Diagnostik und Therapie der Minimal Change Glomerulopathie beim Erwachsenen – 2023
ÖGN (Austrian Society of Nephrology) glo… · 2023 · Österreich
Quelle und Lizenz
- Autorinnen und Autoren
- Philipp Gauckler, Heinz Regele, Kathrin Eller et al.
- Titel
- Diagnostik und Therapie der Minimal Change Glomerulopathie beim Erwachsenen – 2023
- Zeitschrift
- Wiener Klinische Wochenschrift, 2023
- Lizenz
- CC BY 4.0
- Änderungen
- Auszüge im Originalwortlaut, Formatierung angepasst
Volltext abgerufen am 2026-10-27 aus Europe PMC · PMC10511370
Lizenzhinweis der Originalpublikation
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Zusammenfassung
Die Minimal Change Glomerulopathie ist eine glomeruläre Erkrankung, die sich klinisch typischerweise als akut auftretendes nephrotisches Syndrom manifestiert. Die Diagnose wird bei fehlenden lichtmikroskopischen Veränderungen, jedoch typischem elektronenmikroskopischem Befund eines meist vollständigen Verlustes der podozytären Fußfortsätze mittels Nierenbiopsie gestellt. Das zumeist gute Ansprechen auf immunsuppressive Maßnahmen, insbesondere Glukokortikoide, lassen eine autoimmune Krankheitsgenese annehmen. Trotz allgemein guter Prognose können steroid-abhängige, steroid-resistente und häufig relapsierende Verläufe den Krankheitsverlauf komplizieren und den Einsatz alternativer Immunsuppressiva erforderlich machen. Die Österreichische Gesellschaft für Nephrologie (ÖGN) stellt hier einen gemeinsamen Konsens darüber vor, wie erwachsene PatientInnen mit Minimal Change Glomerulopathie am besten diagnostiziert und behandelt werden können.
Inhalt der Originalpublikation
Die Kapitelüberschriften des Originals.
- Einleitung und Epidemiologie
- Pathogenese
- Diagnostik und Pathologie
- Klinik
- Prognose
- Therapie
- Rezidiv (erneute Proteinurie > 3,5 g/d nach Erreichen einer CR)
- Alternativtherapien
- Steroid-abhängige (SA) sowie häufig-relapsierende (HR) MCD
- Steroidresistente (SR) MCD (ausbleibende Remission nach 16 Wochen Hochdosis GC Therapie)
- Supportivtherapie
- Transplantation
- Schwangerschaft
- Kontrollen
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