eisen(II,III)-oxid
Wie Eliquis aussieht und Inhalt der Packung
Das Granulat ist weiß bis grauweiß und wird in zu öffnenden Behältnissen dargereicht (die Kapsel darf nicht im Ganzen geschluckt werden).
Die Kapsel hat ein durchsichtiges Unterteil und ein gelbes, undurchsichtiges Oberteil.
Eliquis ist in Flaschen erhältlich, die in einem Karton verpackt sind. Jede Flasche enthält 28 Kapseln zum Öffnen.
Patientenausweis: Hinweise zur Benutzung
In der Eliquis-Packung ist neben der Packungsbeilage ein Patientenausweis enthalten oder der Arzt des Kindes wird Ihnen möglicherweise einen ähnlichen Ausweis geben.
Dieser Patientenausweis enthält wichtige Informationen für das Kind und soll andere Ärzte darauf hinweisen, dass das Kind Eliquis einnimmt. Das Kind oder die Betreuungsperson sollte diesen Ausweis immer bei sich tragen.
1.
Nehmen Sie den Ausweis aus der Packung.
2.
Trennen Sie den Ausweis in deutscher Sprache ab (dies wird durch die Perforation erleichtert).
3.
Füllen Sie die folgenden Abschnitte aus oder bitten Sie Ihren Arzt darum:
- Name:
- Geburtsdatum:
- Indikation:
- Gewicht:
- Dosierung: ..... mg, 2 x täglich
- Name des Arztes:
- Telefonnummer des Arztes:
4.
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Pharmazeutischer Unternehmer
Bristol-Myers Squibb/Pfizer EEIG
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Irland
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Swords Laboratories Unlimited Company T/A Bristol-Myers Squibb Pharmaceutical Operations, External Manufacturing Plaza 254 Blanchardstown Corporate Park 2 Dublin 15, D15 T867 Irland
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Pfizer Luxembourg SARL filialas Lietuvoje
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Luxembourg/Luxemburg
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Česká republika
Pfizer, spol. s r.o.
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Pfizer Kft.
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Vivian Corporation Ltd.
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Pfizer Ελλάς Α.Ε.
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Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar. https://www.ema.europa.eu/.
GEBRAUCHSANWEISUNG FÜR ELIQUIS 0,15 MG GRANULAT IN KAPSELN ZUM
ÖFFNEN
Wichtige Information:
- Lesen Sie für weitere Informationen über Eliquis die Packungsbeilage oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
- Für Patienten mit Einschränkungen hinsichtlich der Flüssigkeitszufuhr kann die Menge an Babynahrung oder Wasser auf ein Minimum von 2,5 ml reduziert werden.
Zubereitung der Dosis unter Verwendung von Granulat in Kapseln zum Öffnen
LESEN SIE DIE FOLGENDEN ANWEISUNGEN, BEVOR SIE EINE DOSIS ZUBEREITEN
UND VERABREICHEN
Sie benötigen einen Arzneimittelbecher, eine Applikationsspritze für Zubereitungen zum Einnehmen und einen kleinen Löffel (zum Mischen), um dieses Arzneimittel zu verabreichen. Bei Bedarf erhalten Sie diese Utensilien in einer Apotheke.
FLÜSSIGE Mischmethode für Granulat in Kapseln zum Öffnen
❏ SCHRITT 1: Utensilien vorbereiten
- Waschen und trocknen Sie sich die
Hände.
- Reinigen Sie eine ebene
Arbeitsfläche und bereiten Sie diese vor.
- Legen Sie Ihre Utensilien bereit.
o
Kapsel zum Öffnen (entnehmen
Sie die pro Dosis zu verwendende
Anzahl von Kapseln dem
Rezept).
o
Applikationsspritze für
Zubereitungen zum Einnehmen
(zur Verabreichung des
Arzneimittels an Ihren Säugling) o
Arzneimittelbecher (zum Mischen des Arzneimittels).
o
Kleiner Löffel o
Mischflüssigkeit (verwenden Sie
Babynahrung oder Wasser).
❏ SCHRITT 2: Flüssigkeit in
Arzneimittelbecher geben
- Geben Sie etwa 5 ml (einen
Teelöffel) Flüssigkeit in den
Arzneimittelbecher.
Warnung: Um sicherzustellen, dass eine vollständige Dosis verabreicht wird, geben Sie das Arzneimittel NICHT in eine Babyflasche Kleiner Löffel
Applikationsspritze für
Zubereitungen zum
Einnehmen
Arzneimittelbecher
Kapseln zum Öffnen
Mischflüssigkeit:
Verwenden Sie
Babynahrung oder
Wasser
❏ SCHRITT 3: Zum Öffnen gegen die
Kapsel tippen
- Halten Sie die Kapsel zum Öffnen so, dass das farbige Ende nach oben zeigt.
- Tippen Sie gegen das durchsichtige
Ende, damit das Arzneimittel in das durchsichtige Ende rieselt.
❏ SCHRITT 4: Kapsel öffnen –
Arzneimittel in Becher streuen
- Halten Sie die Kapsel zum Öffnen über den Arzneimittelbecher.
- Drehen Sie beide Enden der Kapsel zum Öffnen in entgegengesetzte
Richtung und ziehen Sie die Teile langsam auseinander.
- Streuen Sie den Inhalt der Kapsel zum Öffnen in die Flüssigkeit.
- Überprüfen Sie die Hüllen der Kapsel zum Öffnen, um sich zu vergewissern, dass sie leer sind.
❏ SCHRITT 5: Mischen
- Halten Sie den Arzneimittelbecher mit einer Hand fest.
- Rühren Sie das Arzneimittel mit einem kleinen Löffel in die Flüssigkeit ein.
- Rühren Sie so lange, bis das
Arzneimittel aufgelöst ist. Das
Arzneimittel sollte sich schnell auflösen, und die resultierende
Flüssigkeit ist dann trübe.
❏ SCHRITT 6: Arzneimittel verabreichen
Dieser Vorgang besteht aus 2 Teilen, um sicherzustellen, dass das GESAMTE Arzneimittel verabreicht wird.
Befolgen Sie sowohl Teil 1 als auch Teil 2.
Teil 1: Ziehen Sie die GESAMTE flüssige Mischung in die Applikationsspritze für Zubereitungen zum Einnehmen auf und verabreichen Sie das gesamte in der Spritze befindliche Arzneimittel.
Spritzenkolben HERUNTERDRÜCKEN
Die GESAMTE flüssige Mischung aufziehen, damit sich kein Arzneimittel mehr im
Dosierbecher befindet
LANGSAM sämtliches in der Spritze befindliches
Arzneimittel verabreichen
Teil 2: Wiederholen Sie den Vorgang wie folgt, um sicherzustellen, dass sämtliches restliches Arzneimittel verabreicht wird:
Etwa 5 ml (einen
Teelöffel)
ZUSÄTZLICHE
R Flüssigkeit in den
Arzneimittelbec her geben
Flüssigkeit vorsichtig mit einem kleinen
Löffel umrühren
Spritzenkolben
HERUNTERDR
ÜCKEN
Die GESAMTE flüssige
Mischung aufziehen, damit sich kein
Arzneimittel mehr im
Dosierbecher befindet
LANGSAM sämtliches in der
Spritze befindliches
Arzneimittel verabreichen
❏ SCHRITT 7: Waschen
- Entsorgen Sie die leere Kapsel zum
Öffnen.
- Waschen Sie die Spritze innen und außen mit Wasser.
- Waschen Sie den Arzneimittelbecher und den kleinen Löffel,
Achten Sie darauf, dass Sie das Arzneimittel unverzüglich oder spätestens innerhalb von 2 Stunden nach der Zubereitung verabreichen.
Packungsbeilage: Eliquis 0,5 mg überzogenes Granulat im Beutel / Eliquis 1,5 mg überzogenes Granulat im Beutel / Eliquis 2 mg überzogenes Granulat im Beutel
1. Was ist Eliquis und wofür wird es angewendet?
Eliquis enthält den Wirkstoff Apixaban und gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die man als Antikoagulanzien bezeichnet. Dieses Arzneimittel hilft der Entstehung von Blutgerinnseln vorzubeugen, indem es Faktor Xa, einen wichtigen Bestandteil des Blutgerinnungssystems, hemmt.
Eliquis wird bei Kindern im Alter von 28 Tagen bis unter 18 Jahren zur Behandlung von Blutgerinnseln und zur Vorbeugung eines Wiederauftretens von Blutgerinnseln in den Venen oder in den Blutgefäßen der Lunge angewendet.
Siehe Abschnitt 3 für die gemäß dem Körpergewicht empfohlene Dosis.
2. Was sollten Sie vor der Verabreichung von Eliquis beachten?
Eliquis darf nicht verabreicht werden, wenn
- das Kind allergisch gegen Apixaban oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels ist;
- das Kind eine übermäßig starke Blutung hat;
- das Kind an einer Erkrankung eines Körperorgans leidet, die das Risiko einer schweren Blutung erhöht (z.B. ein bestehendes oder kürzlich abgeheiltes Geschwür im Magen-Darm-Trakt oder eine kürzlich aufgetretene Blutung im Gehirn);
- das Kind eine Lebererkrankung hat, die mit einer verstärkten Blutungsneigung einhergeht (hepatische Koagulopathie);
- das Kind Arzneimittel zum Schutz vor Blutgerinnseln einnimmt (z.B. Warfarin,
Rivaroxaban, Dabigatran oder Heparin) außer bei einer Umstellung der gerinnungshemmenden
Behandlung, wenn bei ihm ein venöser oder arterieller Zugang vorliegt, dessen Durchgängigkeit mit Heparin erhalten wird oder wenn ein Schlauch in sein Blutgefäß eingeführt wird (Katheterablation), um einen unregelmäßigen Herzschlag (Arrhythmie) zu behandeln.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit dem Arzt oder Apotheker des Kindes oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie dieses Arzneimittel verabreichen, wenn einer dieser Faktoren bei dem Kind zutrifft:
- erhöhtes Blutungsrisiko z.B.:
- durch eine Blutgerinnungsstörung, einschließlich Erkrankungen, die eine verminderte Funktionsfähigkeit der Blutplättchen verursachen;
- durch sehr stark erhöhten Blutdruck, der durch medizinische Behandlung nicht ausreichend kontrolliert werden kann;
- wenn das Kind an einer schweren Nierenerkrankung leidet oder dialysiert wird;
- Leberprobleme oder Leberprobleme in der Vergangenheit;
- Bei Patienten mit Anzeichen einer veränderten Leberfunktion wird dieses Arzneimittel nur mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden.
- wenn das Kind einen Plastikschlauch (Katheter) oder eine Injektion in seine Wirbelsäule (zur Anästhesie oder Schmerzminderung) hatte, wird Sie der Arzt des Kindes anweisen, dieses Arzneimittel 5 Stunden nach der Entfernung des Katheters oder später zu verabreichen;
- wenn das Kind eine künstliche Herzklappe hat;
- wenn der Arzt des Kindes feststellt, dass der Blutdruck des Kindes schwankt oder eine andere Behandlung oder ein chirurgischer Eingriff geplant ist, um ein Blutgerinnsel aus der Lunge des Kindes zu entfernen.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Eliquis ist erforderlich:
- wenn Ihnen bekannt ist, dass das Kind an einer als Antiphospholipid-Syndrom bezeichneten Erkrankung (einer Störung des Immunsystems, die das Risiko von Blutgerinnseln erhöht) leidet.
Teilen Sie dies dem Arzt des Kindes mit, der entscheiden wird, ob die Behandlung verändert werden muss.
Wenn das Kind sich einer Operation oder einem Eingriff, der Blutungen verursachen kann, unterziehen muss, wird der Arzt des Kindes Sie möglicherweise auffordern, die Verabreichung dieses Arzneimittels vorübergehend zu unterbrechen. Bitte fragen Sie den Arzt des Kindes, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein Eingriff Blutungen verursachen kann.
Kinder und Jugendliche
Eliquis überzogenes Granulat in Beuteln ist für die Anwendung bei Kindern mit einem Körpergewicht von 5 kg bis unter 35 kg zur Behandlung von Blutgerinnseln und zur Vorbeugung eines Wiederauftretens von Blutgerinnseln in den Venen vorgesehen. Es liegen nicht genügend Informationen zur Anwendung des Arzneimittels bei Kindern und Jugendlichen in anderen Anwendungsgebieten vor.
Einnahme von Eliquis zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie den Arzt oder Apotheker des Kindes oder das medizinische Fachpersonal, wenn das Kind andere Arzneimittel anwendet, kürzlich andere Arzneimittel angewendet hat oder beabsichtigt andere Arzneimittel anzuwenden.
Einige Arzneimittel können die Wirksamkeit von Eliquis verstärken und einige können seine Wirksamkeit vermindern. Der Arzt des Kindes wird entscheiden, ob das Kind mit Eliquis behandelt werden soll, wenn das Kind solche Arzneimittel anwendet, und wie eng das Kind überwacht werden muss.
Die folgenden Arzneimittel können die Wirkungen von Eliquis verstärken und die Wahrscheinlichkeit einer unerwünschten Blutung erhöhen:
- bestimmte Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (z.B. Ketoconazol);
- bestimmte gegen Viren wirksame Arzneimittel gegen HIV/AIDS (z.B. Ritonavir);
- andere Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung (z.B. Enoxaparin, etc.);
- entzündungshemmende oder schmerzlindernde Arzneimittel (z.B. Acetylsalicylsäure oder Naproxen).
- Arzneimittel gegen hohen Blutdruck und Herzprobleme (z.B. Diltiazem);
- Antidepressiva, die als selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer oder Serotonin- Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer bezeichnet werden.
Die folgenden Arzneimittel könnten die Wirkung von Eliquis (der Bildung von Blutgerinnseln vorzubeugen) vermindern:
- Arzneimittel gegen Epilepsie oder Krampfanfälle (z.B. Phenytoin);
- Johanniskraut (ein pflanzliches Mittel gegen Depression);
- Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose oder anderen Infektionen (z.B. Rifampicin).
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn die Jugendliche schwanger ist oder stillt, oder wenn sie vermutet, schwanger zu sein oder beabsichtigt, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels den Arzt oder Apotheker der Jugendlichen oder das medizinische Fachpersonal um Rat.
Die Auswirkungen von Eliquis auf eine Schwangerschaft und das ungeborene Kind sind nicht bekannt. Wenn die Jugendliche schwanger ist, sollten Sie dieses Arzneimittel nicht verabreichen.
Informieren Sie den Arzt der Jugendlichen sofort, wenn die Jugendliche während der Behandlung mit diesem Arzneimittel schwanger wird.
Bei Jugendlichen, die ihre Periode haben, tritt unter Behandlung mit Eliquis möglicherweise eine stärkere Menstruationsblutung auf. Bitte wenden Sie sich mit allen Fragen an den Arzt des Kindes.
Es ist nicht bekannt, ob Eliquis in die Muttermilch übertritt. Fragen Sie den Arzt oder Apotheker der Jugendlichen oder das medizinische Fachpersonal um Rat, bevor Sie dieses Arzneimittel der Jugendlichen geben, wenn sie stillt. Dort werden Sie dahingehend beraten, ob die Jugendliche das Stillen während der Behandlung mit Eliquis unterbrechen oder stattdessen die Einnahme dieses Arzneimittels abbrechen soll.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Für Eliquis wurde keine Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen nachgewiesen.
Eliquis enthält Lactose (eine Zuckerart) und Natrium
Bitte verabreichen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit dem Arzt des Kindes, wenn Ihnen bekannt ist, dass das Kind unter einer Zuckerunverträglichkeit leidet.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro überzogenem Granulat, d.h. es ist nahezu "natriumfrei".
3. Wie ist Eliquis zu verabreichen?
Verabreichen Sie dem Kind dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit dem Arzt des Kindes. Fragen Sie bei dem Arzt oder Apotheker des Kindes oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Dosis
Versuchen Sie, die Dosis immer zur gleichen Tageszeit zu verabreichen, um den bestmöglichen Therapieerfolg zu erzielen.
Wenn das Kind Schwierigkeiten beim Schlucken hat, können Sie die flüssige Mischung unter Umständen über eine Gastrostomiesonde oder eine Magensonde verabreichen. Sprechen Sie mit dem Arzt über andere Verabreichungsmethoden für Eliquis.
Da die Eliquis-Dosis vom Körpergewicht abhängig ist, ist es wichtig, geplante Arzttermine einzuhalten, da die Dosis möglicherweise angepasst werden muss, wenn sich das Gewicht ändert.
Dadurch wird sichergestellt, dass das Kind die richtige Eliquis-Dosis erhält. Ihr Arzt kann die Dosis des Kindes bei Bedarf anpassen. Ihr Arzt wird die nachstehende Tabelle dafür heranziehen. Passen Sie die Dosis nicht eigenhändig an.
Tabelle 1: Empfohlene Eliquis-Dosis bei Kindern
Tage 1 – 7
Ab Tag 8
Körpergewicht
(kg)
Dosierungsschema
Maximale
Tagesdosis
Dosierungsschema
Maximale
Tagesdosis
4 bis < 5
0,6 mg, 2 x täglich
1,2 mg
0,3 mg, 2 x täglich
0,6 mg
5 bis < 6
1 mg, 2 x täglich
2 mg
0,5 mg, 2 x täglich
1 mg
6 bis < 9
2 mg, 2 x täglich
4 mg
1 mg, 2 x täglich
2 mg
9 bis < 12
3 mg, 2 x täglich
6 mg
1,5 mg, 2 x täglich
3 mg
12 bis < 18
4 mg, 2 x täglich
8 mg
2 mg, 2 x täglich
4 mg
18 bis < 25
6 mg, 2 x täglich
12 mg
3 mg, 2 x täglich
6 mg
25 bis < 35
8 mg, 2 x täglich
16 mg
4 mg, 2 x täglich
8 mg
≥ 35
10 mg, 2 x täglich
20 mg
5 mg, 2 x täglich
10 mg
Bitte beobachten Sie das Kind, um sicherzustellen, dass die vollständige Dosis eingenommen wird. Ihr Arzt wird entscheiden, wie lange Sie die Behandlung fortsetzen müssen.
Wenn das Kind die Dosis ausspuckt oder erbricht:
- innerhalb von 30 Minuten nach Einnahme der Dosis: wiederholen Sie die Verabreichung der Dosis.
- mehr als 30 Minuten nach Einnahme der Dosis: wiederholen Sie die Verabreichung der Dosis nicht.
Verabreichen Sie die nächste Eliquis-Dosis wie gewohnt zum nächsten geplanten Zeitpunkt.
Wenden Sie sich an den Arzt, wenn das Kind die Dosis erneut ausspuckt oder nach der Einnahme von Eliquis erbricht.
Der Arzt des Kindes kann die gerinnungshemmende Behandlung wie folgt ändern:
- Umstellung von einem gerinnungshemmenden Arzneimittel auf Eliquis
Beenden Sie die Verabreichung des gerinnungshemmenden Arzneimittels. Beginnen Sie die Behandlung mit Eliquis zu dem Zeitpunkt, zu dem das Kind die nächste Dosis des gerinnungshemmenden Arzneimittels erhalten hätte. Dann fahren Sie wie normal fort.
- Umstellung von gerinnungshemmenden Vitamin-K-Antagonisten (z.B. Warfarin) auf Eliquis Beenden Sie die Verabreichung des Vitamin-K-Antagonisten. Der Arzt des Kindes muss Blutuntersuchungen durchführen und Sie anweisen, wann Sie mit der Verabreichung von Eliquis an das Kind beginnen können.
Wenn Sie dem Kind eine größere Menge von Eliquis verabreicht haben, als Sie sollten
Informieren Sie den Arzt des Kindes sofort, wenn Sie dem Kind mehr als die verschriebene Dosis dieses Arzneimittels verabreicht haben. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit, auch wenn kein Arzneimittel mehr in der Packung ist.
Wenn Sie dem Kind eine größere Menge von Eliquis verabreicht haben als empfohlen, kann bei dem Kind ein erhöhtes Blutungsrisiko bestehen. Wenn es zu einer Blutung kommt, kann unter Umständen eine Operation, die Gabe von Bluttransfusionen oder eine andere Behandlung, die die Anti-FXa-Aktivität aufhebt, erforderlich sein.
Wenn Sie die Verabreichung von Eliquis an das Kind vergessen haben
- Wenn das Kind eine morgendliche Einnahme verpasst hat, verabreichen Sie das Arzneimittel, sobald Sie es bemerken; die Einnahme kann zusammen mit der Abenddosis erfolgen.
- Eine vergessene Abenddosis darf nur am selben Abend verabreicht werden. Verabreichen Sie nicht am nächsten Morgen zwei Dosen; setzen Sie stattdessen die Verabreichung wie gewohnt zweimal täglich wie empfohlen am nächsten Tag fort.
Wenn das Kind mehr als eine Dosis Eliquis verpasst hat, fragen Sie den Arzt oder Apotheker des Kindes oder das medizinische Fachpersonal, was zu tun ist.
Wenn das Kind die Einnahme von Eliquis abbricht
Brechen Sie die Verabreichung dieses Arzneimittels an das Kind nicht ohne vorherige Rücksprache mit dem Arzt des Kindes ab, da das Risiko ein Blutgerinnsel zu entwickeln erhöht sein könnte, wenn das Kind die Behandlung vorzeitig abbricht.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an den Arzt oder Apotheker des Kindes oder das medizinische Fachpersonal.
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
- Informieren Sie sofort den Arzt des Kindes, wenn Sie eines dieser Symptome feststellen:
- allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen), die Schwellungen des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge und/oder des Rachens und Atemprobleme verursachen können.
Diese Nebenwirkungen treten häufig auf (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen).
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die bekannten Nebenwirkungen von Apixaban bei der Behandlung von Blutgerinnseln und der Vorbeugung eines Wiederauftretens von Blutgerinnseln in den Venen oder im Blut sind nachstehend aufgeführt. Im Allgemeinen waren die Nebenwirkungen, die bei mit Eliquis behandelten Kindern und Jugendlichen beobachtet wurden, ähnlicher Natur wie jene, die bei Erwachsenen beobachtet wurden, und sie waren überwiegend leicht bis mittelschwer.
Nebenwirkungen, die bei Kindern und Jugendlichen häufiger beobachtet wurden, waren Nasenbluten und abnormale vaginale Blutungen.
Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Blutungen einschließlich:
- aus der Vagina;
- Nasenbluten;
Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Blutungen einschließlich:
- Zahnfleischbluten;
- Blut im Urin;
- Blutergüsse und Schwellungen;
- aus dem Darm oder Rektum;
- helles/rotes Blut im Stuhl;
- Blutungen nach einer Operation einschließlich Blutergüssen und Schwellungen, Austritt von Blut oder Flüssigkeit aus der Operationswunde/dem Operationsschnitt (Wundsekretion) oder der Injektionsstelle;
- Haarverlust;
- Anämie, die Müdigkeit und Blässe verursachen kann;
- verminderte Anzahl von Thrombozyten (Blutplättchen) im Blut des Kindes (was die Blutgerinnung beeinflussen kann);
- Übelkeit (Unwohlsein);
- Hautausschlag;
- Juckreiz;
- Niedriger Blutdruck, wodurch sich das Kind schwach fühlen oder einen beschleunigten Herzschlag haben kann;
- Blutuntersuchungen können folgende Störungen aufdecken:
- eine gestörte Leberfunktion;
- den Anstieg bestimmter Leberenzyme;
- einen Anstieg der Alanin-Aminotransferase (ALT).
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Blutungen:
- in den Bauch oder den Raum hinter der Bauchhöhle;
- im Magen;
- in den Augen;
- im Mund;
- von einer Hämorrhoide;
- im Mund oder Blut im Speichel beim Husten;
- im Gehirn oder in der Wirbelsäule;
- in der Lunge;
- in einen Muskel;
- Hautausschlag, der Blasen bilden kann und wie kleine Zielscheiben aussieht (zentrale dunkle Flecken, umgeben von einem helleren Bereich, mit einem dunklen Ring um den Rand) (Erythema multiforme);
- Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis), die zu Hautausschlag oder spitzen, flachen, roten, runden Flecken unter der Hautoberfläche oder Blutergüssen führen kann. Blutuntersuchungen können folgende Störungen aufdecken:
- eine Erhöhung der Gamma-Glutamyltransferase (GGT);
- Blut im Stuhl oder im Urin, was in Tests nachgewiesen wird.
- Blutungen in der Niere, die manchmal mit Blut im Urin einhergehen und dazu führen, dass die Nieren nicht mehr richtig arbeiten (Antikoagulanzien-assoziierte Nephropathie).
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn bei dem Kind Nebenwirkungen auftreten, wenden Sie sich an den Arzt oder Apotheker des Kindes oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Appendix V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
5. Wie ist Eliquis aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Beutel nach "verwendbar bis" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
Was Eliquis enthält
- Der Wirkstoff ist Apixaban. Jeder Beutel enthält 0,5 mg, 1,5 mg oder 2 mg Apixaban.
- Die sonstigen Bestandteile sind:
- Granulatkern: Lactose (siehe Abschnitt 2 "Eliquis enthält Lactose (eine Zuckerart) und Natrium"), mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium (siehe Abschnitt 2 "Eliquis enthält Lactose (eine Zuckerart) und Natrium"), Natriumdodecylsulfat, Magnesiumstearat (E470b);
- Filmüberzug: Lactose-Monohydrat (siehe Abschnitt 2 "Eliquis enthält Lactose (eine Zuckerart) und Natrium"), Hypromellose (E464), Titandioxid (E171), Triacetin, Eisen(III)-oxid (E172).
Wie Eliquis aussieht und Inhalt der Packung
0,5 mg rosafarbenes, rundes, überzogenes Granulat, verpackt in 0,5-mg-, 1,5-mg- und 2-mg-Beuteln
- Aluminimumfolienbeutel mit einem 0,5 mg überzogenen Granulat
- Aluminimumfolienbeutel mit drei 0,5 mg überzogenen Granulaten
- Aluminimumfolienbeutel mit vier 0,5 mg überzogenen Granulaten
Jeder Karton enthält 28 Beutel.
Patientenausweis: Hinweise zur Benutzung
In der Eliquis-Packung ist neben der Packungsbeilage ein Patientenausweis enthalten oder der Arzt des Kindes wird Ihnen möglicherweise einen ähnlichen Ausweis geben.
Dieser Patientenausweis enthält wichtige Informationen für das Kind und soll andere Ärzte darauf hinweisen, dass das Kind Eliquis einnimmt. Das Kind oder die Betreuungsperson sollte diesen Ausweis immer bei sich tragen.
1.
Nehmen Sie den Ausweis aus der Packung.
2.
Trennen Sie den Ausweis in deutscher Sprache ab (dies wird durch die Perforation erleichtert).
3.
Füllen Sie die folgenden Abschnitte aus oder bitten Sie den Arzt des Kindes darum:
- Name:
- Geburtsdatum:
- Indikation:
- Gewicht:
- Dosierung: mg 2 x täglich
- Name des Arztes:
- Telefonnummer des Arztes:
4.
Falten Sie die Karte. Das Kind sollte diesen Ausweis ständig bei sich tragen.
Pharmazeutischer Unternehmer
Bristol-Myers Squibb/Pfizer EEIG
Plaza 254
Blanchardstown Corporate Park 2
Dublin 15, D15 T867
Irland
Hersteller
Swords Laboratories Unlimited Company T/A Bristol-Myers Squibb Pharmaceutical Operations, External Manufacturing Plaza 254 Blanchardstown Corporate Park 2 Dublin 15, D15 T867 Irland
Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.
België/Belgique/Belgien
N.V. Bristol-Myers Squibb Belgium S.A.
Tél/Tel: + 32 2 352 76 11 medicalinfo.belgium@bms.com
Lietuva
Pfizer Luxembourg SARL filialas Lietuvoje
Tel. +370 5 251 4000
България
Пфайзер Люксембург САРЛ, Клон България
Teл.: +359 2 970 4333
Luxembourg/Luxemburg
N.V. Bristol-Myers Squibb Belgium S.A.
Tél/Tel: + 32 2 352 76 11 medicalinfo.belgium@bms.com
Česká republika
Pfizer, spol. s r.o.
Tel.: +420 283 004 111
Medical.information@pfizer.com
Magyarország
Pfizer Kft.
Tel.: + 36 1 488 37 00
Danmark
Bristol-Myers Squibb Denmark
Tlf: + 45 45 93 05 06 medinfo.denmark@bms.com
Malta
Vivian Corporation Ltd.
Tel: +356 21344610
Deutschland
Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA
Tel: 0800 0752002 (+ 49 89 121 42 350) medwiss.info@bms.com
Nederland
Bristol-Myers Squibb B.V.
Tel: + 31 (0)30 300 2222 medischeafdeling@bms.com
Eesti
Pfizer Luxembourg SARL Eesti filiaal
Tel: +372 666 7500
Norge
Bristol-Myers Squibb Norway AS
Tlf: + 47 67 55 53 50 medinfo.norway@bms.com
Ελλάδα
Pfizer Ελλάς Α.Ε.
Τηλ: +30 210 6785800
Österreich
Bristol-Myers Squibb GesmbH
Tel: + 43 1 60 14 30 medinfo.austria@bms.com
España
Bristol-Myers Squibb, S.A.
Tel: + 34 91 456 53 00 informacion.medica@bms.com
Polska
Pfizer Polska Sp. z o.o.
Tel.: +48 22 335 61 00
France
Bristol-Myers Squibb SAS
Tél: + 33 (0)1 58 83 84 96 infomed@bms.com
Portugal
Bristol-Myers Squibb Farmacêutica Portuguesa,
S.A.
Tel: + 351 21 440 70 00 portugal.medinfo@bms.com
Hrvatska
Pfizer Croatia d.o.o.
Tel: + 385 1 3908 777
România
Pfizer Romania S.R.L
Tel: +40 (0)21 207 28 00
Ireland
Bristol-Myers Squibb Pharmaceuticals uc
Tel: 1 800 749 749 (+ 353 (0)1 483 3625) medical.information@bms.com
Slovenija
Pfizer Luxembourg SARL
Pfizer, podružnica za svetovanje s področja farmacevtske dejavnosti, Ljubljana
Tel: + 386 (0) 1 52 11 400
Ísland
Icepharma hf.
Sími: +354 540 8000
Slovenská republika
Pfizer Luxembourg SARL, organizačná zložka
Tel: +421-2-3355 5500
Italia
Bristol-Myers Squibb S.r.l.
Tel: + 39 06 50 39 61 medicalinformation.italia@bms.com
Suomi/Finland
Oy Bristol-Myers Squibb (Finland) Ab
Puh/Tel: + 358 9 251 21 230 medinfo.finland@bms.com
Κύπρος
Pfizer Ελλάς Α.Ε. (Cyprus Branch)
Τηλ: +357 22817690
Sverige
Bristol-Myers Squibb Aktiebolag
Tel: + 46 8 704 71 00 medinfo.sweden@bms.com
Latvija
Pfizer Luxembourg SARL filiāle Latvijā
Tel.: +371 670 35 775
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im {Monat JJJJ}.
Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar. https://www.ema.europa.eu/.
GEBRAUCHSANWEISUNG FÜR ELIQUIS ÜBERZOGENES GRANULAT IM BEUTEL
Wichtige Information:
- Lesen Sie für weitere Informationen über Eliquis die Packungsbeilage oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
- Für Patienten mit Einschränkungen hinsichtlich der Flüssigkeitszufuhr kann die Menge an Babynahrung oder Wasser auf ein Minimum von 2,5 ml reduziert werden.
Zubereitung der Dosis mithilfe von Beuteln
LESEN SIE DIE FOLGENDEN ANWEISUNGEN, BEVOR SIE EINE DOSIS ZUBEREITEN
UND VERABREICHEN
Dieses Arzneimittel kann auf zwei Arten gemischt und verabreicht werden:
- FLÜSSIGE Methode mithilfe einer Applikationsspritze für Zubereitungen zum Einnehmen oder
- LEBENSMITTEL-Methode mithilfe einer kleinen Schüssel und eines Löffels.
Sie benötigen einen Arzneimittelbecher und eine Applikationsspritze für Zubereitungen zum Einnehmen (FLÜSSIGE Mischmethode) oder einen Becher und einen kleinen Löffel (LEBENSMITTEL-Mischmethode), um dieses Arzneimittel zu verabreichen. Bei Bedarf erhalten Sie diese Utensilien in einer Apotheke.
FLÜSSIGE Mischmethode für Beutel
❏ SCHRITT 1: Utensilien vorbereiten
- Waschen und trocknen Sie sich die Hände.
- Reinigen Sie eine ebene Arbeitsfläche und bereiten
Sie diese vor.
- Legen Sie Ihre Utensilien bereit.
o
Beutel (entnehmen Sie die Anzahl der Beutel, die
Ihr Arzt pro Dosis verschrieben hat, dem Etikett auf Ihrem Rezept).
o
Applikationsspritze für Zubereitungen zum
Einnehmen (zur Verabreichung des Arzneimittels) o
Arzneimittelbecher (zum Mischen des
Arzneimittels).
o
Kleiner Löffel (zum Mischen des Arzneimittels) o
Kleine Schere (zum Öffnen des Beutels) o
Mischflüssigkeit (verwenden Sie Babynahrung,
Wasser oder Apfelsaft).
❏ SCHRITT 3: Gegen Beutel tippen und Beutel öffnen
- Tippen Sie gegen den Beutel, damit das/die im
Inneren befindlichen Granulat/Granulate nach unten rieselt/rieseln.
- Schneiden Sie den Beutel entlang der gepunkteten
Linie auf.
Kleiner Löffel
Arzneimittelbecher
Applikationsspritze für
Zubereitungen zum
Einnehmen
Beutel
Kleine Schere
❏ SCHRITT 4: Beutel leeren
- Leeren Sie das/die im Beutel befindliche(n) überzogene(n) Granulat/Granulate in den Arzneimittelbecher aus.
- Fahren Sie mit Ihrem Finger über den Beutel, um alle überzogenen Granulate zu entfernen.
❏ SCHRITT 5: Mischen
- Halten Sie den Arzneimittelbecher mit einer Hand fest und verwenden Sie einen kleinen Löffel, um das Arzneimittel umzurühren und zu zerstoßen.
- Rühren Sie so lange, bis der Inhalt vollständig aufgelöst ist. Dies sollte 5 – 7 Minuten dauern.
Das Auflösen ist wichtig, damit die richtige Dosis verabreicht wird.
❏ SCHRITT 6: Arzneimittel verabreichen
Dieser Vorgang besteht aus 2 Teilen, um sicherzustellen, dass das GESAMTE Arzneimittel verabreicht wird.
Befolgen Sie sowohl Teil 1 als auch Teil 2.
Teil 1: Ziehen Sie die GESAMTE flüssige Mischung in die Applikationsspritze für Zubereitungen zum Einnehmen auf und verabreichen Sie das gesamte in der Spritze befindliche Arzneimittel.
Spritzenkolben
HERUNTERDRÜCKEN
Die GESAMTE flüssige
Mischung aufziehen, damit sich kein Arzneimittel mehr im Dosierbecher befindet
LANGSAM sämtliches in der
Spritze befindliches
Arzneimittel verabreichen
Teil 2: Wiederholen Sie den Vorgang wie folgt, um sicherzustellen, dass sämtliches restliches Arzneimittel verabreicht wird:
Etwa 5 ml (einen
Teelöffel)
ZUSÄTZLICHE
R Flüssigkeit in den
Arzneimittelbec her geben
Flüssigkeit vorsichtig mit einem kleinen
Löffel umrühren
Spritzenkolben
HERUNTER-
DRÜCKEN
Die GESAMTE flüssige
Mischung aufziehen, damit sich kein
Arzneimittel mehr im
Dosierbecher befindet
LANGSAM sämtliches in der
Spritze befindliches
Arzneimittel verabreichen
❏ SCHRITT 7: Waschen
- Entsorgen Sie den leeren Beutel.
- Waschen Sie die Spritze innen und außen mit Wasser.
- Waschen Sie den Arzneimittelbecher und den kleinen
Löffel,
5 – 7 Minuten
Achten Sie darauf, dass Sie das Arzneimittel unverzüglich oder spätestens innerhalb von 2 Stunden nach der Zubereitung verabreichen.
LEBENSMITTEL-Mischmethode für Beutel
❏ SCHRITT 1: Utensilien vorbereiten
- Waschen und trocknen Sie sich die Hände.
- Reinigen Sie eine ebene Arbeitsfläche und bereiten
Sie diese vor.
- Legen Sie Ihre Utensilien bereit.
o
Beutel (entnehmen Sie die Anzahl der Beutel, die
Ihr Arzt pro Dosis verschrieben hat, dem Rezept).
o
Kleine Schüssel (zum Mischen des Arzneimittels) o
Kleiner Löffel (zum Mischen des Arzneimittels) o
Kleine Schere (zum Öffnen des Beutels) o
Apfelmus
❏ SCHRITT 2: Vorbereitung für das Mischen
- Geben Sie etwa (15 ml) 1 Esslöffel Lebensmittel in die Schüssel.
❏ SCHRITT 3: Gegen Beutel tippen und Beutel öffnen
- Tippen Sie gegen den Beutel, damit die im Inneren befindlichen Granulate nach unten rieseln.
- Schneiden Sie den Beutel entlang der gepunkteten
Linie auf.
❏ SCHRITT 4: Beutel leeren
- Leeren Sie das/die im Beutel befindliche(n) überzogene(n) Granulat/Granulate in die Schüssel aus.
- Fahren Sie mit Ihrem Finger über den Beutel, um alle überzogenen Granulate zu entfernen.
❏ SCHRITT 5: Mischen
- Halten Sie die kleine Schüssel mit einer Hand fest, und verwenden Sie einen kleinen Löffel, um das/die überzogene(n) Granulat/Granulate in das Apfelmus zu rühren.
Das überzogene Granulat muss sich in dem Lebensmittel nicht auflösen.
Beutel
Kleiner Löffel
Kleine
Schüssel
Apfelmus
Kleine Schere
❏ SCHRITT 6: Arzneimittel verabreichen
- Verabreichen Sie die Mischung aus Lebensmittel und
Arzneimittel mit einem kleinen Löffel.
- Vergewissern Sie sich, dass SÄMTLICHES
Arzneimittel und Lebensmittel verabreicht wurde, sodass sich kein Arzneimittel mehr in der Schüssel befindet.
❏ SCHRITT 7: Waschen
- Entsorgen Sie den leeren Beutel.
- Waschen Sie den Becher, die kleine Schlüssel und den kleinen Löffel.
Achten Sie darauf, das Arzneimittel unverzüglich zu verabreichen.
Quelle: Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), Produktinformation. Keine Werbung, keine Therapieempfehlung. Bei Fragen zur eigenen Behandlung: Ärztin, Arzt oder Apotheke.