Mallampati-Klassifikation

Chirurgie und Anästhesie

Auch bekannt als: Mallampati-Score · modified Mallampati classification · Mallampati sınıflaması · Modified Mallampati classification (airway assessment)

Worum es geht

Die modifizierte Mallampati-Klassifikation beurteilt, welche oropharyngealen Strukturen im Sitzen bei maximal geöffnetem Mund und maximal herausgestreckter Zunge sichtbar sind (klassisch ohne Phonation). Klassen:

Einteilung

KategorieBeschreibung
Klasse Iweicher Gaumen, Rachenenge (Fauces), die gesamte Uvula und die Gaumenbögen sichtbar.
Klasse IIweicher Gaumen, Rachenenge (Fauces) und Uvula sichtbar (Gaumenbögen nicht).
Klasse IIIweicher Gaumen und nur die Basis der Uvula sichtbar.
Klasse IVweicher Gaumen nicht sichtbar; nur der harte Gaumen ist zu sehen.
Hinweishöhere Klassen beschreiben eine schlechtere Sicht auf den Oropharynx; die Klasse ist ein am Krankenbett erhobener Baustein der Atemwegsbeurteilung und unterscheidet sich vom Cormack-Lehane-Grad, der die Sicht bei der Laryngoskopie beschreibt.

Quelle

Difficult tracheal intubation: a retrospective study

Anaesthesia 1987;42:487–490 (Samsoon GL, Young JR)

DOI: 10.1111/j.1365-2044.1987.tb04039.x

PMID: 3592174

Fassung
Modifizierter Mallampati-Test (Samsoon und Young 1987, vier Klassen) des ursprünglichen dreiklassigen Mallampati-Tests von 1985
Stand

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Zusammenfassung der veröffentlichten Klassifikation in eigenen Worten. Kein Ersatz für die Originalpublikation.

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