Nogapendekin alfa inbakicept
Anktiva · ATC-Code L03AC03
Auch bekannt als: Nogapendekin alfa inbakisept
- Steckbrief
- Wirkstoff
- Nogapendekin alfa inbakicept
- Wirkstoffgruppe
- Interleukine
- ATC-Code
- L03AC03
- Zulassung
- EU-weit zentral zugelassen (EMA)
- Darreichungsformen
- ANKTIVA 400 Mikrogramm Konzentrat zur Herstellung einer intravesikalen Suspension
- Zulassungsinhaber
- Immunitybio Ireland Limited
- Stand der Information
- 2026-10-29
Das Wichtigste in Kürze
Nogapendekin alfa inbakicept (Anktiva) ist ein Interleukin-15-Superagonist, der zusammen mit BCG direkt in die Harnblase gegeben wird, um BCG-refraktären nicht-muskelinvasiven Blasenkrebs zu behandeln.
Anwendung
- In Kombination mit Bacillus Calmette-Guérin (BCG) bei Erwachsenen mit BCG-refraktärem nicht-muskelinvasivem Harnblasenkarzinom (NMIBC) mit Carcinoma in situ (CIS), mit oder ohne papilläre Tumoren.
Dosierung
- Induktion: 400 Mikrogramm intravesikal als Mischung mit BCG einmal wöchentlich für 6 Wochen; eine zweite Induktion ist bei Restbefund nach 12 Wochen möglich.
- Erhaltung: 400 Mikrogramm mit BCG einmal wöchentlich für 3 aufeinanderfolgende Wochen in den Monaten 4, 7, 10, 13 und 19 (insgesamt 15 Dosen); bei anhaltendem vollständigem Ansprechen weitere Instillationen in den Monaten 25, 31 und 37.
- Höchstdauer der Behandlung 37 Monate; Behandlung endet bei Persistenz, Rezidiv, Progression oder inakzeptabler Toxizität.
- Die Mischung verbleibt 2 Stunden in der Blase; bei früherem Entleeren keine Wiederholung der Dosis.
- Keine Dosisanpassung bei älteren Menschen und bei Leber- oder Nierenfunktionsstörung.
Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
Wichtige Warnhinweise
- Nur zur intravesikalen Anwendung; nicht subkutan, intravenös oder intramuskulär geben.
- Schwere systemische BCG-Infektionen mit Bedarf an antituberkulöser Therapie sind möglich.
- Ein Hinauszögern der Zystektomie kann zur Entwicklung eines muskelinvasiven oder metastasierten Blasenkarzinoms führen.
Nebenwirkungen
- Am häufigsten: Schmerzen beim Wasserlassen (35 %), Blut im Urin (35 %), häufiger Harndrang (32 %), Harnwegsinfektion (24 %), imperativer Harndrang (22 %), Müdigkeit (20 %), Schüttelfrost (13 %), Muskel-Skelett-Schmerzen (11 %) und Fieber (10 %).
- Schwerwiegend bei mehr als einem Patienten: Harnwegsinfektion, Bakteriämie und Blut im Urin.
Wechselwirkungen
- Es wurden keine Wechselwirkungsstudien durchgeführt.
Schwangerschaft und Stillzeit
- In der Schwangerschaft und bei Frauen ohne Verhütung nicht empfohlen; Verhütung während der Behandlung und 1 Woche nach der letzten Dosis.
- Zur Stillzeit siehe Volltext.
Zusammenfassung der offiziellen Fachinformation, erstellt mit KI am 2026-10-29. Jede Zahl wurde automatisch gegen den Originaltext geprüft. Nicht ärztlich geprüft – maßgeblich ist die vollständige Fachinformation.
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EU – zentral zugelassen (alle Mitgliedstaaten)
- AnktivaImmunitybio Ireland Limited · EMEA/H/C/006622
Quelle: Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), Produktinformation
Handelsnamen in 3 weiteren europäischen Ländern
- Island
- Anktiva
- Liechtenstein
- Anktiva
- Norwegen
- Anktiva
EMA – Article 57 product data (EU/EEA), 2026-10-29
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Quellen
- European Medicines Agency. Anktiva – EPAR, Product Information. 2026-10-29. https://www.ema.europa.eu/de/documents/product-information/anktiva-epar-product-information_de.pdf
- Wikidata (CC0): ATC L03AC.
Redaktion: Medelix Redaktion · zuletzt aktualisiert am 2026-10-29 · Wie diese Seiten entstehen · Fehler melden
Quelle: Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), Produktinformation. Keine Werbung, keine Therapieempfehlung. Bei Fragen zur eigenen Behandlung: Ärztin, Arzt oder Apotheke.