Tirbanibulin
Klisyri · ATC-Code D06BX03
- Steckbrief
- Wirkstoff
- Tirbanibulin
- ATC-Code
- D06BX03
- Zulassung
- EU-weit zentral zugelassen (EMA)
- Darreichungsformen
- Klisyri 10 mg/g Salbe
- Zulassungsinhaber
- Almirall, S.A.
- Stand der Information
- 2026-10-28
Das Wichtigste in Kürze
Tirbanibulin ist ein Mikrotubuli-Hemmer zur Anwendung auf der Haut. Es wird als Salbe zur Flächenbehandlung der aktinischen Keratose an Gesicht oder Kopfhaut bei Erwachsenen eingesetzt.
Anwendung
- Flächenbehandlung der nicht-hyperkeratotischen, nicht-hypertrophen aktinischen Keratose (Olsen-Grad 1) im Gesicht oder auf der Kopfhaut bei Erwachsenen.
Dosierung
- Klisyri (Salbe): einmal täglich an 5 aufeinanderfolgenden Tagen (ein Behandlungszyklus) dünn auf das Behandlungsfeld von bis zu 25 cm² auftragen.
- Vergessene Anwendung sobald wie möglich nachholen, jedoch nicht mehr als einmal täglich auftragen.
- Behandlungserfolg etwa 8 Wochen nach Beginn beurteilen; keine Daten zu mehr als einem Behandlungszyklus.
- Vor dem Auftragen Behandlungsfeld mit milder Seife waschen und trocknen; nicht abdecken; etwa 8 Stunden nicht waschen oder berühren; Hände vor und nach dem Auftragen waschen.
- Keine Dosisanpassung bei älteren Patienten oder Nieren- bzw. Leberfunktionsstörung.
Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
Wichtige Warnhinweise
- Kontakt mit Augen, Lippen sowie dem Inneren von Nase und Ohren vermeiden; bei Augenkontakt sofort mit viel Wasser spülen und ärztliche Hilfe suchen. Nicht schlucken.
- Nicht auf offene Wunden oder verletzte Haut auftragen und erst nach Abheilung früherer Behandlungen anwenden.
- Lokale Hautreaktionen (Rötung, Schuppung, Krusten, Schwellung, Erosion/Ulzeration, Bläschen/Pusteln) sind möglich.
- Übermäßige Sonnenexposition (auch Solarien) vermeiden; Vorsicht bei immungeschwächten Patienten.
- Veränderungen der Läsionen können auf ein invasives Plattenepithelkarzinom hinweisen. Enthält Propylenglycol.
Nebenwirkungen
- Am häufigsten lokale Hautreaktionen: Rötung (91 %), Schuppung (82 %), Krustenbildung (46 %), Schwellung (39 %), Erosion/Ulzeration (12 %), Bläschen/Pusteln (8 %).
- Außerdem Juckreiz (9,1 %) und Schmerzen (9,9 %) im Behandlungsbereich.
Wechselwirkungen
- Keine Wechselwirkungsstudien; wegen der geringen systemischen Exposition ist das Wechselwirkungspotenzial gering.
Schwangerschaft und Stillzeit
- In der Schwangerschaft und bei Frauen im gebärfähigen Alter ohne Verhütung nicht empfohlen.
- Stillzeit: Risiko für das Kind nicht auszuschließen.
Zusammenfassung der offiziellen Fachinformation, erstellt mit KI am 2026-10-29. Jede Zahl wurde automatisch gegen den Originaltext geprüft. Nicht ärztlich geprüft – maßgeblich ist die vollständige Fachinformation.
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Zulassung und Handelsnamen nach Land
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EU – zentral zugelassen (alle Mitgliedstaaten)
- KlisyriAlmirall, S.A. · EMEA/H/C/005183
Quelle: Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), Produktinformation
Handelsnamen in 3 weiteren europäischen Ländern
- Island
- Klisyri
- Liechtenstein
- Klisyri
- Norwegen
- Klisyri
EMA – Article 57 product data (EU/EEA), 2026-10-29
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Quellen
- European Medicines Agency. Klisyri – EPAR, Product Information. 2026-10-28. https://www.ema.europa.eu/de/documents/product-information/klisyri-epar-product-information_de.pdf
Redaktion: Medelix Redaktion · zuletzt aktualisiert am 2026-10-28 · Wie diese Seiten entstehen · Fehler melden
Quelle: Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), Produktinformation. Keine Werbung, keine Therapieempfehlung. Bei Fragen zur eigenen Behandlung: Ärztin, Arzt oder Apotheke.