Diagnostik und Therapie der Otitis externa necroticans
Hno · 2025 · Europa
Quelle und Lizenz
- Autorinnen und Autoren
- Verena Strasser, Lea Stecher, Gerlig Widann et al.
- Titel
- Diagnostik und Therapie der Otitis externa necroticans
- Zeitschrift
- Hno, 2025
- Lizenz
- CC BY 4.0
- Änderungen
- Auszüge im Originalwortlaut, Formatierung angepasst
Volltext abgerufen am 2026-10-27 aus Europe PMC · PMC12855364
Lizenzhinweis der Originalpublikation
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Zusammenfassung
Die Otitis externa necroticans ist eine seltene, potenziell lebensbedrohliche, invasive Infektion des äußeren Gehörgangs. Sie tritt vorwiegend bei älteren, immunsupprimierten Patient:innen – v. a. mit Diabetes mellitus – auf. Die Erkrankung kann in eine Osteomyelitis der Schädelbasis übergehen, ggf. mit schwerwiegenden Komplikationen wie Hirnnervenparesen, Meningitiden oder Sinusvenenthrombosen. Häufigster Erreger ist Pseudomonas aeruginosa, zunehmend auch invasive Pilzinfektionen. Die therapeutische Basis bildet eine gezielte systemische antimikrobielle Behandlung über mehrere Wochen. In komplizierten Verläufen kann eine chirurgische Intervention erforderlich sein. Zur Verlaufsbeurteilung und Therapiekontrolle eignet sich die Positronenemissionstomographie (18F‑Fluordesoxyglukose-PET) in Kombination mit Felsenbein-Computertomographie oder -Magnetresonanztomographie. Lebenslange, engmaschige HNO-fachärztliche Nachsorge ist essenziell, um Rezidive frühzeitig zu erkennen.
Inhalt der Originalpublikation
Die Kapitelüberschriften des Originals.
- Lernziele
- Kasuistik
- Verlauf der Otitis externa necroticans
- Merke
- Definition
- Anatomie und Pathogenese
- Merke
- Komplikationen
- Merke
- Epidemiologie
- Merke
- Diagnostik
- Klinische Untersuchung
- Differenzialdiagnosen
- Laborchemische Untersuchung
- Mikrobiologie
- Bildgebung
- Therapie
- Antimikrobielle Therapie
- Chirurgie
- Hyperbare Sauerstofftherapie
- Nachsorge
- Fazit für die Praxis
- CME-Fragebogen
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