Neue Empfehlungen zur palliativen Sedierung
DGP (palliative) · 2024 · Deutschland
Quelle und Lizenz
- Autorinnen und Autoren
- Séverine Marie Surges, Holger Brunsch, Marta Przyborek et al.
- Titel
- Neue Empfehlungen zur palliativen Sedierung
- Zeitschrift
- Schmerz (Berlin, Germany), 2024
- Lizenz
- CC BY 4.0
- Änderungen
- Auszüge im Originalwortlaut, Formatierung angepasst
Volltext abgerufen am 2026-10-27 aus Europe PMC · PMC11420285
Lizenzhinweis der Originalpublikation
Open Access Dieser Artikel wird unter der Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz veröffentlicht, welche die Nutzung, Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und Wiedergabe in jeglichem Medium und Format erlaubt, sofern Sie den/die ursprünglichen Autor(en) und die Quelle ordnungsgemäß nennen, einen Link zur Creative Commons Lizenz beifügen und angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden. Die in diesem Artikel enthaltenen Bilder und sonstiges Drittmaterial unterliegen ebenfalls der genannten Creative Commons Lizenz, sofern sich aus der Abbildungslegende nichts anderes ergibt. Sofern das betreffende Material nicht unter der genannten Creative Commons Lizenz steht und die betreffende Handlung nicht nach gesetzlichen Vorschriften erlaubt ist, ist für die oben aufgeführten Weiterverwendungen des Materials die Einwilligung des jeweiligen Rechteinhabers einzuholen. Weitere Details zur Lizenz entnehmen Sie bitte der Lizenzinformation auf http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de.
Diese Seite gibt Auszüge der Originalpublikation wieder; maßgeblich ist das Original. Sie ist nicht ärztlich geprüft, gibt keine Empfehlung von Medelix wieder und ersetzt keine ärztliche Beratung. Die Leitlinie kann inzwischen aktualisiert worden sein.
Originalpublikation öffnen →Volltext bei Europe PMC
Empfehlungen
Im Originalwortlaut, mit Empfehlungsgrad oder Konsensstärke, soweit angegeben.
Begleitung der Angehörigen
- Es wird empfohlen, den Angehörigen besondere Aufmerksamkeit
Zusammenfassung
Palliative Sedierung zielt auf die Linderung von refraktärem Leid bei Patienten mit lebenslimitierender Erkrankung ab. Das Rahmenwerk zur palliativen Sedierung der Europäischen Gesellschaft für Palliativmedizin (European Association for Palliative Care [EAPC]) von 2009 wurde vor Kurzem aktualisiert. In Deutschland wurden von der SedPall-Forschungsgruppe ebenfalls Empfehlungen formuliert. Der vorliegende Beitrag beschreibt die soziale und ethische Komplexität der Entscheidungsfindung und fasst die Empfehlungen zusammen. Die Autonomie des Patienten wird hervorgehoben. Die Bestimmung der Refraktärität des Leids soll gemeinsam von Arzt und Patient vorgenommen werden. Die Sedierung soll proportional erfolgen, das heißt, ihre Form und Dauer werden an die individuelle Situation des Patienten angepasst. Die Entscheidungen zur palliativen Sedierung und zur Hydratation sollen getrennt erfolgen. Midazolam gilt als Medikament der ersten Wahl. Besondere Aufmerksamkeit ist den Angehörigen und dem Behandlungsteam zu widmen.
Inhalt der Originalpublikation
Die Kapitelüberschriften des Originals.
- Lernziele
- Einleitung
- Fallbeispiel
- Definition
- Indikation: das Prinzip der Refraktärität des Leids
- Merke
- Merke
- Entscheidungsprozess
- Ethische Überlegungen
- Informierte Einwilligung: das Prinzip der Autonomie des Patienten
- Form der Sedierung: das Prinzip der Proportionalität
- Unabhängiger Entscheidungsprozess bezüglich der Flüssigkeitszufuhr
- Lebenserwartung
- Empfohlener stufenweiser pharmakologischer Ansatz
- Stufe 1
- Stufe 2
- Stufe 3
- Monitoring
- Merke
- Begleitung der Angehörigen
- Merke
- Begleitung des behandelnden Teams
- Merke
- Fazit für die Praxis
- CME-Fragebogen
Eine Frage zu dieser Leitlinie?
Medelix beantwortet klinische Fragen aus Leitlinien und Studien – jede Aussage mit Quelle.
Du bist Rechteinhaberin oder Rechteinhaber und mit dieser Wiedergabe nicht einverstanden? Schreib uns an contact@medelix.ai – wir nehmen die Seite umgehend offline. Impressum