Die 2024 ESC-Leitlinien zum Management von Vorhofflimmern

Herzschrittmachertherapie & Elektrophysiologie · 2024 · Europa

Quelle und Lizenz

Autorinnen und Autoren
Julian Wolfes, Lars Eckardt
Titel
Die 2024 ESC-Leitlinien zum Management von Vorhofflimmern
Zeitschrift
Herzschrittmachertherapie & Elektrophysiologie, 2024
Lizenz
CC BY 4.0
Änderungen
Auszüge im Originalwortlaut, Formatierung angepasst

Volltext abgerufen am 2026-10-27 aus Europe PMC · PMC11604822

Lizenzhinweis der Originalpublikation

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Dies ist eine Übersichtsarbeit zu einer anderen Leitlinie (2024 ESC Guidelines for the management of atrial fibrillation, ESC/EACTS 2024). Deren Empfehlungen geben wir hier nicht wieder – sie gehören der Originalleitlinie.

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Zusammenfassung

Die neue ESC-Leitlinie zum Management von Patienten mit Vorhofflimmern von 2024 führt den AF-CARE-Pfad als zentrales Akronym des Vorhofflimmermanagements ein. In diesem Zuge rückt das Management von Komorbiditäten (Comorbidities) und Risikofaktoren an die erste Stelle des Vorhofflimmermanagements. Aber auch bei der Schlaganfall- und Thromboembolie-Prophylaxe (Avoidance) zeigt die neue Leitlinie wichtige Änderungen, wie einen veränderten Risikoscore (CHA2DS2-VA) sowie eine Stellungnahme zur Antikoagulation bei subklinischem Vorhofflimmern. Ebenfalls finden sich Änderungen in den Konzepten der Rhythmus- und Frequenzkontrolle mit einer Aufwertung der Rhythmuskontrolle und der Katheterablation. Schlussendlich empfiehlt die Leitlinie eine regelmäßige Reevaluation des Patientenverlaufs zum optimalen Vorhofflimmermanagement. Diese Übersicht fasst die wesentlichen Neuerungen zusammen und diskutiert einige Empfehlungen zu Aspekten, die auch anders bewertet werden können.

Inhalt der Originalpublikation

Die Kapitelüberschriften des Originals.

  • Einleitung
  • Grundlegendes neues Akronym
  • Individualisierte Therapie von Komorbiditäten und Risikofaktoren
  • Antikoagulation und Schlaganfallprophylaxe
  • Frequenz- und Rhythmuskontrolle
  • Rhythmuskontrolle – erstmals Berücksichtigung einer prognostischen Indikation
  • Katheterablation – Aufwertung der Indikation
  • Therapiebeurteilung und dynamische Neubewertung – wichtig, aber nicht richtig neu
  • Fazit

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