Device-detektiertes Vorhofflimmern – was nun?
Herzschrittmachertherapie & Elektrophysi… · 2025 · D-A-CH
Quelle und Lizenz
- Autorinnen und Autoren
- Tobias Tönnis, Nina Becher, Ralf Birkemeyer et al.
- Titel
- Device-detektiertes Vorhofflimmern – was nun?
- Zeitschrift
- Herzschrittmachertherapie & Elektrophysiologie, 2025
- Lizenz
- CC BY 4.0
- Änderungen
- Auszüge im Originalwortlaut, Formatierung angepasst
Volltext abgerufen am 2026-10-27 aus Europe PMC · PMC12916953
Lizenzhinweis der Originalpublikation
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Empfehlungen
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Zusammenfassung
Device-detektiertes Vorhofflimmern (DDAF) ist wie klinisches Vorhofflimmern (AF) ebenfalls mit einem erhöhten Risiko für thrombembolische Ereignisse assoziiert, wobei das Risiko jedoch deutlich geringer auszufallen scheint. Die Wirksamkeit und Sicherheit einer oralen Antikoagulation bei DDAF wurden in zwei großen randomisierten Studien (NOAH-AFNET 6 und ARTESIA [13, 19]) untersucht. Es zeigte sich eine niedrige Rate an ischämischen Schlaganfällen ohne Antikoagulation (etwa 1 % pro Jahr). Durch eine therapeutische Antikoagulation kann dieses Risiko noch gesenkt werden, allerdings steigt dabei die Gefahr schwerer Blutungen. In dem kürzlich veröffentlichten Positionspapier [36] der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie wurde die aktuelle Studienlage dargestellt und Expertenempfehlungen zum Umgang mit DDAF gegeben.
Inhalt der Originalpublikation
Die Kapitelüberschriften des Originals.
- DDAF und Thrombembolierisiko
- Bedeutung der Vorhofflimmerlast
- Therapeutische Konsequenzen bei DDAF
- Antikoagulation bei Patienten mit DDAF ohne EKG-Dokumentation von AF?
- Potenzielle Risikogruppen
- Interventionelle Thrombembolieprophylaxe bei DDAF
- Rhythmuserhaltende Therapie (antiarrhythmische Therapie, Ablation)
- DDAF nach Katheterablation von Vorhofflimmern
- DDAF-Detektion durch digitale Devices
- Fazit für die Praxis
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