Konsensus-Statement der Österreichischen Gesellschaft für Schlafmedizin (ÖGSM/ASRA) zum Management der residualen exzessiven Tagesschläfrigkeit (rETS) bei obstruktiver Schlafapnoe
AT-Konsensus · 2022 · Österreich
Quelle und Lizenz
- Autorinnen und Autoren
- O. Amouzadeh-Ghadikolai, R. Popovic, A. Heidbreder et al.
- Titel
- Konsensus-Statement der Österreichischen Gesellschaft für Schlafmedizin (ÖGSM/ASRA) zum Management der residualen exzessiven Tagesschläfrigkeit (rETS) bei obstruktiver Schlafapnoe
- Zeitschrift
- Somnologie, 2022
- Lizenz
- CC BY 4.0
- Änderungen
- Auszüge im Originalwortlaut, Formatierung angepasst
Volltext abgerufen am 2026-10-27 aus Europe PMC · PMC9734335
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Empfehlungen
Im Originalwortlaut, mit Empfehlungsgrad oder Konsensstärke, soweit angegeben.
Psychiatrische/Psychische Ursachen
- Ggf. PHQ‑9 Weiterführende psychiatrische Abklärung/Behandlung
Anamnese der Medikation
- Evtl. Adaptierung der Medikation
Internistische Ursachen und Infektionskrankheiten
- Weiterführende internistische Beurteilung/Behandlung PSG-Kontrolle
Neurologische Ursachen
- MSLT Weiterführende neurologische Abklärung/Behandlung
Zusammenfassung
Hintergrund: Sechs bis zehn Prozent aller Patienten mit einer obstruktiven Schlafapnoe leiden trotz adäquater nächtlicher Überdrucktherapie oder einer effektiven Alternativtherapie an einer residualen exzessiven Tagesschläfrigkeit (rETS). Die Differentialdiagnose der rETS stellt im klinischen Alltag eine interdisziplinäre Herausforderung dar.
Fragestellung: Entwicklung eines übersichtlichen Leitfadens für die Erkennung, die differentialdiagnostischen Abwägungen und die Möglichkeiten der weiterführenden Behandlung der rETS in der klinischen Praxis.
Material und Methode: MeSH-Analyse basierte Recherche und interdisziplinäre Abstimmung von Fachvertreter:innen der Inneren Medizin und Pneumologie, Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie.
Ergebnisse: SPAIN-Checkliste zur systematischen differentialdiagnostischen Exploration der rETS mit den Parametern: S chlafverhalten, P sychische Ursachen, A namnese der Medikation, I nternistische Ursachen und N eurologische Ursachen.
Schlussfolgerungen: Die rETS sollte als behandlungswürdiges Symptom erkannt werden. Sie verlangt nach einer interdisziplinären Abklärung und der individuellen Abstimmung der Behandlung auf die Bedürfnisse der Betroffenen.
Inhalt der Originalpublikation
Die Kapitelüberschriften des Originals.
- Einleitung
- Methoden
- Quantifizierung der rETS
- Definition der rETS
- Differentialdiagnose der rETS
- Schlafverhalten
- Depressionsscreening
- Fatigue bei Autoimmun- und Infektionskrankheiten
- Zentrale Störungen mit Hypersomnolenz
- Restless-Legs-Syndrom (RLS)
- Medikamentöse Behandlung der rETS
- Fazit für die Praxis
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